Vor einer Woche hatte die Süddeutsche Zeitung in einem Enthüllungs-Artikel einige pikante Details über die Vorgehensweisen von HAM-Vertreter Biel Ballester Relat ans Tageslicht gebracht. Wir hatten ausführlich dazu berichtet. Der SZ-Artikel beginnt mit den Worten: “Wie ein Vertreter von Investor Ismaik bei den Löwen die Macht an sich reißen wollte…”. Laut der renommierten Tageszeitung habe Relat mehrmals versucht, seine Kompetenzen zu überschreiten und 50+1 auszuhebeln. Nun meldete sich Biel Ballester Relat, der seit September 2025 im Aufsichtsrat sitzt, gegenüber dem BR selbst zu Wort.
Spanier spricht von mangelnder Professionalität
Wie der BR berichtet, sprach der Spanier davon, er habe bei 1860 eine “Gruppe von Freunden und Familien” vorgefunden, die kein Interesse an ernsthafter Zusammenarbeit gehabt hätte. Weiter sagte der Ismaik-Vertraute laut dem BR:
“Sie hatten keine konkreten Ziele. […] Die Leute im e.V. haben persönliche Interessen. Sie handeln nicht im Interesse von 1860.”
Diese Aussage bedarf nach den letzten Wochen und der Loslösung des TSV München von 1860 e.V. von Hasan Ismaik wohl keiner gesonderten Einordnung mehr.
SZ-Bericht: “Es gab auch Dinge, die haben gestimmt”
Auf die im SZ-Bericht geäußerten Vorwürfe ging er laut BR nicht näher ein, sagte jedoch:
“Es gab auch Dinge, die haben gestimmt. Ich war Teil des Teams, welches Manfred Paula beraten hat und versucht hat, ihm Dinge aufzuzeigen.”
Relat: “Haben beim Kauf einen großen Fehler gemacht”
Der Ismaik-Vertraute führte weiter aus, man habe von Beginn an im Investment bei Sechzig Fehler gemacht. Dazu sagte er gegenüber dem BR:
“Wir haben damals beim Kauf einen großen Fehler gemacht. Wir hätten einen Deutschen installieren müssen, der sich auskennt.”
Konkret benennt er dabei die mangelnde Kenntnis der 50+1-Regel und die damit einhergehende Stimm-Mehrheit der Vereins-Mitglieder gegenüber denen eines Investors, die Ismaik und seine Vertreter 15 Jahre lang immer wieder an ihre Grenzen stoßen ließ. Ein Rückkehr von Ismaik schließt er, trotz wiederkehrender, oft unschlüssiger Äußerungen des Jordaniers in den sozialen Medien, konsequent aus: “Sie wollen uns hier nicht.” Es gebe “keine Zukunft für Hasan bei 1860″.
Relat fordert man sollte “…alles auf professionelle Art und Weise beenden”
Gefragt wurde er vom BR auch zu einer möglichen Rückgabe der Vermarktungsrechte für das Löwen-Wappen, das auf dem aktuellen Trikot der Spielbetriebs-GmbH bekanntlich nicht verwendet wurde. Relat meinte, der Löwe könne wieder zurückkehren “sobald die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen sind”. Weiter sagte er zur Rückkehr des Löwen:
“Ich hoffe es. Ich glaube, es wäre richtig, wenn sich alle an einen Tisch setzen, verhandeln und das alles auf professionelle Art und Weise beenden.”
Das klingt doch schon einmal durchaus nach Gesprächsbereitschaft…











haha beschwert sich über 2 (unbezahlte) Praktika und vergisst den Cousin, der auf Wunsch von Hasan hochbezahlter GF wurde (gelernter Apotheker – wow soviel Fussball-Kompetenz).
Wer mit solch einer Selbstüberschätzung antritt:
“Ich war überzeugt, dass ich mit meiner Erfahrung aus der Wirtschaft helfen könnte.”
darf natürlich einige Fakten übersehen, Hauptsache man kann mit den Fake news die Meinungsführerschaft erreichen
Gute Absichten und die Bereitschaft zu Gesprächen bleiben wohl eine Illusion wenn man das Interview mit ihm vom 6. August auf Mordor 24 liest. Man erweckt dort wieder einmal den Eindruck als hätten sich auf der e. V.-Seite einige persönlich bereichert. Das wiegt weitaus schwerwiegender als der Vorwurf, dass es Praktika für Präsidentenkinder gab (darüber kann ich nur lachen). Hoffe die Gegenseite also der Verein nimmt dazu Stellung, auch mit einer Unterlassungsklage. Oder ist jetzt die Taktik schweigen und aussitzen bis Hasan die Lust am Prozessieren verliert wenn er sich nicht provoziert fühlt?
Das ist richtig. Wir wollen Hasan und seine Kumpane nicht. Weil er uns zwei Lizenzentzüge beschert hat, sich mit jedem angelegt hat und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zu keinem Zeitpunkt ermöglicht hat. Mit 7 Präsidenten, 14 Geschäftsführern und 15 Trainern.
Und wenn einer nix kann – nichtmal seine Anteile verkaufen – und dazu jeden wie Dreck behandelt, aber immer so tut als sei er der Größte und alle anderen doof, dann will man mit so jemandem nicht zusammenarbeiten.
Den Teil mit “professionell zu Ende bringen” glaub ich erst, wenn ich es sehe. Weil professionell war in den 15 Jahren mit Hasan herzlich wenig.
Ich Frage mich immer wieder, wie professionelle Gespräche unter den Gesellschaftern je hätte funktionieren sollen, wenn der Oberlöwe Ismaik alle 2 Jahre mal 3 Tage in München war, bei der Darlehensverhandlung hatte er es ja auch nicht für notwendig gefunden selber zu kommen Hauptsache der böse und Blöde e.V. ist schuld und die ganze Welt hat ihn falsch beraten.
Es braucht keine Gespräche mehr. Da kam eh nie was dabei rum. Lasst es einfach und gut ist. Man hatte jetzt 15 Jahre Zeit, um Gespräche zu führen. Alleine nach Reisinger und dem gescheiterten Investorenwechsel 2025 ist 1 Jahr vergangen. Gemacht wurde 0. Zielführende Gespräche? Fehlanzeige.
Jeder geht jetzt seinen Weg und dann sollte man mit dem Kapitel auch einfach mal abschließen. Vergangenheit.
Genau… HI ist nicht mehr.. Gut so… VERGANGENHEIT.. Wir können Spekulieren, Schimpfen, uns Auskotzen… 🤮 ABER WIR SIND JETZT ein FREIER VEREIN und sollten auf UNS schauen 👀. WIR sollten jetzt positiv in die Zukunft schauen, und Abwarten was kommt.. DAS WIRD 👍💙🦁
Frage OT: war schon lange nicht mehr im Sechzger Stadion. Was ist eigentlich mit dem Block P? Ist der nur den Gästen vorbehalten oder kann da jeder rein?
Grundsätzlich ist der Block erst einmal der Stehblock für die Gästefans. Wenn diese aber sehr wenig Zuschauer mitbringen, wechseln diese in den Block Q und Block P wird zusätzlich ein Stehblock für die Löwen.
Danke
Laut Homepage Gästeblock.
https://tsv1860.org/newsreader/hinweise-zum-heimspieltag.html
Danke
Bislang war die KGaA gegenüber der Merchandising Firma sehr nachsichtig, obwohl die Erlöse für die KGaA sehr überschaubar waren.
Hasan hatte keinen Grund für sparsames Wirtschaften, sondern könnte so beliebig einstellen und anmieten.
Der e.V. war zwangsweisen zurückhaltend, da auf Hasans good will angewiesen.
Jetzt entscheidet der Insolvenzverwalter und der würde einen schlechten Job machen, wenn er die Erlöse aus dem Merch nicht sehr sehr kritisch hinterfragen würde.
Daher die Gesprächsbereitschaft.
Bei Dem hob i as Gfui, dass a scho lüagt, wenn a “Guad Morgn” sogd …
Bei den Jomatrikots sind einige Größen bereits ausverkauft. Das gefällt mir nicht.
Es scheinen wohl doch einige zu kaufen. Aber allein der Shop am Flughafen ist wahrscheinlich nicht stemmbar.
Ja kauft denn die wirklich jemand? Sehr interessant… Entweder fahren da irgendwelche Sammler drauf ab oder die Merch arbeitet nach dem Prinzip der künstlichen Verknappung, ein anderer Erkläransatz fällt mir nicht ein…
Woasst Du, ob des ned bloss a Werbelüge is?
Ich hab mir das grüne tatsächlich gekauft. Sozusagen als Abschluss.
Vermutlich jede Größe nur ne Auflage von 15 Stück.Gefühlt waren es letztes Jahr auch net mehr
Ich bin der Meinung, wir sollten “den Löwen” nicht zu hoch auf den Weihealtar heben.
Ich bin überzeugt, dass uns als Verein mit dem FA Logo ein Riesencoup gelungen ist. Mir persönlich tut es nicht weh, wenn wir (selbst wenn es bis 2031 dauern sollte) zeitweise auf unser Wappen verzichten müssen, da wir adäquaten Ersatz haben. Natürlich will ich irgendwann den Löwen auf der Brust haben. Aber von dieser Situation sollten wir nicht unser Selbstverständnis als Löwen kaputt machen lassen. Jeder von uns hat doch zig Klamotten, Trikots, Bilder, Schals, Fahnen etc. mit unserem Löwen, diese Präsenz kann uns keiner nehmen. Vor dem Hintergrund würde ich mit den Hanswursten keine Sekunde über irgendwas “verhandeln”.
PS: mir gefällt das FA Logo als Symbolik des Neuanfangs so sehr, dass ich mir eine Hissfahne für meinen bescheidenen Mast wünsche – sollte jemand vom e.V. Shop mitlesen, ihr hättet mit meinem Kumpel und mir 2 todsichere Kunden 😃
Fully agree! Danke.
absolut. FA logo hat richtig was. und der e.V. hat den löwen sowieso noch überall und keiner, selbst peter der schwarze, sagt da nichts, traut sich nichts zu sagen. also, lächeln und winken und das “internationale” konglomerat nicht beachten
Die 2031 ist irrelevant. Die ist aus einem Vertrag mit ddr KGaA, die es bis 2031 nicht mehr geben wird, und den Vertrag deswegen ebensowenig.
Ach und 2017 hat wohl ein anderes 50+1 gegolten. Wenn man damals nicht verstanden hat, das man sich nicht aus 50+1 rauserpressen kann, dann waren ja alle ziemlich auf dem Schlauch gestanden. Noch dazu, nach dem damals 50+1 wegen unserem Super-Präse Cassalette auf Standby war, der Aufsichtsratsvorsitzende mit Allmacht 25 Mio. versenkt, den Abstieg “geschafft”, uns in die “4” hat absaufen lassen, wo der Verein dann die Scherben zusammenkehren musste. Und darüber auch 9 Jahre kein Wort des Bedauerns zu verlieren zeigt deutlich den Charakter, den wir uns in Zukunft sparen werden.
BBR, ihr seit’s gut weiter. Hoffentlich sieht man sich (nie wieder)!
P.S.: Ich sag Kaffeemaschine und hör nur Würstelbude!
Wieder einer von Ismaiks Vasallen, der das Märchen aufwärmt, Ismaik bzw. seine Berater hätten 50+1 nicht verstanden.
Verstanden haben die 2011 schon die 50+1-Regel, denn das beweist der Kooperationsvertrag, sie haben sich alle Möglichkeiten einräumen lassen, die zugunsten von HAM möglich waren. Das Einzige was Ismaik unterschätzt hat, dass die Vereinsverantwortlichen sich die Vorteile aus der 50+1-Regel nicht abschwatzen lassen. Er konnte sich wohl nicht vorstellen, dass in München Korruption verpönt ist
Das ist doch wieder nur der plumpe Versuch von Ismaik, sich als Opfer darzustellen.
was eine absurde aussage. in 15 jahren waren alle berater unsagbar unfähig. ich wusste nicht, daß ahnungslosigkeit nationalität hat. und wieder wird suggeriert lösungen gäbe es – aber nur professionell. sogar ein ende. Ist BiBR (klingt nach star wars) nicht aufgefallen, wir haben uns schon gelöst – und das ende war recht professionell. den löwen kriegen wir auch so zurück. ich werde ihn jedenfalls auf meinem shirt nicht mit panzertape abkleben wenn ich damit rumlaufe. und ääätsch BBR, ich hab seit den späten 90ern immer die selben
Brauchst ja a ned, Du hist des Shirt ja domois offiziell kafft. Do ko da Jordanier gor nix macha, der hod ja do dro vodient!
Auch für ihn gilt: “egal was er sagt, egal was er denkt…” Denn letztendlich ist es ausschlaggebend, was sein Trainingsanzug-tragender destruktiver Chef entscheidet.
Der soll sich schleichen, und zwar: Biel Ballester Trio – Avanti
😂Ein klassischer Kraiburger👍💙
Ich weiß das ist nicht viel, aber ein paar positive Aspekte kann ich diesem komischen Interview abgewinnen:
Das kann man doch nicht ernstnehmen . Hier geht es um die eigene Schadensbegrenzung der Investorenseite nicht mehr und nicht weniger.
Die 3 Punkte von “Benson” sind ganz klar und schlüssig. Natürlich ist da auch Schadensbegrenzung seitens der Investorenseite dabei. Sie haben eingesehen, dass es ein zurück von H.I. zu 1860 n i c h t mehr geben wird.Die logische Schlussfolgerung ist jetzt “…..an einen Tisch setzen, verhandeln und das alles auf professionelle Art und Weise beenden.”
Dann kommt der Löwe und die Markenrechte wieder zurück. Es dürfte eine Sache des Geldes werden. Dann tritt natürlich wieder Gauweiler auf den Plan. Wart’ mas ab.
Es gibt doch gar keine Verhandlungsbasis mehr. Der einzig relevante Verhandlungspartner ist ab jetzt der Insolvenzverwalter.
Auf keinen Fall einen Cent für den Löwen ausgeben! Das kann man abwarten, entweder bis 2031 oder wenn die Merch früher liquidiert wird, da die baldige Insolvenz und Liquidierung nicht so unwahrscheinlich sind!
Viel geben zu ich darauf auch nicht. Die “Gesprächsbereitschaft” wurde schon früher immer betont, und das war nie was wert.
Mir geht es um die Sachen, die zwischen den Zeilen gesagt wurden. Wir habens nicht geschafft, jetzt sind wir raus. Auf dem Rausweg würden wir gerne für den Löwen noch eine Abfindung sehen.
Das mit der Abfindung könnt ihr vergessen, Freunde. Aber die beiden anderen Aussagen nehme ich gerne mit.
Die Berateragentur leistet eine super Arbeit für Ismaik. Sich als Sponsor inszenieren und Unterschwellig die Schuld dem Verein zuschieben und nebenbei hat man 15 Jahre nicht 50+1 verstanden. Geh 💩 Biel.
Die Aussage von Biel Ballester Relat ist nicht eben schmeichelhaft für Saki Stimoniaris, der von 2018 bis 2025 immerhin 7 Jahre lang als Vorsitzender des Aufsichtsrats der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA wirkte. Bei ihm scheint es sich nach Einschätzung von Relat also nicht um einen Deutschen zu handeln, „der sich auskennt“. Hasan Ismaik ist gescheitert, weil er 15 Jahre lang ein unfassbares Gespür für die falschen Berater bewies. Deren Nationalität war dabei nebensächlich.
Seltsam dass sie gerade jetzt wo wir einen österreischischen Präsidenten haben auf den Trichter kommen dass das irgendwie ein interethnisches Problem ist.
Die Investorenseite hat das selbst zu einen Problem gemacht .
War es nicht Biel Ballester Relat, der meinte den Verantwortlichen vom e.V. Diskriminierung unterstellen zu müssen. Muss man bei Biels Äußerungen nicht darauf schließen:
“er habe bei 1860 eine “Gruppe von Freunden und Familien” vorgefunden, die kein Interesse an ernsthafter Zusammenarbeit gehabt hätte. Weiter sagte der Ismaik-Vertraute laut dem BR: “Sie hatten keine konkreten Ziele. […] Die Leute im e.V. haben persönliche Interessen. Sie handeln nicht im Interesse von 1860.”
Aber war es nicht Hasan Ismaik, der interethnische Probleme offenbarte:
“Ismaik behauptete auf Social Media, der Verein sei von „ideologischer Seite gelenkt“ und stehe jüdischen Menschen feindselig gegenüber.” (AZ)
“Ismaik zog damals Parallelen zwischen den angeblich autoritären Mechanismen der Vereinsführung und Methoden von Putin, da er sich und seine Investorenrechte vom e.V. unfairen Machtstrukturen ausgesetzt sah. (AZ)
“Ismaik warf Teilen der Anhängerschaft vor, verschlossen zu sein und keine andere Meinung zu akzeptieren, und zog dabei den DDR-Systemvergleich heran.”
Darf nicht stark bezweifelt werden, dass es Ismaik an interkultureller Kompetenz fehlt?
Ich würde den letzten Satz ändern auf
“Darf nicht stark bezweifelt werden, dass Ismaik interkulturelle Kompetenz hat?“
Mein schlimmstmögliches Szenario ist, dass Ismaik die Merch GmbH auf äußerster Sparflamme weiterbetreibt: Läden kündigen, nur noch online präsent sein und dann ganz gemächlich den Lagerbestand abverkaufen. Finanzen u Zahlungen macht ein Minijobber oder der Steuerberater, einmal die Woche kommt 1 Student/in und packt die neun Bestellungen der letzten Woche u bringt sie zu DHL. Da hat er Kosten von max 2k pro Monat; die kann er mit dem Verkaufserlös ohne großen Zuschussbedarf bis 2031 durchhalten – und wir warten so lang auf den Löwen!
Das wäre blöd für uns..
Einzziger Lichtblick: Dafür müsste er allerdings vorher die Mietschulden bei der KG begleichen …
Dieses Szenario halte ich aus verschiedenen Gründen für völlig ausgeschlossen. Der Insolvenzverwalter hat nicht den Auftrag, die persönlichen Befindlichkeiten von Hasan Ismaik zu pflegen.
??? Der Insolvenzverwalter der KGaA hat kein Mitspracherecht bei der Merch GmbH. Letztere gehört zu 100% Ismaik und ist von der Insolvenz der KGaA unberührt.
Das kommt auf die Mietschulden an. Die wird der Insolvenzverwalter definitiv eintreiben und wenn die Gerüchte stimmen, dass diese Schulden gar nicht so gering sind (zusätzlich stehen scheinbar auch am Flughafen noch Zahlungen aus), dann könnte das ausreichen, um auch die Merch in die Pleite zu schießen.
Womit wir wieder bei Hasan wären. So viel Geld, die Merch als Zombie-Firma bis 2031 am Leben zu halten, hat der allemal. Die Mietschulden einzutreiben kann sich auch ziehen.
Wenn es um die Markenrechte geht, ist die KGaA davon mehr als berührt, da nicht die Merch die Markenrechte hat, sondern die KGaA. Wie der EV schon verlautbaren ließ: das Sechzgerwappen haben wir bald wieder und jenseits des Profifussballs sowieso.
Das ist, meines Erachtens eine Milchmädchenrechnung, denn unberührt von der Insolvenz oder Liquidierung der KGaA hat die Merch einen gültigen vertrag für die wirtschaftlichen Rechte am Logo bis 2031.
Was Liebig machen kann, ist das Eigentum daran und an den e.V. zu verkaufen, wahrscheinlich für relativ geringes Geld, da Niemand Anderer mit den rechten was angfangen kann.
Meine meinung: Es wird nicht bis 2031 dauern, bis die Rechte – ohne fianzielle Zuwendungen an die Merch – zurück an uns gehen werden.
Das ist die Art von Gerissenheit, für die Hasan sowohl die Kreativität als auch die Geduld fehlt.
Ja, er könnte uns mit der Merch noch eine Zeit lang das Leben schwer machen. Aber das wäre harte Arbeit.
Was will er mit seiner “Merch”? Hat Mietschulden, macht null Umsätze mehr, nur noch Kosten, die wird’s bald zerreißen, dann kommt unsere Zeit wieder.
Alles richtig. Das einzige was er mir der Merch noch erreichen kann ist uns ein paar Jahre lang Ärger machen. Und der Punkt ist: wenn er wirklich so hinterfotzig ist, das zu machen, nur um uns zu ärgern, dann müsste er dazu nur das Defizit der Merch Jahre für Jahr ausgleichen.
Ich hoffe sehr, dass du Recht hast!
Zumal er nichts davon hätte außer Genugtuung.
Aber für die 1860-Seite wäre es halt maximal mies, wenn er die Vermarktungsrechte bis Vertragsende ausnutzt.
Absolut nicht,da, solange er den Löwen hat, dann eben das FA-Wappen vermarktet wird. Haben wird Ismaik davon definitiv Nix!
Die endgültige Insolvenz der KGaA wird hier Licht ins Dunkle bringen. Denn die Rechte wurden meines Wissens nach von der KGaA auf die Merch übertragen. Solange ist leider noch Geduld angesagt.
Das Netz ist voll von irritierenden Aussagen zum Thema Rechte des Sechzgerwappens, weshalb ich mich nun bis zur offiziellen Quelle durchgegoogelt habe: https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/301065365/DE
Kann noch sein, dass die KGaA die Nutzungsrechte irgendwie an die Merch “verliehen” hat, aber eingetragen ist das Logo Stand heute auf die KGaA.
Die Merch darf die Marken kommerziell verwerten, ist sozusagen Lizensiert für den Vertrieb.
Genau, das meinte ich. Sobald die Insolvenz abgeschlossen ist, hat die Merch keine Lizenz mehr dafür und das Logo ist wieder beim Verein. So meine Vermutung.
Ja, könnte ich mir auch vorstellen.
Da wär ich mir nicht so sicher. Der Lizenznehmer kann ja nichts dafür, dass der Geber KGaA pleite geht und wird dem e.V. gegenüber, an den die Geberrechte zurückfallen, auf Fortführen der Überlassung bestehen – und damit wohl im Recht sein.
Kurze Recherchen dazu bringen einem zu mehreren Artikel von verschiedenen Anwaltskanzleien und der Tenor ist eindeutig:
Dem Insolvenzverwalter ist die Merch zurecht ziemlich egal. Es geht ihm nur um die KGaA. Daher macht es keinen Sinn die Rechte bei der Merch zu lassen. Und das wird er auch nicht. Wir werden es bald sehen.
Stimmt nicht! Die Merch hat immer noch einen gültigen Vertrag, der auch mit einer Insolvenz bzw. Liquidierung der KGaA nicht endet. Was Anders ist es, wenn die Merch insolvent geht und liquidiert wird.
Verträge sind nach Insolvenz bzw. Liquidierung noch gültig, werden aber abgewickelt/gekündigt. Also irrelevant.
Dann sind wir ja beieinander 🙂
Man kann sagen, dass die KGaA die vermarktungsrechte bis 2031 an die Merch veerkauft hat!
Wenn Hasan Pech hat, kommt er auch aus dem Vertrag mit JOMA nicht raus und müsste noch ein paar Jahre unverkäufliche “Traditionstrikots” und anderes Zeug produzieren. Aber unabhängig davon dürfte mit Pleite und Auflösung der KGaA auch das Schicksal der Merch besiegelt sein.
Also, ich finde das neue Logo für eine gewisse Zeit super!
Jugendstil mit Tiefgang!
Welcher andere Verein hat so ein geiles Logo?
soviel ich zum Vertrag KGaA mit Merchandising weiss läuft der über 20 Jahre und kann nach 10 Jahren aus wichtigen Gründen gekündigt werden. Dein Zenario wäre wohl so ein Grund. Möglicherweise auch die ausstehenden Mietzahlungen.
Eher die ausstehenden Mietzahlungen! Die Insolvenz der KGaA dürfte nicht hinhauen, denn das wäre eine unberechtigte Benachteiligung der Merch!
nicht die Insolvenz der KGaA sondern dass Ismaik das Merch auf Sparflamme weiter betreibt
Blöde Frage: Wie soll eigentlich der Vertrag den Ismaik mit der KGaA abgeschlossen hat bis 2031 weiter gelten wenn es die KGaA nicht mehr gibt? Wie soll der ein Vertrag weiter gültig sein wenn es eine der beiden Vertragsparteien nicht mehr gibt? Ich kenne mich da ja echt nicht aus. Mich würde nur interessieren aufgrund welcher Grundlage für annimmst dass Ismaik die Markenrechte auch wenn die KGaA Geschichte ist weiter bis 2031 nutzen kann.
Im Prinzip besteht der Vertrag weiter und der Insolvenzverwalter/Liquidator muss sich eine Lösung für den Vertrag überlegen. In der Regel ist das die Kündigung.
Dazu müsste er ja schon wieder Einiges investieren. Ich erinnere nur an die 800.000 Miteschulden bei der KGaA, die Liebig miut Sicherheit eintreiben wird und so schnell kommt er aus den anderen Miet- und Arbeitsverträgen nicht raus, dass das nicht auch nochmal einen ziemlich grossen Kapitaleinsatz erfordern würde.
800.000? Ich dachte, es wären 80.000 …
Der kann doch grade eh nix entscheiden. Die Marken liegen bei der KGaA.
Und erwerben kann sie nur der eV gem. Vertrag.
Ich wüsste nicht, was es da zu besprechen gibt.
Und der Lizenzvertrag mit der Merch ist wahrscheinlich auch ungültig, sollte die Merch Insolvenz anmelden, bzw. dann werden die Lizenzen auch vom IV und nicht von HI2 oder HAM verkauft.
Sollte die Merch nicht insolvent gehen, dann wäre es etwas anderes, aber was hat denn die Merch noch als Geschäfftsgrundlage?
Da können die Kollegen Ismaik und Relat relativ wenig machen.
Genau so ist es, die KGaA hat nur an die Merch GmbH weitergegeben, Verhandlungspartner ist nicht Hasan oder einer seiner Leute sondern der Insolvenzverwalter, und wirklichen Wert haben die Markenrechte eh nur für Sechzig
Ich hab’ mal der KI die Frage “Können die Vermarktungsrechte des 1860-Logos von der 1860 Merchandising GmbH im Falle einer Insolvenz verkauft werden?” gestellt und die hat geantwortet:
“Nein, die TSV 1860 Merchandising GmbH kann die Vermarktungsrechte des Traditions-Logos im Falle einer eigenen Insolvenz nicht einfach an beliebige Dritte verkaufen. Zwar hält das zu 100 Prozent Investor Hasan Ismaik gehörende Unternehmen die exklusiven kommerziellen Nutzungsrechte für das Merchandising, die eigentlichen Inhaber- und Stammrechte an den Marken (wie dem Löwen-Wappen) verbleiben jedoch rechtlich geschützt.”
Professionell war das Verhalten von HAM bislang nicht, sondern vertragsbrüchig.
Ich kenne das nur zu gut, wenn derartige Charaktere von Professionalität sprechen, dann ist Vorsicht geboten. In Regel sind sie nur auf ihren Vorteil aus, weil sie die Situation verka..t haben.
Egal was wie wo….Hauptsache die sind weg!
Bin ehrlich gesagt skeptisch dass da ne gute Absicht dahinter steckt. Würd mich nicht wundern wenn Ismaik erkannt hat dass er alles verloren hat und damit jetzt noch versucht bisschen Geld raus zu holen. Würd mich nicht wundern wenn das Logo in irgendeiner Form als Druckmittel genutzt wird nachdem es gefühlt auch das einige ist wo Ismaik noch einen Wert hat.
Logisch! Warum sollte der e.V. über das Logo verhandeln, wenn es früher (evtl. Liquidation der Merch) oder später (Vertragsende 2031) sowieso kostenlos zurück fällt?
Klingt das wirklich nach Gesprächsbereitschaft?
“Relat meinte, der Löwe könne wieder zurückkehren “sobald die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen sind”
Für mir klingt das nicht nach Gesprächsbereitschaft. Für Ismaik dürften die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen sein, wenn er wie gefordert die Alleinherrschaft über den Profifußball erhalten hat oder ein Geldgeber ihm die verplemperten 80 Mio. € gezahlt hat.
Man sollte kein großes Interesse an dem “Löwen” zeigen, das steigert nur Ismaiks Forderungen.
Relat: “Ich glaube, es wäre richtig, wenn sich alle an einen Tisch setzen, verhandeln und das alles auf professionelle Art und Weise beenden.” Das ist doch Wunschdenken. In professionellem diplomatischem Stil sollten Unterhändler eine Vereinbarung ausarbeiten. Wenn ein Konsens gefunden wurde, mögen sich die Herren aus dem Präsidium mit Ismaik an einen Tisch setzen und die Verträge unterzeichnen. Aber erst dann. Mit der Kündigung des Kooperationsvertrages sollte Ismaiks Audienz-Gehabe gestorben sein.
Typen wie der sind genau in dem Moment “gesprächsbereit”, in dem sie den Karren so tief in den Dreck gefahren haben, dass ihnen rein gar nichts anderes mehr übrig bleibt.
Ehrliche Gespräche wären vermutlich Anfang des Jahres angebracht gewesen, jetzt brauchts die auch nicht mehr. Die KGaA ist insolvent, und das regelt der Insolvenzverwalter bisher ja sehr ordentlich. Bei der Merch-GmbH kann es sich nur noch um Wochen handeln, bis die auch Insolvenz anmelden muss. Und dann kommt der Löwe ganz von alleine zurück zum Hauptverein…
Vor Allem weil dieser Herr den Karren selbst soweit in den Dreck gefahren hat, dass er sich nicht meehr herausziehen liess. Er war es doch, der im März (oder war es Februar) der KgaA schriftlich bestätigt hat, dass mit den Krediten Alles in Ordnung geht.
Schon klar. Jetzt, wo der Insolvenzverwalter in der 114 sitzt, fällt ihm plötzlich ein, man könnte sich ja an eine Tisch setzten und verhandeln. Bisschen spät, finde ich..
Und sehr wahrscheinlich möchte er nur größtmögliche Kohle für den Merch. Dr. Liebig würde es freuen..
.
Vollkommen richtig, ist bereits korrigiert. Danke für den Hinweis!