Heute fand im finnischen Levi der erste Weltcup-Slalom der neuen Saison statt. Skilöwe Linus Sraßer ging dabei erstmals mit seinem neuen Equipment im Slalom an den Start und konnte in Levi seine gute Ausgangsposition nach dem ersten Lauf nicht nutzen.

Erster Slalom mit dem neuen Material

Nach der nicht ganz so erfolgreichen Premiere mit dem neuen Material im Riesenslalom beim Welcup-Auftakt in Sölden im Oktober, gelang dem Skilöwen ein toller erster Durchgang mit dem neuen Set-Up. Strasser zeigte eine gute Fahrt, besonders in den beiden Flachstücken konnte er überzeugen. Lediglich im Steilhang verlor er etwas Zeit und lag nach dem ersten Durchgang auf einen aussichtsreichen vierten Platz. Straßer fehlten auf den führenden Lucas Pinheiro Brathen (BRA) 0,85 Sekunden. Vor Straßer lagen noch der Franzose Clement Noel (+ 0,41 Sekunden) und Timon Haugen (NOR, +0,49 Sekunden). Weitere Fahrer aus dem DSV-Team konnten sich nicht für den zweiten Lauf qualifizieren.

Straßer verbremst zweiten Durchgang von Levi

Linus Straßer ging mit 0,05 Sekunden Vorsprung auf den zwischenzeitlich führenden finnischen Lokalmatador Eduard Hallberg in den zweiten Durchgang. Im oberen Tel des zweiten Durchgangs carvte Straßer ähnlich solide wie im ersten Durchgang. Ab dem Übergang in das Steilstück verlor er dann allerdings sukzessive Zeit und konnte auch im unteren Teil nicht mehr aufholen. Am Ende reihte Straßer sich in Levi auf dem 15. Rang mit 1,51 Sekunden Rückstand ein. Lichtblick ist sicherlich der erste Durchgang, in dem Straßer zeigte, dass er auch mit dem neuen Material ganz vorne mitfahren kann.

Brathen feiert erste Weltcup-Sieg für Brasilien

Der in Norwegen geborene Brasilianer Lucas Pinheiro Brathen ließ sich die Halbzeitführung nicht mehr nehmen. Er siegte in der Endabrechnung mit 0,31 Sekunden Vorsprung vor dem Franzosen Clement Noel. Damit konnte Pinheiro Brathen erstmals ein Weltcuprennen für Brasilien gewinnen. Dritter wurde der Finne Hallberg, der damit bei seinem Heimrennen seinen ersten Podestplatz bejubeln konnte. Weiter geht es für die Herren am nächsten Wochenende in Gurgl, wo erneut ein Slalom absolviert wird.

 

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