Die Mühlen mahlen in Giesing, die Strukturen der neuen Spielbetriebs-GmbH, deren Anteile zu 100 % beim TSV München von 1860 e.V. liegen, bilden sich immer weiter aus. Am 18.08. hat sich mit dem Beirat das Gremium konstituiert, das die Geschäftsführung künftig bei der Entwicklung der Gesellschaft kontrollieren und beraten soll.
Wer ist im Beirat?
Der Beirat besteht aus mindestens vier und höchstens acht Mitgliedern, die Amtszeit beträgt drei Jahre. Es soll sich dabei in sozialen, sportlichen, sportpolitischen oder wirtschaftlichen oder rechtlichen Angelegenheiten erfahrene Mitglieder des TSV München von 1860 e.V. handeln. Der Beirat setzt sich dabei aus zwei Mitgliedern des amtierenden Präsidiums und zwei Mitgliedern des Verwaltungsrats zusammen. Hinzu kommen können bis zu vier weitere Mitglieder, die von der Gesellschaftsversammlung bestellt werden.
Der erste Beirat der GmbH besteht folglich aus den Präsidiumsmitgliedern Peter Schaefer und Christian Dierl sowie den Verwaltungsratsmitgliedern Sebastian Seeböck und Gerhard Mayer. Vizepräsident Peter Schaefer wurde zum Vorsitzenden des Beirats gewählt, seine Stimme zählt in Abstimmungen bei Pari doppelt. Die Stellvertretung wird von Sebastian Seeböck übernommen.
Welche Aufgaben hat das Gremium?
Als Kernpunkte des Betätigungsfeldes des Beirats gelten folgende Aufgaben:
- Überwachung und Beratung der Geschäftsführung in allen wesentlichen Angelegenheiten der Gesellschaft
- Verabschiedung des Wirtschaftsplans (Budget) für das Geschäftsjahr sowie Überwachung der Budgeteinhaltung
- Zustimmung zu den in zustimmungspflichtigen Geschäften (wie in der Geschäftsordnung für die Geschäftsführung geregelt)
- Regelmäßige Berichterstattung an die Gesellschafterversammlung über die Tätigkeit des Beirats
Gleicher Name, andere Konstellation
Trotz des gleichen Namens ist der Beirat nicht zu vergleichen mit dem Beirat der Geschäftsführungs-GmbH der inzwischen als insolvent gemeldeten KGaA. In der alten Gesellschafterstruktur gab es mit Aufsichtsrat und Beirat zwei unterschiedliche kontrollierende Gremien. Während der Aufsichtsrat Teil der KGaA-Struktur war, war der Beirat bei der Komplementär-GmbH angesiedelt. Ein solch verschachteltes Konstrukt gibt es nun nicht mehr, da der Beirat jetzt das zentrale Kontrollgremium der Gesellschaft ist.
Wir wünschen dem neu geschaffenen Gremium viel Glück und Erfolg bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe!
Titelbild: TSV München von 1860 e.V.











Top das in dem Beitrag auch explizit erwähnt wird was der neue Beirat für Aufgaben explizit hat.
Diese Art von Berichterstattung finde ich um einiges erfrischender in dem man wirkliche Fakten erhält und nicht immer Passagen lesen muss welcher nur Meinungen einer einzelnen Person ist die keine Ahnung von dem Stuss hat.
Hoffentlich wird wirklich ab jetzt finanziell gut gehandelt damit wir im besten Falle im 1. Oder 2. Jahr endlich mal wieder schwarze Zahlen statt rote Zahlen schreiben
Bis zu 4 Mitglieder können von der Gesellschaftsversammlung bestimmt werden – das wären also bis zu 50% der Mitglieder. Wer oder was ist diese Gesellschaftsversammlung? Die Mitgliederversammlung des eV oder das Präsidium?
Des Weiteren wäre mir neu dass die KGaA schon insolvent ist… dachte das ist alles noch in ner Vorstufe
Welcher Zusammenhang besteht jetzt für Dich zu der Vorinsolvenz der KGaA und deren mögliche Insolvenz dann später mal?
Viel Glück und Erfolg!
Ich hoffe, dass der Fehler aus der Vergangenheit nicht wiederholt wird, so dass es in Zukunft ein klar strukturiertes, hierarchisches Konstrukt mit klaren Zuständigkeiten gibt.
Würde gerne in Zukunft die Struktur meines Herzensvereins erklären können, ohne dafür einen Nachmittag einzuplanen