Die Löwen empfangen am Samstag um 16:30 Uhr den SC Verl zum letzten Punktspiel des Jahres 2025. Dabei muss Trainer Markus Kauczinski bis zu zehn Spieler ersetzen. Zu den neun bereits bekannten Kickern, die verletzt oder gesperrt ausfallen, könnte sich nun auch noch Jacobsen gesellen, der heute krankheitsbedingt angeschlagen war. Dennoch gibt sich Kauczinski optimistisch für das Duell mit dem Tabellendritten und sagte: „Ich habe immer Bock zu gewinnen“.

Neun bis zehn Ausfälle – Fuchs und Dordan rücken nach

Zu Verlaat, Schifferl, Pfeifer, Deniz und Schröter, die bereits seit etlichen Wochen ausfallen kamen durch die Geschehnisse beim 2:1-Sieg in Ingolstadt nun auch noch Voet (gesperrt), Volland (gesperrt und verletzt), sowie Haugen (verletzt). Bei Jacobsen gibt es immerhin noch Hoffnung auf einen Einsatz, wie Kauczinski erklärte: „Bei ihm ist es noch fraglich. Er war heute krank, aber es besteht noch Hoffnung, dass er dabei sein kann.“ Dies bietet dann jungen Spielern die Chance, in den Spieltagskader nachzurücken. So werden Fuchs und Dordan gegen Verl im Aufgebot stehen, wie der TSV-Coach erklärte. Für Haugen wird selbst das Trainingslager im Januar zu früh kommen, bei Volland besteht Hoffnung, bis dahin wieder in den Trainingsbetrieb einzusteigen.

„Freuen uns auf das Team der Hinrunde“

Trotz der personellen Misere blickt Kauczinski mit Vorfreude auf das letzte Heimspiel im Jahr 2025: „Letzte Woche haben uns die Fans getragen und ich hoffe, dass wir morgen auch wieder so einen riesigen Support bekommen. Verl ist für mich das Team der Hinrunde, wir freuen uns auf das Spiel.“, erläuterte Kauczinski.

Auch Viererkette als Option

Auf Rückfrage von sechzger.de, ob denn aufgrund der Ausfälle auch eine Umstellung von Dreier- auf Vierer-Kette denkbar sei, sagte Kauczinski: „Ich denke über alles nach. Wir haben beides trainiert. Wir haben aber auch noch Jungs, die schon Dreierkette gespielt haben, wie Jakob. Er kann aber auch Viererkette spielen. Es kann beides passieren.“

„Mannschaft kann Widerständen trotzen“

Rückblickend auf den 2:1-Sieg in Ingolstadt sprach Kauczinski von einem „emotionalen Spiel“, und analysierte: „Ich habe eine Mannschaft gesehen, die Widerständen trotzen kann und sich wehrt. Wir haben mit Herz und Leidenschaft verteidigt und vorher mit Verstand gespielt.“ Lob gab es für Jacobsen und Philipp auf Nachfrage von sechzger.de: „Sie ergänzen sich und harmonieren gut. Sie sind wechselseitig in den offensiven Part geschoben. Sie bringen eine gewisse Erfahrung mit und können Verantwortung übernehmen.“, sagte Kauczinski weiter.

„Ich habe immer Bock zu gewinnen“

Auf die Frage, wie groß seine Euphorie angesichts der Ausfälle vor dem Spiel gegen Verl noch sei erklärte der Löwen-Trainer: „Ich habe immer Bock zu gewinnen. Mir gefällt die Energie meiner Mannschaft. Wir werden alles geben und wollen die Fans wieder mitnehmen“, erklärte Kauczinski. Auch in der Offensive hält er sich alle Optionen offen und wollte nicht festlegen, ob Hobsch und Niederlechner beginnen, oder die Hausherren vielleicht nur mit einer Spitze agieren werden. So könne beispielsweise auch für Wolfram „ein Fenster aufgehen. Er ist ein Mann für den Halbraum und hat sich nie hängen lassen“, berichtete Kauczinski.

Mit viel Fokus und Konzentration

Vor dem Tabellendritten haben die Löwen keine Angst. So sagte der Löwen-Trainer weiter: „Wir sind ganz bei uns, müssen morgen gut verteidigen. Wir wollen fokussiert und konzentriert sein und unser Spiel durchziehen. Wir müssen etwas Neues entwickeln, wollen unseren Weg aber trotzdem weitergehen.“. Besonders gut hatte ihm in Ingolstadt das Pressing-Verhalten seines Teams gefallen, daran wollen die Sechzger auch gegen Verl anknüpfen.

„Wollen im Winter niemand abgeben“

Auch angesichts der Verletzungen planen die Löwen im Winter-Transfer-Fenster erst einmal keine Spieler abzugeben. „Von uns aus gibt es kein Bestreben, jemanden abzugeben“, erklärte Kauczinski. Auch wenn er es in der Löwenrunde nicht direkt ansprechen wollte, war seinen Aussagen zu entnehmen, dass mit Verstärkungen, wenn dann in der Offensive zu rechnen sein wird. „Wir haben ein Auge auf den Markt, aber wir sind zu nichts gezwungen“, sagte Kauczinski.

Erst Verl dann Weihnachtsurlaub

Ehe sich die Löwen auf dem Transfermarkt umsehen, wartet morgen noch das Heimspiel gegen den SC Verl, das um 16:30 Uhr im ausverkauften Grünwalder Stadion angepfiffen wird. Verfolgen könnt ihr die Partie auch auf MagentaSport oder natürlich bei uns im Live-Ticker. Direkt nach dem Spiel verabschieden sich die Spieler in den Weihnachtsurlaub. Eine gemeinsame Feier wird es dann erst im nächsten Jahr geben. Mit dem fünften Sieg in Folge könnten sich die Sechzger aber vorher noch ein großes Geschenk unter den eigenen Weihnachtsbaum legen.

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