Mit 2:0 gewinnen die Löwen am Sonntag Nachmittag die Regen- und Sturmschlacht in Eichstätt. Kein fußballerischer Leckerbissen wurde den 2.830 Besuchern im Hirsch-Sportpark geboten. Und doch ist der Tenor unserer Stimmen zum Spiel recht positiv.

Mario (Löwenfan aus dem Pott mit gekonnter Herbstferienplanung):

Fader Beginn in Eichstätt, unsere Löwen kamen bei regnerischem Herbstwetter nur schwer in die Gänge, ließen jedoch auch kaum Nennenswertes zu. In Halbzeit zwei peitschte der Regen dem Hirsch im gleichnamigen Sportpark die Hörner weg und unsere Löwen entdecken die Lust am Spiel. Nach einer Standardsituationen gelang der Ball irgendwie in den Kasten der Eichstätter und am Ende konnte die Führung gottseidank über die Zeit gebracht und sogar noch ausgebaut werden. Genau so gewinnt man solch dreckige Auswärtsspiele! Weiter so, Löwen!

Sebastian Seeböck (Verwaltungsrat TSV 1860 e.V.):

Das heutige Spiel hat einmal mehr gezeigt, wie schwierig und umkämpft die Regionalliga Bayern ist. Bei teilweise starkem Regen und heftigen Windböen waren die Bedingungen für beide Mannschaften alles andere als einfach. Umso mehr freut es mich, dass unsere Mannschaft diese Herausforderung angenommen und bis zum Schluss mit viel Einsatz, Leidenschaft und dem unbedingten Willen zum Sieg dagegengehalten hat. Spielerisch war sicherlich nicht alles perfekt, aber gerade unter solchen Bedingungen zählen Mentalität und Zusammenhalt. Und genau das hat unsere Mannschaft heute gezeigt und sich den Sieg damit verdient. Am Ende zählen die drei Punkte – und die nehmen wir natürlich gerne mit!

Tobi (sechzger.de Redakteur, leider nicht in Eichstätt dabei):

Während ich mir auf dem Heimweg vom Frühdienst im Auto das Löwenradio gewünscht hätte, musste ich mich in der ersten Halbzeit mit dem Kommentator des BR begnügen. Was ich dabei zu hören – und später auch zu sehen – bekam, war ein Spiel mit zwei Seiten: Auf der einen stehen wichtige drei Punkte, um den Anschluss zu halten, die Reaktion auf die Niederlage am vergangenen Wochenende und die passende Stimmung zu „Egal ob Regen oder Schnee“. Auf der anderen Seite stehen einige nötige Rettungstaten von Vitus Eicher, ein zeitweise blasses Spiel und zwei glückliche Treffer. Dem Wetter geschuldet sollte man Letzteres allerdings nicht zu sehr an der Mannschaft festmachen. Entscheidend ist, dass die Löwen den Kampf angenommen, eine knappe Führung endlich einmal ordentlich verteidigt und kurz vor Schluss selbst noch nachgelegt haben. Genau das sollte von diesem verregneten Nachmittag hängen bleiben.

Alper Kaybunar (in der PK nach dem Spiel):

Ich glaube, heute zählt nur der Sieg. Die Art und Weise ist egal. Das haben wir auch im Vorfeld besprochen. Trotzdem sind wir mit der ersten Halbzeit nicht so zufrieden. Ich glaube, dass wir eine gute Phase hatten, wo wir auch zwei richtig gute Möglichkeiten hatten, aber dann ab der 20. Minute waren wir nicht zufrieden. Das haben wir in der Halbzeit angesprochen, auch das eine oder andere verändert und dann glaube ich, dass wir unter sehr schweren Bedingungen in der zweiten Halbzeit das Maximale rausgeholt haben. Alles wegverteidigt und am Ende dann trotzdem verdient gewonnen haben. Weil wir aus den schweren Bedingungen das Beste gemacht haben.

Leon (sechzger.de Redakteur):

Zum Spiel selber gibt es nicht viel zu sagen: Bei Dauerregen und einem Spielfeld, das zur zweiten Halbzeit eher einem Acker glich, gab es nun wirklich keinen schönen Fußball zu sehen. Dafür eine Mannschaft, die den Kampf angenommen hat, und das ist alles was ich mir wünsche. Alles in allem wieder eine lustige Auswärtsfahrt. Und ich war heilfroh zusammen mit Peter getickert zu haben, was dazu geführt hat, dass wir trocken blieben.

Fazit des sechzger.de-Livetickers:

Die Fans feiern im Regen mit den herbeigeeilten Spielern einfach weiter. Ein versöhnliches Ende, eines Spiels, dass zeitweise mehr Rauferei als Fußballspiel war. Die Löwen zeigten Moral und brachten endlich einmal eine knappe Führung über die Zeit. Eine reife Leistung gegen einen schwierigen Gegner auf schwierigem Geläuf. Das sind die Punkte, die eine Spitzenmannschaft holen muss.

Lasse Fassmann (glücklicher Innenverteidiger):

Wir sind sehr glücklich! Ich glaub, wir hatten nach dem Derby wieder was gut zu machen. Und dann heute auch die Art und Weise: Hinten die Null gehalten. Das ist natürlich für die Abwehr wichtig und auch für den Torwart. Wir haben richtig gut gefightet, uns von den Umständen nicht ablenken lassen. Und dann mit dem Schlusspunkt noch das 2:0. Wir sind glücklich, fahren mit einem Dreier nach Hause und bleiben oben dran.

 

 

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1860ZELL

Peter und Leon,
Dank für den Liveticker, wie immer gelungen

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