Obwohl sich der Gastgeber für die Amas am morgigen Feiertag (Anpfiff ist nachmittags um 15 Uhr) aktuell in einer kleinen Ergebniskrise befindet, stellt das Auswärtsspiel für die U21 des TSV 1860 beim SV Kirchanschöring die nächste echte sportliche Herausforderung dar. An der Seitenlinie wird diesmal nicht Alper Kayabunar stehen, der ja damit beschäftigt ist, die Löwenprofis auf das Auswärtsspiel in Wiesbaden vorzubereiten. In Kirchanschöring und am nächsten Freitag gegen Landsberg wird das Team vom U21-Co-Trainer Vincent Saller betreut.
Kirchanschöring in einer kleinen Krise
Zuletzt zwei Niederlagen (gegen den Tabellenletzten Sturm Hauzenberg, was deren ersten Sieg in dieser Saison bedeutete und gegen den FC Ismaning), davor ein Remis gegen den TSV Landsberg – der SV Kirchanschöring hat im September noch gar nicht gewinnen können und folgerichtig auch die direkte Verfolgerposition auf die kleinen Löwen in der Tabelle der Bayernliga Süd erstmal abgegeben. Nachdem man aber im August noch alle fünf Spiele – teilweise sehr deutlich – gewinnen konnte, sollten man das Team, das von Thomas Leberfinger trainiert wird, keinesfalls unterschätzen. Der 35jährige hat in seiner Vita als Aktiver 41 Drittligaspiele (mit Wacker Burghausen) stehen. In der aktuellen Bayernliga-Tabelle liegt der SVK sechs Punkte hinter Sechzig (das allerdings ein Spiel weniger auf dem Konto hat) derzeit auf Platz fünf.
Ausgangslage bei den Löwen
Die kleinen Löwen waren am vergangenen Wochenende spielfrei und hatten somit viel Zeit die erste Saisonniederlage, die sie – etwas unglücklich – am 19. September in Erlbach ereilt hatte, zu verdauen. Die bisherige Saisonbilanz 25/26 ist mit acht Siegen, einem Unentschied und der oben angesprochenen Niederlage immer noch ganz hervorragend. Die Gesamtbilanz gegen den morgigen Gegner ist ebenfalls positiv. Die 13 Spiele der beiden Vereine seit Juli 2017 endeten mit fünf Siegen, fünf Unentschieden und drei Niederlagen aus Sicht des TSV 1860. In Kirchanschöring trennte man sich je zweimal mit allen drei möglichen Spielausgängen. Der letzte Sieg an dieses Gegners Platz liegt für die Amas allerdings schon fast drei Jahre zurück. Am 15. November 2022 gelang unter Frank Schmöller vor 572 Zuschauern ein 3:2. In der letzten so erfolgreichen Spielzeit endeten die Vergleiche mit Kirchanschöring 0:0 und 0:1 aus Sicht der Löwen.
Vincent Saller an der Seitenlinie
Nachdem Trainer Alper Kayabunar nach der Entlassung von Patrick Glöckner am Wochende ja (vorrübergehend) die Profis des TSV 1860 bei ihrem sonntäglichen Auswärtsspiel in Wiesbaden betreuen wird, steht morgen in Kirchanschöring Vincent Saller an der Seitenlinie. Der 27jährige ist schon seit über zehn Jahren in verschiedenen Jugendtrainerpositionen im Verein aktiv. Ab Juli 2023 war er unter Felix Hirschnagl Co-Trainer bei der U17 und wechselte ein Jahr darauf zusammen mit dem Cheftrainer zur U21. Als sich Hirschnagl diesen Sommer zur U19 von Borussia Dortmund verabschiedete, sorgte Saller für personelle Kontinuität und blieb dem ältesten Nachwuchsteam der Löwen erhalten. Wir wünschen Vincent auf diesem Weg schon mal viel Spaß und Erfolg bei seiner Premiere als Cheftrainer!
Anreisetipp nach Kirchanschöring
Nicht vorenthalten wollen wir unseren Leser*innen an dieser Stelle den ganz konkreten Ausflugstipp für den morgigen Tag der Deutschen Einheit in den Landkreis Traunstein. Das Stadion “Alte Mühle” (heute auf den Namen “EM-Group Arena” hörend) in Kirchanschöring ist von München aus – auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln – gut zu erreichen. Mit dem Deutschland-Ticket ist man in zwei Stunden und 15 Minuten mit einem gut zwanzigminütigen Aufenthalt in Mühldorf per Regionalbahn schon am Zielort angekommen. Die 900 Meter Fußmarsch vom Bahnhof zum Stadion sind dann ebenfalls schnell erledigt. Klingt doch nach einem enspannten Feiertagsausflug, oder? Und wenn die Amas auch noch die drei Punkte einsammeln, kann man dann rückblickend von einen vollends gelungenen Tag sprechen. Auf geht’s Löwenfans!
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Titelbild: Das Stadion “Alte Mühle” in Kirchanschöring beim letzten Gastspiel der Amas am 12. Oktober 2024.











schönramer bier und bosna. was willst du mehr.
Nachdem Pasing im Kreispokal gegen die Löwinnen nicht antritt werd ich dann die “Alte Mühle” aufsuchen