Im letzten Test vor dem ersten Pflichtspiel der Saison 2026/27 (am Dienstag Abend im Totopokal bei Eintracht Berglern) spielen die Löwen am Sonntag Nachmittag (19. Juli, 15.00 Uhr) bei einem “alten Bekannten”. Beim TSV Aindling 1946. Der Verein aus dem schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg ist vielen Löwenfans der Amas aus hitzigen Duellen mit den Amas in der Vergangenheit noch in lebendiger Erinnerung. Mittlerweise ist der langjährige Bayernligist nur noch in der Landesliga Südwest zu finden.
Kartensituation entspannt
Der wichtigste Hinweis vorneweg: Alle Anhängern in weiß und blau, die die gut einstündige Anreise aus München nach Aindling auf sich nehmen möchten, um sich im insgesamt sechsten Testspiel dieser Saisonvorbereitung (nochmal) einen Eindruck über den Zustand des Teams von Alper Kayabunar zu machen, können wir bei diesen Plänen nur wohlwollend unterstützen und ermutigen, anzureisen. Am Dienstag Morgen vermeldeten die Gastgeber auf ihrer Website, dass es “noch ausreichend Stehplatzkarten,” und “auch für die Tribüne” noch Karten zu erwerben gäbe. Insgesamt fasst das Stadion am Schüsselhause Kreuz rund 4.000 Besucher. Beim letzten Gastspiel des TSV 1860 in Aindling im Rahmen einer Totopokal-Zweitrundenpartie im August 2023 fanden etwa tausend Zuschauer weniger den Weg zur Aindlinger Sportanlage. Es wäre durchaus überraschend, wenn es beim Test am Sonntag deutlich mehr werden.
Rückkehr für Manfred Paula
Für den Geschäftsführer der sich derzeit in der Vorinsolvenz befindlichen TSV 1860 KGaA, Manfred Paula ist die Fahrt nach Aindling eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte. Der gebürtige Augsburger war in der Vergangenheit in insgesamt drei Zeitfenstern als Trainer beim TSV Aindling tätig. Als es dem Verein sportlich noch deutlich besser erging, als heute. Zwischen Herbst 2004 und 2005 betreute er das damals viertklassige Team in der Bayernliga und erreichte im Frühsommer 2005 den 14. Tabellenplatz. Nach einem Gastspiel als Sportlicher Leiter beim FC Ingolstadt übernahm Paula zwischen November 2007 und dem Saisonende 08/09 erneut den Posten des Übungsleiters in der inzwischen viertklassigen Bayernliga und belegte einen beachtlichen zweiten Tabellenplatz.
Über Augsburg und Kaiserslauten zu den Löwen
Da aller guten Dinge drei sind, verschlug es Paula dann – nach einem nur ganz kurzen Intermezzo als Trainer beim SSV Ulm – für die Spielzeit 2010/11 nochmal nach Aindling. Zwei Jahre später, im Sommer 2013 stieg der TSV aus der Bayernliga Süd ab und ist seitdem in der Landesliga Südwest am Ball. Manfred Paula war bis zu seinem Einstieg als NLZ-Leiter bei den Münchner Löwen im Juli 2019 in verschiedenen sportlichen Leitungspositionen, u.a. auch als Interimstrainer beim FC Augsburg und beim 1. FC Kaiserslautern tätig. Seit dem 28. September letzten Jahres ist er Sportdirektor und alleiniger Geschäftsführer an der Grünwalder Straße 114.
Aufstellungsfragen in Aindling
Gespannt dürfen die Löwenfans auf die Aufstellung sein, die Trainer Alper Kayabunar in Aindling auf den Rasen schickt. Nachdem zwei Tage zuvor die zweite Mannschaft ihren Ligaauftakt in der Bayernliga Süd gegen den TuS Geretsried absolviert und aller Voraussicht nach beide Teams aus dem gleichen Kader zusammengestellt werden, ist es durchaus denkbar, dass die “erste Garde” schon am Freitag im Einsatz ist, während in Aindling der eine oder andere Mann aus der “zweiten Reihe” sein Können unter Beweis stellen darf.
Noch weitere Tests vor dem Ligastart?
Zwischen dem dann am Dienstag anstehenden Totopokal-Erstrundenmatsch in Berglern und dem ersten Einsatz in der Regionalliga Bayern an deren zweitem Spieltag in Schweinfurt liegen dann elf Tage. Man darf gespannt sein, ob die sportliche Kommandobrücke für diesen relativ langen Zeitraum noch das eine oder andere Testspiel vereinbaren wird. Vielleicht ist dann ja auch – wie von manchen gefordert – ein echter Härtetest z.B. gegen ein Team aus einer anderen Regionalliga oder gar einen Drittligisten dabei. Wir sind gespannt!
Rückkehr auch für Alper Kayabunar
Übrigens: Für den Löwendompteur Alper Kayabunar ist der letzte Auftritt im Stadion am Schüsselheimer Kreuz noch gar nicht so lange her. Am 9. Juli 2025 testete er mit der von ihm damals frisch übernommenen U21 der Löwen in Aindling. Und siegte sehr deutlich mit 6:1. Die Löwenfans hätten sicher nichts gegen ein vergleichbares Ergebnis am kommenden Sonntag.











Das frage ich mich auch, warum keine Vorgespräche stattfinden wer überhaupt bereit ist mit in die Regio zu gehen, es wird Zeit Herr Paula.
Der Herr Paula wird einen Teufel tun, er ist bei der KGaA beschäftigt.
Ich gehe davon aus, dass natürlich Gespräche stattfinden und es ein gutes Zeichen ist, dass wir nix hören.
Das frage ich mich auch, warum auch keine Vorgespräche stattfinden, die Zeit läüft uns doch davon, oder??
Frage wenn wir schon etwas Kohle in der Hinterhand hätten, könnten wir wir ohne Probleme unsere Spieler aus der 3. die noch keinen neuen Verein haben verpflichtet?