Die Löwen-Amas, die ihr letztes Heimspiel gegen Erlbach mit 0:1 verloren hatten, sind in der Bayernliga Süd durch die jüngste 2:5-Pleite beim FC Ismaning auf Tabellenplatz zwölf abgerutscht und damit auf Tuchfühlung mit der Abstiegszone. In Anbetracht von einem Direktabsteiger und vier Releganten ist die U21 des TSV 1860 München beim Heimspiel am Freitag gegen den TSV 1860 Rosenheim schon unter Zugzwang. Mit einem Heimsieg könnten sich die kleinen Sechzger wieder ins Mittelfeld des Klassements absetzen, bei einer weiteren Niederlage ist der Kampf um den Klassenerhalt bereits vor der Winterpause eröffnet.
Fehler werden gnadenlos bestraft
Nach der bitteren 2:5-Niederlage in Ismaning, bei der sein Team bereits nach 15 Minuten mit 0:3 zurücklag, hatte Trainer Christoph Rech Folgendes gesagt:
“Es ist sehr bitter, dass unsere Fehler immer gnadenlos vom Gegner bestraft werden. Es hilft aber nichts. Wir werden weiterarbeiten und uns hoffentlich im nächsten Spiel gegen Rosenheim zu Hause mit einem Sieg belohnen.”
Entsprechend bedeutungsvoll ist die nächste Partie für die Löwen-Amas, die sich am Freitag ab 18:60 Uhr über die Unterstützung möglichst zahlreicher Löwenfans auf dem Fünferplatz an der Grünwalder Straße 114 freuen würden.
Richtungsweisendes Sechzger-Duell
Auch für die Sechzger aus Rosenheim verläuft die Saison 2026/27 bislang durchwachsen. Zuletzt gab es eine 1:3-Niederlage zu Hause gegen Kottern, ein 1:1 beim FC Schwaig und eine 2:4-Pleite in Ismaning. Der letzte Rosenheimer Sieg datiert noch von Anfang September. Aufzupassen gilt es bei den Gästen vor allem auf Top-Torjäger Edis Muhameti, der alleine zehn der 17 Rosenheimer Treffer erzielt hat. Wie der Kader der Löwen-Amas am Freitag genau aufgestellt ist, entscheidet sich erst am Spieltag und nach dem Abschlusstraining der ersten Mannschaft am späten Freitagvormittag. Das Potenzial der U21 ist aber auf jeden Fall groß genug, um mit einem Heimsieg die Weichen in Richtung einer entspannten weiteren Saison zu stellen. Dafür müssen sich die U21-Kicker aber vor allem vor dem gegnerischen Kasten wieder öfter für den Aufwand belohnen.










