Eine schwierige Saison nach einem Ausrüster-Wechsel ging für Ski-Löwe Linus Straßer am heutigen Mittwoch zu Ende. Beim Weltcup-Finale in Hafjell ging er noch einmal mit der Startnummer 14 ins Rennen. Die Piste hatte schon arg nachgelassen, als der Deutsche ins Starthaus durfte. Dennoch zeigte Straßer eine ordentliche Fahrt und kam mit +2,69 Minuten Rückstand als 13. ins Ziel. Ein guter zweiter Lauf bescherte ihm am Ende noch den Sprung in die Top Ten. Straßer wurde zum Saisonabschluss Neunter.

Schlechte Piste in Durchgang eins

Im ersten Lauf hatten alle Läufer jenseits der Startnummer acht kaum noch Chancen, eine ordentliche Zeit über die Ziellinie zu bringen. Im norwegischen Hafjell hatte das frühlingshafte Wetter dem Slalom-Hang arg zugesetzt. Straßer attackierte von Beginn an, blieb ohne nennenswerte Fehler und ging als 13. mit einer ordentlichen Ausgangslage in den zweiten Lauf. Der Rückstand auf Loic Meillard, der vor Henrik Kristoffersen und Timon Haugan führte, war jedoch riesengroß.

Guter zweiter Lauf: Straßer auf Rang neun

Nur die besten 15 des finalen Rankings bekommen beim Saisonfinale Punkte und so musste der Ski-Löwe im zweiten Durchgang angreifen. Straßers zweiter Lauf war gut, er führte zur Hälfte der Strecke mit sechs Zehnteln und kam nach einigen Rutschern im zweiten Teil des Laufs mit -0,12 Sekunden Vorsprung ins Ziel. Ein versöhnliches Ende also nach einer schwierigen Saison für Straßer. Am Ende landete er auf einem ordentlichen Rang neun. Den Sieg holte sich in Hatfjell Timon Haugan (NOR) vor Loic Meillard (SUI) und Eduard Hallberg (FIN).

Platz elf im Slalom-Weltcup

Durch das ansprechende Ergebnis beim Saisonfinale verteidigte Straßer mit 238 Punkten zudem seinen elften Platz in der Gesamtwertung des Slalom-Weltcups. Die Glaskugel für den Slalom-Weltcup holte sich der Norweger Atle Lie McGrath.

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