Der Saisonstart des TSV 1860 III beim TSV Poing mutierte direkt zum Torfestival: Am Ende setzten sich die Löwen mit 6:4 durch. Weniger gut lief es für die Vierte, die zum Auftakt das Platzderby auf dem Sechser gegen die SpVgg Haidhausen II mit 1:4 verlor.
TSV 1860 III siegt zum Saisonstart
Wie berichtet, findet die diesjährige Kreisliga-Saison im gewöhnungsbedürftigen Champions League-Modus mit rekordverdächtigen 40 Mannschaften statt. Die erste Begegnung führte die Dritte der Löwen zum TSV Poing und bereits nach drei Minuten führte Sechzig durch ein Eigentor von Krystian Antelmann mit 0:1. Die Freude währte nur kurz, denn Stefan de Prato glich in der 6. Minute aus. Josef Tohmaz (34.) und Felix Rothe (45.+2) brachten 1860 wieder in Front, ehe Denis Marevci für Poing zum 2:3-Halbzeitstand verkürzte (45.+3).
Nach dem Seitenwechsel dauerte es bis zu 71. Minute, bis wieder ein Tor fiel. Dann aber ging es Schlag auf Schlag: Zunächst glich Sandro Siebert für die Gastgeber aus, anschließend zog die 3. Mannschaft des TSV 1860 durch einen auf 3:5 davon. Jens Förtsch (73.) und Joel Deiga trafen für die Elf von Trainer Perica Anušić, doch noch immer gab sich Poing nicht geschlagen. Ivan Sadric verkürzte erneut (86.), doch Nicolas Barth machte in der Nachspielzeit mit dem 4:6 endgültig den Deckel auf den Löwensieg.
Vierte verliert erstes Spiel in der Kreisklasse
Eher bescheiden verlief hingegen der Saisonstart des TSV 1860 München IV, der sein erstes Spiel in der Kreisklasse im Platzderby mit 1:4 gegen die SpVgg Haidhausen II verlor. Bereits nach vier Minuten stand es durch Sebastian Pohlmann 0:1, der zweite Gegentreffer durch Ole Müller folgte in Minute 21. Durch ein Eigentor von Raphael Schamper (27.) kamen die Löwen zwar zurück ins Spiel, verpassten in der Folge jedoch mehrfach den Ausgleich und kassierten quasi mit dem Halbzeitpfiff durch Luca Idahl das 1:3 (45.+3).
Nach der Pause ließ Haidhausen schnell den vierten Treffer folgen (Raphael Schamper/52.), die Partie war entschieden. Bei der Vierten war der Ofen aus, man konnte sich kaum noch Chancen erarbeiten. Trainer Sinisa Zurovac war entsprechend sauer und fand drastische Worte in Richtung seines Teams: “Die Mannschaft hat mich verraten und ich schäme mich dafür!”










