Nur eine Saison schnürte Sigurd Haugen für den TSV 1860 die Fußballstiefel, eroberte die Herzen der Löwenfans jedoch im Sturm. Der jetzt beim 1. FC Nürnberg unter Vertrag stehende Stürmer denkt gerne an seine Zeit an der Grünwalder Straße zurück, besonders die Heimspieltage blieben in Erinnerung: “Es ist ein Festtag in Giesing, wenn die Löwen spielen.”
Grünwalder Stadion als Hexenkessel
Dass Haugen am Sonntag selbst für die U23 des 1. FC Nürnberg auf Giesings Höhen auflaufen wird, ist sehr unwahrscheinlich. Zuletzt hatte er sich im Zweitligakader der Franken etabliert, nachdem er zu Saisonbeginn verletzungsbedingt ausgefallen war. Drei Einsätze stehen für den Norweger derzeit in der 2. Bundesliga zu Buche, auf seinen ersten Scorerpunkt muss der 29-Jährige indes noch warten.
Wie schätzt er die Chancen des FCN-Nachwuchses im Grünwalder Stadion ein?
“Ich denke, die Löwen werden versuchen, das Feuer auf den Rängen in den ersten Minuten zu entfachen. Dann kann das Grünwalder auch zu einem echten Hexenkessel werden. Das muss die U23 unterbinden. Sollte es der U23 aber gelingen, das erste Zeichen in dieser Partie zu setzen, ist durchaus etwas möglich.”
Gibt es wieder einen Festtag in Giesing?
Die besondere Atmosphäre rund um den TSV 1860 München kennt Haugen aus eigener Erfahrung und denkt insbesondere gerne an die Spiele im Sechzgerstadion zurück:
“Es ist natürlich ein spezielles Gefühl, für diesen Verein aufzulaufen. Man merkt schon vor dem Stadion, dass in Giesing ein Festtag ist, wenn die Löwen spielen.”
Ein besonderes Lob spricht der Stürmer den Löwenfans aus:
“Sie sind sehr treu und gehen mit ihrem Verein durch dick und dünn. Das habe ich während meiner Zeit in München gemerkt. Egal, ob auswärts oder im Grünwalder: Sie waren immer da und haben uns gepusht.”










