Nicht nur die erste Mannschaft der Löwen beim Heimspiel gegen den FC Augsburg II verspielte am Freitagabend eine 2:0-Führung. Noch schlimmer erwischte es die Amas des TSV 1860, die sich in der Bayernliga Süd nach Zwei-Tore-Führung noch mit 2:3 beim FSV Pfaffenhofen geschlagen geben mussten. Es war die erste Saisonniederlage für die Amas. “Das kann passieren, dass ein Gegner dann so ein Spiel dreht. Das gibt’s immer mal wieder, ist aber natürlich bitter für uns”, sagte Trainer Chris Rech nach dem Schlusspfiff.

Löwen legen zwei Treffer vor

Vor 940 Zuschauer erwischten die Löwen einen guten Start. In der ersten Elf standen in Pfaffenhofen auch Paul Bachmann und Neuzugang Moritz Seiffert, sowie Luis Pereira de Azambuja, der zuletzt mehrmals im Aufgebot der ersten Mannschaft gestanden hatte. Nach einem Foul von Deniz Haimerl gab es früh Elfmeter für die Hausherren, diese nagelten das Leder aber über die Querlatte. Dann legten die Löwen zwei Treffer vor. Pereira de Azambuja traf per Elfmeter zum 0:1, Mustafa Tekin legte nach starkem Pass von Lucio Saric das 0:2 nach, mit dem es auch in die Kabinen ging.

Pfaffenhofen nach der Pause aktiver

Nach dem Seitenwechsel fanden die Hausherren besser ins Spiel und trafen sofort zum 1:2. Die U21 aus Giesing berappelte und konnte die Begegnung wieder ausgeglichen gestalten, ehe in der 81. Minute nach einer Unstimmigkeit am eigenen Strafraum der Ausgleich fiel. Nach einem Steckpass gelang den Pfaffenhofenern sogar noch der 3:2-Siegtreffer. Die Löwen versuchten noch einmal alles, kamen aber nicht mehr zurück und mussten sich mit der ersten Niederlage im Gepäck auf die Heimreise nach Giesing machen.

Rech: “Im Fußball gibt es solche Spiele…”

“Es tut uns für die Jungs leid, dass wir ohne Punkte heimfahren müssen. Wir hatten ein paar Probleme, sind aber Mitte der ersten Hälfte wesentlich stärker geworden, hatten einen besseren Zugriff und mit Ball eine gute Kontrolle. Im Fußball gibt es immer mal Spiele, wo du ein Gegentor kriegst und der Gegner aufkommt. Wir haben danach nicht mehr die richtige Struktur im Spiel gehabt und ab dem Zeitpunkt, wo das 2:2 gefallen ist, wurde es schwer, wieder Zugriff zu bekommen”, resümierte Rech nach dem Schlusspfiff.

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AlexLionSince91

Hallo Erfolgsblogger von „dieunvermeidliche24“, ich weiß, dass dich sehr wohl interessiert, was deine Mitbewerber so schreiben und du dich auch in diesen Kommentarbereichen umsiehst. Du schreibst von einer „künstlich erzeugten Euphorie“ im Verein. Kannst du eigentlich erklären, was du damit konkret meinst?

Denn wenn man deine Formulierung liest, könnte man fast den Eindruck bekommen, du stellst dir den Giesinger Staat wie eine Art Nordkorea vor: Alle stehen mit Fähnchen da und schwenken sie begeistert, weil man ihnen das von Kindesbeinen an so beigebracht hat. Gehirnwäsche also.

Ist das tatsächlich das Bild, das du von der Fanszene bzw. vom Verein zeichnen möchtest – oder wie ist diese bemerkenswerte Formulierung sonst gemeint?

Last edited 3 Minuten zuvor by AlexLionSince91