Am Sonntag um 13:30 Uhr empfängt der TSV 1860 München den FC Hansa Rostock zum nächsten Heimspiel im ausverkauften Grünwalder Stadion. Inzwischen scheint sich auch das Verletztenlager aber etwas zu lichten. So stehen die zuletzt angeschlagenen David Philipp, Raphael Schifferl und Thore Jacobsen allesamt zur Verfügung. Auch Kevin Volland und Florian Niederlechner kehren nach abgesessener Sperre zurück in den Kader. Somit hat Trainer Markus Kauczinski, der heute seinen 56. Geburtstag feiert, die Qual der Wahl. Einzig Kilian Jakob fällt aufgrund einer Verletzung im Becken-Bereich mehrere Wochen aus. Bei der Löwenrunde sagte Kauczinski: “Wir freuen uns auf einen echten Kracher”.
Personalupdate nach dem Training
Direkt nach dem Training am Freitagvormittag nahm der Sechzger-Coach bei der Löwenrunde die Geburtstags-Glückwünsche der Pressevertreter entgegen. In seinem Personalupdate informierte er darüber, dass Deniz, Christiansen, Dulic, Pfeifer und Althaus weiter ausfallen. Verlaat konnte zwar unter der Woche voll trainieren, wird aber am Sonntag wohl noch nicht im Kader stehen. “Er hat einen guten Eindruck gemacht, aber eine Woche würde ihm noch guttun. Wir lassen uns das noch offen”, erklärte Kauczinski.
Angeschlagenes Trio ist mit dabei
Entwarnung gab es hingegen für David Philipp, zu dem er erklärte: “Er ist Anfang der Woche umgeknickt, es hat sich aber als nicht so schlimm herausgestellt, wie wir befürchtet haben. Er wird dabei sein”. Auch die zuletzt angeschlagenen Jacobsen und Schifferl, die Anfang der Woche noch individuell trainiert hatten, stehen beide zur Verfügung. “Ohne das richtungsweisende Spiel in Havelse gäbe es das richtungsweisende Spiel gegen Rostock jetzt nicht”, scherzte ein gut aufgelegter Trainer in der Löwenrunde.
“Freuen uns auf einen Kracher”
“Rostock ist körperlich sehr stark. Sie sind natürlich anders besetzt als Havelse, das ist ein Top-Gegner. Wir freuen uns auf einen echten Kracher”, erläuterte Kauczinski. Ob Philipp wie in Havelse im Zentrum agierten wird, oder ob Volland auf seine angestammte Position zurückkehrt, ließ Kauczinski offen. “Wir haben uns Gedanken gemacht, etwas anzupassen. Es kann auch sein, dass beide spielen. Wolfram hat auch sehr gut trainiert. Es war überhaupt eine energiegeladene Woche”, berichtete der Sechzger-Coach.
Gute Kauczinski-Bilanz gegen die Kogge
Während die Sechzger seit neun Spielen ohne Sieg gegen Rostock sind, hat der 1860-Trainer noch kein Heimspiel gegen Hansa verloren. “Man kann es manchmal nicht erklären, warum es solche Serien gibt”, sagte der TSV-Coach. Man sei froh, wieder in guter Besetzung antreten zu können. Anteil an den letzten Ausfällen, habe auch der schlechte Zustand des Einser-Platzes auf dem Trainingsgelände. “Der Zustand ist schlecht, das ist auch ein Puzzle-Teil. Der Platz ist sehr hart, die Belastung für die Spieler sehr hoch”, berichtete Kauczinski. Kurzfristig könne man darauf aber nicht reagieren.
“Rostock ist ein anderes Kaliber”
Auf Nachfrage von sechzger.de, wie er und die Mannschaft auf den jüngsten Kantersieg reagiert haben, sagte der Löwen-Trainer: “Ich freue mich auch über einen Sieg. Die zehn Stunden im Bus sind natürlich mit einem guten Gefühl wesentlich angenehmer. Rostock ist ein anderes Kaliber. Aber wir haben zu Hause auch Cottbus und Duisburg geschlagen. Wir müssen auf den Punkt da sein, es wird wieder ein Abnutzungskampf”.
Live-Ticker bei sechzger.de
Im Hinblick auf den Zustand des Rasens im Grünwalder Stadion nach dem Wintereinbruch der letzten Nacht sagte Presse-Sprecher Felix Hiller: “Wir sind im Austausch mit der Stadt und gehen davon aus, dass am Sonntag dort Fußball gespielt wird”. Am morgigen Samstag soll das Stadion geräumt werden, zudem ist Tauwetter angesagt. Es ist also angerichtet für das Verfolger-Duell am Sonntag. Verfolgen könnt ihr die Partie natürlich gerne wieder bei uns im Live-Ticker auf sechzger.de.











Ich würde mich freuen Schröter wieder zu sehen.. Gibt’s Info darüber?
Stand letzte Woche bereits wieder im Kader.
Wenn ich mich richtig erinnere, wurde er kurz vor Schluss eingewechselt.
Nein, dazu hat es nicht ganz gereicht, wäre aber bei den Platzverhältnissen vermutlich auch etwas viel Risiko gewesen.