Mit der Rubrik Der Mann an der Pfeife (oder ggf. auch Die Frau an der Pfeife) wollen wir Euch in dieser Saison die Schiedsrichter der jeweils nächsten anstehenden Partie unserer Löwen etwas näher bringen. Insbesondere mit einem (statistischen) Blick auf bisherige Einsätze des Schiris bei Spielen mit Beteiligung des TSV 1860. Heute geht es natürlich um das zweite Heimspiel der Spielzeit gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart (Samstag um 14:00 – im sechzger.de-Liveticker).
Ein Drittliga-Novize zu Gast im Grünwalder
Das Spiel am Samstag pfeift Cengiz Kabalakli. Für den 28-Jährigen ist es der erste Auftritt in der 3. Liga. Ihm zur Seite stehen bei der Partie der Löwen gegen Stuttgart an der Linie Philipp Hofheinz und Niklas Simpson. Als vierter Offizieller ist Felix Grund mit dabei. Kabalakli pfeift für den ETus Gelesenkirchen und war bislang vor allem in Nordrhein-Westfalen im Einsatz. Neben Spielen in der Regionalliga West pfiff er zahlreiche Begegnungen der A- und B-Junioren-Bundesligen.
13 Jahre Erfahrung als Unparteiischer
Kabalakli legte im November 2012 die Schiedsrichter-Prüfung ab, gehört seit 2024 zum Kreis der DFB-Schiedsrichter und wurde zur aktuellen Saison als Schiedsrichter für die 3. Liga und Assistent für die 2. Bundesliga berufen. Nur vier Jahre nach seiner Prüfung war der junge Kabalakli in die Landesliga der Herren aufgestiegen, seit 2019 pfeift er in der Westfalen-Liga und der Oberliga. Es folgten Einsätze in den Nachwuchs-Bundesliga, sowie 2022 der Aufstieg in die Regionalliga. Seit 2023 war er zudem als Linienrichter in der 3. Liga im Einsatz.
Ein Traum der Wirklichkeit wurde
In einem Interview mit dem westfälischen Leichtathletik- und Fußball-Verband sprach Kabalakli davon, dass für ihn ein Traum wirklich geworden sei. So sagte der junge Unparteiische unter anderen:
Natürlich wird der Fokus mehr auf einen selbst gelegt. Damit habe ich kein Problem, weil ich den Anspruch habe, die bestmögliche Leistung zu liefern. Mit der Liga steigt auch die Größe der Kulisse, aber das ist ein Grund, warum wir alle diesem Sport so verbunden sind. Von daher ist das eine coole Sache.
Die Karten sitzen recht locker
Die Karten sitzen bei Kabalakli recht locker. In seinen 26 Einsätzen in der Regionalliga West zeigte er 122 Verwarnungen, sowie zwei Mal Gelb-Rot, sieben Mal Rot und pfiff neun Elfmeter. Das entspricht einem Schnitt von fast fünf Gelben und 0,33 Platzverweisen pro Partie. Eine Statistik bei Spielen der Löwen können wir natürlich (noch) nicht präsentierten, es ist Kabalaklis erstes Spiel als Hauptschiedsrichter des TSV 1860 und sein Debüt in Liga drei. Wir wünschen den Unparteiischen ein glückliches Händchen bei der Spielleitung und freuen uns darauf, sein Drittliga-Debüt im Grünwalder Stadion zu begleiten.
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Titelbild: Das letzte Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II endete mit einem 1:1-Unentschieden











Das ist die schlechteste Schiedsrichterleistungdie ich jemals gesehen habe. Kreisklasse ist für den noch zu hoch!
“In seinen 26 Einsätzen in der Regionalliga
West zeigte er 122 Verwarnungen, sowie zwei Mal Gelb-Rot, sieben Mal Rot und pfiff neun Elfmeter”.
Das liest sich heftig. Hoffentlich will er in seinem ersten Spiel vor so einer Kulisse nicht beweisen, dass er kein Heim-Schiri ist und sich von den Fans nicht beeindrucken lässt.
Naja je wuider der Schiri desto amüsanter das Spiel und geladener die Stimmung
Das kann ja lustig werden.
Oder sehr unlustig
Oder es kommt anders, als man denkt.
Leider wurde es doch ziemlich unlustig