Die Serie geht weiter: Markus Kauczinski gewann auch sein drittes Heimspiel als Löwen-Trainer. Der TSV 1860 München setzte sich gegen den kriselnden 1. FC Saarbrücken mit 2:0 durch. Damit zog der TSV in der Tabelle an den Saarländern vorbei. Die Hausherren wählten im natürlich ausverkauften Grünwalder Stadion einen zumeist offensiveren Ansatz. Die Löwen waren durch einen Abstauber-Treffer von Patrick Hobsch Mitte des ersten Durchgangs erfolgreich, das 2:0 fiel durch einen strittigen Foul-Elfmeter in der Nachspielzeit, den Jacobsen sicher verwandelte. Einige Redakteure hatten Hobsch bereits in den Wunschaufstellungen in der Startelf genannt, dieser leitete den Heimdreier ein.
Stimmungs-Boykott sorgt für Gruselstimmung
Beinahe gruselig war die Atmospähre in der Anfangsphase der Partie. Die Fans beider Lager unterstützten die Aktion der deutschen Fanszenen gegen weitere Repressalien der Staatsmacht im Zuge der nächsten Innenmininster-Konferenz mit einem gnadenlosen Schweigen in den ersten zwölf Minuten. Man konnte im Stadion eine Stecknadel fallen hören, selbst der Linienrichter war auf den Presse-Plätzen zu vernehmen. “Vereine, wehrt Euch”, forderten beide Fanszenen.
Mit der Stimmung kommt die Führung
Wie wichtig die Stimmung im heimischen Stadion für die Elf der Löwen ist, zeigte sich beim Führungstreffer nach einer guten Viertelstunde. Kaum nahm die Westkurve den Support wieder auf, schon klingelte es. Volland wurde geschickt, scheiterte am Keeper der Gäste und Hobsch staubte aus 15 Metern cool ab zum 1:0. Die Gäste wurden nach vorne kaum einmal gefährlich und so ging es wenig überraschend mit dem 1:0 in die Kabinen. Sechzig hatte mehr vom Spiel, war engagierter und führte nach 45 Minuten auch völlig verdient.
Unveränderte Löwen anfangs anfällig
Ohne Wechsel ging es in den zweiten Abschnitt und die Hausherren hatten in den ersten fünf Minuten Probleme, wieder zu ihrer defensiven Sicherheit zu finden. Je länger die Partie jedoch dauerte, desto ausgeglichener war die Begegnung dann auch. Die besseren Möglichkeiten hatten dabei erneut die Münchner. Unter anderem verfehlte der sehr aktive Volland bei einem Freistoß knapp das Ziel und scheiterte bei zwei weiteren Abschlüssen am Keeper.
Philipp kommt für Volland
Zwanzig Minuten vor Schluss durfte der beste Löwe dann ausgepumpt vom Rasen, für Volland kam Philipp auf den teilweise gefrorenen Rasen. Saarbrücken hatte in der Schlussphase zwar etwas mehr Ballbesitz und versuchte es das eine oder andere Mal aus der Distanz. Gefährlich in die Box kamen die Gäste aber kaum einmal, auch weil die Sechzger gut nach hinten arbeiteten und kämpften. Allerdings fehlte bei den Kontern dann ebenfalls der wirkliche Zug zum Tor.
Löwen machen den Sack nicht zu
Die besseren Abschlüsse hatten in der Schlussphase die Löwen, sie versäumten es allerdings den Sack zuzumachen. Unter anderem landete eine Hereingabe von Philipp in den Armen des FCS-Keepers. Auch die Gäste kamen noch einmal zum Abschluss, verzogen aber zum Glück der Hausherren deutlich. Danhof und Niederlechner kamen in den letzten Minuten noch aufs Feld, Rittmüller musste dabei verletzungsbedingt runter.
Löwen zittern – der Pfosten rettet
Die Gäste versuchten sich noch einmal aufzubäumen und scheiterten am Pfosten, viel mehr kam da aber nicht mehr vom krisengeschüttelten 1. FC Saarbrücken, sodass Sechzig glanzlos aber verdient zum dritten Heimdreier in Serie kam. Zittern mussten sie aber dennoch lange, weil sie die Konter nicht bis zum Ende ausspielten. In der Nachspielzeit machte Jacobsen mit einem an ihm selbst verursachten Foulelfmeter zum 2:0 den Sack zu. Kauczinskis Serie im Grünwalder Stadion darf gerne so weitergehen, in den beiden Duellen in Ulm und Ingolstadt darf dann aber auch gerne der eine oder andere Auswärtspunkt dazukommen.











Wie sind gerade die Nr.1 der Heimtabelle
Grünwalder Stadion verleiht Flügel.
Lippmann war heute sehr stark.
Ja, der Junge kriegt von Spiel zu Spiel spürbar mehr Selbstvertrauen und traut sich immer mehr. Das muss die Blaupause auch für andere Spieler aus dem NLZ sein! Weiter so, Clemens!!!
Diese Heim-Serie muss bleiben und auswärts jetzt ebenso gewonnen werden. In Ulm und in Ingoldorf…dann kann es noch erfreulichere Winterpause werden
und Löwen-Rückrunde spannend.
Ja, schaut man nur auf die Tabelle, dann sind wohl Ulm, Schweinfurt und Ingolstadt durchaus machbare Gegner. Kauczinski wird wohl gerad vor Ulm noch an der Fein-Abstimmung was machen müssen. Und sollte Verl vor dem 19.ST auf Platz 1 stehen, na dann wären aller guten Dinge drei! -:)
Schön wäre auch mal eine Leistungssteigerung. Denn Saarbrücken war heute nicht schlechter als wir. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen.
Um nochmals oben anzugreifen muss da aber noch mehr kommen, deutlich mehr.
Acht Punkte auf Platz drei, vier Punkte auf den ersten Abstiegsplatz. Ich würde jetzt nur auf uns und von Spiel zu Spiel schauen.
Wichtig wäre es auch in Ulm nicht zu verlieren und gegen Schweinfurt hat sich Rostock richtig schwer getan.
Meine Rede, wollte mit meiner Anmerkung auch nur auf einige User reagieren die schon wieder von höheren Zielen träumen nur weil wir ein Spiel gewonnen haben, bei dem die Leistung nicht berauschend war.
Neben den schon erwähnten Volland fand ich Philipp Maier heut richtig gut. Für mich war er der, der die Defensive mit Reinthaler zusammengehalten hatte. Sobald ne Lücke zwischen Mittelfeld und Abwehr aufkam, ist er diese perfekt zugelaufen.
Ja Maier war stark , hatte aber Glück bei Elfer-Szene.
Es wurde oft zu schlampig mit besten Chancen umgegangen…Dähne manchmal zu leichtsinnig.
Maier hat mich auch erstmals vollkommen überzeugt gestern. Das Zusammenspiel mit Reinthaler (der mir auch gut gefallen hat) war ziemlich gut. Hoffentlich fällt jetzt nicht auch noch Reinthaler aus.