Der Saisonstart des TSV 1860 München war nahezu perfekt. Sieben Punkte aus den ersten drei Spielen gegen Rot-Weiss Essen, den VfL Osnabrück und Alemannia Aachen stehen bislang zu Buche. Die Euphorie ist weiterhin riesengroß. Dies schlägt sich auch im Verkauf der Tickets für das Grünwalder Stadion nieder. Die nächsten drei Heimspiele sind restlos ausverkauft – trotz eher unattraktiver Gegner.
Stuttgart, Havelse und Hoffenheim ausverkauft
Am Samstag um 14:00 Uhr empfangen die Löwen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart auf Giesings Höhen. Die Vorbereitung auf dieses Match läuft bereits auf Hochtouren. Diese Partie ist bereits seit Tagen ausverkauft. Auch für die nächsten beiden Heimspiele gibt es keine Karten mehr. Das Spiel gegen den TSV Havelse am Sonntag, 14.09.2025, um 19:30 Uhr ist trotz der fan-unfreundlichen Anstoßzeit ebenso ausverkauft wie das Duell gegen Hoffenheim II zum Wiesn-Auftakt am Samstag, 20.09.2025, um 16:30 Uhr.
Einzelne Tickets über den Zweitmarkt erhältlich
Die einzige Chance für Löwen-Fans, die bei einem dieser drei Spiele live mit dabei sein wollen, ist der Zweitmarkt auf der offiziellen Ticketing-Seite des TSV 1860. Dort heißt es aber schnell sein und Geduld zu haben, denn das Angebot hält sich aktuell arg in Grenzen, jeder will momentan mit dabei sein, bei den Heimauftritten von Münchens großer Liebe!











Wann erkennt die Stadt endlich die Notwendigkeit einer weiteren leichten Kapazitätserhöhung für die Westkurve ? 16 500 sollten doch kurzfristig null Komma null Sicherheits-Probleme bereiten und der künftige Umbau dann hoffentlich für mehr als 20 000 … Zeit für den weiteren Traditionsklub in München ebenso positive Zukunftsweichen zu ermöglichen, Kommunalwahl hin oder her. zefix
Wer ist denn “die Stadt”? Ist es der Bürgermeister? Das Kreisverwaltungsreferat? Die Verwaltung? Das Sportamt?
Sind das am Ende diejenigen (Unbekannten), die auch entschieden haben dass die Ostkurve so aussieht wie sie aussieht oder dass der Zaun vor der Gegengerade nicht weg kommt?
Das Problem, dass sich nichts tut, ist doch woanders gelagert: Innerhalb der Gremien der Stadt wird der schwarze Peter von einer Ebene zur nächsten geschoben und alle Entscheidungen versanden stets irgendwo zwischen “geht hiod ned” und Passierschein A38.
Ich weiß deutschlandweit kein anderes, nicht vereinseigenes Profistadion, das behandelt wird wie eine Bezirkssportanlage. Bei dem man nicht weiß, wer die eigentlichen Ansprechpartner sind.
Was wir in Giesing dringend brauchen ist eine – von mir aus – städtische Betreibergesellschaft, die als Auftraggeber und Verwalter jeglicher Entscheidungen rund ums Sechzgerstadion auftritt. Und die dafür sorgt, dass auch bei der Stadt man endlich mit der bei uns so oft geforderten “einen Stimme” auftritt.
Ich hab im Sommer mal versucht, innerhalb “der Stadt” herauszufinden, wer denn beispielsweise dafür verantwortlich wäre, wenn man den Zaun zwischen den Blöcken F1/F2/G/H auf die bauordnungsrechtliche Höhe von 1,20m zurückstutzen möchte. Und langer Rede, kurzer Sinn: Es gibt bei der Stadt keinen, der das dürfte, der das anschaffen dürfte oder der einem sagen könnte wer das zu entscheiden hat. Und natürlich hat man keinen, ders dann auch zahlt.
Für mich ist ein wesentlicher Punkt für alle weiteren Verhandlungen, dass für die Belange des Stadions eine Betreibergesellschaft gegründet wird. Und zwar eine, die am Ende so aufgestellt ist, dass auch die Interessen der Mieter (insbesondere des Hauptmieters) ausreichend gewürdigt werden können!
Ja, der ganzen Sache sollte sich mal die Verena Dietl annehmen, auch sollte, am besten gleich, die Kapazität auf mindestens 18.000 erhöht werden, passen locker rein.