Am morgigen Samstag können die Löwen ihre Siegesserie in der 3. Liga auf sechs Spiele ausbauen. Sie empfangen um 16:30 Uhr den direkten Mitkonkurrenten SV Wehen-Wiesbaden im längst ausverkauften Grünwalder Stadion. Große Umstellungen dürfte es im Vergleich zum 1:0-Sieg bei Viktoria Köln kaum geben. Dennoch hat Trainer Markus Kauczinski personell die Qual der Wahl. Bei der Löwenrunde vor der Partie sagte der Sechzger-Coach, er verspüre „eine Mischung aus Anspannung und Lockerheit“

Personelle Lage entspannt sich weiter

In personeller Hinsicht sieht es gut aus bei den Löwen, die Lage entspannt sich weiter. Nicht mit dabei sein können am Samstag die Langzeitverletzten Deniz, Christiansen, Jakob und Dulic, sowie der gelb-gesperrte Jacobsen. Bei den Amateuren zum Einsatz kommen werden Klose, Fuchs und Althaus. Zur Verfügung steht Schifferl, der zuletzt angeschlagen war. Sicher in der Startelf stehen werden Dordan als Jacobsen-Stellvertreter, sowie die Offensiv-Anker Volland und Haugen, dies ließ sich Kauczinski bei der Löwenrunde entlocken.

„Mischung aus Anspannung und Lockerheit“

„Die Stimmung ist gut, wenn man gewinnt und wir haben gute Ergebnisse erzielt. Es sind jetzt oben acht oder neun Mannschaften, die um das große Ziel kämpfen und es ist schön dabei zu sein“, erklärte der Löwen-Coach und berichtete, er verspüre „eine Mischung aus Anspannung und Lockerheit“. Man merke auch im Training, dass alle Spieler ans Limit gehen und um die Plätze kämpfen, sagte der Löwen-Dompteur.

„Freuen uns auf ein geiles, ausgeglichenes Spiel“

Auf seine Zeit in Wehen blickte Kauczinski positiv zurück: „Das war eine schöne Zeit, ein schönes Kapitel“. Doch nun zählen für ihn nur die drei Punkte am Samstag. „Wiesbaden hat ein starkes Team, sie sind die zweitbeste Rückrundenmannschaft und mein Geheimtipp für den Aufstieg. Sie haben vorne starke Leute und stehen sehr stabil. Wir freuen uns auf ein geiles, ausgeglichenes Spiel, in dem die Kleinigkeiten den Unterschied machen werden“, fügte er an.

Vorfreude statt Nervosität

„Wir wollen alles geben, um unsere Fans glücklich zu machen“, versprach Kauczinski. Man werde gegen den Tabellennachbarn alles reinwerfen müssen, um zu bestehen. „Ich verspüre keine Nervosität, sondern eine positive Anspannung, ein Kribbeln“, erklärte der Trainer der Löwen. Seine Mannschaft sei in den letzten Wochen gewachsen. „Wir haben unsere Ordnung gefunden und haben die individuelle Klasse, um uns Momente erarbeiten zu können. Wir nutzen momentan diese Momente gut und haben gesehen, dass wir so gegen jeden Gegner gewinnen können“ ergänzte Kauczinski auf Rückfrage von sechzger.de, wie er sich den jüngsten Lauf seines Teams erklärt.

Keine großen Umstellungen geplant

„An Volland und Haugen werden wir nicht rütteln“, sagte der Löwen-Trainer zur morgigen Aufstellung. „Es gibt keine Gründe, alles auf den Kopf zu stellen“, meinte Kauczinski. Man merke, dass der Kampf um die Plätze im Team intensiver werde, was mit der Rückkehr einiger Leistungsträger einherging. „Dordan wird für Jacobsen spielen“, fügte er an.

Parallelen und Unterschiede

Auf die Frage von sechzger.de zu den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen seinem alten Arbeitsgeber SV Wehen-Wiesbaden und seinem neuen Arbeitgeber TSV 1860 München erklärte Kauczinski: „Die Hingabe mit der gearbeitet wird, die Liebe für den Fußball ist sicher eine gemeinsame Schnittmenge. Das Umfeld ist jeweils sehr professionell. Der größte Unterschied ist sicherlich die Fan-Base, schon allein zahlenmäßig und natürlich das Drumherum, die Tradition und die Medien-Landschaft“.

Verfolgt die Partie bei uns im Live-Ticker

Die Ausgangslage für die Löwen ist also gut, morgen gegen Wiesbaden ihre Siegesserie auf sechs Spiele auszubauen. Verfolgen können die Partie alle, die keine Karten mehr bekommen haben, auf MagentaSport, oder sehr gerne wieder bei uns im Live-Ticker.

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Vorstopper

Der Trainer ist ein Glücksfall für uns. Übrigens für den PPS Fetischisten @Zell1860, Kauczinski kommt übergreifend, bei allen Tätigkeiten in Liga drei auf 1,86 Punkte pro Spiel, was ihn statistisch betrachtet zum viertbesten Trainer in der Geschichte dieser macht!
Dankeschön geht raus an Thomas Spiesl für die wöchentliche Berichterstattung aus der Pressekonferenz.