Aus dem schwäbischen Landkreis Ostallgäu kommt Elias Wörz, der 32jährige BFV-Schiedsrichter, der am Dienstag Abend beim nächsten Heimspiel des TSV 1860 in der Regionalliga Bayern als Mann an der Pfeife fungiert. Hier stellen wir ihn Euch – wie gewohnt – ein wenig näher vor.
Wiederaufstieg in die Regionalliga
Der Kreisbote berichtete im Juni 2021 darüber, dass der damals 27jährige Wörz ab der folgenden Saison 2021/22 wieder Spiele der Regionalliga Bayern pfeifen würde, nachdem er zwei Jahre vorher im strengen Leistungsranking des BFV keinen entsprechenden Platz belegt hatte und – nach acht Einsätzen in der RL – wieder “abgestiegen” war. Seine Premiere in der höchsten bayerischen Amateurliga hatte er ein Jahr zuvor im Juli 2018 bei einem Duell zwischen den Zweitvertretungen des FC Ingolstadt und des 1. FC Nürnberg gefeiert. In Summe hat Wörz bis heute 71 Spiele in der Regionalliga Bayern gepffiffen. Hinzu kommen 58 Partien in Bayernliga Nord und Süd und einige Einsätze in den Landesligen.
Wörz zeigt selten Gelb
In insgesamt 219 Spielen, die transfermarkt.de für diesen Schiri insgesamt erfasst hat, zeigte er 846 Gelbe Karten, was ein sehr niedriger Wert ist. Zum Vergleich: Der Kollege Maximilian Ziegler, der am Samstag in Illertissen die Löwen pfiff und hier näher vorgestellt wurde, hatte nur ein Spiel mehr, als Wörz auf dem Buckel, in diesen aber über 100 Verwarnungen mehr ausgesprochen. Die hier zu beobachtende Milde, die Wörz in seiner Premierensaison 18/19 vielleicht zum Verhängnis wurde, trifft allerdings für die anderen Sanktionsmöglichkeiten eines Referees nicht zu. In jedem sechsten seiner Spiele zeigte er schon Gelb-Rot und in jedem dritten einen Elfmeter, was deutlich überdurchschnittlich ist. Mit 14 glatten Platzverweisen liegt er dagegen komplett im Mittel der Zunft.
Bei der GmbH-Premiere dabei!
Eine erste Mannschaft des TSV 1860 hat Wörz in seiner Schiri-Karriere bislang nicht pfeifen dürfen. Auch als Assistent hatte er noch nicht dieses Vergnügen. Dafür leitete er aber schon 12 Mal Spiele de Amas in der Bayernliga Süd. Zuletzt erst vor knapp drei Monaten im historischen ersten Pflichtspiel der neuen Spielbetriebs-GmbH, das die kleinen Löwen am 17. Juli mit 5:1 gegen den TuS Geretsried gewinnen konnten. Torschütze zum zwischenzeitlichen 2:1 war damals übrigens Lasse Faßmann, mit dem es – neben einigen anderen – also am Dienstag Abend ein Wiedersehen geben wird.
Die Linienrichter für das Bayreuth-Spiel
An den Seitenlinien wird Elias Wörz am Dienstag Abend auf Giesing Höhen von Sebastian Stadlmayr (26) aus Donaumünster und Julius Egen-Gödde (32) aus Kaufering unterstützt.
Sebastian Stadlmayr
Der Lehrwart der Schiedsrichtergruppe Nordschwaben verfügt als Hauptschiri bereits über Erfahrung aus 33 Spielen in den beiden Bayernliga-Staffeln. Als Linienrichter lief er auch schon 16 Mal an Außenlinien der 3. Liga rauf und runter. Zuletzt am vergangenen Samstag beim 1:1 in Meppen (gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart). Den Löwen-Profis ist er in dieser Rolle aber noch nicht begegnet.
Julius Egen-Gödde
Der sechs Jahre Ältere einzige Nicht-Schwabe im Unparteiischenteam für das Spiel gegen die “Oldschdood” hat als verantwortlicher Spielleiter Erfahrungen aus 32 Landesligapartien anzubieten. Als Assistent ist er schon seit sieben Jahren und in bislang 46 Spielen in der Regionalliga Bayern als höchster erreichter Spielklasse unterwegs. Von Berührungspunkten mit der ersten Mannschaft des TSV 1860 ist in diesem Fall aus dem Totopokal zu berichten. Und dies sogar aus sehr junger Vergangenheit und aus dem Sechzgerstadion. Allerdings aus Löwensicht wenig erfreulich. Am 1. September diesen Jahres war Egen-Gödde beim 1:3 gegen den TSV Buchbach im Achtelfinale des diesjährigen Landespokals mit dabei. Das darf am Dienstag Abend gerne anders laufen!
Der Vierte Offizielle
Michael Streit heißt gegen Bayreuth der vom BVF als Spielbeobachter beauftragte Vierte Offizielle. Er ist 46 Jahre alt, kommt aus Ochsenfurt in Unterfranken und wurde vor gut zweieinhalb Jahren auf der Website des Verbands äher vorgestellt. Die Antworten auf 16 durchaus interessanten Fragen, die Streit damals beantwortete, können hier nachgelesen werden.
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Titelbild: Beim historischen ersten Pflichtspiel der neuen Spielbetriebs-GmbH des TSV 1860 im Juli diesen Jahres war Schiedsrichter Elias Wörz im Einsatz. Hier beobachtet er einen Gästespieler aus Geretsried, der mit einem Muskelkrampf zu kämpfen hat.










