Nachdem in dieser Woche bekannt wurde, dass der TSV 1860 e.V. die Machbarkeitsstudie für einen Ausbau des Sechzgerstadions auf mindestens 25.000 Zuschauer in Auftrag gegeben hat, wollten wir von unseren Leser*innen wissen, welche Bestandteile des Fußballtempels auf Giesings Höhen unverhandelbar sind, was also am heutigen Zustand des Stadions an der Grünwalder Straße unbedingt erhalten bleiben und in ein neues/umgebautes Stadion transferiert werden müsste. Wenig überraschend haben sich die allermeisten Teilnehmer*innen an unserer Umfrage für die altehrwürdige Anzeigetafel über der Westkurve entschieden.
Der Löwenfan liebt die Anzeigetafel…
So schick und informativ die großen blinkenden Videoleinwände und -würfel in den modernen Arenen auch sein mögen – der Löwenfan liebt die alte, manuell zu bedienende Anzeigetafel, der lediglich die Uhrzeit und der aktuelle Spielstand zu entnehmen sind. Fast sieben von zehn Teilnehmer*innen an unserer Umfrage, bei der man sich auf ein unverhandelbares Element festlegen musste, haben diese Antwort angeklickt.
…und die Westkurve insgesamt
Mit großem Abstand folgt “die aktuelle Westkurve”. Jeder zehnte Löwenfan hat sich für diese Antwort entschieden, die aber theoretisch ja den Erhalt der alten Anzeigentafel mit einschließt. Die gehört ja zur Westkurve dazu. Die “Mauer zur Grünwalderstraße” mit den Reliefs, die der Bildhauer Joachim Berthold schon in den 1950er-Jahren auf der östlichen Seite des Stadions erstellt hat, sind für fünf Prozent der sechzger.de-User*innen ein unverhandelbarer Bestandteil des Sechzgerstadions, der auch nach einem möglichen Umbau erhalten bleiben möge. Die weiteren Antwortmöglichkeiten, wie “Die Dachkonstruktion der Stehhalle”, “Die Flutlichtmasten” oder “Die Haupttribüne” konnten nur einige wenige Stimmen auf sich vereinigen.
Welcher Bestandteil des Stadions ist unverhandelbar?
Einige Befragungsteilnehmer*innen, nämlich zehn Prozent haben die Antwort “Etwas Anderes” angeklickt. Jetzt fragen wir in der Redaktion uns natürlich: Welcher – in der Umfrage fehlende – Bestandteil des heutigen Sechzgerstadions ist für Euch so wichtig, dass er auch bei einem Neubau unverhandelbar ist? Welche Antwortmöglichkeit haben wir bei unserer Umfrage vergessen? Tut gerne im Kommentarbereich unter diesem Artikel kund, bei welchem Verlust Euch das Löwenherz bluten würde… Wir sind gespannt!
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Ein Hinweis in eigener Sache: Unsere Umfragen sind aktuell noch nicht in die neue sechzger.de App integriert. Wer also seine Meinung auf diesem Weg kund tun will, möge bitte weiterhin die klassische Website über einen Browser aufrufen. Wir arbeiten daran, dass mittelfristig auch über die App die Möglichkeit besteht, an unseren Abstimmungen teilzunehmen.











mich irritiert die diskussion ein wenig. ich will ein stadion für 25k zuschauer, danach können wir übers wie streiten. und ob eine anzeigentafel (wellblech) der eyecatcher sein soll,…. ich weiß nicht. lieber geld fürs nlz….
Ich finde es völlig legitim und sogar wichtig, dass wir als Fans uns mit unserem künftigen Zuhause aktiv auseinandersetzen und versuchen, so viel es geht mitzugestalten. Und das auch am besten frühzeitig!
alles gut jan. ich will lediglich ein stadion für 25k und ansonsten bin ich schmerzfrei. es dauert eh noch ewig bis dahin……
Solche Meinungen darf es natürlich auch geben und sind für die Verantwortlichen am Ende ja sogar die angenehmsten 🙂
Die Kassen zur Grünwalder Straße hin. Vielleicht nicht “unverhandelbar”. Wär aber schön, wenn die bleiben würden.
Der Meinung schließ ich mich gerne an.
Eventuell als eine Art Vitrine, mit Fotos aus unserer glorreichen Vergangenheit. Sowas in der Art könnte ich mir vorstellen.
Natürlich blutet mir das Herz bei jedem Stein, der abgerissen wird, aber mir ist schon klar, dass es nicht so bleiben kann, wie es ist. Ich würde mich freuen, wenn es an der Westkurve (natürlich mit Anzeigetafel) so wenig Änderungen wie möglich gibt, und wenn es irgendwie integrierbar ist, würde ich auch das Stehhallendach gerne behalten. Am leichtesten fällt es mir, mich von der Haupttribüne und von der Ostkurve zu verabschieden.
Ich wäre für einen separaten Bereich für kommerzielle Blogger. Vor diesem Bereich den einzigen Pfosten des Stadions platzieren. Ansonsten braucht es nur die alte Anzeigetafel. Das Pfund ist der Standort und das Viertel, das ist unverhandelbar und macht das Spieltagserlebnis aus.
Für kommerzielle Blogger würde auch ein Kellerraum reichen, wo sie sich alte Spiele anschauen und in Erinnerung schwelgen können. Vom Spielgeschehen verstehen sie eh nichts.
Guten Morgen,
ich möchte hier jetzt doch nochmal einsteigen, weil uns das Thema sicherlich länger und intensiver beschäftigen wird.
also, wo stehen wir jetzt: Wir haben ein ziemlich geiles, uriges, etwas ranzliges Stadien mit vielen Macken und Besonderheiten. Einige davon wurden ja schon genannt.
Und wir haben eine Stadionkommission, die nun eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben hat, um herauszufinden, wie wir unsere geile, alte Hütte aufs “next Level” heben können.
Dabei wird uns nicht alles erhalten bleiben, was uns lieb und teuer ist. Und manches werden wir voraussichtlich auch nicht mehr wiedererkennen.
Gemäß den gestern beim FdS-Stammtisch verteilten Infos, soll die Machbarkeitsstudie wohl die technische Machbarkeit nachweisen, aber im Gegensatz zur 2021er-Studie keine Pläne vorlegen.
Wenn man dieser Aussage glauben schenken darf, dann ist es also jetzt zu früh, um für den Erhalt von Anzeigentafel, Westkurve oder Flutlichtmasten auf die Barrikaden zu gehen.
Das folgt dann im übernächsten Schritt, wenn es nach der Machbarkeit und Finanzierung an die Planung geht.
Spätestens dann wird uns das Thema mit voller Wucht erwischen. Aber es ist richtig, im Vorfeld schon abzuklopfen, welches Detail denn nun welche Prio hat. Und es ist auch notwendig, entsprechenden Duftmarken zu setzen, damit diese Prio später in der Planung nicht übergangen wird.
Als Beispiele dafür, was man erreichen kann wenn sich die Fans auf die Hinterbeine stellen, kann ich sagen:
Bei unserem Stadion würde ich ganz gern ausholen: Dieser Platz wird seit 1906 bespielt. Anfänglich mit einem kleinen Lattenzaun aussenrum, entstand später eine erste Haupttribünen-Zündholzschachterl. Und aus dem Schutt des Weltkriegs entstand eine Westkurve, die Gegengerade entstand nach einem Sturm 1977. Und die Ostkurve wiederum entstand 2013 durch einen Murks. Jede Tribüne, jedes Detail im Stadion hat seine Geschichte und ist Geschichte. Aber auch jede Geschichte hat eine andere Geschichte ersetzt und so ist das Stadion für sich auch lebende Geschichte. Das Stadion ist aber nicht nur Geschichte, sondern auch Sinnbild für den Wandel, der an diesem Ort stattgefunden hat. Und auch ein Wenig für Vergänglichkeit.
Ich stelle mir oft die Frage, was ich an diesem Stadion am liebsten habe. Für mich ist es diese “lebendige Geschichte”, dieses nebenher-leben verschiedener Generationen. Und dass jede Generation seit 120 Jahren, seinen eigenen Charme ins Stadion getragen hat.
Für mich persönlich wäre es ein Graus, wenn genau an dieser Stelle stattdessen ein seelenloser Wellblechbau stehen würde, der genauso auch in Wiesbaden, Chemnitz oder Mainz stehen kann.
Aber mir ist absolut klar, dass sich viele existenzgebende Merkmale nicht erhalten lassen werden.
Ich kann mir vorstellen, dass wir von jeder Stadiongeneration ein ehrenes Detail erhalten können. Spontan kommt mir in den Sinn:
Wie stehe ich zur Westkurve? Mir wurde die Frage noch nicht beantwortet, ob wir uns weiterhin im 2010 proklamierten “Bauen im Bestand” befinden, oder ob wir mittlerweile von einem Neubau sprechen. Wenn es ein Stadionumbau ist, dann werden wir um den Erhalt der alten Westkurve nicht herum kommen. Zumal sie technisch mit den dortigen Gegebenheiten ja nicht schlecht gelöst ist. Wenn es zum Neubau kommt, sehe ich eigenltich die hier genannten Möglichkeiten wie “Tiefer legen” oder ähnliches gar nicht. Das gibt die Hanglage einfach nicht her. Auch kann ich mir hier noch nicht vorstellen, wie das Tribünendach nach hinten abgefangt werden soll, ohne irgendwie den Berg abzutragen. Wobei ich die Notwendigkeit, das Dach nach hinten abzufangen, absolut sehe. Grad im Hinblick auch, dass die Kurve selbst wegen Choreos stützenfrei sein muss und die Sichtachse auf Spielfeld immer frei sein soll.
Wie stehe ich zu den Flutlichtmasten? Wir diskutieren am Candidplatz aktuell über ein aktuell sinnfreies Bauprojekt, das der “Blickfang des Viertels” werden soll. Aber sammer uns doch ehrlich: Wenn man von Sendling aus über die Isar fährt, dann kann es hier überhaupt keinen anderen Blickfang geben als unsere Flutlichtmasten geben. Aber sammer uns nochmal ehrlich: Brauchen wir die Flutlichtmasten noch? Hansa Rostock hat eine Unmenge an Geld ausgegeben, um ihre Masten zu erhalten ohne dass sie diese noch brauchen. Ich würde unsere auch gerne erhalten, grade weil ich den Prio-Blick nicht an dieses Candidprojekt verlieren will. Und weil man eben von weitem sehen muss: Da vorne, da steht unser Sechzgerstadion. Aber wenn wir schließlich vor der Frage stehen, ob uns die Flutlichtmasten für 1.000 zusätzliche Plätze im Weg sind. Oder ob uns der Erhalt soviel Geld kostet, dass den Rahmen sprengt, dann spring auch ich über den Schatten und sage: Dann lieber weg damit. Vor allem, weil sie seit 2013 sowieso hässlich sind.
Was kann weg? Wenn wir irgendwann mal in der Situation sind, dass Fans (wie bei Union Berlin geschehen) selbst den Presslufthammer ansetzen, dann reiß ich zu allererst den dummen Polizeicontainer in der Ostkurve ab. Den braucht kein Mensch.
Noch ein kleiner Einwurf: Ich finds wichtig, dass wir vorausschauend planen und unsere Duftmarken setzen. Sollte es zur Erbpachtlösung kommen und wir diese auch finanzieren können, dann haben wir viel mehr Spielraum, das Stadion so zu gestalten wie wir es wollen. Dann wird der Spielertunnel innen grafisch zur Löwenhöhle und die Umläufe unter Westkurve und Gegengerade sind nicht mehr grau und grün, sondern endlich blau und voll mit schönen Grafittis. Das alles dürfen wir ja nicht, weil wir ständig bei der Stadt irgendeinen Mist anfragen müssen und abwarten müssen, ob wir die “anderen Mieter” sich dadurch brüskiert fühlen müssen. Mei bin i froh, wenn die Grattler endlich draussen sind und nicht mehr mitschnabeln können.
Trotzdem gibt es Maßnahne, die auch jetzt schon umgesetzt werden können. Über den Zaun vor der Gegengerade diskutieren wir ja jetzt schon seit Jahren. Und aus irgendeinem Grund, wird dieser – trotz mehrfacher Zusicherung – einfach nicht weg gebaut.
Viel mehr nerven mich aber die Zäune innerhalb der Westkurve zwischen den Blöcken F1/F2/G/H/J. Ich weiß um diese Vorschriften aus der Bauordnung. Aber ich weiß auch, dass es in gemeinsamer Abstimmung zwischen Sicherheitsbehörden und Stadionbetreiber möglich ist, auf diese Abtrennungen zu verzichten. So wie es beispielsweise alle anderen Profivereine Bayerns auch handhaben. Nur bei uns ist es nicht möglich. Dabei würde der Verzicht auf diese Zäune so dermaßen viel an der Stimmung verbessern: Als Dauergast in F2 bemerke ich regelmäßig, dass die Stimmung einfach nicht durch den Zaun aus Block G rüber kommt. Das ist einfach eine Barriere, die kein Mensch braucht. Wäre dieser Zaun nur noch hüfthoch, wird automatisch der Nachbar wieder animiert mitzumachen. Ich würde mich freuen, wenn sich dem Thema mal jemand annimmt. Befürchte aber eine ähnliche Hängepartie wie beim Zaun vor der Gegengerade.
Ein anderes Thema, und was Sechzig eigentlich selbst lösen könnte ist: Ist es denn nicht möglich, beim Verlesen der Mannschaftsaufstellung diese auch auf der LED-Werbebande anzuzeigen? Das sollte doch technisch kein Problem sein, oder? Genauso würde ich mir wünschen, dass auf der Werbebande in einem Feld ständig Spielzeit und Spielstand angezeigt wird. Ich meine: Es wird ständig gefordert, dass wir eine “Zeitgemäße Anzeigentafel” brauchen, um Sponsoren zu befriedigen. Dann haben wir eine sponsorenbefriedigende Werbebande, warum sollen wir sie nicht auch als Anzeigentafel nutzen? Hier mal eine direkte Anfrage an unseren Stadionmanager, die ja sowieso ständig hier mitlesen 😉
Ich gebe Dir in den meisten Dingen absolut recht. Nur: Wenn wir zusätzlich zu unserer geliebten alten Anzeigetafel eine moderne bekommen sollen, wozu haben wir sie dann noch? Dann können wir die jetzige gleich als Denkmal vors Stadion stellen. Das wäre würdevoller als so ein Schattendasein. Aber lieber geht dieser Kelch ganz weit an uns vorüber.
… das ist das Wichtigste. Ein Stadion mit eigenem Charme und Wiedererkennungswert
Sehr schöne, gute und präzise Gedanken.
Da gibt´s eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.
Besonders wichtig finde ich auch das, was Du mit den Zäunen im nächsten Beitrag geschrieben hast. Die wurden uns ja bereits nach dem Aufstieg (1991?) ins Herzen der Westkurve gerammt. Komplett sinnlos, kompletter Stimmungskiller. Gerade jetzt bei der Witz-Kapazität.
Im Oly gibt´s die doch nicht, oder? Und in der AA ebenso nicht, meine ich.
Aber noch einmal zurück: Sehr gute Gedanken. Danke dafür.
Es ist wohl in der Bauordnung geregelt, dass Sektoren über 2.500 Leute eine bauliche Abtrennung brauchen.
Aber es gibt wohl auch einen Passus, wonach der Betreiber in Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden von dieser Regelung Abstand nehmen kann, wenn die Sicherheit dennoch gewährleistet ist.
Bei dem Nachbarn hatten wir ja vor kurzem den Spaß, dass in der arena ausgewählte Blöcke der Südkurve gesperrt werden mussten. Sie mussten aber letztendlich die ganze Südkurve sperren, weil es zwischen den Blöcken eben keine Zäune wie bei uns gibt.
Es geht also doch.
Dass die Stadt als Betreiber keine solche Ausnahmegenehmigung erwirkt, ist mir eigentlich klar. Kostet ja nur Zeit und Geld. Beim Verein habe ich das Thema vor paar Wochen mal platziert, kann aber jetzt nicht sagen, ob es im Anschluss Bestrebungen in diese Richtung gab und/oder wie hier der Stand ist.
Möglich wäre es wahrscheinlich nur über ordentlich Druck aus der Fankurve, beispielsweise mit einer Petition. Dafür ist das Thema aber überhaupt noch nicht ausreichend platziert.
Wenn der Umbau wirklich kommt, wird die Anzeigetafel nicht das einzige sein von dem wir uns trennen müssen. Die 25000 sollen bestimmt nicht am Grünspitz oder Candidplatz sein, sondern in dem „Konsumtempel“ und dort ihr Geld ausgeben.
einfach Kult 🙂
Puh, wenn ich die Wahl zwischen einem ausgebauten und modernen GWS und der Anzeigetafel habe, dann wähl ich doch lieber das GWS.
Für mich ist ausser dem Standort nix unverhandelbar.
Ja, des oide Ding ist charmant, aber dann doch lieber 100k Sponsorengelder von einer neuen. Wenn ich die Wahl hab zwischen einem jungen Spieler un der Anzeigetafel… Dann doch lieber den jungen Spieler.
Man kann die Anzeigetafel ja neben die Videowand hängen. Dann braucht man da kein Ergebnis anzeigen und hat noch mehr Vermarktungsmöglichkeiten 🙂
Und noch weit wichtiger ist dazu ein konkurrenzfähiger Profikader sowie leistbares NLZ
im Rahmen der wirtschaftlichen Möglichkeiten, um eines schönen Tages auch wieder mindestens zweitklassigen Löwenfussball auf Giesings Höhen erleben zu dürfen !
Ich hab auch “etwas anderes“ angeklickt. Ohne jedoch genau zu wissen, was das wäre.😄
Die Anzeigentafel find ich auch ein Unikat, war mir aber zu plakativ, das zu wählen. Auch die Westkurve macht was her, aber natürlich sollte die auch umgestaltet werden, z.B. Dach drauf, andere Blockaufteilung etc.
Letztlich is es das ganze Stadion mit dem bunten Treiben Drumherum, was für mich den Charme und die Stimmung ausmacht. Insofern gar nicht so leicht das auf einzelne Bauteile oder so runterbrechen. Man geht ja nicht nur wegen Flutlichtmasten ins Stadion.🤷🏻♂️
Und die meisten Fans denk ich würden sich nicht gegen Modernisierungen und vielleicht auch Totalumbauten sperren – solange der traditionelle Geist unserer Vereins- und Stadionhistorie noch an manchen Stellen erhalten bleibt und eben nicht nur Kommerzialisierung an erster Stelle steht.
So wird es sein..eine grosse Fanmehrheit will endlich auch ein zeitgemäßes Sechzger-Stadion für deutlich mehr treue Anhänger am TRADITIONS-Standort. Und wir hätten auch längst verdient!
Für eine tragfähige Finanzierung und Detailplanung sollten die Experten und Vereinsgremien nun mit der Stadt und verlässlicheren Partnern Fakten schaffen und uns Mitglieder zur rechten Zeit informieren.
Sonstiges: Für mich ist alles verhandelbar, ausser dem Standort Giesing. Inbesondere die Anzeigetafel ist ein Problem, da sie keine Werbung zulässt, was bestimmt eine wichtige Einnahmequelle darstellt. Für die Businesspartner wäre das womöglich sogar ein wichtiger Punkt. Zur Not kann man es ja so machen, wie es damals in der Allianz-Arena war, dass die Anzeigetafel (ohne Lackschäden) digital nachgebildet wird.
Die Anzeigetafel inkl. Westkurve einfach lassen und für die notwendigen modernen LED-Anzeigen gibt es genügend Alternativen in einem Stadion 😉
So ist es! Und wenn die moderne Anzeigentafel z.b. in der Ostkurve angebracht wird können auch alle tausende Fans in der Westkurve die dort gebotenen Inhalte optimal wahrnehmen, was den Werbewert ungemein erhöhen würde.
ich hätte gern die StaWi, die alte geometrie der flutlichtmasten und ein paar der schicken alten kassenhäuschen zurück, ebenso den durchgehenden umlauf unter stehhalle samt westkurve bis zur haupttribüne,
erhaltenswert sind die presse”nistkästen”, das ergebnistaferl und die westkurve ebenso.
Arbeitet ihr hier gerade gezielt für die Stadionkommussiom zur Meinungsabfrage, oder “einfach so”?
Ich denke, das Thema ist viel vielschichtiger und detaillierter, als es “einfach so” abzuhandeln.
Wir arbeiten hier weder für die Stadionkommission, noch für die Machbarkeitsstudie. 🙂 Die Umfrage war eine spontane Idee eines Redaktionsmitglieds.