Na also – es geht doch! Die Amas des TSV 1860 München haben sich am Freitagabend den Frust von der Seele geschossen und in der Bayernliga Süd einen klaren 4:0-Heimsieg gegen den TSV 1860 Rosenheim gefeiert. Im Sechzger-Duell waren die kleinen Löwen die effizientere Mannschaft und führten schon zur Pause mit 1:0. Fares Ibrahim hatte getroffen. Nach dem Seitenwechsel legte erneut Ibrahim das 2:0 nach. In der Schlussphase machten es die Amas dann deutlich. Luca Dollinger und der eingewechselte Valentin Bannert schraubten das Ergebnis auf 4:0 in die Höhe. Dank des wichtigen Heimdreiers konnten sich die Löwen von der Abstiegszone absetzen und stehen nun erst einmal im gesicherten Mittelfeld des Klassements.
Ausgeglichene erste Halbzeit
Die Gäste aus Rosenheim fanden in der ersten Viertelstunde besser ins Spiel und kamen zu der einen oder anderen Halbchance, ein Treffer fiel aber nicht. Dann übernahmen die kleinen Löwen immer mehr die Kontrolle und erspielten sich auch immer wieder Gelegenheiten. Der auffälligste Spieler auf Seiten der Hausherren sorgte auch für die Führung. Fares Ibrahim traf per Abstauber zum 1:0. In einer recht ruppigen Partie gab es bereits im ersten Durchgang vier Gelbe Karten. Nach dem Führungstreffer gewannen die Löwen in einem mittelmäßigen Match immer mehr die Oberhand und brachten die Führung ohne größere Probleme in die Halbzeit.
Löwen schießen sich Frust von der Seele
Anfangs der zweiten Halbzeit drückten die Gäste aufs Tempo, aber die Löwen trafen durch Ibrahim genau zum richtigen Zeitpunkt zum 2:0. Die Rosenheimer gaben sich aber noch nicht geschlagen und versuchten mit aller Macht zum Anschlusstreffer zu kommen. Doch Löwen-Keeper Leon Erkocaoglan hielt die Führung fest. Die Vorentscheidung war dann das 3:0 durch Luca Dollinger, der per Wembley-Tor mit einem Kopfball erfolgreich war. Die Proteste der Gäste waren schnell verklungen. In der letzten Minute setzte der eingewechselte Valentin Banner mit dem 4:0 den Schlusspunkt hinter eine insgesamt souveräne Leistung der Sechzger, die verdient, aber vielleicht um ein Tor zu hoch gewannen.
Das Fazit des Trainers
Im Interview mit sechzger.de sagte Trainer Wolfgang Sonnenhauser nach dem Spiel:
“Wir hatten von außen ein gutes Gefühl. Die Jungs waren besser im Spiel als in Ismaning. […] Nach dem 3:0 war der Käse eigentlich gebissen, aber Erco hat uns mit guten Paraden im Spiel gehalten. Bei einem 3:1 oder 3:2 kann es dann sein, dass es in den Köpfen losgeht. Wir haben die Phase aber gut überstanden und mit dem 4:0 den Deckel drauf gemacht. Das freut uns für die Jungs. Unser Ziel war es zu null zu spielen und das ist uns jetzt auch gelungen.”
Am kommenden Samstag führt die Reise der Amas dann am Samstag um 14:00 Uhr zum TSV Kottern. Dank des deutlichen Heimsiegs gegen Rosenheim dann mit mehr Selbstvertrauen und weniger Druck.










