Am Freitag um 18:60 Uhr empfangen die Löwen den TSV Schwaben Augsburg im Grünwalder Stadion. Dabei soll endlich der erste Heimsieg her. Am Kader wird sich nicht viel ändern, ob Kapitän Dennis Dressel mit dabei sein kann, entscheiden sich kurzfristig. Bei der Löwenrunde am Donnerstagvormittag analysierte Trainer Alper Kayabunar: “Wir kassieren zu viele Gegentore”. Gegen die Schwabenritter will der TSV 1860 seine Chancen besser nutzen und den langersehnten ersten Heimdreier holen. “Das Spiel einfach killen”, lautet die Devise des Löwen-Coaches.
Ärgerliches Unentschieden in Vilzing
Rückblickend auf das 2:2 in Vilzing erklärte Kayabunar: “Das Unentschieden in Vilzing war sehr ärgerlich, weil wir so spät das Gegentor kassieren. Wir müssen den Ball nur noch raushauen. Das eigentlich Ärgerliche war, dass wir das Spiel nicht früher klar gemacht haben. Wir hatten einige gute Torchancen. Man sieht wenn man das Spiel nicht killt, sind die letzten Minuten sehr hektisch, das müssen wir in den nächsten Spielen einfach besser machen.”
Noch mehr investieren
Weiter sagte der Chefanweiser der Sechzger: “Wir schießen viele Tore, aber wir kassieren zu viele Gegentore, obwohl wir nicht viele Torchancen zulassen. Wir müssen nochmal mehr investieren. Es kann nicht sein, dass wir in der 93. Minute einen sehr gefährlichen Stürmer frei in der Box stehen lassen.”. Dennoch blickt er optimistisch nach vorne: “Wir hatten jetzt viele Mannschaften, die in der Tabelle oben stehen, gerade auswärts.”. Für das morgigen Heimspiel gilt die Vorgabe “Wir wollen natürlich gewinnen.”
Den Fans die Unterstützung zurückzahlen
Nach der englischen Woche ist vor der englischen Woche. Das Resümee von Kayabunar lautete: “Für uns ist die letzte Woche schlecht gelaufen, mit drei Spielen, wo wir mit den Ergebnissen sehr unzufrieden sind. Aber die Fans sehen, dass wir uns voll reinhängen und eine Einheit sind. Die Fans spüren das und wir versuchen die großartige Unterstützung jetzt mit Ergebnissen zurückzuzahlen.”. Eine Punktvorgabe für die drei Duelle gegen Schwaben Augsburg, Fürth und Nürnberg wollte er auf Rückfrage von sechzger.de nicht machen. “Für uns zählt jetzt erst einmal nur Schwaben Augsburg. Wir wollen die heute Leistung aus Vilzing mitnehmen und uns auch mit Punkten belohnen”.
Wertschätzung für den Gegner
Über den morgigen Gegner sagte der Sechzger-Coach: “Schwaben Augsburg ist das dritte Jahr in der Regionalliga. Sie sind ein Team, das schon länger zusammenspielt. Sie haben in Burghausen gezeigt, dass sie auch auswärts ein Spiel ziehen können. Aber wir wollen vor allem auf uns selbst schauen”. Ob Dennis Dressel mit dabei sein kann, der im Training umgeknickt war, ist noch unklar. Hierzu erläuterte Kayabunar: “Es geht ihm besser, wir haben noch einen Abschlusstermin, gehen aber davon aus, dass er mittrainieren kann. Dann schauen wir weiter”. Sicher fehlen wird hingegen Moritz Seiffert. Emirhan Ağzıkara, den wir gestern exklusiv als Neuzugang vorgestellt hatten, ist erst einmal für die U21 eingeplant und soll sich dort zeigen.
Uhlmann wird wichtige Rolle spielen
Eric Uhlmann könnte hingegen zu mehr Spielzeit kommen. Über ihn sagte der Löwen-Trainer: “Er hat ein paar Minuten gegen Vilzing bekommen, die nicht so einfach waren. Er fügt sich sehr gut in die Mannschaft ein, hatte eine sehr gute Trainingswoche und wird in den nächsten Wochen eine wichtige Rolle in der Mannschaft spielen.”. Auch über die Verlängerung der drei Youngster Fiedler, Erdogan und Ortivero Calderon zeigte sich Kayabunar sehr erfreut: “Sie haben alle drei von Anfang an eine sehr gute Leistung gebracht und sind ein sehr wichtiger Bestandteil des Kaders für die Zukunft des Vereins”.
Benede für die individuelle Entwicklung zuständig
Zur Rolle des neuen Co-Trainers Alexander Benede sagte Kayabunar: “Er war mein Führungsspieler in der U21 und weiß wie ich Fußballspielen will. Er ist vor allem für individuelle Dinge zuständig, das ist auch sein Sachgebiet. An der Rolle von Vincent Saller ändert das nichts.”.
Das Spiel bei uns im Live-Ticker verfolgen
Damit sind alle bereit für das Heimspiel gegen die Schwabenritter: Es gibt noch einige Resttickets für die Partie, die mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder ausverkauft sein wird. Alle die nicht auf Giesings Höhen live mit dabei sein können, haben natürlich wieder die Möglichkeit, das Match bei uns im Live-Ticker zu verfolgen.











Ich hab Bock. Auf geht’s Löwen kämpfen und siegen!