Beim traditionellen Mannschaftstermin des TSV 1860 München auf dem Oktoberfest stand nicht nur die sportliche Form im Fokus. Die Presserunde auf der Wiesn wurde schon fast zum Stadion-Gipfel im Hacker-Zelt. Beim Pressegespräch, bei dem auch wir zugegen waren, tauschten sich Münchens neuer Oberbürgermeister Dominik Krause und Löwen-Präsident Gernot Mang intensiv über die Zukunft des Sechzger-Stadions und die Münchner Olympia-Bewerbung aus. Die Zeichen stehen auf Zusammenarbeit – und Aufbruchstimmung.
Es war eine Runde, die den Fans des TSV 1860 München durchaus Hoffnung machen dürfte. Zwischen Maßkrug und Hendl demonstrierten Münchens Stadtoberhaupt und der e.V.-Präsident eine bemerkenswerte Einigkeit. Im Zentrum der Gespräche: Das Grünwalder Stadion, der Breitensport und die Chance, die eine deutsche Olympia-Bewerbung für Giesing mit sich bringen könnte.

Stadion-Gipfel im Hacker-Zeit: Olympia als Turbo für die Infrastruktur

Für den TSV 1860 könnte die olympische Bewerbung der Stadt zum entscheidenden Hebel in der Stadionfrage werden. Oberbürgermeister Krause betonte die übergeordnete Bedeutung des Großevents: „Olympia bringt einen gewaltigen Schub für die Infrastruktur, und das bringt auch den Breitensport voran.“

Auch wenn der Freistaat bei der Finanzierung des Sechzger-Stadions laut Krause „bisher noch nicht im Boot“ sei, rechnet sich die Stadt durch die Bewerbung umfassende finanzielle Unterstützung von Bund und Land aus. Dies betreffe viele Investitionsmaßnahmen, etwa den Ausbau der U-Bahn und des Olympischen Dorfes. Die bisherigen Rückmeldungen vom Bund seien „sehr positiv“.

Zeitdruck könnte in diesem Fall zum Vorteil für die Löwen werden. Im Frühjahr startet der Vorprozess des IOC. Krause gibt sich pragmatisch: „Wenn es hier das Go gibt, müssen wir loslegen. Mit den Planungen muss man gleich anfangen. Für die Stadt ist das gut, da Großprojekte dann schnell umgesetzt werden können, wenn es Zeitdruck gibt.“

Mang: „Die olympische Bewerbung ist für Sechzig Gold wert“

Präsident Gernot Mang sieht in dieser Entwicklung eine riesige Chance für den gesamten Verein. „Für Sechzig ist die olympische Bewerbung Gold wert“, so Mang. Er verwies dabei nachdrücklich auf die vielfältigen Abteilungen des Vereins abseits des Profifußballs: „Wir stehen für Breitensport, wie Boxen, Rhythmische Sportgymnastik, Leichtathletik und vieles mehr. Es geht auch darum, Olympioniken zu fördern.“

Der nächste konkrete Schritt für den Verein ist nun der Bauvorentscheid, um einen verlässlichen Zeitplan für das Stadionprojekt festzulegen. Dabei setzt Mang auf die Fortführung der guten Beziehungen ins Rathaus: „Mit Dieter Reiter war das Verhältnis schon gut, es wurde zusammen die Machbarkeitsstudie gemacht. Diese gute Zusammenarbeit setzt sich jetzt mit seinem Nachfolger fort.“

„Gänsehaut“ und Vorfreude auf die 30er Jahre

Dass die Chemie zwischen den neuen Amtsinhabern stimmt, wurde im Hacker-Zelt deutlich. Krause gab das Lob direkt zurück: „Der Amtswechsel auf dich hat dem Austausch sehr gut getan“, richtete er das Wort an Mang. Bereits vor Krauses Wahl habe man in engem Kontakt gestanden.

Als direkter Anwohner des Grünwalder Stadions hat der Oberbürgermeister zudem eine ganz persönliche Perspektive auf Giesing:

„Ich freue mich als Nachbar des Stadions, wenn es ausgebaut wird und die Stimmung im Viertel noch besser wird. Die Stimmung an den Spieltagen ist fantastisch. Wenn wir dann noch Olympia in dem Stadtteil haben – das werden gute 30er Jahre.“

Eine Vision, die bei Gernot Mang sichtlich Eindruck hinterließ: „Jetzt habe ich Gänsehaut.“

Stadionkommission und ein begehrtes Geschenk

Zur konkreten künftigen Zuschauer-Kapazität auf Giesings Höhen wollte sich Krause auf der Wiesn noch nichts entlocken lassen. Er habe die Pläne noch nicht im Detail gesehen und treffe sich demnächst mit der Stadionkommission sowie dem Referat für Bildung und Sport, um sich auf den neuesten Stand bringen zu lassen. Die Kommunikation in dieser Sache laufe zudem stark über die Kommission und Bürgermeisterin Verena Dietl.

Ganz ohne greifbares Ergebnis ging der Oberbürgermeister an diesem Nachmittag aber nicht nach Hause. Von den Löwen erhielt er eines der begehrten Sondertrikots aus dem DFB-Pokal. Krauses Versprechen zum Abschluss der Presserunde: „Das Trikot bekommt einen Ehrenplatz.“

 

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D.Pest

Muss gerade an Dezember 89 denken. Stand damals in Berlin an der Mauer und lieh mir für 5 Mark Hammer und Meißel für 30 Minuten. Anschließend hämmerte ich mir so viele Brocken wie nur möglich aus der Mauer und verstaute sie mitnahmegerecht in einem Beutel.

Wenn jetzt die West beim Umbau abgerissen wird, sollte man 30.000 Beutelchen mit „Original Westrock“  (Name ist verhandelbar) für je 10,-€ zum Verkauf im Fanshop bereit stellen. Vermute, die gehen  weg wie warme Senmeln und Kohle kommt rein. 

 

Benson

Ich hab am letzten Spieltag 2005 (dem allerletzten Spiel im GWS ever, garantiert, komme was da wolle!) ein Stück rasen mit heimgenommen und mangels eigenem Garten bei meinen Eltern eingegraben. Ich kann mich aber nicht erinnern dass man damals dafür was gezahlt hat.

Nostalgie beiseite: ja klar, alles was nicht wiederverwendet werden kann sollte man an die Fans verkaufen, und zwar nicht zu billig. Aber wenn man sich’s mal überlegt: 30k Leute ist recht hoch gegriffen, so viele Menscen haben keine enge emotionale Bindung zu dieser Tribüne. Den Beton ins so handliche Stücke zu zerlegen ist auch keine Kleinigkeit. und selbst wenn man wirklich 30k mal 10 einnimmt und keinerlei Kosten veranschlagt: 300k EUR bringen und auch nicht allzu weit.

D.Pest

Den Rasen mit zu nehmen war eigentlich nichts offizielles und nur geduldet. 
30.000 war meine Zahl wegen der Mitglieder.  Dachte, ein Stűck West hätte jedes Mitglied gern im Schlafzimmer (oder sonst wo). 
Die emotionale Bindung zur Tribűne mag sein – aber die West war (und ist) das Herz des ganzen Stadions und das spricht mehr an. 
Im Beton zerlegen fehlt es mir eindeutig am Fachwissen. Da ging ich laienhaft davon aus, űberdimensionale Bagger machen die Kurve platt, die kleinen Steine werden eingefűllt und ab in Verkauf. Mitlesende Bauingenieure werden jetzt wahrscheinlich entgeistert den Kopf schűtteln.

Noch zum letzten Satz:
Ich denke nicht, dass wir in nächster Zukunft  schon soweit sind, dass wir sagen können, 300.000 € bringen uns nicht weit. 

 

Benjisson

Ich finde es gut das man Gemeinsamkeit zeigt und das es gefühlt weitergeht aber ich bin eher so der Faktentyp. Mir ist das irgendwo trotzdem zu viel “Gerede” und zu wenig machen…..

moosham_michA

ein “stadiongipfel” ohne smiley findet mit sicherheit nicht im bierzelt vor der münchner medienlandschaft statt. ich finde die überschrift zu reißerisch für mein geliebtes sechzger.de
entschieden wurde in der sache auch nix.
freiheit für sechzig!

Christian Jung

Das ist jetzt aber Kritik auf ganz hohem Niveau, oder?
Welches Wort hättest Du für die Überschrift gewünscht?

Minga gemeindam

Von welchen Geld will München denn ein Stadion bezahlen? Die Einnahmen der Stadt stagnieren während die Ausgaben galoppieren. In der Industrie verliert Deutschland jeden Monat tausende Arbeitsplätze.
1860 spielt in der Regionalliga, und träumt von einem 150 Millionen teuren Stadion.

Macht euch ernsthafte Gedanken über so ein Projekt wenn solide mehrere Jahre in der 1. Liga gespielt wird und ein ordentliches Festgeldkonto vorhanden ist.

Fragt euch doch einfach, wer den Kredit bedient und das Stadion betreibt wenn man nicht über die 3. Liga über mehrere Jahre hinaus kommt?

Der Vorstand hat bisher tolle Arbeit geleistet, dass heißt aber noch lange nicht die richtigen Spieler/ Trainer für einen durchmarsch in die 1. Liga zu finden.

Kraiburger

München braucht nachhaltige Stadien für eine Olympiabewerbung. Wir brauchen ein ausgebautes Sechzgerstadion.

Verstehe dein Problem nicht!

Veit-Gero

Gegen deinen 1. Satz gibt es rein gar nichts einzuwenden.
Das Problem.
Ein ausgebauten Städtisches Stadion an der Grünwalder Straße wird voraussichtlich wesentlich mehr kosten als die kolportierten 150 Mio €.
Bei solchen Projekten galoppieren die Baukosten schnell davon; realistisch sind die 150 Mio schon jetzt nicht mehr.
Die Baustelle wird als “schwierig” beschrieben, da sie eng verbaut ist. So etwas führt automatisch zu Mehrkosten; dazu kommen die steigenden Bau- und Materialkosten.
150 Mio € an geschätzten Kosten sind schon jetzt unrealistisch.
Aber gehen wir mal davon aus, was ich hoffe, in ein paar Jahren haben wir ein umgebautes, modernes GWS, finanziert von Stadt, Land und Bund.
Wie will der Verein allein die Erbpacht stemmen? Das Geld der Steuerzahler muss ja wieder hereingolt werden.

Kraiburger

Oha, da kommt ja doch noch was Substantielles von dir!

Bislang waren für den Umbau Sechzgerstadion 120 Millionen kolportiert, nicht 150 Millionen. Und die Zahl ist vom Juni, gesteigerte Baukosten bis Mitte diesen Sommer sind also schon berücksichtigt.

Aber ich gebe dir Recht: Der anstehende massive Ausbau der Infrastruktur in München wird zu Preisanstiegen führen. Dass auf die 120 Millionen Euro – je nachdem wann nun tatsächlich gebaut wird – nochmal 30 Millionen Risiko on top gehen, wage ich ebenfalls zu behaupten.

Das bedeutet aber nicht, dass wir diese 150 alleine zu stemmen haben. Angedacht ist eine Lösung mit jeweils einem Drittel Sechzig, Stadt und Bund. Wer das Risiko von 30 Millionen trägt, sollte jedenfalls vorher klar vereinbart werden.

Hierzu hat Flo bereits ein sehr informatives Video gemacht: 27.000 Löwen mitten in Giesing: großer Stadionplan von 1860 trotz Zwangsabstieg (exklusive Bilder)

Ist es okay, wenn wir weiterschreiben, nachdem du dir das angesehen hast?

Minga gemeindam

Großprojekte werden oft genug bewusst niedrig geschätzt und Risiken zu niedrig bewertet um in Gremien den Zuschlag zu erhalten. Denn wenn das Ding mal läuft muß man durch. Und so eine Baustelle wäre die erste die mit dem kalkulierten Budget zurecht käme.
Und 1860 kann dann eine Steigerung auf 200 oder 250 Mio. bezahlen im worst case? Von was? Oder geht man dann wieder Insolvent?

Kleines Beispiel für Kostenexplosionen, Stuttgart 21:
• 1995 (Erste Planung): ca. 2,5 Milliarden Euro (4,9 Milliarden DM)
• 2009 (Finanzierungsvertrag): 4,53 Milliarden Euro (Obergrenze inkl. Puffer)
• 2018 (Anpassung): 8,2 Milliarden Euro
• 2025 (Zwischenstand): ca. 11,5 Milliarden Euro
• 2026 (Aktuelle Prognose): 14,503 Milliarden Euro nach Verschiebung der Inbetriebnahme auf 2031

Kraiburger

Ich würde gerne einfach mal 2 wesentliche Unterschiede zwischen dem Ausbau des Sechzgerstadions und Stuttgart 21 in den Raum werfen.

Erstens: Der Bauherr beim Sechzgerstadion ist nicht die Deutsche Bahn!

Zweitens: Der Ausbau des Sechzgerstadions ist kein “Großprojekt”.

Großprojekte sind Projekte wie die 2. Stammstrecke, die U4 vom Arabellapark nach Riem oder der Bau des olympischen Dorfs in Englschalking. Das sind die Dinger, die jetzt einen Turbo kriegen weil man 2029 nachweisen muss, dass sie 2036 fertig sein können.

Das Sechzgerstadion ist hier ein kleines Nebenprodukt. Zwar eines, das auch 2036 fertig sein muss, aber keines das sonderlich ins Gewicht fällt.

Stadt, Land und Bund wollen Olympia. Also werden sie alles dafür tun, dass es klappt. Unser Sechzgerstadion läuft da so mit.

Minga gemeindam

Also wenn 150 Mio. kein gewichtiges Projekt für dich sind, Respekt.
Es geht darum Kostenexplosionen zu veranschaulichen.
Das GWS umzubauen ist höchst kompliziert, dafür gibt es keine Referenzen wie bei einen MFH.
Der Planer schätzt das alles nur, in dem Moment wo es zur Ausschreibung kommt und tatsächliche Zahlen auf den Tisch liegen, ist oft der Moment wo einige bleich werden.

Aber darum geht es nicht einmal. Es geht um die Luftschlösser die schon wieder gebaut werden.
Träume von Millionenprojekten, träume von Aufstiegen in höhere Ligen.
Für 1860 ist jetzt erst einmal das Geld für die Lizenz in die dritte Liga ein Thema, dann Sponsoren, Kader, usw. auch das Thema HI ist noch nicht vom Tisch, da können noch finanzielle Risiken drin stecken.
Dann müssen sie erfolgreich sein. Denkst Du wirklich der Verein kann sich mit der 3. Liga ein saniertes GWS leisten und betreiben?

Am Ende kassiert es dann der FC Bayern ein, weil 1860 sich wie so oft überhoben hat und dann irgendwo am Bolzplatz spielt.

PS: Der FC Bayern wird auch beim GWS ein Wörtchen mitreden, so eine gmahde Wiesn is des ned wie ihr denkt.

Kraiburger

Was machst du eigentlich beruflich?

Ich würd gerne wissen, an welcher Stelle ich dich abholen muss, bzw. ob es überhaupt was bringt?

Minga gemeindam

30 Jahre selbstständig in der Baubranche, sogar ziemlich erfolgreich würde ich sagen, und du?
Freue mich schon wo du mich abholen willst, bei Bau, Ausschreibung oder BWL?

Kraiburger

Du arbeitest seit 30 Jahren in der Baubranche und kannst dir nicht vorstellen, was diese Olympiabewerbung nun auslösen wird?

Du wirst in 10 Jahren die Stadt nicht mehr erkennen.

Ich bin seit 20 Jahren in der Abwicklung von Infrastruktur-Großprojekten. Die nächsten 10 bis 15 Jahre werden goldene Zeiten, kannst dei firma schonmal aufrüsten. Danach kannst in Rente gehen!

Minga gemeindam

Puh, deinen Optimismus möchte ich haben……
Wäre es 2016 würde ich sagen das könnte gehen, damals brummte aber die Wirtschaft.
Heute sind wir am absteigenden Ast, Investitionen nur noch über Schulden finanziert.

Roloe

Selbst für Bayern München wird es irgendwann schwer zu argumentieren, warum man UNBEDINGT das städtische Sechzgerstadion für seine Amateure braucht, wenn man bereits drei (!) Stadien in der Stadt zum Eigentum hat.

Minga gemeindam

Wie du schreibst, es ist ein städtisches Stadion und kein privates.
Somit für alle zugänglich, unabhängig davon wieviele Stadien ein anderer besitzt.
Es ist nunmal auch Bayerns Ursprung, da kann man nicht dran rütteln.

Roloe

Zum einen ist es nicht “Bayerns Ursprung”. 1860 hat das Stadion gebaut und an Bayern München vermietet. Zum anderen bleibt es dabei, dass auch das allmächtige Bayern München erstmal verargumentieren muss, dass sie keines ihrer eigenen Stadien nutzen können.
Wie schon mal gesagt, solltest Du tatsächlich Löwe sein, befrei dich mal vom Minderwertigkeitskomplex. Wir sind 1860, wir sind nicht irgendwer, wir haben auch Ansprüche.

age

Schon bevor irgendwas substantielles kommuniziert wurde, noch nicht mal feststeht was es kosten soll und wer der Bauträger ist (es ist ein gewaltiger Unterschied ob öffentliche Hand oder Gesellschaft) mit einem Worst-case-Szenario ums Eck zu kommen, halte ich für ziemlich daneben und hilft keinem weiter.
Was hättest du für Alternativen für Sechzig und für die Stadt?

Minga gemeindam

Das GWS wird nicht über Wohl und Wehe der Olympischen Spiele entscheiden.
In München gibt es eine Fußballarena, kann man sogar blau/weiß beleuchten.
Es gibt ein Olympia Stadion, soll auch schon drin Fußball gespielt worden sein.
Unterhaching wird gerade umgebaut.

Aber bevor man sich Gedanken über das alles macht, es sind noch 9 Monate bis zur nächsten Lizenz, sollte man aufsteigen. Mit hi, ist leider, auch noch nicht vorbei, wer weiß was dem noch einfällt.. Darüber solltest du dir Sorgen machen und nicht um millionschwere Stadionumbauten.

Benjisson

Wenn das Grünwalder Stadtion in den Planungen der Olympiabewerbung eingebunden ist, wie es immer hieß, dann wird das Stadion umgebaut. Ob es natürlich in der in der Form umgebaut wie 60 will ist natürlich kein Teil der Olympiabewerbung ABER die Stadt ist bereits in Verhandlungen mit 60. Und du tust so als würde bei 60 Idioten sitzen und einfach über ein Stadion reden wo man sich keinerlei Gedanken der Finanzierung gemacht hat. Und ja das glaube ich dass du denkst. Und weil du so denkst ist eigentlich jede Diskussion mit dir vollkommen unnötig. Da kann ich ja gleich mit einem Ork diskutieren wo wir demnächst to the Top gehen oder wo das 200 Mio Stadion von Hasi hinkommt bzw. ob er wirklich die Bank kennt.

age

Tut mir leid, aber von welchem Planeten kommst denn du?

Von den genannten Alternativen sind zwei in Eigentum der Seitenstraße (eines sogar ausserhalb von M) und du glaubst die stellen ein Stadion kostengünstiger für Sechzig zur Verfügung? 😂😂😂
Das Oly ist zum einen nicht mal Zweitliga-Tauglich und wird zum anderen Teil für andere Zwecke u.a. für Olympia genutzt.

Informier dich bitte mal und erklär uns was das provokante „gemeinsam“ in deinem Nicknamen heißen soll 😉

Minga gemeindam

Ist es schon sicher dass der TSV in der 2.Liga spielt? Sorry, der Spaß mußte sein.
Nach solchen Aktionen wie mit dem Banner würde es wohl nicht billiger, da gebe ich dir recht.
Und wenn es dich interessiert, meine Familie ist in der 4. Generation teils Bayern und 1860 Fan, ich schaffe den Spagat für beide Vereine. Damit du die Welt gar nicht mehr verstehst, meine Frau ist als Hamburgerin Dortmund Fan schon seit Kindheit. Und unter uns Betbrüder, ich finde die Feindseligkeit hüben wie drüben ziemlich doof.
Eine Rivalität finde ich gut, würde bei einem Derby den TSV die Daumen drücken, bin aber genauso stolz was Bayern in der Welt abliefert, als Teil unserer Stadt.
Vom wirtschaftlichen ist Bayern ein Beispiel für alle, da kann jeder was lernen. Gemeinsam deshalb weil es den Sechzger und Bayern viel bringen würde mit München zu kooperieren, der FC hat Spieler über alle Ligen hinweg die sie nicht unterbringen können und trotzdem eine Qualität haben die sich 60 nicht leisten kann.
Aber gut, ich habe es aufgegeben zu erklären weshalb es eine win/win Situation für alle wäre.

Kraiburger

Sechzig als Farm-Team für irgendwelche fußballspielenden Spekulationsobjekte der roten Mafia.

Bei dir hakts ja gewaltig. Sorry, aber bei dir bin ich raus, auf sowas gehe ich nicht mehr ein.

Deine Rechtschreibprobleme sind ja wahrlich dein geringstes Problem. Gegen deine Mission ist ja sogar der Veit-Gero noch ein Waisenknabe.

Irre!

age

„ Minga gemeindam“ ist schon mal gehörig schiefgegangen, das scheint dir wohl entgangen zu sein.

Profitiert haben dabei nur die Unausprechlichen.
Wer dafür verantwortlich ist, lassen wir mal dahingestellt.

So etwas und eine Zusammenarbeit mit denen darf dich jedoch niemals mehr wiederholen!

Roloe

Ja, die Idee dass 1860 ein Farmteam für Bayern München sein soll, wird unter Löwen nicht ganz so gut ankommen. Böse Löwen, total unprofessionell…

Minga gemeindam

Es geht um zwei Punkte.
Erstens, ihr alle gebt ja dem FC Bayern die Schuld dafür das sich 1860 mit der Arena übernommen hat. Jetzt will man wieder genau das selbe. Oder denkst du, München, Bayern und der Bund schenken dem TSV das Stadion zur kostenlosen Nutzung?
Baukosten wurden ja bereits argumentiert.
Zweitens, München hat enorme Ausgaben für Personal und Integration. Ok, man pflanzt auch 6 Bäume für 95.000€ das Stück in der Sendlinger Straße, könnte man denken München wäre noch reich. München ist aber nicht mehr reich, München kann jetzt nur noch die anlaufenden Kosten stemmen, während Investitionen nur noch über Schulden funktionieren. Übrigens Krause will ja 60.000 Wohnungen bauen, von welchem Geld gleich wieder? Von was soll denn der Bund Zuschüsse gewähren, der Bund finanziert 1/3 seines Haushalt über Sondervermögen also Schulden.

Anstatt jetzt erstmal kleine Brötchen zu backen, bescheiden zu bleiben, Substanz aufzubauen, stattdessen wird wieder im Größenwahn versunken und von Millionen teuren Stadien und 1. Liga geträumt. Zur Erinnerung, der RSV ist in der Regionalliga weil sie die Lizenz nicht schafften aus eigener Kraft.

Man träumt von ab 2030, so ein Projekt ist mit den abzusehenden Einsprüchen und Klagen nicht mal genehmigt bis 2030 selbst wenn man heute das Planungsverfahren einleiten würde. Auf der einen Seite müssen Kindergärten in der Stadt geschlossen werden weil das Geld fehlt, auf der anderen Seite will man ein Stadion for Millionen bauen, und ihr denkt da gibt es keinen Gegenwind für das Projekt, dass wohl in bester CSU Manier vom Grünen im Bierzelt ausgekartet wurde. FJS hätte seine Freude dran…….

Last edited 10 Tage zuvor by Minga gemeindam
Kraiburger

Irgendwie sprechen wir beide gerade vollkommen aneinander vorbei oder an dir ist die Information, dass Bayern und München jetzt wegen Olympia einen Turbo zünden will, vorbei gezogen.

Minga gemeindam

Der Turbo nimmt das Geld woher?

Es geht um die Realität, nicht um Wünschen.
Krause glaubt man hat einen Goldesel mit der Bewerbung gefunden, wo man nur am Schwanz zieht und alle Wünsche werden erfüllt.

age

Was für ein blödsinniger Vergleich mit der AA.
Rot hat jetzt ein doppelt so großes Stadion (Arena) in Eigentum, mit doppelt so hohen öffentlichen Fördermitteln (~100 Mio., da Sechzig mit dabei war) plus Infrastruktur von der Stadt!
Und wenn du das Finanzierungskonzept GWS neu betrachtest, dann hast du ein völlig anderes Bild!

Roloe

Natürlich ist das ein Projekt mit (noch) einigen Unbekannten. Auf der anderen Seite ist eine Renovierung des Stadions unumgänglich. Diese Kosten hätte die Stadt ohnehin zu stemmen, 1860 wäre dann über die Mietkosten daran beteiligt. Da liegt es schon auf der Hand, das Stadion nach den Bedürfnissen des Hauptmieters zu gestalten, auch im Hinblick auf die Zukunft. Der derzeitige Status als Viertligist ist logischerweise nicht ideal für die Planung, aber es ist klar, dass es das Ziel ist, wieder höherklassig zu spielen.

Man sollte aber auch einmal aufhören, sein Licht unter den Scheffel zu stellen. 1860 ist nicht nur ein chaotischer Fußballklub. Es ist ein Verein, der seit nunmehr 166 Jahren zum sozialen Leben der Stadt seinen Beitrag leistet. Münchnerinnen und Münchner in sicherlich mittlerweile sechsstelliger Zahl sind seither in den Genuss dieser Leistungen gekommen.
1860 ist der Münchner Verein, wenn man schon über Olympia spricht, der mit Abstand die meisten Medaillen in Einzelsportarten bei olympischen Spielen auch für die Stadt geholt hat.

Was die Finanzierung anbelangt, genügt ein Blick nach Nürnberg, wo der auf etwa 300 Millionen Euro Kosten geschätzte Umbau mit jeweils 50 bis 75 Millionen Euro von der Stadt Nürnberg und dem Land Bayern unterstützt werden soll. Ich weiß nicht, ob Nürnberg so viel reicher ist als München, glaube es aber nicht.
Was aber für den 1.FC Nürnberg gut ist, das ist auch für 1860 billig, denke ich mal. Auch hier gilt: Man muss wieder etwas mehr Selbstbewusstsein entwickeln und ungeachtet der Misserfolge der Fußballer feststellen: Der TSV München von 1860 ist einer der bedeutendsten Sportvereine Bayerns. Punkt. Und als solcher hat er es durchaus verdient, gefördert zu werden, so wie andere große Sportvereine in Bayern auch.

Vorstopper

Servus, da die Diskussion gerade ein wenig ausufert und ich mich nicht unbedingt en Detail beteiligen möchte, gehe ich nur auf deinen ersten Satz ein.
Mit „ihr“ meinst du ja wohl auch Leute wie mich.
Für mich ist der Wildmoser und sein Größenwahn ursächlich, an der Misere mit dem Kaiserklo.

moosham_michA

V.E.R.G.N.Ü.G.T.
ausgeschrieben: Vermögens- und Erbschaftsteuer retten Gemeinden in Not über gerechte Talerabgabe!ja, schon wieder politik…
aber ein gangbarer weg. warum hat denn münchen angeblich kein geld? einige große weltkonzerne haben genau hier ihren firmensitz. oder ist die selbstverwaltung der stadt sooo kostspielig?
vergnügt duckduckgoen oder googeln hilft weiter.

Benson

Ein Stadion für 25k rentiert such für einen Drittligisten genau dann wenn der Drittligist mit etwa 25k Zuschauern rechnen kann.

Für einen Bundesligisten, den nur 15k Leute sehen wollen, würde sich das zum Beispiel nicht rentieren.

Die Ligazugehörigkeit hat da weniger mit zu tun als du glaubst.

KoenigRadi

Und wie willst du mehrere Jahre in der ersten Liga spielen ohne Stadion in dem man auch nur zweite Liga spielen kann?

Außerdem fällt das Grünwalder auseinander wenn nicht in den nächsten 10-15 Jahren zumindest ein zweistelliger Millionenbetrag zur Sanierung in die Hand genommen wird.

Momentan klingt es größenwahnsinnig, ja. Aber momentan kostet es auch noch kaum etwas. Wenn es dann in 5 Jahren ans Bezahlen geht und wir immer noch in der Regio sind stimme ich dir zu, dann muss man das Projekt canceln

Stephan Tempel

Von dem selben Geld, von dem der Gasteig saniert wird (700 Millionen), das Zeltdach vom Oly saniert wird (140 Millionen).

Oder wenn´s um Steuerzahlergelder geht: Die Bayerische Staatsoper frisst jedes Jahr (!) rund 100 Millionen (!) an Zuschüssen.

Dagegen sind die Baukosten für´s Stadion ein Schnäppchen.

Vorstopper

Irgendwer hat mal hochgerechnet, wie viel Zuschuss das pro Platz und Veranstaltung ist, bei der Staatsoper. Das ist krass viel, vor allem weil ja häufig nicht ausverkauft ist, in dem relativ kleinen Haus.

Last edited 10 Tage zuvor by Vorstopper
age

Nenn halt mal kostengünstigere Stadionalternativen (für alle Ligen) und lass das Sportliche außen vor.
Das sind 2 Paar Stiefel.

Christian Jung

Die Stadt müsste – unabhängig von leeren Kassen – in den nächsten zwei bis drei Jahren rund 40 Millionen in das städtische Stadion stecken, damit es überhaupt weiter betrieben werden darf. Ohne sichtbare Veränderung, rein, um die Substanz aufrecht zu erhalten. Aus Sicherheitsgründen kommt sie da nicht dran vorbei.
Wenn sie nun 1860 bzw. der gegründeten Stadion-GmbH das Ding in Erbpacht überlässt, damit wir das in Eigenregie ausbauen können und die Stadt dies dann mit einer Summe unterstützt, die hoch, aber doch niedriger ist, als der oben genannte Sanierungsbedarf, dann ist das eine Win-Win-Situation würde ich meinen.

BenTen

Je mehr über dieses Thema geschrieben wird, desto mehr nervt es mich. Seit Jahren gehört das fast zur wöchentlichen Agenda. Die sollen einfach machen ohne großes Tamtam und Blabla und wir konzentrieren uns auf den Sport

chiela 60

Genau,Wir”kleinen” können da nur Zuschauen wie die “Grossen” Reden…Die machen das Irgendwie schon. Natürlich, das GWS ist wichtig, aber momentan sollten wir “kleinen” uns den Fußball ⚽️ widmen. Aber andererseits ist dieses Thema ja “Stadion -Gipfel…🤭 Also Ben Ten lassen wir die Anderen mal weiter Diskutieren! MORGEN geht’s bestimmt wieder um Fußball!

Posicelli

Wer sind denn die “kleinen”?
Ich gehöre sicher nicht dazu und ich hoffe du auch nicht.

chiela 60

Mit den “kleinen” meinte ich nur Uns Normalbürger. Wie du und ich. Mit den “Grossen” habe ich die Politiker gemeint. Die werden das unter sich ausmachen… Natürlich bin ich auch für ein Neues GWS… Lassen wir uns einfach überraschen, was da rauskommen wird! 😉💙

Benson

Du kannst dich konzentrieren auf was immer du willst.

randpositions_loewe

Außer Könnte, Eventuell und sonstigen Konjunktiv kann man da wenig raus lesen. Und ich bin mir ziemlich sicher, obwohl ich nicht dabei war, dass auch wenig belastbares bei dem “Stadion Gipfel” vermeldet wurde. Dieses bemühte herbeireden von positiven Aspekten nervt ehrlich gesagt etwas. Wir haben voraussichtlich die besten Chancen seit Jahrzehnten, das Sechzger auszubauen. Dazu braucht es aber von unserer Seite ein entschiedenes Arbeiten, klare Strukturen und eigenständige Pläne, und keine Bussi Bussi Stories von der Wiesn, bei denen es nur darum geht wieviel wir vom Kuchen abgreifen können.

Nix für unguat, aber da ist das meiste nur substanzloses Geplapper.

Last edited 11 Tage zuvor by randpositions_loewe
Drew60

Die Strukturen sind vorhanden und wurden auf der letzten MV sichtbar gemacht für alle . Warst du dort ? Wenn ja dann weißt du das sehr viel Substanz dahintersteckt.

randpositions_loewe

Mein Beitrag bezieht sich nicht auf die MV, sondern auf obigen Artikel.

Und hier nervt mich einfach schon die Überschrift. “Stadion Gipfel” ? Was soll das heißen? Zurren die auf der Wiesn mit den gewöhnlichen Platitüden die Stadionzukunft fest. Das einzig positive ist wohl, dass der Reiter keinen seiner Aussetzer mehr kommuniziert. Hier werden positive Aspekte aus einer reinen Werbeveranstaltung gezogen. Glaubt tatsächlich jemand, dass das relevant ist.

Aber wenn du die MV ansprichst. Was wurde präzise sichtbar gemacht? Wir haben eine Machbarkeitsstudie erstellt, welche die gewünschten Ziele geliefert hat. Dann hatten wir die Zustimmung erteilt, eine Stadion-Betriebs-GmbH zu gründen. Da bin ich aktuell tatsächlich überfragt. Ist das schon passiert? Machen die Mitglieder der Stadionkommission das ehrenamtlich, oder wie ist diese GmbH besetzt? Weiters sehe ich bzgl. der Umsetzung des gewünschten Erbpachtvertrags noch keine Ergebnisse. Und die Aussagen zur Finanzierung auf der MV klangen ganz ehrlich gesagt eher wie weiland vor 20 Jahren Sepp Hilz. Tatsächlich hat mich das am meisten schockiert. Alles andere kann man durchaus noch mit der fehlenden Zeit erklären. Aber belastbares haben wir halt trotzdem noch nicht.

Kraiburger

Ich finds nicht schlimm, dass bislang nichts nach außen gedrungen ist.

Die veränderte Situation seit Samstag spielt uns in die Karten, denn die Stadt muss nun liefern.

Ich bin übrigens auch sehr ungeduldig. Und ich freu mich hier, ebenso wie bei der sportlichen Betrachtung sehr darauf, dass meine Ungeduld demnächst bald belohnt wird.

Drew60

Es wird so oder so eine Stadionbetriebs Gesellschaft gegründet mit dem mindestziel das Chatering im Stadion zu übernehmen um mehr Einnahmen zu generieren. Und ich gehe sehr stark davon aus das der Zukünftige Geschäftsführer Finanzen diese leitet wie auch das Merchandising in Zukunft.

Drew60

Ich finde die Aussagen damals keines Wegs Schockierend sondern absolut nachvollziehbar. Der Freistaat wird bei einer Olympia Teilnahme Geld in das Grünwalder stecken genauso wie die Stadt München und der Verein. Und wir werden dann das Stadion weiter betreiben in eigenregie auf Erbpacht . Dafür hat die Stadt einen Kostenfaktor weg und der Verein ein Stadion und das Viertel mit Geschäften Cafés und Sozialen Einrichtungen einen neuen Anlaufpunkt das ganze Jahr über. Das wäre ein Olympia Projekt mit sehr viel Nachhaltigkeit.

Veit-Gero

Die Vergabe der Fußball WM im Jahr 2000 nach Deutschland war quasi das Aus für die Schwabl Pläne.
Eine Vergabe der Olympischen Spiele nach München knapp 30 Jahre später könnte die Karten neu mischen.
Es wäre eine späte Wiedergutmachung.
Ein top modernisiertes GWS wäre schon ein Traum.
Aber Mangs Vorstellung, 2030 ein Eröffnungsspiel gegen Schalke zu veranstalten, sind unrealistisch und amateurhaft.

daOstl

Zu Deinem ersten Absatz: absolute Zustimmung.
Zu Deinem zweiten: Wärst Du auf der MV gewesen ODER hättest dich vor dem tippen des Beitrags informiert wüsstest Du dass Schäfer, Mang und der Herr aus der Stadionkomission (Name vergessen) gesagt haben ALLERFRÜHESTENS 2030. Nur wenn alles wie am Schnürchen laufen soll,wovon man nicht ausgehen kann. Thema Erbpachtvertrag evtl nicht erfolgreich. Falls doch: Finanzierung, Baugenehmigung, Anwohnerbeschwerden, Anpassungen nötig usw.
Lieber reißt Du leider jetzt Aussagen aus dem Zusammenhang. Verbreite bitte keine Halbwahrheiten. Danke

Veit-Gero

Mit Verlaub.
Mang hat das mehrmals(!) wiederholt.
Beim Bürgerdialog (Juni 2026), in einem Interview mit der TZ September 2026) und sogar auf sechzger.de wurde er mit dieser Aussage zitiert.
Wo also verbreite ich Halbwahrheiten?
Die Hindernisse, die noch im Wege stehen, hast du ja genannt.
Das müsste auch der Herr Mang wissen, trotzdem trifft er solche Aussagen.
ALLERFRÜHESTENS kann also unmöglich 2030, weil ein Baubeginn in 2028 unrealistisch ist!
Somit ist die Aussage auch amateurhaft.

Leonie60

Du kennst dich natürlich weitaus besser aus als die Leute der Stadion Kommission und die Planer. Mang hat immer betont 2030 sei sehr sportlich. Deine Aussage ist matuerhaft, weil du zwar die 2030 nennst und kritisiert, aber die weiteren Aussagen dazu weglässt, damit deine Meckerei wahrer erscheint.

Benson

Der eine sagt: allerfrühestens 2030, aber das wäre schön sehr sportlich, wahrscheinlich später.

Der andere sagt: 2030 ist unrealistisch, sehr sicher erst später.

So wahnsinnig weit seid ihr nicht auseinander. Drum vertragts euch wieder.

daOstl

Ok, dann nehme ich das teilweise zurück. Ich kann nur wiedergeben was ich mit meinen eigenen Ohren gehört habe auf der MV.

Dein letzter Satz
“Aber Mangs Vorstellung, 2030 ein Eröffnungsspiel gegen Schalke zu veranstalten, sind unrealistisch und amateurhaft.”
hat mich getriggert und er ist nach wie vor aus dem Zusammenhang gerissen da der wesentliche Zusatz “ambitioniertes Ziel 2030” oder “nur wenn alles wie am Schnürchen läuft” eben weg gelassen wurde. Und genauso wurde es auch auf derMV kommuniziert, was auch nachgelesen werden kann.

Niederbayernloewe

Du bist nur hier um Frust deinen alltäglichen Frust abzulassen, oder Oli?

Stephan Tempel

Nachdem es seit 2005 immer nur tiefer, tiefer und nochmal tiefer ging (vom Aufstieg aus der Hammelliga mal abgesehen), gibt es jetzt tatsächlich Hoffnung.

Mit dem Rückenwind der Olympia-Bewerbung jetzt den Ausbau angehen, so groß wie jetzt war die Chance seit Mitte der 90er noch nie und wird sie vermutlich auch nie wieder sein.

Dennis M.

Ein Aufstieg in die 2. und vor allem 1. Liga wäre mal was. Das sind Aufstiege. Die Hammelliga ist uninteressant.

Hoffentlich bekommt München den Zuschlag für Olympia und 1860 bekommt das Stadion mal richtig ausgebaut. Ich hoffe, dass man jetzt endlich einfach mal die Weichen für eine richtige Zukunft stellt.

Stefan Kranzberg

Ein Aufstieg in die 2. oder 1. Liga wird halt schwierig, wenn ein Aufstieg in die 3. Liga für Dich uninteressant ist.

Dennis M.

Richtig. Nur dürften wir nie und nimmer in der Regionalliga spielen. 2 mal Zwangsabstieg, das ist lächerlich für mich. Sowas will ich nie wieder erleben.

Benjisson

Und wieder muss ich feststellen du liebst eine Liga und dir scheint der Verein scheissegal zu sein. Erhellend!

Dennis M.

Klar will ich 60 in den ersten beiden Ligen sehen. Bamperlligen geben mir nix. Du kannst das ja mögen, mich juckt es null. Verfolge nicht mal die Ergebnisse in dieser Liga, weil die Liga einfach nicht juckt. Außer die 60 Spiele.

Und wenn der Verein mir scheißegal wäre, dann wäre ich bei einem anderen Verein. Ich unterstütze den Verein, wo es nur geht, kann mit dieser Liga aber nichts anfangen. Ich will 60 oben sehen und nicht in diesen Gefilden.

Mit Liebe hat das nix zu tun, auch wenn du dir das immer gerne einredest. Unterstützung und Liebe kennen keine Liga. Das toll finden muss man dennoch nicht.

Last edited 9 Tage zuvor by Dennis M.
Dom

Das merke ich auch im Freundeskreis mit dem geringer werdenden Interesse seit dem Zwangsabstieg. Alles Löwen, aber Einmal Regio Tour war schon traurig auf irgendwelchen Sportanlagen wie in Heimstätten oder in Garching spielen. Teilweise Freunde auf dem Platz gesehen die am WE feiern waren und dann noch gegen 60 gespielt haben. kann man sich eine Saison antun aber sicher nicht mehrere Jahre. Der Abstieg war es wert HAM loszuwerden, aber jeder der Spiele gegen Ansbach oder zweitvertretungen feiert und sich mehrere Jahre an Amateurfussball gewöhnen kann soll doch die zweite Mannschaft oder tiefer anfeuern, wenn der Fussball nur Mittel zum Zweck ist und nicht andern das LöwenFan Sein absprechen. Ziel wie Mang kürzlich gesagt hat muss immer der Profifussball sein. Und das früher als später ohne dabei All In zu gehen.

Last edited 9 Tage zuvor by Dom
Stefan Kranzberg

Ziel wie Mang kürzlich gesagt hat muss immer der Profifussball sein. Und das früher als später ohne dabei All In zu gehen.

Ich kenne niemanden, der das anders sieht. Besonders der letzte Halbsatz ist dabei aber sehr wichtig.

Dennis M.

Jap. Sehe es alles genauso. Mir macht 60 in der 1. Bundesliga oder in der 2. Bundesliga einfach mehr Spaß als im Nirgendwo. Das heißt nicht, dass ich jetzt kein 60 Fan mehr bin oder es nicht gut ist, dass HI weg ist. Spaß macht es mir dennoch keinen. So ein Wechsel zwischen Liga 1 und 2 wäre völlig ok. Wegen mir auch mal bisschen Liga 3, solange man da nicht ewig nistet. Aber Regionalliga entfacht in mir jetzt kein Interesse oder Feuer. Geht vielen Löwenfans, die ich kenne aber auch so.

Und ja: Mang ist gut in seinen Aussagen. Das ist zumindest auch meine Meinung. Er meint, dass das Ziel sei 60 paar Ligen nach oben zu führen sukzessive. Ich hoffe, dass das gelingt.

Aber auch das Stadion und die wirtschaftliche Fähigkeiten müssen verbessert werden. Da gibt’s schon einiges zu tun jetzt.

Aber meine Hoffnung ist dennoch groß, dass das alles klappt.

Last edited 9 Tage zuvor by Dennis M.
HassanUltraxD

Denke die Chance mit Investor war größer als die jetzt ohne Kohle…aber wir werden sehen wo wir in 10 Jahren stehen. Vorerst geht ja eh nix mehr..

Kraiburger

Wir haben jetzt ohne Investor mehr Kohle als mit Investor!

Stefan Kranzberg

Welcher Investor? Oder meinst Du den Kreditgeber, der im Alleingang in der Saison 16/17 über 20 Mio. Euro der KGaA versenkt hat?

Roloe

Das Gegenteil dürfte der Fall sein, allein schon, weil die Stadt München Ismaik nicht mehr als seriösen Partner wahrgenommen hat, spätestens seit seinem ersten Vorstoß, Stichwort: Riem, und dem Verlauf der “Verhandlungen” mit der Stadt. Auch das übrige Geschäftsgebaren und die Äußerungen Ismaiks in den Medien dürften seine Vertrauenswürdigkeit nicht gesteigert haben. Er wäre eher ein Klotz am Bein als alles andere.