Bei den Löwen ist der Neustart aktuell in vollem Gange. Hinter den Kulissen – und zeitweise auch in der Öffentlichkeit – lässt die Ismaik Seite aber nicht locker. So äußert sich HAM Vertreter und KGaA-Beirat Biel Ballester Relat in einem Interview mit dieblaue24. Seine Aussagen in Bezug auf die Personalien Manfred Paula stehen aber in klarem Widerspruch zu Beiratsprotokollen die sechzger.de vorliegen. Relat behauptet, Manfred Paula sei „niemals als Geschäftsführer” vorgesehen gewesen. Die Beiratsprotokolle widerlegen diese Darstellung Stück für Stück.
Paula sollte nie Geschäftsführer werden?
Noch bis zum 31. August läuft das Insolvenzgeld für die Mitarbeiter der KGaA des TSV 1860 München. Was anschließend mit der vorinsolventen Fußballfirma geschieht, steht in den Sternen. Was jedoch nicht in den Sternen, sondern schwarz auf weiß in unterschriebenen Beiratsprotokollen steht ist, dass Biel Ballester Relat in einem Interview bei „dieblaue24″ vom 27.08.2026 eine Version der Ereignisse erzählt, die mit der Aktenlage schlicht nicht vereinbar ist.
Relat behauptet dort, Manfred Paula sei „niemals als Geschäftsführer” vorgesehen gewesen und HAM habe dessen Berufung nur zugestimmt, weil der e.V. andernfalls Paula zurückgezogen hätte. Das würde theoretisch sogar als Drohkulisse taugen, da eine GmbH zwingend einen bestellten Geschäftsführer benötigt.
Relat stimmt zu – und will Paula sogar „Interimsgeschäftsführer” nennen
Beginnen wir dort, wo Relats Geschichte bereits in sich zusammenfällt: bei der Beiratssitzung vom 27. September 2025. An diesem Abend wird der Beschluss gefasst, „Herrn Manfred Paula mit sofortiger Wirkung zum Geschäftsführer der TSV München von 1860 Geschäftsführungs-GmbH zu bestellen.” Der Beschluss fällt einstimmig – Biel Ballester Relat (BR) eingeschlossen. Kein Widerspruch. Kein Vorbehalt. Keine Gegenstimme.
Vielmehr: persönliche Stimmabgabe.
Doch es kommt noch besser: Als es um die Pressemitteilung geht, ist es ausgerechnet Biel Relat selbst, der fordert, Paula öffentlich als Sportdirektor und Interimsgeschäftsführer zu bezeichnen. Wörtlich hält das Protokoll fest: „BR vertritt die Auffassung, dass man Herrn Paula im Pressetext als ‚Sportdirektor’ und ‚Interimsgeschäftsführer’ bezeichnen soll.”
„Niemals als Geschäftsführer vorgesehen”? Mit den offiziellen Protokollen geht das nicht zusammen, Relat wollte, dass es in der Pressemitteilung steht! Stattdessen stellt sich der Sachverhalt folgendermaßen dar: Derselbe Mann, der heute behauptet, Paula sei nie als Geschäftsführer gedacht gewesen, hat persönlich dafür geworben, ihn öffentlich genau so zu betiteln.
Relat lobt Paula – und HAM will ihn sogar unbefristet
Nur vier Tage später, am 1. Oktober, nimmt Relat erneut an einer Beiratssitzung teil. Auch dieses Mal geht es um die Personalie Manfred Paula, zu der Relat eine – im Lichte der aktuellen Aussagen – bemerkenswerte Meinung hatte. Das Protokoll hält fest: „BR hatte schon bei TOP 1 kurz einfließen lassen, dass er ein erstes persönliches Treffen mit Herrn Paula hatte, auf das jener gut vorbereitet war. Herr Paula habe auf ihn [Biel Relat, d. Redaktion] einen überzeugenden Eindruck gemacht.”
Ein „überzeugender Eindruck” von einem Mann, den man angeblich von Beginn an für ungeeignet hielt? Das ist keine Nebensächlichkeit. Das ist das Gegenteil der Erzählung, die Relat heute im Interview zum Besten gibt.

HAM geht im Beirat sogar noch weiter und schlägt vor, die Befristung zu streichen. HAM wollte Paula also nicht nur als Geschäftsführer – HAM wollte ihn unbefristet als Geschäftsführer! Ein späterer Widerspruch von Herrn Biel Relat hierzu ist nicht dokumentiert und würde auch nicht ins Bild passen, nachdem Relat von Paula einen überzeugenden Eindruck als Geschäftsführer gewonnen hatte.
Zur Erinnerung: Relat behauptet, HAM habe Paulas Berufung nur widerwillig akzeptiert, weil der e.V. sonst gedroht hätte, ihn zurückzuziehen. Die Protokolle zeigen das exakte Gegenteil: HAM drängte auf eine dauerhafte Lösung mit Paula.
Relat fehlt bei Sitzung – der e.V. warnt, aber HAM bremst
Wenige Wochen später wird es abermals kurios: Am 20. Oktober 2025 wird eine Beiratssitzung einberufen, bei der die finanziellen Fragen rund um die Geschäftsführung auf der Tagesordnung stehen. Es handelte sich um eine Sitzung im großen Kreis, inklusive Präsidiums- und Aufsichtsratsmitgliedern als Gäste. Allein dieser Umstand zeigt, dass es sich um einen sehr wichtigen Termin handelt. Biel Ballester Relat, der sich heute als scharfsinniger Kritiker von Paulas angeblich fehlender Finanzkompetenz inszeniert, scheint das anders zu sehen. Er erscheint nicht.
Zu solchen Sitzungen ist es auch möglich, sich per Video oder Telefon zuzuschalten. Relat war aber auf allen Kanälen abwesend. Eine Entschuldigung oder vorangegangene Absage gab es offenbar nicht. Weil der Beirat dadurch zunächst nicht beschlussfähig war, musste Kontakt zu ihm aufgenommen werden. Die Lösung? Biel übertrug sein Stimmrecht per WhatsApp an Herbert Bergmaier.
Vor diesem Hintergrund sollte klar sein: Wer seine Stimme per Messenger weitergibt und sich nicht einmal die Mühe macht, sich bei einer Sitzung dieser Tragweite auch nur per Videocall zuzuschalten, kann sich hinterher nicht als engagierter Kontrolleur der Entscheidungen aufspielen.
e.V.-Vertreter nehmen ihren Job ernst
Während Relat abwesend war, leisteten die e.V.-Vertreter genau die Arbeit, die der HAM-Vertreter ihnen heute abspricht: Gernot Mang stellte klar, dass die Fortführungsprognose dringend geklärt werden müsse. Christian Dierl erinnerte daran, dass Paula für das Sportliche vorgesehen sei und unterstützte ausdrücklich die Idee, kurzfristig einen Interimsgeschäftsführer für Finanzen zu holen. Peter Schaefer drängte auf Tempo: Die Gesellschaft brauche eine klare Lösung und einen Geschäftsführer.

Der e.V. pochte also bereits im Oktober auf kaufmännische Verstärkung. Nicht weil man Paula loswerden wollte, sondern weil man ihn entlasten wollte. Keineswegs drohte der Verein damit, Paula als Geschäftsführer abzuziehen, um HAM unter Druck zu setzen, wie es Ballester Relat offensiv behauptet.
HAM-Anwalt möchte die Sache langsam angehen
Wie sah das präferierte Vorgehen der HAM aus? Ali Mosfer, Anwalt der HAM-Seite, erklärte laut Protokoll, HAM tendiere zwar zu zwei Geschäftsführern – bei der Suche wollte man sich aber nicht treiben lassen. Das Verfahren müsse erst festgelegt werden. Später hieß es seitens HAM sogar: Qualität vor Geschwindigkeit.
Das heißt im Klartext: Während der e.V. wegen der finanziellen Schieflage Alarm schlug und auf einen zusätzlichen Finanz-Geschäftsführer drängte, trat HAM auf die Bremse. Heute beschwert sich ausgerechnet die Ismaik-Seite über Paulas angeblich fehlende Finanzkompetenz. Das ist keine Kritik – das ist Chuzpe.
Fragen, die Relat beantworten müsste
Wenn HAM einen Finanzfachmann für so dringend notwendig hielt – warum war es der e.V., der darauf drängte, während HAM auf Zeit spielte? Warum war Relat bei der entscheidenden Sitzung nicht einmal anwesend? Und warum stimmte HAM anschließend erneut einer Verlängerung zu, wenn Paula doch angeblich nie das Vertrauen besaß?
HAM verfällt in alte Muster
Abschließend ist festzuhalten, dass HAM erneut in ein altes Muster verfällt: Mit großem Getöse wird ein Geschäftsführer des TSV 1860 öffentlich in ein schlechtes Licht gerückt. Eine Frage bleibt dabei aber weiterhin vollkommen offen: Welche Fehler soll Manfred Paula überhaupt begangen haben? Hierzu hat die Ismaik-Seite bisher keine inhaltlichen Angaben gemacht. Am Ende dürfte es sich um viel Lärm um nichts handeln, wodurch aber auf unredlichste Weise ein Reputationsschaden billigend in Kauf genommen wird.











Es ist immer und immer wieder die gleichbleibende manipulative Schiene die, die Hasan Seite seit Jahren fährt.
Behaupten andere seien Schuld und sie würden ständig übergangen , nicht informiert , der e,v entscheidet alles alleine über den Kopf der Hasan Seite hinweg usw.
Lügen über Lügen immer wieder.
Das Verhalten ist ja schon kriminell.
Da hat vorher schon Saki S. und Anton Kraft jegliche Fachkompetenz gefehlt,aber der übertrifft die noch um längen.
#freiheitfuersechzig
#ohnehasan
und nicht vergessen: #keineklicksfuergriss
Biel Ballester Relat und O. G. da haben sich zwei gefunden
Biel Ballester Relat ? Hat mich keine Sekunde überzeugt. Der ist kein Löwe. Und HAM ist einfach peinlich.
Eine windige Figur, der Kollege Relat. Klar ist der kein Löwe. Der kannte die Löwen nicht, bevor er AR wurde.
Immer wieder faszinierend, was die HAMswurschten noch so alles probieren
Der e.V. ist schon ein brutaler Fuchs, besitzen die Fähigkeit Anscheinend die komplette HAM Seite, per Gedankenmanipulation, zu irrationalen Entscheidungen zu treiben.
Den Aufsichtsrat habens gezwungen das Defizit um fast 2 Millionen zu vergrößern (als Druckmittel munkelt man wurde die Kaffeemaschine verwendet 50+1 und so).
Mit einer meisterhaften umgekehrten Psychologie hat man es sogar geschafft das HAM selber Paula als Geschäftsführer haben wollte obwohl diese ja angeblich erst nein gesagt hat, damit im Falle eines Scheiterns nur die HAM Seite schuld ist und danach hat man es tatsächlich noch geschafft mit den besten Hackern der Welt alle E-Mails und Nachrichten, Protokolle usw. So zu verändern damit man tatsächlich noch Beweise hat um diese Sachen nachweisen zu können.
Der Gauweiler x Ismaik, haben das ganze bestimmt schon längst durchschaut und die warten jetzt nur noch auf die richtige Sternen Konstellation um alle Beweise auf einmal vorlegen zu können😎
Muss aber sagen finde es tatsächlich Klasse, dass ihr erstmal recherchiert und dann diese Aussage gleichzeitig widerlegt und nicht einfach sein Wort eins zu eins so übernimmt bisschen selber nachzudenken wie es manch anderer Blogger macht.
Hoffentlich ziehen wir unser Ding weiterhin durch, rein von den Sponsoren und Kader usw. Bin ich weiterhin sehr optimistisch was das ganze angeht
Hasan und seine Schergen lügen, drohen und fantasieren – na, wer hätte das gedacht? 😉
Der Herr Ballesterer ist wohl zu lange in der Sauna gewesen.
Und was passiert, wenn man die schweigende Mehrheit auf mordor24 mit ein paar solchen nüchternen Tatsachen konfrontiert? Etwa so: Äääm, umpf, rülps, Kreisliga, Verzwerger, Saufen am Grünspitz, unfähiger eV, ächz, umpf, pöbel, Ruinenanbeter, ohne Moos nix loss, ömpfl. ömpfl.
Ich liebe diese Art von Comedy.
Knapp dran hast leider das Argument “50+1” vergessen
Die weltberühmten 50+1 Regeln.
Wie viele gibts eigentlich? Hab ich mich schon oft gefragt.
Wenn ich alles berücksichtige und korrekt zusammenzähle dann komm ich auf 51.
Ein Sunnyboy, der sich in den finalen Verhandlungen verzockt hat und jetzt seinem Herrn wieder gefallen will, indem er versucht, der Gegenseite doch zumindest eine schwere Mitschuld zu geben, denn wenn beide Seiten schuld sind, trägt am Ende keiner die Verantwortung und somit auch HAM nicht. Und der Blogger gibt dem ganzen wie immer eine Platform. Same procedure as every week. Man kann nur hoffen, dass die alte Gesellschaft bald abgewickelt wird. Der Rest wird vor Gerichten entschieden, das kann sich aber über Jahre ziehen, vielleicht länger als RA Gauweiler damit beschäftigt sein wird, es sei denn, er praktiziert dann mit über weit über 80 Jahren immer noch. Aber letzterer ist ja aktuell ohnehin mit den Bäumen von Herrn Hoeneß befasst. Das hat vermutlich einen höheren Unterhaltungswert 🙂
danke, dass ihr das wieder einmal so toll in einem artikel aufarbeitet. und auch mal wieder bemerkenswert, dass einige personen nicht merken, dass sie sich immer weiter reinreiten…
Danke Peter für die Klarstellung. Chuzpe ist ein tolles Wort für freche Dreistigkeit, unbekümmerten Selbstbewusstsein und (cleverer Unbekümmertheit, trifft auf die HAM Seite nicht zu). Da sag ich “Chapeau”.
Unprofessionalität und Unseriosität haben einen Namen: HAM!
Und, sorry, aber dass ist einfach auch ziemlich dumm. Selbst ihnen sollte klar sein, dass es Protokolle gibt. Es passt perfekt in das Bild, dass der ehemalige Mitgesellschafter und seine Abgesandten stets abgegeben haben.
Genau so ist es.
Dieses unehrenhafte und unprofessionelle Geschäftsgebaren kennen wir schon vom lieben Ismaik.
Und wie der Herr, so das Gscherr!