Seit dem 0:4 in Regensburg vor einem Monat ist es keiner Mannschaft der dritten Liga mehr gelungen, den TSV 1860 München zu schlagen, geschweige denn zu punkten. Dabei blieb es auch beim oberbayrischen Duell beim FC Ingolstadt. Die Löwen punkteten beim hart erkämpften 2:1 erneut dreifach und haben damit eine Siegesserie von vier Spielen. Nach einer ausgeglichen ersten Halbzeit mit guten Chancen auf beiden Seiten stand es 1:1. Nach dem Seitenwechsel brachte Hobsch die Gäste mit 2:1 in Führung, ehe Volland eine sehr zweifelhafte Ampelkarte sah. Doch die Löwen verteidigten leidenschaftlich und brachten die Führung verdient über die Zeit, trotz elf Minuten Nachspielzeit.
Sechzig beginnt unverändert
Zum vierten Mal in Serie schickte Trainer Markus Kauczinski die gleiche Startelf aufs Feld. Die Münchner waren ohne Verlaat, Schifferl, Deniz, Pfeifer, Schröter und den kranken Wolfram angereist. Es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem die Hausherren zu Beginn im Zentrum Vorteile für sich verbuchen konnten. Beide Teams hatten gute Möglichkeiten, beide Teams nutzten eine davon, sodass es mit einem 1:1-Unentschieden in die Pause ging.
Kaygin und Haugen treffen
Nach 20 Minuten gingen die Ingolstädter aus dem Nichts in Führung. Voet war aufgerückt, sodass den Hausherren zwei Pässe reichten, um die Sechzger Defensive auszuhebeln und Kaygin schoss aus 15 Metern ohne Probleme ein zum 1:0. Auf der anderen Seite hatte Haugen nach starkem Pass von Volland eine Großchance liegen gelassen, als er alleine vor FC-Keeper Eisele scheiterte. Bereits nach wenigen Minuten hatte Haugen die Führung für die Gäste auf dem Fuß gehabt. Doch die Löwen schlugen noch vor der Pause zurück. Einen Freistoß aus dem Halbfeld von Jacobsen verlängerte Hobsch per Kopf ins Zentrum, wo Haugen gegen drei Ingolstädter zum 1:1 einköpfte. Doch auch Löwen-Keeper Dähne zeigte im ersten Durchgang zwei starke Parade, sodass es mit dem leistungsgerechten Remis in die Kabinen ging.
Keine Wechsel zur Pause
Ohne Wechsel ging es in den zweiten Durchgang und Sechzig übernahm sofort das Kommando. Die Gäste dominierten und belohnten sich. Volland, der absolute Aktivposten bei den Sechzgern, bereitete einmal mehr vor. Dieses Mal köpfte Hobsch im Zentrum ein zum 1:2, das inzwischen auch leistungsgerecht war. Dann jedoch sah Volland nach 65 Minuten eine sehr zweifelhafte Ampelkarte. Ein Ingolstädter rannte mit tiefem Kopf in sein Bein und Schiedsrichter Lechner, der zuvor weitgehend alles im Griff hatte, schickte Volland (mit bandagiertem Knie) vom Feld. Aber Fehlentscheidungen gegen 1860 sind wir ja in dieser Saison schon gewohnt.
Sechzig lange in Unterzahl
Die Löwen mussten als die letzten 20 Minuten plus Nachspielzeit in Unterzahl überstehen. Fast schon wie immer verlor Schiedsrichter Lechner nach dem fragwürdigen Platzverweis seine Linie völlig, Ingolstadt versuchte anzurennen, Sechzig verteidigte und es wurde hektisch. Das Spiel war lange unterbrochen als Haugen und Eisele zusammenrauschten. Haugen musste – ohne allerdings gefoult worden zu sein – blutend vom Feld. Für Hobsch und Haugen kamen Niederlechner und Christiansen. Ingolstadt versucht zwar Druck zu machen, wirkte aber ideenlos und die Löwen-Defensive ließ kaum Abschlüsse zu.
Lange Nachspielzeit – viel Leidenschaft
Die Sechzger spielten clever die Zeit herunter, ließen bei Kontern den Ball laufen und gaben Ingolstadt wenig Gelegenheiten dazu, das Leder in die Gefahrenzone zu bringen. Leidenschaftlich Löwen warfen sich in alle Bälle und verteidigten gegen relativ ungefährliche und ideenlose Ingolstädter bis zur letzten Sekunde. Und diese Sekunden wurde lange, denn der ab der 60. Minute konfuse Schiedsrichter ließ unverständliche elf Minuten nachspielen. Jakob kam noch für Lippmann aufs Feld und einmal hatte Sechzig Glück, als sich Dähne verschätzte, dann rettete Dähne stark, ehe es endlich überstanden war. Für einen Lacher sorgte zwischendurch ein junger Löwenflitzer, der den Münchnern etwas Zeit zum Durchschnaufen verschaffte.
Löwen punkten in Ingolstadt
Am Ende punkten die Löwen also auch in Ingolstadt dreifach und wollen den Schwung nun mitnehmen ins letzte Heimspiel des Jahres gegen den SC Verl am kommenden Samstag. Allerdings werden dabei Voet (fünfte Gelbe) und Volland (Gelb-Rot) gesperrt fehlen.











Einstellungstechnisch wirklich ein TOP Sieg heute. Ziel für das Team muss es sein nach der Pause mehr und mehr solche Phasen zu spielen wie ab Min 45 – zur Roten Karte.
Bitte nicht vergessen, die Löwen hatten jetzt viel Fallobst als Gegner…verunsichert etc.
Am Ende könnte man sich auch nicht beschweren wenn der Ingolstädter kein Luftloch schlägt und das Spiel 2:2 ausgeht.
Alles in allem aber ein verdienter Auswärtssieg.
Was mich aber langsam wirklich zum erbrechen bringt…
In nahezu jedem Spiel werden wir mit mindestens einer krassen Fehlentscheidung gegen uns beschissen. Das ging los bei dem direkten Eckentor in Mannheim hört gefühlt seitdem nicht mehr auf.
Jedes Jahr bist du mit Sechzig in den Top 3 der meist verpfiffenen Vereinen. Das ist doch ein Witz. Ich würde da auch als Vereinsveramtwortlicher mal auf die Barrikaden gehen und zumindest öffentlich ein Statement abgeben so wie CW damals.
Es kotzt nur noch an. Wenn dann zumindest auch der Gegner mal was falsch gegen sich gepfiffen bekommen würde…
Das grenzt für mich langsam an Vorsatz sorry.
Kevin möchte sich den Ball ganz normal auf bzw whsl sogar noch unter Hüfthöhe stoppen, wird von hinten umgemäht und fliegt dafür vom Platz. Das ist für mich an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten…achja Cottbus zuhause letzte Saison 😅
Umsomehr freuen mich die letzten vier Siege, denn man gewann eigentlich immer TROTZ des Schiris.
Thomas Spiesl ich forde eine weitere Eskalation deinerseits im nächsten Sechzger.de Talk. Bitte
Sprich mir wieder aus der Löwenseele! 😉🦁
Für das nächste Heimspiel mit nun komplett dezimierter Mannschaft und gegen das Spielstarke Verl wäre ich mit einem Punkt zufrieden.
Evtl bekommen wir ja einen unberechtigten 11er zugesprochen, damit sich irgendwas ausgleicht… 🤷🏼♂️
Beruhigt hab ich mich jetzt nicht!!
Löwengrüße aus Passau 😜🦁
Das war heute eine wirklich starke Leistung der ganzen Mannschaft. Hut ab!
Und zählt definitiv als Wiedergutmachung für das Regensburg-Spiel 😉
Ich weiß nicht genau, was Kauczinski da anders macht als seine Vorgänger – aber es wirkt.
Asche auf mein Haupt..als ich in Regensburg live in der Kurve viele unangenehme Situationen unter den Fans als auch ein katastrophales Spiel unserer Löwenprofis erlebt hatte, wollte ich erst wieder im neuen Jahr dabei sein, falls Sechzig unter den ersten fünf Plätzen rangieren würde. Eigentlich utopisch seiner Zeit. Dieses Spiel heute war wegweisend in Sachen Löwenkampfgeist. Kauczi hat mit dem Team den turnarround geschafft und nach dem vierten Sieg in Folge wünsche ich mir sehnlichst ein einziges Weihnachtsgeschenk: den 5. Löwensieg daheim gegen Verl und Gesundheit für alle Spieler und Löwenfans, damit wir eine phantastische Rückrunde und Aufholjagd gemeinsam erleben dürfen.
Sechzig in MÜNCHEN bleibt einzigartig und unvorhersehbar!
Ich liebe unseren T S V und freue mich sehr auf 2026 mit all seinen Entscheidungen rund um unseren Herzensverein.
Zum Spiel:
Die ersten 30 Minuten waren schon sehr zäh offensiv wie defensiv. Ingolstadt hat das gemacht, was inzwischen die meisten kapiert haben: Voet überladen oder die stärkste Offensivkraft auf ihn stellen – das führt regelmäßig zu Problemen.
Dem Gegentreffer geht ein vermeidbarer Ballverlust voraus, Voet fehlt in dem Moment hinten komplett und warum Reinthaler den Torschützen im Zentrum so frei stehen lässt, erschließt sich mir auch nicht.
Spätestens ab Minute 30 ging’s aber dann für uns los und der Ausgleich von Haugen noch vor der Pause war schon sehr verdient. Der Ausgleich kann schon auch zweimal vorher fallen, warum er lieber die schwerste Chance verwertet, kann er mir gerne Mal in Ruhe erklären 🫣😉
Weshalb Sabrina Wittmann meint, Ingolstadt hätte zur Halbzeit führen müssen und das auch noch mit mehr als einem Tor Unterschied, bleibt in meinen Augen ihr Geheimnis. Manch Parade von Dähne mag spektakulär ausgesehen haben, hochgefährlich empfand ich Ingolstadt auch in Halbzeit eins nicht wirklich.
In Halbzeit zwei spielen wir schon sehr dominanten Fußball und drücken Ingolstadt so lange hinten rein, bis endlich der zu diesem Zeitpunkt verdiente Führungstreffer fällt. Danach geht es mit großer Offensivkraft weiter, bis diese unsägliche gelb-rote Karte das Spiel zwar komplett verändert, aber zum Glück nicht um entscheidet: Denn Sechzig zeigt die neu gewonnene Cleverness und verteidigt hinten klug und konsequent statt sich zu Lücken oder Fehlern verleiten zu lassen.
Schade, dass Niederlechner den Sack mit seiner Großchance nicht komplett zu macht, dem hätte ich es von Herzen gegönnt!
Am Ende aber nach einer grandiosen Mannschaftsleistung ein insgesamt schon sehr verdienter Sieg!
Also das was die Löwen heute geboten haben, war absolut super.
Das hohe Anlaufen der Schanzer hat der Trainer erkannt und in HZ 2 voll dagegen gesteuert.
Der absolut schwächste Mann am Platz war mal wieder der Schiri – indiskutabel!
VAR light wird Zeit – aber nicht für uns In Liga 2 !!!
Die Moral und der Kampfeswille der kompletten Elf+ nach der unberechtigten Karte gegen Kevin war einmalig und so nicht zu erwarten. Voran Maier …
Jetzt noch einen 3er gegen Verl und dann ist Weihnachten nicht mehr zu überbieten
ELIL – Wir sind heute sowas von stolz auf Euch 🦁
Nach Sichtung der TV-Bilder bleibe ich bei dem, was ich im Stadion schon gesagt habe: Elfmeter für uns und Gelb für den Ingolstädter statt Gelb-Rot für Volland…
Wieso Gelb für den Ingolstädter? Es war nichts weiter als gefährliches Spiel des Ingolstädter Spielers und damit konsequenter weise indirekter Freistoß für uns. Persönliche Strafe sehe ich da nicht. Bin schon gespannt, was Rafati zu dieser Szene sagt.
Gefährliches Spiel ist es nur ohne Gegnerkontakt, mit Kontakt ist es Foul. Aus gefährlichem Spiel kann auch kein Elfmeter entstehen.
Gelb deshalb, weil der Ingolstädter Volland sieht und ihn rücksichtslos Kopf voraus und ohne eigenen Ballkontakt abräumt.
Meine Meinung bereits im Stadion und auch geblieben, nachdem ich das jetzt 20 mal im TV gesehen habe…
Wir müssen unbedingt raus aus dieser Liga. Allein schon wegen der Qualität der Schiedsrichter.
So werden unter Umständen ganze Spiele kaputt gemacht.
Da ist man doch wieder stolz ein Löwe 🦁 zu sein.
Starke Mannschaftsleistung!!!
Und leider auch Spieler..
Ich kann mich nicht erinnern, dass es in der Regionalliga so oft so krass schlecht war…
Zu 10t gegen 12 gewinnen, daran wird die Mannschaft wachsen. Auch auf kurzen Heimfahrten kann man viel trinken. Geil geil geil. Spruchband gegen Gräfer war auch on Point. Kann uns die bayrische vielleicht gegen Schiri-Willkür versichern?
Was stand da drauf?
Wortlaut weiß ich nicht mehr, aber in etwa:
Am Tisch mit der Stadt München sitzen nur in ein Amt gewählte Vertreter des Vereins! Auf eine staade Zeit Martin Gräfer
Hab’s gefunden:
Am runden Stadion-Tisch mit der Stadt
darf sitzen, wer ein Amt bei Sechzig hat
Staade Zeit für Martin Gräfer!
Sorry, aber diese blamablen und bodenlosen Schiedsrichterleistungen sind so nicht mehr hinzunehmen. Jedes Spiel ist irgendwas. Das macht eine ganze Saison kaputt. Dann führt den VAR Light ein, wenns zu schwer ist zum Pfeifen. Das gleicht sich über eine Saison nicht aus. Immer und immer wieder wird gegen uns gepfiffen, das kotzt langsam so krass an.
Umso stolzer bin ich auf die Mannschaft und jeden einzelnen Spieler, wie sie gefightet haben und den 3er mit nach Giesing gebracht haben. Danke euch, Jungs! Alle Männer der ersten Slf plus Auswechselspieler haben sich aufgerieben und in den Dienst der Mannschaft gestellt. Ich hoffe, dass Kauczinski und in der Rückrunde stabil bekommt.
Und natürlich Gute Besserung an die angeschlagenen Spieler, allen voran Sigurd Haugen!
Geiler Fight Jungs und Dankeschön!🤍💙
Diese Einheit heute, ich weiss nicht wann ich dass das letzte mal gesehen habe. Durch und durch Stolz auf alle vom ersten bis zum 12ten Mann! Auf Goldene Zeiten, geilster Verein der Welt💙
….und dass der Schiri Kevin rot gegeben hat dafür dass er den Ball auf Flankenhöhe annimmt, nur auf den Ball schaut, glaub sogar den Ball zuerst berührt und dann von hinten im 16er umgerast wird von einem euphorischen tiefen kopfballversuch, ist so bodenlos, da muss was passieren. Pfeifen die gegen uns pfeifen ist mittlerweile schon Standard und dann lässt der Schiri sich noch 5min vollquatschenbund und zieht rot. Unglaublich