Während die Löwen am Mittwoch Abend (18.30 Uhr im sechzger.de Liveticker) im fernen Aubstadt ins Halbfinale des Totopokals einziehen wollen, um sich dann mit zwei weiteren Siegen in diesem Wettberwerb – erstmals nach vier Jahren – endlich wieder sicher für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 26/27 zu qualifizieren, sind einige Ligakonkurrenten des TSV 1860 im jeweiligen Landespokal im Einsatz. Auch in dieser Woche. Hier kommt unser deutschlandweiter Überblick über den laufenden Wettbewerb 2025/26.

Landespokal: Fünf Drittligisten schon ausgeschieden

Nur drei der 18 Drittligisten (Stuttgart II und Hoffenheim II sind als Zweitvertretungen im Landespokal nicht startberechtigt) sind in dieser Saison bereits aus ihrem regionalen Pokalwettbewerb ausgeschieden. Dies betrifft sowohl die Spitzenteams aus Osnabrück und Essen, als auch Kellerkind Schweinfurt. Diese können sich in der Länderspielpause also ganz auf die Vorbereitung auf den 15. Ligaspieltag am übernächsten Wochenende konzentrieren. Von den verbliebenen 15 Ligakonkurrenten des TSV 1860, die noch in ihrem Landespokal dabei sind, muss in den kommenden Tagen definitiv mindestens einer ebenfalls die Segel streichen.

Überblick: Totopokal in Bayern

Im bayerischen Totopokal nämlich, in dem noch drei Drittligavertreter am Start sind, kommt es am Freitag Abend zum Duell zwischen dem FC Ingolstadt und dem jüngsten Löwenbezwinger, Jahn Regensburg. Einer von beiden ist danach ausgeschieden. In der Liga endete dieses Duell am ersten Spieltag Anfang August übrigens mit 1:1. Das letzte ausgespielte Viertelfinalspiel im bayerischen Landespokal ist ebenfalls die Neuauflage eines – erst kürzlich ausgetragenen – Ligaduells. Am Dienstag der kommenden Woche empfängt die SpVgg Unterhaching Wacker Burghausen. Das Duell mit den beiden Bender-Brüdern an der Seitenlinie endete in der Regionalliga am vergangenen Freitag mit einem 3:1-Auswärtssieg der Münchner Vorstädter. Bereits im Halbfinale stehen in Bayern die Würzburger Kickers, die im fränkischen Ligaduell am Dienstag der letzten Woche Viktoria Aschaffenburg mit 4:0 ausschalten konnten.

Keine Drittligisten in elf Landewettbewerben

Gänzlich ohne Beteiligung von Drittligisten finden die Achtel- und Viertelfinals (teilweise auch in dieser Woche) in insgesamt neun Landesverbänden statt. Ob im Südwesten, in Südbaden, im Osten in Berlin, Sachsen-Anhalt oder Thüringen, im Norden in Schleswig-Holstein, Bremen oder Hamburg oder im Westen der Republik im Verband Rheinland – hier sind die Amateurvereine gänzlich unter sich. Umgekehrt bleiben zwölf Fußballverbände übrig, in welchen Drittligisten noch um einen Cupsieg und die besagte DFB-Pokal-Qualifikation kämpfen.

Drei Drittligisten im Nordosten aktiv

In den eigentlich gar nicht mehr so neuen Bundesländern sind drei Vertreter der 3. Liga gefordert. Jeweils am frühen Samstag Nachmittag. Hansa Rostock muss zum Verbandsligisten Penzliner SV. Erzgebirge Aue reist auch im Achtelfinale zum Regionalliga Nordost-Tabellenführer Lok Leipzig, während Energie Cottbus – ebenfalls bei einem Regionalligsten, aber bereits im Viertelfinale – zum stets sehr hitzigen Duell bei Babelsberg 03 in Potsdam antritt.

Waldhof im heimischen Stadion im Einsatz

Fast zeitgleich mit dem TSV 1860, nämlich am Mittwoch Abend um 18.60 Uhr geht es für Waldhof Mannheim im badischen Pokal im Carl-Benz-Stadion gegen Astoria Walldorf aus der Regionalliga Südwest um den Einzug ins Halbfinale, wo bereits unter anderem der Drittligaabsteiger der Vorsaison, der SV Sandhausen wartet. Die Gäste aus Walldorf waren bereits dreimal im DFB-Pokal dabei. Im Frühjahr 2017 scheiterten sie äußerst unglücklich im Achtelfinale erst im Elfmeterschießen an Arminia Bielefeld.

Noch 32 Teams im Saarland im Rennen

Einen Tag nach unseren Löwen greift der 1. FC Saarbrücken – nach einer Pokalreform in diesem Sommer für den an der Saar Sparkassen-Pokal genannten Wettbewerb  – erstmals in dieser Saison ins Landespokal-Geschehen ein. In der Runde der letzten 32 Teams wartet am Donnerstag Abend der SV Bliesmengen-Bolchen auf den in der Liga kriselnden FCS. So viele Teams, wie im kleinen Saarland sind übrigens deutschlandweit in keinem Wettbewerb mehr vertreten.

Niederrhein und Mittelrhein noch mit drei Drittligisten

Tief im Westen der Republik geht es am Wochenende für den MSV Duisburg beim Niederrhein-Oberligisten SV Sonsbeck bereits um den Einzug ins Halbfinale. Gleiches gilt für den SC Verl in Westfalen, der beim 1. FC Gievenbeck die Runde der letzten vier erreichen will. Soweit ist man am Mittelrhein hingegen noch nicht. Dort ist am Dienstag kommender Woche Alemannia Aachen beim Landesligisten FV Bonn-Endenich und am nächsten Tag dann Viktoria Köln beim Bezriksligaverein Wahlscheider SV – jeweils im Achtelfinale – gefordert.

Wiesbaden, Ulm & Havelse überwintern im Landespokal

Bereits die Gewissheit einer Überwinterung im Landespokal haben sowohl der hessische Vertreter aus der Landeshaupstadt Wiesbaden, der Mitte Februar im Viertelfinale beim FSV Fernwald antreten wird, als auch der TSV Havelse aus Niedersachsen, der sich erst im April, dann allerdings schon im Halbfinale mit SSV Jeddeloh II messen darf. Der Nord-Regionalligist, bei dem es sich – trotz des Namens – keineswegs um eine Zweitvertretung handelt, hatte in der Runde zuvor Anfang September per Elfmeterschießen für das frühzeitige Aus des VfL Osnabrück gesorgt. Auch der SSV Ulm steht schon im Viertelfinale in Württemberg, kennt allerdings seinen Gegner noch nicht. die Auslosung findet “Anfang 2026” statt, wie es – etwas unkonkret – im Südwesten der Republik heißt.

– – – – –
Titelbild: In Aubstadt wollen die Löwen am Mittwoch Abend die nächste Runde im bayerischen Landespokal erreichen. Weitere zwölf andere Vereine aus der 3. Liga sind noch im Wettberwerb vertreten.

5 1 vote
Artikelbewertung
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Comments
Newest
Oldest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments