Am Dienstagabend zogen die Löwen im Bayrischen Landespokal letztlich souverän ins Achtelfinale ein. Die Spielbetriebsgesellschaft des TSV 1860 München setzte sich beim FC Wendelstein souverän mit 5:1 (3:0) durch. Nach etwas zäher Anfangsphase, in der der TSV 1860 bemüht, aber vor dem Tor ohne die entscheidenden Nadelstiche agierte, platzte nach einer guten halben Stunde der Knoten. Loris Husic traf zum 0:1, vor der Pause sorgte Arian Ortivero Calderon für klare Verhältnisse. Beim Stand von 0:3 gab es im zweiten Durchgang viele Wechsel auf beiden Seiten. Die Sechzger überreichten den Heimischen den Ehrentreffer als Gastgeschenk, ehe wiederum Ortivero Calderon mit seinem dritten Treffer und dann Leone mit dem Schlusspunkt den Endstand zum 1:5 besorgten.
Zwei Akteure vom Schweinfurt-Spiel in der Startelf
Neun Änderungen hatte Trainer Alper Kayabunar, der vor dem Spiel gut gelaunt, aber absolut fokussiert wirkte, gegenüber dem 2:2-Heimspielauftakt in der Regionalliga Bayern am vergangenen Freitag in der Startelf für das Duell mit dem frisch gebackenen Landesligisten vorgenommen. Nur Loris Husic und Lasse Fassmann standen wieder in der Startelf. Die Löwen legten gleich entschlossen los und spielten bei hochsommerlichen Temperaturen ausschließlich in Richtung Tor der Gastgeber. Allein: Wirklich zählbare Abschlüsse waren nicht zu bestaunen. Lediglich zwei sehenswerte Abschlüsse von Rückkehrer Tunay Deniz und Arian Ortivero Calderon wussten den mitgereisten Löwenfans zu gefallen. Vor 2.000 Zuschauern fielen die Treffer somit erst im letzten Teil der ersten Halbzeit.
Dreifachschlag kurz vor der Pause
Nach einer Leone-Flanke stand Husic goldrichtig und köpfte zur Löwenführung ein. Damit war der Bann gebrochen und die Treffer fielen in regelmäßigen Abständen. Ortivero Calderon bekam das Leder von Husic nach einem Spielzug über die rechte Seite aufgelegt und ließ sich nicht lange bitten. Schon stand es 0:2. Als sich viele Zuschauer bereits in Richtung der gut organisierten Verpflegungsstände verabschiedet hatten, legte der bullige Löwenangreifer nach. Neuzugang Seiffert, einer der Aktivposten auf dem Feld, flankte von außen, der Keeper der Hausherren kam nicht an das Leder und Ortivero Calderon traf artistisch zum 0:3-Pausenstand.
Nach der Pause ist die Luft raus
Im zweiten Durchgang war dann die Luft auf beiden Seiten nach zahlreichen Wechseln etwas raus. Nach einer guten Stunde gelang den Heimischen der Ehrentreffer. Bei einer scharfen Hereingabe von rechts stimmte die Zuordnung nicht und es stand 1:3. Der Sieg der Löwen geriet aber zu keiner Zeit mehr in Gefahr. Vielmehr machte Ortivero Calderon in der 84. Minute seinen Dreierpack perfekt, als er eine Leone-Flanke in die Maschen köpfte. Den Endstand stellte dann Leone selbst her, als er einen Abschluss von Ortivero Calderon über die Linie drückte.
Löwen souverän im Achtelfinale
Die Löwen ließen also beim FC Wendelstein nichts anbrennen und stehen nach einem auch in dieser Höhe verdienten 5:1-Erfolg beim FC Wendelstein im Achtelfinale des Toto-Pokals. Die Vorgabe von Trainer Alper Kayabunar ist also erfüllt, nun kann man sich voll auf das nächste Regionalliga-Match am Freitag beim FC Memmingen konzentrieren.











Habe ich auch gelesen, soll 2 jahresvertrag unterschrieben haben, wäre sehr gut für uns.
Ich meine diese Woche irgendwo gelesen zu haben, dass Calderon von der KGaA zu uns gewechselt hätte.
Falls nicht, wird’s höchste Eisenbahn!
Stand in der AZ. Offizielle Bestätigung vom Verein fehlt noch.