Die Abendzeitung berichtet exklusiv über ein multinationales Investorenkonsortium, das sich über den Erwerb von Assets aus der KGaA-Insolvenzmasse in die neu gegründete Spielbetriebs-GmbH des TSV 1860 München einkaufen möchte. Präsident Gernot Mang bestätigt zwar erste, unverbindliche Kontakte – doch bei genauerer Betrachtung zeigt sich: Eine reale Gefahr für den eingeschlagenen Weg der Löwen besteht nicht. Im Endeffekt handelt es sich also eher um eine “Nichtmeldung” als um eine Meldung.

Die Zusammenfassung: Was die AZ berichtet

Laut dem Bericht der Abendzeitung hat ein namentlich nicht genanntes, multinationales Konsortium “mit ausgewiesener Fußballkompetenz” Interesse an einem Einstieg beim TSV 1860 bekundet. Der Plan der Investoren gruppe: Sie will ein Paket aus der Insolvenzmasse der KGaA schnüren (Markenrechte, Strukturen am Vereinsgelände, evtl. die Merchandising GmbH von Hasan Ismaik). Mit diesen “Assets” als Hebel möchte sie sich anschließend in die neue Fußball-Firma der Löwen einkaufen.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Max Liebig und Vereinspräsident Gernot Mang stehen bzw. standen mit der Gruppierung in Kontakt. Mang spricht in der AZ von einem “ersten, unverbindlichen Austausch”.

Liest man den Artikel, könnte man meinen, das nächste Investorendrama stehe bereits vor der Tür. Analysiert man jedoch die rechtlichen und strukturellen Gegebenheiten, entpuppt sich der Vorstoß dieses Konsortiums als wenig erfolgversprechend.

Eher Nichtmeldung als Meldung

Hier sind die Gründe, warum die Meldung eher in die Kategorie “Nichtmeldung” fällt:

Wie Präsident Gernot Mang in der AZ selbst treffend zitiert wird, sind “solche Gespräche im Rahmen eines vorläufigen Insolvenzverfahrens ein ganz normaler Prozess.” Ein Insolvenzverwalter ist rechtlich dazu verpflichtet, sich Angebote und Konzepte anzuhören, um die Insolvenzmasse bestmöglich zu verwerten. Dass solche Gespräche mit potenziellen “Glücksrittern” geführt werden müssen, ist reine Formsache und hat keinen Einfluss auf den vom Verein eingeschlagenen Weg.

Wenn von Strukturen oder Werten am Vereinsgelände die Rede ist, handelt es sich bei den greifbaren Assets aus der KGaA-Insolvenzmasse letztendlich vor allem um das Inventar der Geschäftsstelle. Nichts, womit man den Stammverein unter Druck setzen könnte.

Der zentrale Denkfehler des Konsortiums liegt bei den Markenrechten. Wie wir bereits – basierend auf einem Bericht der Süddeutschen Zeitung – dargelegt haben, kann der Insolvenzverwalter der KGaA die Markenrechte nicht an Dritte veräußern, um Einnahmen zu generieren.

Prioritätsrechte auf KGaA beschränkt

Der Grund hierfür ist im ursprünglichen Ausgliederungsplan aus dem Jahr 2002 (unter Karl-Heinz Wildmoser) zu finden. Darin ist klar geregelt, dass der Stammverein (e.V.) als übertragender Rechtsträger die “Prioritätsrechte” an Vereinsnamen und Bezeichnungen besitzt. Diese Rechte wurden vertraglich ausdrücklich nur gegenüber der KGaA eingeschränkt, nicht aber gegenüber Dritten. Jedem externen Interessenten kann und wird dieser Umstand juristisch vorgehalten werden.

Das Konsortium spielt laut AZ mit dem Gedanken, die Merchandising GmbH (die Hasan Ismaik gehört) zu übernehmen. Selbst wenn dies gelänge: Diese GmbH hat mit dem TSV 1860 München, wie er jetzt neu aufgestellt wird, nichts mehr zu tun. Ohne die entsprechenden Rechte ist dieses Unternehmen faktisch zu einer reinen Modeboutique degradiert worden, die künftig keine offiziellen Spieltrikots der neuen Spielbetriebs-GmbH mehr verkaufen wird.

Mitgliederversammlung hat das letzte Wort

Selbst wenn man das hypothetische Szenario weiterspinnt, dass sich ein Konsortium mit scheinbar erpressten Werten in die neue GmbH einkaufen möchte, scheitert dies höchstwahrscheinlich an den demokratischen Grundfesten des Vereins. Ein Anteilsverkauf an der neuen Fußball-Firma erfordert eine Dreiviertel-Mehrheit der Mitglieder. Ein Konsortium, das mit erpresserischen Methoden agiert, würde von der Mitgliederversammlung vermutlich abgelehnt werden.

Der TSV 1860 hat sich von der Abhängigkeit einzelner Großgeldgeber verabschiedet. Das Investorenmodell der Vergangenheit ist Geschichte, der Fokus liegt auf einer stabilen, selbstbestimmten Zukunft. Auch wenn Insolvenzverwalter und Präsidium sich solche Angebote von außen anhören müssen: Die Gefahr, dass sich ein neues Konsortium gegen den Willen des Vereins einkauft, ist dank der geschaffenen Strukturen, der 75-Prozent-Hürde und der klaren Rechtslage bei den Markenrechten extrem gering.

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Leonie60

Es ist unglaublich, was der Blogger aus dem AZ Artikel macht und mit seinem Artikel “Freiheit für 60”.. an Unwahrheiten und Falschdarstellungen raushaut.
Allein das mit dem Sammeln fürs NLZ, oder wieder die bewusste Falschauslegung von “fucking industry” ich fasse es nicht und die Kommentare dazu – unterirdisch.
Das muss aufhören, das hat mit Meinungsfreiheit oder gar Journalismus nix zu tun.

Stepanek

#keineklicksfuergriss

Christian Jung

Lies es doch einfach nicht.

Stepanek

Ich fühl mich mittlerweile schon fast wie ein Missionar, mit der Botschaft dort einfach nicht mehr zu klicken und damit das Geschäftsmodel aktiv zu unterstützen. Dort sollen Anwälte vorbeischauen und protokollieren, aber keine Fans mehr. Leider scheint das bei vielen eine Sucht zu sein.
Es gibt sehr viele andere Informationsquellen die sehr gut aufklären, wie z. B. die nicht kommerzielle Seite von Sechzger.de, vielen Dank.

Chemieloewe

Ich lese schon lange nicht mehr den demagogischen Hetzer- u. Lügenscheiß dieses 60-schädlichen Feindes von Sechzig auf seinem Blog samt seines Pöbeltrosses, der mit seinem Gefolge nicht im Entferntesten für mich irgend sowas wie ein Sechzger ist, sondern ganz im Gegenteil!!!

Last edited 20 Tage zuvor by Chemieloewe
Chemieloewe

60 – ich u. wir Alle brauchen jetzt doch erstmal keine/n “Investor/en”, wenn es nicht sein muss u. es muss doch, denke ich, nicht sein, nachdem wir endlich, Gott sei Dank, einen der schlimmsten u. unfähigsten “Investoren” im Fußball u. die Schulden losgeworden sind, ohne Anteilswechsel zu neuen Investoren o. einem neuen Investor. Damit sind wir endlich erstmal investorenfrei!!! Für mich eine sehr große Errungenschaft, ein großer Wert u. eine große Chance für die Zukunft! Wir sollten erstmal soweit wie möglich versuchen mit Sponsoren, Spendern u. derartigen Unterstützern bestmöglich über die Runden zu kommen u. wenn schon, dann mit evtl. anderen Beteiligungen wie es z.B. St. Pauli, Union Berlin…Eintracht Frankfurt o. Werder Bremen macht. Nicht schon wieder ohne Not Hals über Kopf in den nächsten Investoren-Deal o. in die nächste Investoren-Falle springen!!! Wir sollten endlich aus den katastrophalen Fehlern der Vergangenheit lernen u. diese nicht wiederholen!!!

Last edited 20 Tage zuvor by Chemieloewe
Stepanek

Was veranlasst Dich denn zu der Sorge, wie “…Nicht schon wieder ohne Not Hals über Kopf in den nächsten Investoren-Deal o. in die nächste Investoren-Falle springen!!!…”?

Zum einen steht das doch überhaupt nicht zur Debatte, zum anderen können es 25%+1 auf einer Mitgliederversammlung verhindern.

Also wie hoch ist jetzt die reelle Gefahr, dass Deine Sorgen und Ängste Realität werden?

Chemieloewe

Bitte nicht falsch verstehen! Du hast völlig Recht, wie auch der Artikel hier selbst aufklärt, dass 60 nicht einfach wie früher von Funktionären, Präse+Präsidium…an Investoren veräußert bzw. Investoren nicht einfach so von ihnen anteilig an 60 beteiligt werden dürfen. Ohne die Zustimmung von min. 75% der Mitglieder geht da garnichts u. das ist absolut wichtig, wertvoll u. gut so, worüber ich u. sicher fast alle Sechzger sehr, sehr froh u. dafür sehr, sehr dankbar sind.

Ich habe lediglich mal so allgemein meine Meinung zu den von mir aus bei der jetzigen e.V.-Führung u. Mitgliedermehrheit bis auf Weiteres in naher Zukunft nicht befürchteten evtl. Bestrebungen, Überlegungen u. Absichten von Investorenbeteiligungen geäußert, falls diese mal kommen. Aber selbst wenn das mal der Präse u. die e.V.-Führung in Erwägung ziehen würden, Investor/en einbeziehen zu wollen, haben ja zum Glück immer noch die Mitglieder das letzte Wort u. die letztendliche Entscheidungshoheit mit min. 75% dafür zu stimmen o. eben bei unter 75% Zustimmung einen Investoreneinstieg abzulehnen. Also, damit ist eine große Sicherheit vorhanden, dass ein “Hals über Kopf”-Einstieg von Investoren ausgeschlossen ist. Meine Beschreibung hat das so natürlich etwas verfälscht, da ich diesen Fakt jetzt nicht weiter erwähnt hat. Das hast Du natürlich völlig richtiggestellt. Danke Meiner!👍🤝👌🤗🦁

Also, nix für Ungut u. keine Panik, falls das jemand etwas falsch verstanden hat.😉

Jan1860

Es wäre so ein Traum wenn wir das erste Spiel gegen Schweinfurt gewinnen würden und bis dahin fast alles geregelt haben (Hauptsponsor, Sponsoren, Kader, Finanzen usw.).

Wäre das nämlich der Fall bin ich mir fast sicher das solche Hetzbeiträge der AZ und DB immer irrelevanter werden, wohingegen man sagen muss OG schießt sich wahrscheinlich, mit seiner permanenten Werbungschaltung oder inzwischen an der plötzlichen “Geräte” Scannung die immer wieder kommt auf seiner Seite, selber ins Bein.

Zusätzlich würde es mich persönlich freuen wenn alles klappt, da ich inzwischen schon gelesen habe von Mitglieder der “schweigenden Mehrheit” und ihrem “Kandidaten” , dass die HOFFEN, dass das jetzige Präsidium und VR versagt und den Verein an die Wand fährt damit ein gewisser Herr (Name bleibt vorübergehend geheim😊) Vielleicht doch bei der nächsten VR die Wahl gewinnt.

Also auf geht’s Präsidium, VR und alle die für diesen Verein arbeiten macht den Löwen endlich wieder groß

Dennis M.

Man wünscht dem eigenen Verein nichts Schlechtes und Mang wird alles in die richtige Bahn lenken.

KarlHeinz

Das mit Geräte Scanner ist mir auch passiert, ein Wahnsinn und ich habe mich bei DB beschwert. Das hat mit Werbung nichts mehr zu tun.

Marco1860

Danke auch von mir für die Einordnung des Artikels.war gestern sehr überrascht als ich es gelesen habe.

Andererseits muss man auch sagen,bin ich gespannt wie lange der eingeschlagene Weg gehen wird…

Auf kurz oder lang wenn der Aufstieg mal in die 3 Liga angepeilt und klappen wird, sehe ich schon finanziell schwarz.

Ohne Investoren geht es leider nicht mehr……!

Und ich gehöre eher dem Nostalgielager an 🙂

 

Kraiburger

Hi,

welche Vereine in den ersten 3 Ligen fallen dir denn ganz spontan ein, wenn du daran denkst, dass es “ohne Investoren nicht mehr geht!”?

Loewe2004

So ist es,
Nicht nur in der 3.Liga sondern auch in der 1. und 2. Liga gehts ohne Blutsauger.
Sponsoren ja – Investoren nein.
Arsch zusammen kneifen und es geht ab
ELIL

Steininger

Elversberg, Heidenheim, Wolfsburg, Hoffenheim, Kaiserslautern, Herrha, Hannover… nur mal so auf die Schnelle

Dennis M.

Hertha will sich auch investorenfrei aufstellen. Aber auch die brauchen Geld. Man braucht schon richtig zahlungskräftige Geldquellen, um sich in den ersten 3 Ligen nach oben zu arbeiten und zu entwickeln. Aber das können auch Sponsoren sein, oder?

Hannover und Hertha sind mit dem Investorenmodell zumindest nicht zufrieden.

Benjisson

Elversberg hat keinen Investor
Heidenheim hat keinen Investor
Kaiserlautern hat keine Investor
Hoffenheim hat keinen Investor mehr (Die Anteile liegen beim eV)

Da hast du aber nicht genau geschaut oder?

Dennis M.

Über 570 Unternehmen unterstützen Heidenheim. Bei Elversberg und Kaiserslautern sind es auch sehr viele. Das ist der richtige Weg. Viele Sponsoren gewinnen.

Benjisson

Danke!

Kraiburger

Wenn sogar ihr beiden mal einer Meinung seid, dann muss der Drittnutzer schon ordentlich viel Blödsinn geschrieben haben 😉

Steininger

Kaiserslautern hat die SPI , (Saar-Pfalz-Investment) Hinter der SVE steht ein Pharma betrieb (Usapharm) meinst Du nur mit Feuerwehrverein Soende hätte die bis in die Bundesliga marchieren können? Da ist die gleiche Systematik wie mit Hopp u e Hoffenheim dahinter. Heidenheim hat

Dennis M.

Das sind keine klassischen Investoren. Dass 60 sehr viele (auch sehr viele zahlungskräftige) Sponsoren braucht sehe ich auch so. Da gibt’s doch in Bayern aber auch viel mehr als im Saarland. Auch dicke Fische.

Leonie60

auweia, ein Sponsor und Mäzen ist kein Investor 🙈
Elversberg ist genau eines der Beispiele die deine These widerlegen.

Der sportliche Erfolg basiert trotz des Geldgebers auf ruhigen Strukturen, cleveren Transfers und Kontinuität auf dem Trainersitz (Horst Steffen), statt wilder Millionen-Millionen-Investitionen in den Kader. Elversberg arbeitet im Vergleich zu großen Klubs mit einem eher kleinen Budget. Das saarländische Pharmaunternehmen Ursapharm (bekannt für die Augentropfenmarke “HYLO”) und sein Eigentümer Frank Holzer als Mäzen der SV Elversberg finanziert den Verein über klassisches Sponsoring, Trikotwerbung und Namensrechte an der URSAPHARM-Arena.

Chemieloewe

Danke für Deine Aufklärung zu Kaiserslautern!👍🤝👌🤗 Mir war das doch auch so, dass da groß Investoren eingestiegen sind, wie ich es geschrieben habe, bevor ich Dein Kommentar gelesen habe. Kaiserslautern ist halt auch ein Investoren-Club geworden, wenn es so stimmt(???). Gut o. schlecht, wird sich noch zeigen…o. ist das mit dem Investment bei Kaiserslautern doch nicht ganz so richtig?

Last edited 20 Tage zuvor by Chemieloewe
Chemieloewe

Aber Moment mal bei Kaiserslautern. Sind da nicht Investoren eingestiegen o. täusche ich mich??? Kann sein dass das vor der Insolvenz o beabsichtigt war. Weiß das jemand genauer? Gab es da nicht rgendwie einen großen Investorendeal mit einer weltweit agierenden Fußball-Investoren-Farm-Group die Kaiserslautern als eine Art Fußball-Farm-Club eingegliedert hat?

Ach ja, jetzt habe ich es gerade bei gelesen, was ich meine. Danke an !👍🤝👌Also, Kollegen, nix mit Kaiserslautern ohne Investoren, ganz im Gegenteil!😉

Last edited 20 Tage zuvor by Chemieloewe
Dennis M.

Lautern hat nicht den einen Investor, von dem sie abhängig sind. Die haben sich sehr breit aufgestellt. Genau so muss man es auch machen. Es kann nicht genug Sponsoren und Geldgeber geben. Umso geringer ist die Abhängigkeit..

Chemieloewe

Ja schon, trotzdem ist Kaiserslautern auch stark abhängig von den beiden Hauptinvestorengruppen – SP(Saar-Pfalz-Invest GmbH) u. PMG(Pacific Media Group) – denke ich. Die haben zusammen wie HI bei uns(zum Glück Vergangenheit!!!👏👍) wirtschaftliche Mehranteile von über 50% an der ebenfalls ausgelieferten Profifußball-KGaA (was ich überhaupt nicht gut finde)!!! Nachzulesen im Web. Genau das möchte ich nicht mehr bei uns!!! Wenns bei Kaiserslautern dauerhaft funktioniert, bitteschön, von mir aus, obwohl ich es für Kaiserslautern auch gern anders, ohne Investoren bzw. wenigstens ohne wirtschaftliches Investorenübergewicht hätte. Ich möchte jedenfalls KEINE KGaA mehr für 60 u. KEINE Investoren mehr bei 60!!! Möglichst viiiele Sponsoren, Spender, Gönner…auch evtl. z.B. eine Beteiligungsgenossenschaft mit Fans u. Freunden von 60…usw., sowas in der Form JA!

Last edited 20 Tage zuvor by Chemieloewe
Kraiburger

Du erwartest jetzt aber nicht allen ernstes, dass ich dir das widerlege?

Ganz ehrlich: Aber auf dieser Plattform bin ich es schon gewohnt, dass man die Qualität seiner eigenen Beiträge zumindest gelegentlich nach überprüft. Das würde ich dir auch raten!

Wenn man mit mir diskutieren will, dann erwarte ich schon ein Mindestmaß an Sachlichkeit!

Danke!

Benson

Für die Behauptung, dass du ohne Investor ab der 3. Liga nicht bestehen kannst, gibt es jede Menge Gegenbeispiele.

Benjisson

Faszinierend wie das alle Vereine ohne Investoren machen. Vielleicht mit Merch? Sponsoren? TV-Gelder? Ach Nein…..Wer würde auf so Ideen kommen.

Loewe60

Ja viele schaffen es ohne zusätzliche 80.000.000,- nur die Löwen nicht…

Leonie60

Manche schaffen es auch ohne polemischen Mist zu diskutieren

Steininger

Nicht hier… alleine die ewigen plumoen Kaffeemaschinen, Falschparker, Stecksemmel, Mordor2;4 Kommentare.
Kein bisschen Polemisch und frei von Hetze.

Leonie60

dass man HI für seine Kaffeemaschine veräppelt ist eher witzig. Dass db24 hier nicht gut wegkommt ist keine Polemik sondern leider seiner absolut miesen Berichterstattung geschuldet.
Unwahrheiten! – da ist hier der Casus knacksus – immer und immer zu wiederholen wie “ohne zusätzliche 80 Mio” und ähnliches ist da schon was anderes.

Benjisson

Kannst du uns mehr über diese 80 Mio zusätzlich? Meines Wissens waren ca. 20 Mio. Schuldenzahlung beim Einstieg und 22 Mio Hasi Wahnsinn….und natürlich das auf großen Fuss leben und das Zwangsweise an der Arena festhalten…..

Posicelli

Du solltest nicht Investoren mit Sponsoren verwechseln.
In Deutschland geht es noch sehr gut ohne Investoren.
Und das soll auch so bleiben!

Dennis M.

Mal ganz ehrlich: im süddeutschen Raum gibt es wirklich sehr viele Firmen. Wenn sich sogar Elversberg super aufstellt im Saarland, dann sollte das in Bayern auch gehen!

ThomasZander

Vereine MIT Investoren: Türkgücü, Uerdingen, 1860, Hertha BSC

Vereine OHNE Investoren: alle anderen

Merkst du was?

PS: die o.g. Investoren sind alle weg, die Vereine werden noch lange brauchen, sich davon zu erholen

Last edited 20 Tage zuvor by ThomasZander
Dennis M.

Und nur bei 1860 oder Hertha sehe ich die Chance, dass sie sich erholen.

Benedikt Niedergünzl

wie machen das dann die 8 Vereine in der Bundesliga, die ohne Investor sind?

daOstl

Es sind aber ganz deutlich mehr als 8 in der Buli ohne Investor. Knapp 18 würde ich schätzen. Weiß nicht ob Bayer noch Investor ist bei B04

Joerg

TSV Bayer 1904 Leverkusen ist ein Betriebssportverein der Bayer AG, die stützt das ganze, Profisport, Breitensport etc.
Bei Wettkämpfen hab ich immer die Bayersportler mit ihrem 1a Equipment bewundert, echt stark

Benedikt Niedergünzl

ich präzisiere: ganz ohne Anteilseigner, in welcher Form auch immer.

Benson

Also ich bin notgedrungen Investor bei Fröttmaning. War nicht meine Entscheidung.

1860forever

Die Berichterstattung der AZ wird wirklich immer bodenloser. 

Chemieloewe

…bezgl. 60 ist die AZ sehr oft wie ein verlängertes Sprachrohr vom Griss mit seinem Demagogie-Blog 24. Übelste Sorte was dort 60-vereinspolitisch den Leuten aufgetischt wird, von Lügen…, Falschmeldungen, Tatsachenverdrehungen…bis Verleumdungen, ganz nach der Masche des DB24-Chefdemagogen. AZ u. DB 24 kann man sich als gut informierend suchender, vernünftiger, vereinstreuer Sechzger nicht antun.

Last edited 20 Tage zuvor by Chemieloewe
LoewenMatz

Es können ja nur Anteile an der KgGAA gekauft werden. Das wäre ja maximal im Fall eines Aufstiegs interessant. Und dann auch nur wenn die Spielrechte im Fall eines Aufstiegs wieder bei der KGAA liegen würden und nicht bei der neuen GmbH. Wie wäre das denn im Aufstiegsfall geregelt? Weiss das jemand ? Ansonsten wird doch kein halbwegs normal denkender Mensch irgendwelche Gelder in die KGAA investieren nur dass er für maximal 5 Jahre Markenrechte an dem Löwen hat, die dann wieder an den e..V. zurück transferiert werden. Habe ich was falsch verstanden ?

JBCT

So wie ich es verstehe, ist die KGaA der eingetragener Inhaber (DPMA) der Markenrechte. Nutzungsrechte sind von der KGaA bis 2031 an die Merch vergeben. Also Sand lässt sich da schon ins Getriebe streuen. Das Kaufmännische mal völlig außen vor…

Das Spielrecht geht immer an den e.V., der das dann an die neue Betriebs-GmbH weitergibt. Die KGaA ist hier immer raus.

Benedikt Niedergünzl

Mit welchem Grund sollte jemand eine im Insolvenzverfahren befindende KGaA kaufen, damit er dann Markenrechte besitzt, die er nicht wirklich verwerten kann, da die neue Spielgesellschaft eigenes Merchandising verkauft. Noch dazu, wenn der Ausgliederungsvertrag angreifbar ist, und deshalb die weitere Nutzung rechtlich sowieso fraglich ist. Das ist einfach keine reale Option. Nicht mal für jemanden wie Jens Lehmann.

Leonie60

Spielrecht liegt immer beim EV. Auch im Falle eines Aufstiegs

JBCT

Na ja, wichtig wäre es aus meiner Sicht schon, eine Einigung bzgl. der Markenrechte mit dem Insolvenzverwalter zu treffen. Ggf. auch mit entsprechender Geldleistung. Rein theoretisch könnten sich irgendwelche Geldsäcke mit Hassan über die Genussrechte einigen und dann die HAM Aktien zu irgendeinem Fixpreis übernehmen. Die Markenrechte blieben dann bei der fortgeführten KGaA. Auch wenn es kaufmännisch kaum Sinn macht.

60er

Eine Einigung zwischen e.V. und Insolvenzverwalter wäre natürlich optimal aber wirklich wichtig sehe ich das nicht.

Wie viele Millionen müssten diese Investoren wohl bezahlen, so dass der Insolvenzverwalter das mitmacht und die Gläubigerversammlung einem Schuldenschnitt zustimmt?
Gleichzeitig zeigt die neue GmbH, dass man zur Not auch ohne die Markenrechte gut zurecht kommt.

Die Markenrechte sehen für mich nicht nach einem wirklich starken Druckmittel aus, vor allem in Relation zum Preis.

_Flin_

Die Genussrechte einer in Vorinsolvenz befindlichen KGaA ohne Geschäftszweck sind genau 0€ Wert. Um eine Fortführung der KGaA zu erreicheny müsste man zunächst die Verbindlichkeiten bedienen. Und dann hätte man immer noch keinen Geschäftszweck.

So blöd ist niemand.

Loewe60

” die scheinbar erpressten Werte” gehörten einmal dem e.V., bzw den 60ern… sie wurden wegen Geldmangel, drohender Insolvenz verscherbelt… Ismai/HAM hat diese nicht ” gestohlen” und den Löwen insgesamt Kaufpreis, Darlehen usw ca 80 000.000,– € ( 80 Mio.€ ) für den Spielbetrieb der Löwen gezahlt..

Kraiburger

Kannst du erläutern, wie du auf diese 80 Millionen Euro kommst?

Jaja, ich weiß er erwähnt die Zahl immer wieder gerne. Er hat aber auch schon einmal 60 Millionen und auch mal 100 Millionen Euro genannt. Ich denke er sagt, und leider auch “schreibt” – viel wenn der Tag lang ist.

Diese Zahl von 80 Millionen Euro wird aber ungefragt immer wieder vorgebracht. Es wäre doch auch schön, wenn es mal eine Möglichkeit gäbe, diese Zahl auch irgendwie einzuordnen in:

Gelder, die er aufgewendet hat um den insolventen Bumms 2011 überhaupt zu kaufenGelder, die er ohne Rückfrage und eigenständig rausgeworfen hat um Spieler zu kaufen, die wir gar nicht brauchten, und die durch sein aktives Zutun 2017 ablösenfrei wieder weg gingenhochverzinste Darlehen, deren Zinsen die Schuldenspirale noch weiter runter drücktenDie paar kröten für die Markenrechte und unseren Merchendise?
Mich würds wirklich mal interessieren! Vor 2 Jahren hab ich Hasan persönlich gefragt, da kam leider keine Antwort.

Nachtrag: Dieses “Argument”, Hasan hätte schließlich 80 Millionen Euro in Sechzig investiert, wird ja immer vorgebracht um Sechzig Unfähigkeit zu unterstellen. Und gegen solche Vorwürfe möchte ich mich als Sechzgerfan nunmal vehement wehren. Dafür, dass ein angeblich “seriöser Geschäftsmann” angeblich 80 Millionen Euro sinnlos verbrannt hat, trägt alleine dieser “seriöse Geschäftsmann” Verantwortung! Sechzig München muss sich für die Dummheit dieses “seriösen Geschäftsmanns” überhaupt nicht verantworten. Und deshalb mag ich es auch nicht, wenn diese ominösen 80 Millionen immer wieder wie eine Monstranz von den Gegnern unseres Vereins vorgetragen werden.

Daher fände ich es ur-sympatisch, wenn diejenigen, die dieses 80-Millionen-Ross ungefragt immer wieder reiten, diese 80 Millionen auch mal beschreiben könnten. Damit sie selber verstehen, dass ihr Argument ein Schmarrn ist!

Last edited 20 Tage zuvor by Kraiburger
Kraiburger

Und zweite Frage: Wo würdest du denn die originären Markenrechte lieber sehen? Bei Hasan oder bei Sechzig?

1860ZELL

Es ist doch wurscht, ob Hasan Ismaik 50, 60, 70 oder 80 Mio. € der TSV KGaA zur Verfügung gestellt hat, davon waren am 30.06.2024 lediglich noch ca. zehn Millionen € übrig. Der Rest befindet sich im Fußball-Nirgendwo. Den überwiegenden Teil des Geldes ist für die Verlustfinanzierung benötigt worden. Dafür ist Hasan Ismaik uneingeschränkt mitverantwortlich. Er war es doch, der seit 2011 immer das (unrealistische) Ziel Aufstieg ausgegeben hat. Um das zu erreichen, hat er Kraft seines Amtes als Aufsichtsrats-Vorsitzenden häufig gegen das Votum des e.V. das Kaderbudget erhöht, was dann zum Verlustausweis führte. Nicht zu vergessen die Saison 2016/17, in der er mit Anton Power einen Verlust von 22 Mio. € hinterlassen hat.

Wer erwähnt, dass Hasan Ismaik mit seinem Engagement bei der TSV KGaA 80 Mio. € verbrannt hat, würdigt ihn keinesfalls, vielmehr wird er vor aller Welt bloßgestellt. Es ist doch der Beweis seiner unternehmerischen Inkompetenz, wenn breit getreten wird, dass Hasan Ismaik 80 Millionen € ausgegeben hat für nichts.

Sepp030457

Sorry, er hat überhaupt Nichts zur Veerfügung gestellt. 2011: 18 Mio, damit hat er die 60% Anteile GEKAUFT! Der Rest? Alles Kredite an deren Zinsen er nicht schlecht verdient hat. Was also hat er zur Verfügung gestellt – ausser Ärger!

Last edited 20 Tage zuvor by Sepp030457
_Flin_

Er hat 50 Mio Darlehen gezahlt und 18 Mio für die Anteile und die Merc, was vor allem eine Schuldenablöse für das Geld vom Schwarzer war.

Und von allem hat er selbstbestimmt ca. 50 Mio vernichtet. 25 Mio in 16/17, knappe 20 Mio in 2026. Und der Rest für allerlei Streiterein, Abfindungen und Abdeckplanen. Und die selbst beaufsichtigten und teilweise veranlassten Bidgeterhöhungen.

Investiert wurde in eine Rasenheizung, etwas Aufpäppelung der GS in 2016, eine Sanierung des NLZ in 2017. Wenn Dir andere Investitionen einfallen, immer raus damit!

Sportlicher Erfolg: ein Drittligaaufstieg und ein Totopokal.

Fünfzehn Jahre fürn Arsch.

daOstl

Bin voll bei Dir. Nur die Preise für die Merch und für die 60% Antile an der KgaA habe ich anders im Hinterkopf.
Meines Wissens nach waren das:
1Mio nach dem Jahr 2011 für die Merch für Laufzeit Markenrechte bis 2031?
18 Mio im Jahr 2011 für 60% der Anteile an der KgaA.
Kann mich auch täuschen bei der 1 Mio für Merch aber die 18 Mio sind safe.

Sepp030457

Wobei er die Mio für die Merch schon lange wieder rausbekommen hat!

Leonie60

Genau rein nur vom Gewinn schon verdoppelt, die Kosten die vorher übers Merchandising geflossen sind wie Übersetzer, Leasingautos etc sind ja vorher abgezogen

Markus60

Er hat schon immer über Druck (Erpressung) versucht das Beste für sich herauszuholen. Das ging bis zu Mang mit dem bekannten Ende auch gut für ihn.
So hat er schließlich auch die zusätzlichen 11 % beim Kauf seiner Anteile damals herausgeholt. Daher hatte er ja 60 % an der KgaA. Dass dann die KgaA an der er 60% hielt die Vermarktungsrechte an eine Firma von ihn für nur ca. 1 Mio. verscherbelt hat, davon hatte der eV wieder nichts.
Letztendlich sind der KgaA meines Erachtens dadurch Erträge von bis zu 1 Mio. /Saison entgangen, wenn man es mit anderen Vereinen vergleicht.
Dazu kommt, dass er viele Gelder als Darlehen gegeben hatte (wurden zwar immer wieder in Genußrechte gewandelt), wodurch der KgaA ein jährlicher Zinsaufwand zwischen 600.000-1.000.000 € entstanden ist.
Bereinigt man diese Zahlen um den Kaufpreis und seinen selbst verursachten Schaden ca. 20 mio.) 2016/2017, dann relativieren sich die kolpotierten 80 Mio. über mittlerweile 15 Jahre verteilt!

Sepp030457

Auch wenn die Kredite in Genussrechte umgewandelt wurden, mussten die Zinsen dafür bedient werden.

Last edited 20 Tage zuvor by Sepp030457
Aymen1860

Bei db24 interessieren sich vielleicht manche für deine geistreichen Kommentare… 

Hier, glaub ich, eher nicht. 

_Flin_

“Wir wollen bei Euch einsteigen, denn wir haben die Marken!”
“Das ist schön. Wir auch.”

“Außerdem haben wir Computer, Möbel und Daten! Dazu Bälle!”
“Das ist schön.”

“Und dann haben wir noch die Merchandise! 50 Paletten Trikots, Mietverträge in Spitzenlagen, und dazu noch ne tolle Website Domäne!”
“Gut, was sagt denn der Geschäftsführer dazu?”.
“Der ist weg.”
“Hmmm… komisch… Ok, wir machen folgendes: Ihr kriegts a Brezn und a Weißbier, und wir nehmen euch die alten Möbel, Computer und Bälle ab, dann spart Ihr Euch die Entsorgung, wie wärs?”

Benjisson

Tausche alte Bälle gegen modischen Blogger

Benson

Wie schauts mit einer Kaffeemaschine aus?

_Flin_

Ich warte auf den Tag, wo das Insolvenzverfahren eröffnet ist, der Spielbetrieb läuft, und die Markenrechte final geklärt sind (wahrscheinlich durch Insolvenz der Merch).

Und dann gibt’s im e.V. Shop Kaffeemaschinen in limitierter Auflage. Wahrscheinlich Siebträger, weil mit der gibt’s besonders heiße Luft.

Sepp030457

Durch eine Insolvenz der Merch sind die nemnsrechte nicht geklärt, da sie der KGaA gehören und Liebig versuchen wird soviel, wie möglich, dafür herauszuholen. Ist ja seine Pflicht!

Allgaeuloewe

Vielen Dank für die sehr informative Einordnung dieser Nachricht.