In den bisher sechs absolvierten Ligaspielen in dieser Saison sind die Löwen fünfmal mit 1:0 in Führung gegangen. Und dennoch stehen bislang nur zwei Siege zu Buche. Dreimal (gegen Augsburg II, Landsberg und in Vilzing) gab man entsprechend trotz eigener Führung noch zwei Punkte ab. Was sagt Trainer Alper Kayabunar zu dieser Problematik? Wir haben ihn in der LÖWENRUNDE vor dem Heimspiel gegen Schwaben Augsburg danach gefragt.

Nur in Schweinfurt nicht in Führung

Nur zum Saisonauftakt in Schweinfurt – und dort direkt in der zweiten Spielminute – gerieten die Löwen bislang in Rückstand. Und nach dem Ausgleich durch Michael Eberwein dann gleich nochmal, was wiederum durch Ortivero Calderon per Kopf bereinigt werden konnte. In allen folgenden fünf Spielen in der Regionalliga Bayern konnte Sechzig mit (mindestens) einem Tor in Führung gehen. Und zwar jeweils ziemlich schnell. Gegen die Zweitvertretung des FCA und den TSV Landsberg erzielte ebenfalls Eberwein nach jeweils einer Viertelstunde das 1:0. In Memmingen und in Vilzing war es sogar drei bzw. sechs Minuten früher Flo Niederlechner. Lediglich in Aubstadt dauerte es ein wenig länger, allerdings auch nur bis zur 23. Minute, bis Emre Erdogan die mitgereisten Löwenfans erstmals jubeln ließ. Wir konstatieren: Nach einer halben Stunde führen die Löwen in der Regel mit 1:0. Und was passiert dann?

“Daran arbeiten wir!”

Löwendompteur Alper Kayabunar verweist bei dieser Frage auf die noch notwendige Arbeit mit seiner Mannschaft:

Wir haben ja, wenn wir 1:0 geführt haben, Möglichkeiten gehabt. Bestes Beispiel: Vilzing. Oder auch gegen Augsburg, wo wir daheim 2:0 führen und das nochmal hergeben. Da haben wir sogar Möglichkeiten gehabt, auf 3:0 zu erhöhen. Da müssen wir einfach konsequenter und trotzdem auch mutig sein. Also, wir wollen keine Mannschaft sein, die sich dann hinten reinstellt, wenn wir führen. Dass wir dann nur noch versuchen, dieses Gegentor zu verteidigen. (…) Und da müssen wir uns definitiv verbessern, das weiß auch jeder Spieler, daran arbeiten wir. Das besprechen wir. Und das wollen wir die nächsten Spiele besser machen.

Die Schwäche ist also erkannt und die Löwenfans dürfen auf Verbesserung mit wachsender Erfahrung – speziell der jungen Spieler im Kader – hoffen.

Vergleich zur Vorsaison

Interessant ist bei diesem Thema übrigens der Vergleich zu den Zahlen der Vorsaison. In der 3. Liga 2025/26 ging 1860 insgesamt 17 Mal mit 1:0 in Führung. Und gewann danach 14 Mal. Einmal (beim 2:2 im April daheim gegen Regensburg) wurde nach eigener Startführung zumindest noch ein Punkt eingefahren. Nur zweimal unterlagen die Löwen trotz eigener 1:0-Führung noch. Zum einen im Oktober in Mannheim (1:3) und schließlich im letzten Heimspiel gegen Ingolstadt (1:2), in dem es aber bekanntlich auch nur noch um die “Goldene Ananas” ging. Mathematisch ausgedruckt konnten die Löwen von 51 nach einer ursprünglichen Führung möglichen Punkten letztlich 43 einfahren. Dies entspricht 84%. In der aktuellen Saison sind es neun von 15 Zählern, also nur 60%.
Aber vielleicht ändert sich dies ja schon heute Abend gegen Schwaben Augsburg (18.60 Uhr im sechzger.de-Liveticker)!

 

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chiela 60

Heute machen das unsere Jungs…
👍💙