Nach dem 3:0-Heimsieg gegen den TSV Schwaben Augsburg sind die Löwen bereits am morgigen Dienstag um 18:60 Uhr erneut gefordert. Sie sind in der Regionalliga Bayern bei der U23 der SpVgg Greuther Fürth zu Gast und wollen dort den nächsten Dreier einfahren. Personell sieht es gut aus im Lager der Sechzger, es gibt sogar den einen oder anderen Rückkehrer, der es in den Kader schaffen könnte. Bei der Löwenrunde am Montagnachmittag sagte Trainer Alper Kayabunar über das Spiel in Fürth: “Wir wollen zeigen, dass wir eine Herren-Mannschaft sind.”
Die personelle Lage bei den Löwen
Am Samstag bekamen einige Spieler aus dem Kader des Regionalliga-Teams in Kirchanschöring Spielzeit bei den Amas. Unter anderem gab dabei Damjan Dordan sein Comeback. Auf Nachfrage von sechzger.de, ob eine Rückkehr in den Kader schon in Fürth denkbar sei, sagte der Sechzger-Coach: “Er hat in der U21 ein sehr gutes Spiel gemacht, mit und gegen den Ball. Wir bewerten das noch einmal nach dem Training. Aber er ist auf jeden Fall eine Option für die Spiele gegen Fürth und Nürnberg”. Noah Klose habe zuletzt schon Teile des Mannschaftstrainings mitgemacht. Es werde aber noch “ein bisschen dauern”, bis er auch wieder in den Spielen der Löwen zum Einsatz kommen kann. Ansonsten sind die Sechzger in Fürth komplett, es gibt keine angeschlagenen Spieler – jedenfalls war das die Lage vor dem Abschlusstraining am Montagnachmittag.
Kayabunar beobachtet Amas und U19
Auf Nachfrage von sechzger.de berichtete der Löwen-Trainer von seinen Erkenntnissen, die er am vergangenen Wochenende bei den beiden Spielen der U21 und U19 gewonnen hatte, die er beide vor Ort verfolgt hatte. “Es ist sehr wichtig, sich solche Spiele anzuschauen. Gerade da in der U21 einige Spieler dabei waren, die zuletzt nicht so viel Spielzeit bekommen haben, oder aus einer Verletzung zurückgekommen sind. Diese haben einen guten Eindruck hinterlassen. Es ist wichtig, als Trainer diese Spiele selbst zu sehen, um sich einen Eindruck zu machen, auch bei der U19, um den Spielern die Gelegenheit zu geben, sich zu zeigen”, sagte Kayabunar weiter. Dennoch sei es momentan aufgrund der engen Taktung des Spielplans aktuell nicht einfach, junge Spieler hochzuziehen, doch Besserung in Form eines lockereren Spielplans sei nach der aktuellen englischen Woche in Sicht.
Rätselraten um das Auswärtstrikot
Nicht aufklären konnten wir die Frage, ob die Löwen morgen Abend erstmals in den neuen Auswärtstrikots auflaufen werden. “Der Steges [Anm.d.Red.: Zeugwart] bereitet immer alles sehr gewissenhaft vor. Wir lassen und selbst überraschen”, antwortete Kayabunar auf die Nachfrage, in welchen Leiberln seine Truppe im Ronhof gegen die meist weißgewandeten Hausherren tragen wird.
Das erwartet die Löwen in Fürth
Die Fürther Zweitvertretung setzte sich am vergangenen Wochenende beim FC Augsburg II mit 3:0 durch. Leicht wird es also nicht für die Sechzger am Dienstagabend im Fürther Ronhof. “Ich kenne die U-Teams aus meiner Erfahrung. Sie sind technisch sehr gut und sehr fit, da sie auch unter Profi-Bedingungen trainieren können. Wir stellen uns darauf ein, dass sie schnell im Umschaltspiel sind, vergleichbar mit Augsburg, gegen die wir in der ersten Halbzeit ein sehr gutes Spiel gemacht haben. Wir wollen körperlich dagegenhalten und zeigen, dass wir eine Herren-Mannschaft sind”, erläuterte der Chefanweiser von Münchens großer Liebe.
Die Trainer-Meinung zu U21-Teams
Generell erachtet es Alper Kayabunar für U21-Teams als sinnvoll, im Herren-Spielbetrieb anzutreten. “Das tut den jungen Spielern sehr gut. Man sieht bei unseren Spielern, wie gut sie sich in dem Jahr in der Bayernliga entwickelt haben. Es tut den Jungs gut, wenn man gegen erfahrene und abgezockte Gegenspieler spielt”, erklärte Kayabunar. Umso schwerer ist die Vorbereitung auf Spiele gegen Zweitvertretungen: “Man weiß nicht, was genau auf einen zukommt, gerade bei den Spielen unter der Woche. Wir schauen auf uns selber und wollen den Schwung aus dem Spiel gegen Schwaben Augsburg mitnehmen”, sagte er weiter.
So kommt man an Tickets
Das Spiel wird nicht auf dem Trainingsgelände ausgetragen, sondern im “großen” Fürther Stadion, dem sogenannten Ronhof, der normalerweise 18.000 Zuschauern Platz bietet, aber aktuell umgebaut wird. Gut 2.500 Tickets wurden bereits an Löwenfans abgesetzt, zudem dürften sich zahlreiche befreundete Anhänger des FCN mit Karten eingedeckt haben. Es ist also eine mittlere vierstellige Zahl an Zuschauern zu erwarten. Ob und wie man noch in Tickets kommt, wollen die Löwen-Verantwortlichen noch recherchieren und dann berichten. Für alle die nicht mit dabei sein können berichten wir ab dem Nachmittag natürlich wieder bei uns im Live-Ticker.










