Am Samstag war der TSV 1860 München beim 1. FC Saarbrücken zu Gast, für beide Seiten ging es dabei um nicht mehr viel. Sechzger-Trainer Markus Kauczinski musste wie in der Löwenrunde angekündigt seine Dreierkette umstellen. Maier rückte um eine Position nach hinten und Schifferl spielte im Zentrum neben Voet, nachdem Fassmann und Reinthaler fehlten. Zur Pause waren die Löwen mit dem 0:0 gut bedient, da Saarbrücken im ersten Abschnitt die besseren Möglichkeiten hatte. Eine Doppelchance von Althaus und Niederlechner war nach einer knappen Stunde das Gefährlichste, das die Löwenoffensive im Saarland präsentieren konnte. Es blieb letztlich auch nach 90 Minuten in einem durchaus abwechslungsreichen Spiel beim torlosen Unentschieden.
Starke Choreo der Löwenfans als Highlight
Bereits vor dem Spiel zeichneten die knapp 2.000 mitgereisten Löwen-Fans ein tolles Bild ins Saarbrücker Stadion. Vor dem Match wurden Solidaritäts-Schals verteilt, zudem wurde ein großer Banner mit der Aufschrift “Was heute schwer ist, wird morgen gut” unterhalb des Auswärtsblocks gehisst, um einem Löwen-Fan beste Genesungswünsche in die Heimat zu schicken.
Gemächlicher Beginn – Chancenübergewicht für die Heimischen
Im ersten Durchgang passierte lange Zeit nichts, bis Saarbrücken druckvoller wurde und eine ganze Reihe an Großchancen hatte, aber immer wieder an Keeper Dähne scheiterte. Einmal rettete zudem Maier gegen Brünker auf der Linie. Auf der anderen Seite waren ein Freistoß von Volland in die Mauer und ein Abschluss von Niederlechner, den der Keeper parierte, die einzigen nennenswerten Offensivaktionen. Am Ende des ersten Durchgangs konnten die Löwen in einer recht fairen Begegnung mit dem Remis zur Halbzeit zufrieden sein. Nach vorne ging nicht viel, hinten standen die Gäste dafür recht sicher.
Danhof kommt zur Pause für Maier
Maier musste in der Pause verletzungsbedingt vom Feld, für ihn kam Danhof ins Spiel. Rittmüller rückte nach hinten in die Dreierkette neben Schifferl und Voet. Die Sechzger hatten nach einer knappen Stunde mit Abstand beste (Doppel-) Chance, als Danhof den Ball von der Grundlinie scharf in die Box brachte. Althaus zog gefährlich ab, der Keeper klatschte ab und Niederlechner köpfte das Leder knapp am kurzen Pfosten vorbei ins Toraus.
Sechzig-Fans feiern in Saarbrücken
Die Sechzger-Fans zelebrierten die sechzigste Spielminute (kurz vor dem 60-jährigen Jubiläum der Meisterschaft von 1966) mit blauem Rauch und der gewohnten Schalparade. Nach einer kurzen Spielunterbrechung ging es weiter. Die Partie war weiterhin ausgeglichen. Die Hausherren kamen zu der einen oder anderen Halbchance, aber der alte und neue Löwen-Keeper Dähne war stets zur Stelle. Die Dreierkette um Schifferl räumte ab und ließ nicht viel zu. So ging es nach einem Dreifachwechsel der Löwen beim Stand von 0:0 in die Schlussviertelstunde. Steinkötter, Hobsch und Dordan waren für Haugen, Niederlechner und Althaus gekommen.
Saarbrücker Schlussoffensive erfolglos
Die Hausherren hatten in der Schlussphase noch einige Momente in der Offensive, kamen aber nicht wirklich durch, was aber auch am Unvermögen der Gastgeber im Abschluss lag. Die Löwen brachten immer einen Fuß dazwischen und so blieb es am Ende beim torlosen Remis, das insgesamt auch nicht unverdient war. Husic kam für die Schlussminuten noch ins Spiel aber es passierte trotz einer neunminütigen Nachspielzeit nicht mehr viel. Steinkötter versuchte es noch aus dem Fallen verfehlte den Kasten aber deutlich, genau wie ein Fernschuss von Pfeifer.
Sechzig mit torlosem Remis in Saarbrücken
So blieb es wenig überraschend beim torlosen Remis, mit dem beide Seiten leben können. Allerdings sind die Sechzger damit nun schon seit sechs Spielen ohne Dreier und die Saison wird auf einem Platz im Mittelfeld des Klassements zu Ende gehen. Das letzte sportliche Highlight folgt zum Abschluss Ende Mai mit dem Toto-Pokal-Finale in Würzburg.











Kurzes Resumee zum bisherigen Saisonverlauf: Die Anfangseuphorie war hinmelhochjauchzend wie nie – aber tatsächlich standen wir nach 5 Spielen mit 11 Punkten auf dem 2. Tabellenplatz. Hatte ich schon fast vergessen.
Dann der beständige Abstieg bis Glöckner gefeuert wurde. Ich war einer derjenigen, die ihm gern noch weiter Kredit gegeben hätten, weil die Saison noch relativ jung war. Ein paar Spiele unter ihm waren wenigstens mitreißend, da denke ich an die Spiele, in denen wir noch Lucky Punches zum Schluss landen konnten. Will mich aber an der Personalie Glöckner nicht aufhalten. Natürlich waren völlige Gurkenspiele darunter, z.B. Hoffenheim2, sodass der Erwartungsdruck immer höher wurde, etwas an der Trainerposition zu verändern.
Was mich aber heute noch ärgert: die 2-3 Wochen, als wir ohne neuen Trainer da standen, weil ja der Geschäftsführer gleich mit gehen musste. Das war verlorene Zeit, der gute Kayabunar konnte auch nix rum reißen.
Dann eben Kauczinski, der sich schnell mit Siegen gegen Duisburg und Cottbus Respekt verschafft hatte. Den Flow konnte man noch etwas ausbauen. Vor Weihnachten war’s dann gegen Verl aber offensichtlich, dass wir kein Spitzenteam sind und es ging wieder bergab. Dann wieder 5 Siege und alle hatten wieder Hoffnung. Trotzdem konnte man da schon dem Braten nicht trauen, wenn man ehrlich ist, weil die Siege teilweise eher aus Zufall entstanden. Kauczinski hatte die Mannschaft defensiver eingestellt und das klappt dann oft in Liga 3 besser, als wenn man krampfhaft versucht, das Spiel zu machen und ins offene Messer läuft. Aber alle Mannschaften vor uns haben spielerisch mehr anzubieten, das ist spätestens nach den letzten Spielen klar. Und der hoch gelobte und viel zitierte Punkteschnitt vom Hoffnungstrainer ist auch schon wieder dahin.
Fazit: Kauczinski hat es auch nicht geschafft, ein funktionierendes Spielsystem zu etablieren. Klar, es gab Gründe auf Spielerseite (Verletzungen, Unausgewogenheit des Kaders, Formschwächen etc). Aber ER hat eben auch seinen Anteil an den zuletzt doch auch sehr mutlosen Auftritten. Jetzt steht man wieder vor der Frage, ob man voll auf ihn setzt bzgl. der nächsten Saison🤷🏻♂️
Du sprichst mir, besonders auch mit Glöckner, aus der Seele! Ich hätte ihn auch sehr, sehr gern noch weitermachen lassen u. hatte doch noch große Hoffnung, dass er die Trendwende hin zum Erfolg noch schafft. Aber in seiner sportlichen Ergebniskrise war dann die 60-typische Kritik-Lawine im Rollen u. er so leider nicht mehr zu halten – für mich ein Fehler – zu früh entlassen. Sorry, Kauczinski hat für mich fertig. Das wird nix mehr mit ihm. Kann mich täuschen, aber ich sehe es so.
Wer ist eigentlich für diesen scheiß Grottenkick verantwortlich??? – Ganz klare Antwort: Der Trainer Markus Kauczinski!!! Ich habe die Schnauze voll von Ihm!!! Im Großen u. Ganzen – NULL Entwicklung zum Positiven!!!
Ich lege mich jetzt endgültig fest: Mit Kauczinski steigen wir nie u. nimmer auf, niemals! Sorry – schickts diesen Sprücheklopfer u. Schaumschläger weiter! Mit dem gewinnen wir keinen Blumentopf mehr! Wenn das Alles ist, was wir mit ihm als Trainer bisher gesehen haben, gute Nacht 60. Mensch bin ich mega sauer u. enttäuscht von ihm!
Wenn ich da z.B. einen Timo Schulz bei Osnabrück sehe, weiß ich, was ein Trainer mit einem Team bringen kann, wenn er es bring. Hut ab, Gratulation u. Glückwunsch an Timo u. an Osnabrück zu ihrem Trainer! Kauczinski kann es bei uns offensichtlich ähnlich wie seine Vorgänger auch nicht. Er bringts einfach nicht bei uns! Wie gesagt, bei uns, bei 60! Woanders? Keine Ahnung, vielleicht(???). Ist auch egal. Unser ganzes Fußballspiel sieht dermaßen grauenvoll aus, dass es einem nur noch wehtut u. übel wird, man lieber wegschaut o. weglaufen möchte! Das betrifft wohlgemerkt nicht nur das Spiel, sondern die gesamte Zeit mit Kauczinski, auch wenn es dann u. wann Lichtblicke u. große Hoffnung auf eine langfristig gute Entwicklung gab u. nicht alle Spiele so schlecht waren. Aber insgesamt über die längere Zeit mit Kauczinski als Trainer ist das viiiel zu wenig. Die Defensive war bei ihm oft nicht schlecht, aber unser gesamtes Zusammenspiel nach vorn u. die Offensive insgesamt viel zu schwach, ohne notwendige, effektive Verbesserungen u. Entwicklungsfortschritte. Sein ganzes Spielsystem taugt, so wie er es trainiert u. in den Spielen zu sehen ist, nicht weit. Ich frage mich da manchmal: Spielen unsere Spieler überhaupt zusammen o. jeder einzeln nur für sich alleine??? Von gut durchdachtem, gut trainiertem u. beherrschtem, erfolgversprechendem Systemzusammenspiel ist doch oft nix zu sehen, stattdessen Stückwerk u. Grottenkick. Gute, geniale Einzelaktionen von Haugen, Volland… bringen vielleicht vereinzelt punktuell mal ein/einige Tor/e u. bestenfalls mal einige Siege o. Remis, das bringt uns aber insgesamt nicht voran. Für mich ist Markus Kauczinski gescheitert. Ich bin für einen neuen guten Trainer für die nächste Saison. Wird aber sicher so nicht passieren, halt 60 eben.
Bei uns wird es mit Kauczinski jedenfalls nix mehr, da bin ich mir sicher. Tabellenmittelfeld vielleicht, mehr nicht….der nächste bitte!!!…
Ich hätte mir das Glück gerne für das Spiel gegen Würzburg aufgehoben.
Verdient war der Punkt aus meiner Sicht nicht, sondern glücklich.
Wenn es wenigstens eine junge Mannschaft gewesen wäre….
Ja, genau!👍 Wenn Kauczinski radikal umgestellt, Neues ausprobiert, experimentiert u. getestet hätte, einschließlich Taktik-, Positions- u. Spielkaderwechsel u. es nach außen so kommuniziert hätte, hätte ich ihm auch eine Pleite nicht krumm genommen, sondern hätte ganz im Gegenteil seinen Mut zu Veränderungen geschätzt u. anerkannt. Das hätte mich gefreut. So aber, wie es passiert ist, blieb im Großen u. Ganzen alles beim Alten – größtenteils katastrophaler Grottenkick, für den wir auch nicht einen Punkt verdient haben.
Bitte die Überschrift abändern in “Trostloses Remis”. Man kann nur hoffen, dass in der Sommerpause 3-4 Flügelspieler bei uns aufschlagen und das 3-5-2 damit Geschichte ist. Ist wirklich Fußball zum Abgewöhnen, der darüber hinaus auch noch keine Resultate bringt.