Die Amas des TSV 1860 München konnten beim Heimspiel gegen das Top-Team des SV Erlbach ihren Aufwärtstrend vom 4:2 gegen Gundelfingen und dem 1:1 in Kirchanschöring zumindest was das Ergebnis angeht nicht fortsetzen. Sie mussten sich nach 50 Minuten in Unterzahl mit 0:1 geschlagen geben. Hoppe hatte kurz vor der Pause wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen. Die Sechzger hatten zwar die Mehrzahl an Möglichkeiten, konnten diese aber nicht nutzen und gingen deshalb am Ende ohne Punkte vom Feld.

Guter Beginn der kleinen Löwen

Die Sechzger fanden vor gerade einmal 100 Zuschauern gut ins Spiel. Estermann scheiterte bereits nach wenigen Minuten bei einer Ecke am Keeper, dann verzog Ortivero Calderon knapp. Es ging weiter hin und her und die Spielanteile waren verteilt. Leone zog nach einer halben Stunde zweimal aus der Distanz ab, fand aber jeweils im Keeper seinen Meister. Dann musste Löwen-Keeper Bachmann parieren, ehe Hoppe kurz vor der Pause seinen Gegenspieler umriss. Der Schiedsrichter wertete das Vergehen als Notbremse und so gingen die Löwen beim Stand von 0:0 mit nur noch zehn Mann in die Halbzeitpause.

Sechzig zieht sich in Unterzahl zurück

Nach dem Seitenwechsel agierten die Hausherren in Unterzahl defensiver und lauerten auf schnelle Umschaltmomente. Ein Missverständnis in der Löwen-Defensive nutze Erlbach jedoch bereits zehn Minuten nach Wiederanpfiff zum Führungstreffer. Torschütze Winkelbauer, der an Keeper Bachmann vorbeiziehen konnte, musste nur noch ins leere Tor einschieben. Nun versuchten die Löwen sich wieder aktiver Torchancen zu erspielen. Doch Krasniqi, Leone, Ehe und Ibrahim vergaben gute Torchancen oder scheiterten am starken Keeper der Gäste. Sechzig war dem Ausgleich zwar nahe, stand aber am Ende trotz einer kämpferisch starken Leistung mit leeren Händen da.

Das Fazit der Coaches

Nach dem Spiel sagte Trainer Christoph Rech:

“Ich fand, dass wir gerade in der 1. Halbzeit in den ersten 15 bis 20 Minuten ein richtig gutes Spiel gemacht haben. Wir waren präsent, haben uns Torchancen erarbeitet, konnten aber leider keine nutzen. […] Aus meiner Sicht sind wir die bessere Mannschaft, haben die klareren Torchancen, obwohl wir mehr als 45 Minuten mit einem Mann weniger spielen. […] Es war eine wahnsinnig gute Leistung gegen einen Top-Gegner mehr als eine Halbzeit in Unterzahl zu spielen und die bessere Mannschaft zu sein. Das einzige Manko war, dass wir uns nicht mit dem Tor bzw. Punkten belohnt haben.”

Damit liegen die Amas in der Tabelle der Bayernliga Süd mit zwölf Punkten auf Rang elf. Weiter geht es am kommenden Samstag um 14:00 Uhr mit dem Auswärtsspiel beim FC Ismaning.

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