Zwar wird – aufgrund der Ergebnisse vom langen ersten Mai-Wochenende – beim Nachholspiel der Amas beim FC Gundelfingen am Dienstag Abend (18.30 Uhr – Schwabenstadion im Kreissportzentrum) leider noch keine finale Entscheidung in der Meisterfrage der Bayernliga Süd fallen. Aber das Team von Alper Kayabunar kann morgen Abend beim starken Aufsteiger einen wichtigen Schritt in Richtung Titelgewinn machen.

Wann fällt die Meisterschafts-Entscheidung?

Sichtlich enttäuscht über die zweite 0:1-Niederlage gegen Sturm Hauzenberg in dieser Saison zeigte sich Löwentrainer Alper Kayabunar im Interview mit sechzger.de nach dem Spiel gegen die Niederbayern am Donnerstag Abend. Nachdem sich Verfolger TSV Landsberg am Maifeiertag in Geretsried dann keine Blöße gab und durch einen 2:1-Sieg in der Tabelle nach Punkten mit den Junglöwen gleichziehen konnte, ist die U21 des TSV 1860 in Gundelfingen nun gefordert, den Dreipunktevorsprung durch einen eigenen Erfolg wieder herzustellen, um dann womöglich schon beim Auswärtsspiel in Nördlingen (leider fast zeitgleich zum Drittligaspiel der Löwenprofis gegen den FC Ingolstadt am Samstag Nachmittag) den Meistertitel einzutüten. Der abschließende letzte Spieltag mit einem Heimspiel gegen den FC Ismaning, das – nach den Angaben auf der offiziellen Website des TSV 1860 – dann wieder in Gilching ausgetragen werden soll, hätte dann keine sportliche Bedeutung mehr.

Starker Aufsteiger Gundelfingen

Zunächst haben die Amas aber die durchaus herausfordernde Aufgabe im schwäbischen Landkreis Dillingen vor der Brust. Der FC Gundelfingen ist im vergangenen Sommer – nach einem Jahr in der Landesliga Südwest – wieder in die Bayernliga zurückgekehrt, wo man zuvor schon drei Spielzeiten verbracht hatte. Der Aufsteiger spielt heuer eine starke Saison und hatte mit den unteren Tabellenplätzen nie etwas zu tun. Die größten Probleme bereiteten die Platzverhältnisse im heimischen Schwabenstadion, welchen auch das nun anstehende Gastspiel der Löwen, das eigentlich für Samstag, den 29. November angesetzt war, zum Opfer fiel. Das Hinspiel gewannen die Amas Anfang August auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße nach schwieriger Anfangsphase durch ein Tor von Cristian Leone in der 28. Minute mit 1:0.

Personalfragen

Gespannt dürfen die Löwenfans darauf sein, ob am Dienstag der gegen Hauzenberg durchaus vermisste Kapitän Xaver Kiefersauer, der dann zwei Tage später in Schweinfurt sein Profidebüt für 1860 feiern konnte, wieder für die Amas auf dem Platz steht. Auch Noah Klose wurde gegen Hauzenberg in der Offensive vermisst. Der vom Spitzenspiel in Landsberg eine Woche zuvor mit einer ausgekugelten Schulter zurückgekehrte Max Jägerbauer wird in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen. So wird Coach Kayabunar am Dienstag wohl erneut den einen oder anderen Spieler aus der U19 in seinen Spieltagskader einbauen.

Bilanz: Sieben Siege – eine Niederlage

Der Blick auf die Bilanz zwischen dem FC Gundelfingen und der Zweitvertretung des TSV 1860 München ist – aus Löwensicht – absolut erfreulich. In neun Partien seit Sommer 1996 mussten sich die Löwen tatsächlich nur ein einzigen Mal geschlagen geben und zwar im August 2023. Fast genau ein Jahr zuvor endete ein Heimspiel in Gilching gegen die Schwaben mit 0:0. Ansonsten sind nur Siege für Münchens Große Liebe verzeichnet. Daran muss sich aus Sicht der Löwen auch am Dienstag Abend nichts ändern!

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Titelbild: Torszene aus dem Hinspiel gegen Gundelfingen am 8. August, das die Löwen mit 1:0 gewinnen konnten.

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