Kürzlich war 1860-Rückkehrer Kevin Volland zu Gast beim BR-Podcast “Pizza & Pommes” und plauderte mit den beiden Moderatoren Felix Neureuther und Philipp Nagel ein wenig aus dem Nähkästchen. Dabei stellte er unter anderem heraus, dass insbesondere das Familiäre den TSV 1860 ausmache.
Kevin Volland bei “Pizza & Pommes”
Im Laufe des Interviews äußerte sich der 33-jährige Allgäuer, der einst 15 Länderspiele für Deutschland absolvierte, …
…zu seinem Wechsel zur TSG Hoffenheim in die Bundesliga:
“Wenn ich auf mein Herz gehört hätte damals, weil wir hatten echt eine geile Gemeinschaft bei Sechzig in der Saison 2011/2012, dann wäre ich jetzt immer noch bei 60, hätte ich da wahrscheinlich mein Leben lang gespielt. Aber irgendwann musst du natürlich als Spieler auch den nächsten Schritt gehen.”
…über seine Rückkehr zu den Löwen:
“Was im Sommer los war bei der Rückkehr, wie viele Fans kamen, die mich noch damals aus der Allianz Arena kennen oder aus der Jugend – das ist schon echt ein schönes Gefühl. Und da kriegt man dann auch echt Gänsehaut. Und du sagst auch: Boah ja, dass du dann sowas zurückgeben kannst, das erfüllt einen selbst natürlich auch. Das macht einen selbst dann auch glücklich. Und ich glaube, wenn du den Fußball siehst, in den letzten Jahren, wie er sich entwickelt hat, war es dann schon an dem Punkt, wo ich unbedingt diese Fußballromantik auch ein Stück weit wieder gebraucht habe.”
“Den Verein macht einfach das Familiäre aus”
…über das gewisse Etwas beim TSV 1860:
“Was 1860 ausmacht, ist das Familiäre in erster Linie. Was man auch spürt, so an den Spieltagen, die Boazn ums Grünwalder drum herum. Ich glaube, das Normale, den vielleicht ein Stück weit normaleren Fußball noch zu haben, den ehrlichen Fußball zu haben, das hast du bei Sechzig. Klar sind dann die Strukturen nicht so wie jetzt in der Bundesliga. Muss man ja auch ganz klar sagen, deswegen gehst du in 3. Liga.”
…über die Unterstützung durch die Fans:
“Es passieren diese Situationen, wo es dann echt ins Extreme geht und dass dann trotzdem bei jedem Spieltag das Grünwalder voll ist. Und vor allem dieses Jahr haben wir die meisten Auswärtsfans und du kutschierst da trotzdem durch ganz Deutschland. Ja, das muss man den Fans schon hoch anrechnen. Und ich glaube, die Fans tragen ja den Verein auch ein Stück weit. (…) Den Verein macht einfach das Familiäre aus, das Emotionale, die Leidensfähigkeit auch von den Fans, das muss man ja ganz hoch anrechnen.”










