Am Samstag zum 14:00 Uhr sind die Löwen beim SSV Ulm zu Gast. Bei der Löwenrunde vor dem nächsten Auswärtsspiel garantierte Coach Markus Kauczinski Hobsch und Maier schon einmal einen Platz in der Stammelf. Zudem sprach der Löwen-Dompteur über die zahlreichen Ausfälle. So wird auch Pfeifer den Münchner bis zur Winterpause fehlen. Nach dem Sieg gegen Saarbrücken sieht Kauczinski Fortschritte im Team und sagte: “Das Zutrauen der Mannschaft wächst”.

Die Liste der Ausfälle wächst weiter

Neben Verlaat, Schifferl, Schröter und Deniz wird also auch Pfeifer den Löwen im Jahr 2025 nicht mehr zur Verfügung stehen. “Leider hat das erste Gefühl getäuscht. Er wird drei bis vier Wochen ausfallen. Wir hoffen, dass er Anfang Januar wieder auf dem Platz stehen wird”, erklärte Kauczinski. Der Coach zeigte sich froh über den großen Kader und erläuterte: “Noch haben wir Optionen, auch im Mittelfeld”. Einsatzfähig sind in Ulm Rittmüller und Reinthaler, die Anfang der Woche kleinere Probleme hatten. “Kilian Jakob ist eine Woche weiter und ist ein Thema für den Kader”, fügte der Löwen-Coach an. “Er hat und ein Gas und das ist Vollgas”, sagte Kauczinski über Jakob, der er bereits aus Karlsruhe kennt.

Auswärtsbilanz führt zu keinen Sorgenfalten

Über die bislang schwache Auswärtsbilanz macht man sich bei den Löwen keine großen Sorgen, zudem dürfte die Partie in Ulm alleine stimmungstechnisch eher einem Heimspiel gleichkommen. “Es geht um harte Arbeit, um den Fokus auf unsere Abläufe, auf unser Spiel. Wir werden alles reinwerfen, wollen einen guten und konzentrierten Auftritt hinlegen”, versprach Kauczinski.

Ulm kommt über den Kampf

Im Donaustadion kommt es für den Sechzger-Trainer zu einem Wiedersehen mit dem neuen Ulmer Trainer Pavel Dotchev. “Wir hatten einige Duelle. Er ist ein Trainer, der Fußballspielen lässt. Zur Vorbereitung haben wir uns nur das letzte Spiel angeschaut”, berichtete Kauczinski. Das letzte Ulmer Spiel dürfte sein Team jedenfalls nicht in Ehrfurcht erstarren lassen, denn die Spatzen unterlagen dabei mit 1:2 gegen Havelse. “Ulm hat gute Spieler, wir rechnen mit einem harten Kampf und wollen dagegenhalten. Wenn wir unsere Leistung abrufen können wir gegen jeden Gegner auch auswärts gewinnen”, sagte Kauczinski.

Drei Siege haben gut getan

“Die drei Siege gegen Aubstadt, Passau und Saarbrücken haben gut getan, auch wenn natürlich Pflichtaufgaben dabei waren”, erklärte der 1860-Coach. Man wolle in Ulm zeigen, dass die blutleere Vorstellung in Regensburg “ein Ausrutscher war”. Jeder Spieler habe seine Aufgaben zu erledigen, dann sei er optimistisch, fügte Kauczinski an.

Startelf-Garantie für Hobsch und Maier

Hobsch und Maier haben ihren Trainer mit der Leistung gegen Saarbrücken überzeugt. “Beide werden in Ulm anfangen und haben sich das verdient”, erklärte der Löwen-Trainer. Über Maier sagte er weiter: “Er hat Erfahrung, ist defensiv stabil und spielt den einfachen Ball. Das tut uns aktuell gut”. Volland habe “seit ich da bin gegen Saarbrücken sein bestes Spiel gemacht”, erläuterte Kauczinski weiter. Auch der Routinier wird dementsprechend sehr wahrscheinlich wieder von Beginn an auf dem Rasen stehen.

“Das Zutrauen der Mannschaft wächst”

Insgesamt sieht Kauczinski nach fünf Spielen (drei Heimsiege, zwei Auswärtsniederlage) unter seiner Regie eine Entwicklung und erklärte: “Ich habe das Gefühl, dass die Mannschaft weiter Schritte macht. Das Zutrauen der Mannschaft wächst. Darauf können wir weiter aufbauen”. Die Löwen reisen also optimistisch zum Zweitliga-Absteiger nach Ulm, vermutlich mit mehr als 5.000 Fans im Gepäck. Wer kein Ticket mehr ergattern konnte kann die Partie im BR, bei MagentaSport, oder am Besten natürlich wieder in unserem Live-Ticker verfolgen, dem besten im Löwen-Kosmos, wie uns in den letzten Wochen vielfach versichert wurde.

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