Zwischen den Rennen im finnischen Levi und den esten Rennen Nordmarika in der kommenden Woche kehrte der alpine Weltcup ins Ötztal zurück, wo die Saison bereits eröffnet wurde. Beim Slalom in Gurgl zeigte Linus Straßer Aufwärtstendenz und wurde am Ende Achter.

Hauchdünne Abstände im ersten Durchgang

Bei Postkartenwetter sahen die Zuschauer einen ersten Durchgang mit extrem geringen Zeitabständen zwischen den Läufern. Nicht weniger als 19 Fahrer lagen nach dem ersten Lauf innerhalb einer Sekunden und so war Hochspannung für den zweiten Durchgang garantiert. Linus Straßer mischte im ersten Durchgang wie bereits in Levi ganz vorne mit. Straßer lag im oberen, eher flachen Streckenasbchnitt sogar in Führung. Bei der Einfahrt in das Steilstück der Piste von Gurgl rutschte Straßer etwas ab und verlor wertvolle Hundertstelsekunden. Trotz des Fehlers lag er nach dem ersten Durchgang mit einem Rückstand von 0,41 Sekunden auf den Führenden Atle Lie McGrath (Norwegen) auf Platz 5. Damit hatte der Skilöwe ein sehr gute Ausgangsposition für den zweiten Durchgang. Weitere DSV-Fahrer konten sich erneut nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren.

Straßer in Gurgl erneut mit schwächerem zweiten Lauf

Der zweite Durchgang stand lange im Zeichen der Aufholjagd des Österreichers Dominik Raschner, der sich von Rang 25 bis auf den 6. Platz nach vorne fahren konnte. Straßer verpatzte die Einfahrt in den Steilhang erneut und hatte im oberen Teil des Steilstücks einen weiteren Fehler. Dadurch fing er sich einigen Zeitverlust ein und lag am Ende auf dem 8. Platz mit 0,76 Sekunden Rückstand. Auf Grund der guten Platzierung im ersten Durchgang wäre für Straßer durchaus mehr drin gewesen. Ähnlich wie Levi gelang ihm ein sehr guter erster Lauf und weniger guter zweiter Lauf.

Rassat siegt im Hundertstelkrimi

Den Sieg sicherte sich Paco Rassat aus Frankreich, der von Platz 14 nach dem ersten Lauf ganz nach vorne fuhr und damit seinen ersten Weltcup-Sieg feiern konnte. Auf Platz 2 folgte Armand Marchand aus Belgien (+0.07 Sekunden). Der Halbzeitführende McGrath konnte sich Platz 3 mit 9 Hundertstel Rückstand sichern. Weiter geht’s für die Weltcup-Fahrer nächste Woche in den Rocky Mountains, wo in Copper Mountain (USA) die nächsten Rennen stattfinden.

 

 

 

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