Nach der Winterpause haben die Löwen trotz personeller Sorgen noch nicht verloren. Gegen die beiden Aufstiegsaspiranten Rot-Weiss Essen und VfL Osnabrück erkämpfte sich die Elf von Markus Kauczinski jeweils noch ein verdientes Remis und beim Blick auf die Tabelle scheint noch Vieles möglich. Dennoch sind die zwei Punkte im Aufstiegskampf gefühlt zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel.
Der Funke Hoffnung glüht noch
Ja, der Funke Hoffnung glüht durchaus noch, keine Frage. Man hat mit RWE und dem VfL mitgehalten, mitunter sogar die besseren Torchancen gehabt, um die Spiele sogar zu gewinnen. Trotz der vielen Verletzten agierte der TSV 1860 auf Augenhöhe und sucht – auch diesbezüglich muss man Trainer Markus Kauczinski ein Lob aussprechen – nicht nach Ausreden. Beim Blick auf die Aufstellung erkennt man jedoch auch, dass zumindest die Positionen 1-15 trotz aller Ausfälle absolut konkurrenzfähig sind. Während die anderen Teams in der Schlussphase jedoch mit erfahrenen Akteuren nachlegen können, fehlt es den Löwen an derartigen Alternativen.
Mit Fuchs, Husic und Klose saßen an der Bremer Brücke drei talentierte Jungs unter 20 auf der Bank, warteten jedoch vergeblich auf ihren Einsatz. Ihre Zeit wird kommen, aber wann?
Rückkehrer werden der Mannschaft gut tun
Früher oder später werden sich einige Langzeitverletzte zurückmelden und in den Spieltagskader drängen. Aber wird es dann besser? Zu bedenken ist nicht nur, dass denen dann logischerweise aufgrund der Ausfallzeit die Spielpraxis fehlt, sondern auch, dass es in der Hinrunde auch mit nahezu voller Kapelle des Öfteren alles andere als rund lief. Dennoch: Jeder Rückkehrer wird der Mannschaft gut tun.
Aus meiner Sicht es auch völlig in Ordnung, dass in der Winterpause bislang nicht personell nachgelegt wurde. Neue Spieler kosten Geld (auch Leihen), der Kader wird weiter aufgebläht, wenn man berücksichtigt, dass die Kranken und Verletzten ja auch irgendwann wieder auf dem Platz stehen werden. Aufgrund der derzeit angespannten Situation kann man zur Kompensation auch keinen Spieler abgeben. Und dass sie Löwen finanziell nicht unbedingt auf Rosen gebettet sind, ist hinlänglich bekannt…
Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel
Doch zurück zur Tabelle: Sechs Punkte fehlen aktuell auf Platz 3, derer acht auf die direkten Aufstiegsplätze. Mit ein paar Siegen am Stück könnte man also durchaus oben anklopfen, etwaige Ausrutscher können den TSV 1860 jedoch teuer zu stehen kommen. Der Druck wird also nicht geringer und insofern wäre es natürlich doppelt wertvoll gewesen, die direkte Konkurrenz aus Essen und Osnabrück zu schlagen.
Was bleibt, sind zwei Remis, die beweisen, dass der TSV 1860 noch an sich glaubt und um den Anschluss an die Spitzengruppe kämpft. Dennoch werde ich das Gefühl nicht los, dass die zwei Unentschieden im Aufstiegskampf zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel waren.
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Keine Panik auf der Titanic 1860…vertraue Kauczi vollumfänglich mit seiner Erfahrung, auch was Einsatzzeiten für unsere jungen Talente betrifft. Es muss jetzt Aachen und der VfB bezwungen werden und dann auch das 6-Punkte-Spiel daheim gegen Hansa sowie Havelse…12 Punkte und wir werden danach auf Tabellenplatz 5 oder 4 sein und in den weiteren Rückrundenspielen wieder mit Haugen, Verlaat, Niederlechner und Dulic noch genügend Punkte holen. Aufstiegs-Entscheidung folgt in den letzten zwei Spieltagen!
Gegen Stuttgart 2 haben wir seit deren Aufstieg glaube ich noch nie gewonnen und daheim Aachen ist auch eklig – auch in Havelse ist es schwer. Unsere Bilanz gegen Rostock ist zudem ja auch bekannt. Aber evtl wird ja echt das Blatt mal gewendet. Der Wille im Team ist zumindest da.
Man hätte schon vor dem Trainingslager mMn reagieren müssen. Jetzt wird es eng aber würde sich dennoch lohnen. Das liebe Geld darf bei weitem hier kein Argument dagegen sein.
1. Man stelle sich vor wir schaffen tatsächlich noch den Aufstieg:
Clemens Lippmann’s und Sean Dulic’ Marktwerte werden durch die Decke gehen und wir können sie entweder zum bleiben bewegen oder Sie bei guter Verhandlung als Zweitliga Spieler für massig Kohle verkaufen. Man muss sich da nur mal den Marktwert von Luki Reich ansehen, der in der schlechtesten Verteidigung der 2. Liga spielt aber dennoch seinen Marktwert !!verdoppeln!! konnte.
2. muss man fast schon aufsteigen möchte man gut zahlende Investoren für das Grünwalder finden – sollte die Studie zu positiven Ergebnis kommen. Als Zweit Liga Verein hat man da schon eine bessere Verhandlungsposition statt sich als Drittliga-Dino hinzustellen.
Für mich hätte Paula schon VIEL früher mit Sponsoren sprechen müssen um nochmal Geld einzusammeln. Einen Vorwurf möchte ich Paula dennoch nicht machen, da eigentlich noch ein Finanz GF vom Präsidium angekündigt war. Ich vermute nicht, dass wir in dieser Saison noch zuwachs auf dieser Stelle bekommen.
Die Chancen werden in der nächsten Saison nicht besser, wenn ein Dresden, Fürth und (stand jetzt) Düsseldorf in die 3. Liga kommen. Also lieber nochmal die letzte Woche nutzen und den Markt sondieren. Gibt einige aus der zweiten Liga, die uns weiterhelfen würden und unzufrieden sind. ELIL
So isset.
Dresden wird sich aber halten hoffe ich. Da werden die Transfers im Winter glaube belohnt. Fürth ist spielerisch wirklich schwach und Braunschweig sehe ich auch nicht gut. Münster schlägt sich unter Wert und Düsseldorf muss man abwarten.
Ich denke nicht, dass es da viele Möglichkeiten gibt. Wenn wer was draufgelegt hat, war es die Bayerische, und die ist voraussichtlich im nächsten Jahr weg. Andere bzw. mehrere Sponsoren zu finden, die noch mal drauflegen, wird mit der aktuellen wirtschaftlichen Lage nicht leichter.
Wenn man sich mit den Sponsoren die man hat gut stellt dann wirkt das auch nicht abschreckend gegenüber neuen.
Und wenn das für einen Geschäftsführer nicht möglich ist dann wage ich seine Rolle zu bezweifeln.
Wie sagte eins ein Präsident “Sechzig München zu verkaufen ist nicht so schwer”
Sechzig hat viele Sponsoren und steht diesbezüglich gut da. Die Bayerische ist für ihr schlechtes Image selbst verantwortlich. Nur zahlen Sponsoren feste Beiträge für Werbung und sind nicht dafür da, Spieler zu finanzieren. Gerade nicht da, wo die meisten Unternehmen selbst auf ihre Finanzen schauen müssen.
Dann sollte man strategisch denken und dann komm ich wieder zu meinen erstgenannten Punkten. Bei Aufstieg macht man von Haus aus mehr Geld.
Aber ich vernehme bei der bayerischen jetzt kein großartig schlechtes Image aus der rein unternehmerischen Perspektive.
Wenn ich mich recht erinnere hat doch auch dieBayerische schon oft Geld nachgelegt und auch das Sponsoring bei der Verlängerung erhöht. Ich glaube das wäre auch jetzt möglich würde man sich mit Gräfer und Co. gut stellen.
Aber wie gesagt kein Vorwurf ggü. Gräfer. Es fehlt einfach der angekündigte Finanz GF
Und mit dem auch so tollen Finanz-GF Pfeifer ist 1860 auch nicht aufgestiegen. Hat er wirklich so viele neue Sponsoren akquiriert oder her er nur in jede Kamera gelächelt, wenn ein Sponsorenvertrag verlängert wurde bzw. INFRONT einen neuen Sponsor präsentierte?
Oh doch, sicherlich Vorwurf an Gräfer. Er ist schuld, warum viele im Löwenkosmos die Bayerische einfach nicht mehr mögen. Denke wie gesagt auch nicht, dass die Bayerische noch was investiert, wenn man in einem Jahr vermutlich eh als Sponsor weg ist. Und die Sponsoren machen seit Jahren nur Infront. Der GF stellt sich nur daneben für ein schönes Foto.
Ist es nicht eine riesengroße Illusion anzunehmen, dass es 1860 mit Wintertransfers gelingen würde, aufzusteigen?
Das Thema verfolgt 60 doch bereits seit mehr als 30 Jahren. Immer hat es geheißen, um aufzusteigen müssen Neuverpflichtungen her, koste es was es wolle! Und wie häufig ist 60 aufgestiegen. Einmal aus der RL. Festzuhalten bleibt, dass dann immer nach der Saison ein Minus zu verkraften war, für die Saison 2016/17 sogar 22 Mio. €.
Und ist es nicht unwürdig, wenn einige meinen Herrn Paula vorwerfen zu dürfen, er habe gefälligst Geld auftreiben müssen. Dabei wird vergessen, dass für die Sponsorenakquise der Vermarkter INFRONT engagiert ist.
“Spieler kosten Geld (auch Leihen), der Kader wird weiter aufgebläht, wenn man berücksichtigt, dass die Kranken und Verletzten ja auch irgendwann wieder auf dem Platz stehen werden.”
–> “irgendwann” ist halt zu spät. Die Saison endet bekanntlich Mitte Mai und wir haben Ende dieser Woche schon Februar. Mit Deniz braucht man diese Saison nicht mehr rechnen, mit Christiansen auch nicht und bei Schröter bin ich ebenfalls skeptisch. Niederlechner und Althaus ziehen sich halt auch schon länger jetzt und niemand weiß so recht was los ist. Verlaat ist länger verletzt und so kann man gerade weitermachen. Außer Deniz und evtl Schröter (wegen der Schnelligkeit auf Außen) kann man ja irgendwo alles kompensieren. Haugen (den ich nicht genannt habe in der obigen Ausführung) ist aber nicht zu kompensieren. So ein Spieler mit Tiefe, Torgefahr und Schnelligkeit vorne drin sollte lieber heute als morgen zurückkommen. Und genau da bräuchte es eine Verpflichtung.
Die muss man nicht tätigen – man kann natürlich auch nichts machen und dann ist März. Dann braucht man sich aber auch nicht wundern, wenn man wieder nicht unter die ersten 3 am Ende kommt.
Wenn ein neuer Spieler geholt wird, muss der schon im Saft stehen und nicht gefühlte zwei Einsätze haben. Sonst hilft der Spieler dir auch nichts, weil er erst einige Wochen braucht, wieder in den Rhythmus zu kommen, was Kauczinski ja auch schon öfters gesagt hat. Nur kostet solch ein Spieler nicht gerade wenig, und da kommen wir zum nächsten Problem: Wir haben kein Geld. Also kommt nur einer, wenn es sportlich als auch finanziell passt.
Spieler wie Abiama helfen alleine mit ihrem Tempo, auch wenn sie wenig Spielpraxis haben. Wir brauchen nach vorne hin mal Schnelligkeit und Kreativität. Kauczinski macht eine gute Arbeit, aber wir sind vorne limitiert – ähnlich wie Schalke. Die haben mit Džeko aber super transferiert.
Ich bin der Meinung, dass man eine Leihe bestimmt stemmen könnte – wenn man denn will.
Abgebende Vereine in Liga 1 und 2 drehen da auch nicht jeden Cent rum, wenn der Spieler Spielpraxis bekommen könnte.
Aber da hast du auch keine Garantie, dass sie funktionieren, das war bei den Winterneuzugängen immer 50/50. Und das will Kauczinski nun mal deutlich nicht. Er will einen Spieler mit Spielpraxis. Und Spieler, die oft spielen, auszuleihen, ist halt sehr unrealistisch.
Im Endeffekt bin ich nicht der Trainer und auch nicht der Sportdirektor. Das vorne Schnelligkeit fehlt ist aber offensichtlich.
Abiama ist ein sehr sympatischer Typ. Es macht richtig Freude, ihm bei Spielen zuzusehen. Nur fehlt ihm Effizienz beim Torabschluss.
Zudem hat er diese Saison kaum gespielt …
Ja, aber er würde unserem Spiel gut tun. Die Tore können auch andere schießen. Er hat aber Technik und ist schnell.
Nützt halt nichts wenn der Trainer solche Spieler nicht will.
Wer ist denn jetzt auf dem Markt, der uns weiterhelfen könnte. So ein Schnellschuss ist doch keine Garantie, dass es besser wird. Gebt den Jungen eine Chance.
Mein Vorschlag: Nach der Heimniederlage gegen Aachen haken wir die Saison ab und planen die neue. Nebenbei und unbeachtet gewinnen wir dann alle restlichen Spiele.
Von einem Schnellschuss kann ja nicht die Rede sein, da die Problematik schon Mitte Dezember da war.
Auch wenn eine Problematik länger bekannt ist kann eine Verpflichtung dann ein Schnellschuss sein.
Und da muss man mMn echt aufpassen. Gerade im Winter neigen Vereine zu solchen Schnellschüssen. Das hatten wir in der Vergangenheit oft genug. Bin auch der Meinung, dass es keine neuen Spieler braucht.
“Bin auch der Meinung, dass es keine neuen Spieler braucht.”
Werden eh keine kommen und wir auch nicht aufsteigen. Von demher eh egal..
Du bist schon auch so der negativ eingestellteste Mensch der Welt, oder? 😉 Also zumindest auf 60 bezogen und auch echt nicht böse gemeint.
Nehme es nicht böse auf, da du auf 60 bezogen tatsächlich Recht hast😅. Aufs Leben bezogen bin ich positiv und lebensfroh, im Kontext 1860 aber tatsächlich negativ. Aber ich wäre da gerne anders. Die Enttäuschungen der letzten 2 Jahrzehnte haben schon Spuren hinterlassen leider..
Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntermaßen zuletzt😉.