Am Sonntag um 15:00 Uhr empfangen die Löwen den TSV Landsberg zum zweiten Heimspiel der Saison in der Regionalliga Bayern. Nach dem DFB-Pokal-Spektakel gegen Kiel vor einer Woche nutzten die Sechzger die spielfreien Wochentage zur Vorbereitung auf das Match gegen den Aufsteiger, den 1860-Trainer Alper Kayabunar aus der vergangenen Saison mit der U21 in der Bayernliga Süd bestens kennt. Bei der Löwenrunde vor dem Spiel sagte der Sechzger-Coach: „Ein guter Start war sehr wichtig.“. Daran wolle man nun anknüpfen.

Felix Weber weiter fraglich

Möglicherweise noch nicht mit dabei sein kann gegen Landsberg Felix Weber, der unter der Woche aufgrund seiner Rippenprellung teilweise noch nicht am Mannschaftstraining teilnehmen konnte. Man wolle im Abschlusstraining (nach der Löwenrunde am Freitag) testen, wie weit er schon ist, sagte Kayabunar. Auch für die Verletzten Klose, Dordan und Moumou käme ein Einsatz noch zu früh. Zu ihrem Genesungsprozess sagte Kayabunar auf Nachfrage von sechzger.de: „Dordan und Moumou trainieren zu großen Teilen schon mit der Mannschaft. Klose ist aktuell noch im Lauftraining. Wir hoffen, dass es bei ihm schnell vorangeht“, erklärte Kayabunar.

Ott als flexibler Neuzugang in der Offensive

Neuzugang Raphael Ott habe „einen richtig guten Eindruck“ hinterlassen, fügte der Löwen-Coach an. „Er gibt uns viel Flexibilität in der Offensive und kann auf mehreren Positionen spielen. Er bringt viel Torgefahr mit und ich denke, dass er am Sonntag schon mit dabei ist“, führte der Löwen-Trainer aus. Als möglichen Ersatzmann, sollte Erdogan den Verein noch verlassen, sieht er Ott jedoch nicht und sagte dazu: „Ich gehe davon aus, dass jeder Spieler, der jetzt dabei ist, auch hier bleibt.“.

Landsberg im Toto-Pokal beobachtet

Anschließend blickte Kayabunar erst einmal auf die nächste Aufgabe am Sonntag gegen Landsberg nach vorne und sagte über den nächsten Gegner: „Ich kenne Landsberg aus der letzten Saison, wir haben bis zum letzten Spieltag gegeneinander um die Meisterschaft gekämpft. Ich kenne einige Spieler und habe sie mir unter der Woche im Toto-Pokal angeschaut. Sie haben nichts zu verlieren und wird dürfen sie nicht unterschätzen. Wir müssen alles raushauen.“. Auf das Toto-Pokal-Match gegen Buchbach am Dienstag wollte er noch gar nicht groß nach vorne schauen, erst einmal zählt nur Landsberg für den Chefanweiser des TSV 1860.

„Immer etwas Besonderes im Grünwalder zu spielen“

Kayabunar und sein Team freuen sich nach drei Auswärtsspielen vor allem auf das heimische Stadion. „Es ist immer etwas Besonderes, im Grünwalder Stadion zu spielen. Wir freuen uns drauf und wollen unbedingt den ersten Heimsieg holen“, sagte der Coach. Die zwei freien Tage hätten den Spielern nach den englischen Wochen zum Saisonstart gut getan „um den Kopf freizubringen“, dann habe man sich direkt wieder dem nächsten Gegner gewidmet.

„Ein guter Start war sehr wichtig“

Über die letzten Wochen sagte der Löwen-Trainer: „Ein guter Start war sehr wichtig. Wir hatten schwierige Gegner und haben es richtig gut gemacht. Wir sind soweit zufrieden, wollen aber noch einiges verbessern“, fügte Kayabunar an. Auf Nachfrage von sechzger.de kam er auch die Manndeckung im Pokal gegen Ziel zu sprechen und erklärte: „Wir haben uns gut auf das Spiel vorbereitet und haben den Spielern eine Taktik vorgegeben, die sehr riskant war. Wir wollten mutig sein und wir haben von der Intensität her gegen einen guten Zweitligisten 90 Minuten mitgehalten.“.

Trainingsjacke wird vom Umfeld gelobt

Nicht fehlen durfte natürlich die Outfit-Frage zum Abschluss der Löwenrunde. Dieses Mal ging es um die neue Trainingsjacke, zu neudeutsch Tracksuit, die von den Löwen und ihrem Trainer beim Kiel-Spiel getragen wurde. „Ich weiß gar nicht mehr, ob es mir unter dem Spiel mit der Jacke warm war, da ist man so im Tunnel und konzentriert sich nur auf das Spiel. Ich habe mich auf jeden Fall gut gefühlt mit den neuen Klamotten und habe vom Umfeld positives Feedback bekommen“, verriet Kayabunar mit einem Schmunzeln auf den Lippen.

Landsberg-Spiel bei uns im Live-Ticker verfolgen

Mit welchen modischen Accessoires die Löwen am Sonntag gegen Landsberg auflaufen und alles was sich vor und nach dem Spiel rund um das Grünwalder Stadion tut, könnt ihr natürlich wieder bei uns im Live-Ticker verfolgen. Resttickets für die Begegnung gibt es aktuell noch im Ticketshop unter www.1860tickets.de.

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Vorstopper

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Ich finde diesen Tracksuit gnadenlos achtziger Jahre und gefällt mir überhaupt nicht. Sportlich hoffe ich, dass der Schwung aus dem Pokalspiel mitgenommen wird und wir den nächsten Dreier einfahren.

Benedikt Niedergünzl

„Ich gehe davon aus, dass jeder Spieler, der jetzt dabei ist, auch hier bleibt.“

Das klingt doch sehr gut!

Allgaeuloewe

Er hat null Einfluss darauf und was soll er denn sonst sagen. Was wie klingt ist Herrn Liebig ziemlich wurscht.

Pidi

wenn die Spieler aber bei uns bleiben wollen, dann kann Herr Liebig auch nichts machen. Insofern gehe ich davon aus, dass die Spieler ihm schon bestätigt haben, dass sie bleiben wollen. Und ab dem 1.9. können sie dann Verträge bei der GmbH unterschreiben.

Benedikt Niedergünzl

Wir sind nicht in einer US Profiliga, in der Spieler gegen ihren Willen getraded werden dürfen.

Die Spieler werden ihm schon gesagt haben, dass sie bleiben wollen.

CoTrainer60

Ich bin ja mit der Ott-Verpflichtung am Mittwoch davon ausgegangen, dass dieser bereits ein Ersatz für Erdogan wäre. Wenn da aber ein Transfer schon in den letzten Zügen läge, wäre er am Sonntag sicher nicht mehr dabei (siehe Husic zuletzt) und dass wüsste der Trainer. Also gehe ich davon aus, dass wenn Erdogan am Sonntag aufläuft, er auch nach dem 1.9. ein Löwe bleibt.

Generell macht auch ein last minute Wechsel zu einem größeren Verein bei einem Nachwuchsspieler wenig Sinn. Die Profiteams sind nach langer Vorbereitung gerade in den Spielbetrieb gekommen, wie soll da ein verspätet dazu gestoßener Jungprofi noch auf sich aufmerksam machen? Und selbst, wenn er zu einer U- oder 2. Mannschaft im letzten Moment dazu stößt, sind da andere hungrige Jungprofis, die sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen wollen.
Könnte sein, dass es im Nachhinein ein Glück für Sechzig war, dass Kauczinski Erdogan letzte Saison nicht ins Schaufenster gestellt hat.

Wenn die Truppe jetzt wirklich so zusammen bliebe, wäre das eine Wahnsinnsleistung aller Beteiligten. Ich als Fan kann mich schon nach wenigen Spielen voll mit denen identifizieren.

raineranton

Erdogan hat sich erst bei der Lederhosenanprobe bei Angermaier auf den Fotos wie ein Schnitzel gefreut….