In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Hier geht es um den Auftritt von Volland & Co. an der Bremer Brücke beim VfL Osnabrück, das am frühen Sonntag Abend mit einem 1:1 endete.

Marco (Vorstand des Löwenfanclub Pörnbach und – mal wieder – Gast im nächsten sechzger.de Talk):

Das war ein chancenarmes Spiel, das von der Spannung und den Fans gelebt hat. Wenn man oben noch angreifen hätte wollen, vor allem nach den Ergebnissen des Spieltags, wäre ein Sieg Pflicht gewesen. Das Unentschieden war für mich leistungsgerecht in einem durchschnittlichen Drittligaspiel, aber der Funke Hoffnung ist halt bei uns Fans doch noch immer da.
Die Fans waren auf beiden Seiten gut aufgelegt, mit Choreo von Osnabrück und einem, so nicht selbstverständlichen, picke-packe vollen Löwenblock.
Leider war die legendäre Bahnhofskneipe „Abgefahren“ aufgrund privater Gründe geschlossen – da hätte man noch etwas mehr Positives aus diesem Tag ziehen können.

Peter (Redakteur bei sechzger.de):

Das nächste Unentschieden und wieder eine Punkteteilung die keiner Mannschaft wirklich weiterhilft. Die Löwen legten sich an der Bremer Brücke mächtig ins Zeug und zeigten wieder mal eine kämpferische Leistung. Dieses Mal brachte diese auch mehrere Top-Chancen hervor. Defensiv agierte man auf dem schlechten Osnabrücker Rasen jedoch insbesondere in der Luft oft zu lasch, sodass das Remis in Ordnung geht.

Markus Kauczinski (nach dem Spiel bei MagentaSport):

Mit der zweiten Halbzeit war ich zufrieden, mit der ersten nicht. Ich glaube, insgesamt war es leistungsgerecht. (…) Wir stehen stabil, wir können nach vorne Dinge noch besser machen, aber ich denke für den Moment müssen wir damit leben. Die Mannschaft hat Energie, die Mannschaft kämpft. Fußballerisch war – glaub ich – von beiden Seiten heute immer wieder bisschen Sand im Getriebe, man hat sich neutralisiert. Wie gesagt: Mit ein bisschen Glück kann man mehr holen, aber ich glaube, dass es in Ordnung ist. Wir sind für den Moment auf jeden Fall zufrieden.

Kevin Volland (Torschütze zum 1:1 nach dem Spiel bei MagentaSport):

Ich fand, dass wir in der zweiten Halbzeit die deutlich größeren Chancen hatten. In der ersten Halbzeit hat Osnabrück schon oft gedrückt, ist auch durch Standards sehr gefährlich gewesen. Sie haben – glaub ich – ein ganz klares Eckenplus gehabt. Aber wir hatten auch dicke Dinger. Mit Steini, mit Dave. Hobschi nach der Standardsituation. Am Ende nehmen wir den Punkt natürlich trotzdem mit, weil das ist echt ein schwieriges Spiel und Osnabrück ist auch ‘ne gute Mannschaft.

Timo Schultz (Trainer Osnabrück in der PK nach dem Spiel):

Dann steht’s am Ende leistungsgerecht 1:1. Fühlt sich – im Gegensatz zu Markus (Kauczinski, Anm. d. Red.) – für uns irgendwie nicht zufriedenstellend an. Wir haben einen guten Start gehabt in Aachen, haben uns heute sehr sehr viel vorgenommen und konnten einiges davon leider nicht umsetzen und dann ist 1860, auch wenn sie natürlich ein paar Verletzte haben, natürlich auch nicht irgendein Gegner. Dementsprechend ist das 1:1 ein leistungsgerechtes Ergebnis, das sich momentan für mich nicht so toll anfühlt, aber dafür muss ich jetzt nicht sieben oder acht Stunden nach Hause fahren … (Kauczinski: “Wir auch nicht. Wir fliegen!”) … Das ist dann ein weiterer Unterschied zwischen Osnabrück und 1860 … (Kauczinski: “Natürlich. Wir schwimmen im Geld.”).

 

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