Am Sonntag um 16:30 Uhr ist der TSV 1860 München zum Spitzenspiel beim MSV Duisburg zu Gast. Begleitet wird Münchens große Liebe von gut 1.600 Sechzger-Fans. Letzte Sitzplätze sind noch über das Online-Ticketing verfügbar, eine Tageskasse wird es hingegen nicht geben, wie bei der Löwenrunde vor dem Spiel bekanntgegeben wurde. Personell wird es wohl wenig Änderungen geben. Rückkehrer Jacobsen dürfte den verletzten Dordan im Zentrum ersetzen. Zudem gehört Althaus nach seiner Verletzung wieder zum Aufgebot der Weiß-Blauen. „Wir müssen auf den Punkt da sein“, forderte 1860-Coach Markus Kauczinski im Hinblick auf die Begegnung.

Althaus erstmals wieder im Spieltags-Kader

Personell müssen die Löwen weiterhin auf Deniz, Christiansen und Jakob verzichten. Bei Dulic ist laut Kauczinski Licht am Ende des Tunnels zu erkennen. „Er macht Schritt für Schritt. Ich hoffe, dass er nächste Woche wieder Teile des Trainings mitmachen kann“, sagte der Löwen-Coach. Nicht mit nach Duisburg fahren können zudem Dordan (Knieprobleme), Klose (Gehirnerschütterung) und Husic (krank). Aus der U21 hatte diese Woche Kiefersauer bei den Profis mit trainiert, über ihn sagte Kauczinski: „Er hat einen guten Eindruck hinterlassen und am ersten Tag gleich ein Traumtor gemacht. Er hat gezeigt, dass mit ihm zu rechnen ist“. Im Kader für das Match bei den Zebras steht er jedoch nicht, stattdessen rückt Althaus ins Aufgebot, der den Belastungstest bei den Amateuren am vergangenen Wochenende bestanden hat.

Kauczinski: „Langsam im Tunnel“

Im Hinblick auf die nächste Aufgabe beim Aufsteiger in Duisburg sagte der Löwen-Trainer: „Es war eine lange Woche. Wir freuen uns drauf, es kribbelt langsam. Wir haben morgen noch das Abschlusstraining und fliegen dann. Langsam sind wir im Tunnel, aber der Puls ist noch okay“. Duisburg habe eine gute Mannschaft mit vielen beweglichen und schnellen Spielern. „Wir erwarten, dass uns Duisburg unter Druck setzen möchte. Wir müssen den besten Tag erwischen, um dort bestehen zu können und dürfen ihnen keine Räume geben. Wir müssen auf den Punkt da sein. Ich habe das Gefühl, dass wir Duisburg auch zu Hause gefährlich werden können“. Das Hinspiel war Kauczinskis erstes Match als Löwentrainer, das sein Team mit 3:1 für sich entschied.

„Ein Spiel nach dem anderen“

Unter der Woche hatte Löwen-Präsident Gernot Mang bei einem Benefiz-Abend gesagt, die Löwen können auch die restlichen Spiele gewinnen. Dazu sagte Kauczinski auf Nachfrage von sechzger.de: „Mehr als Alles geht nicht. Wir schauen von einem Spiel zum anderen. Wir haben die nächste Aufgabe in Duisburg vor uns und machen uns keinen Kopf, was in zwei oder drei Wochen ist. Theoretisch ist natürlich alles möglich“. In Duisburg erwartet der Löwendompteur eine enge Begegnung gegen einen starken Gegner.

Mit den Löwenfans im Rücken

Vor allem die Duisburger Offensive sei sehr gefährlich „wenn man sie ins Rollen kommen lässt“, fügte Kauczinski an. Die Hausherren seien schwer berechenbar und hätten mit Lobinger noch einen Stoß-Stürmer hinzubekommen, „dem man keinen Raum geben darf“.
Das Team und der Trainer freuen sich trotz der fanunfreundlichen Anstoßzeit auf große Unterstützung von den Rängen. „Wir freuen uns drauf, das bekommt man mit, das pusht uns. Die Fans sind auch hinter uns gestanden, als es nicht so gelaufen ist. Da ist etwas gewachsen“, erklärte Kauczinski.

Neue Ideen für die Offensive

Im Training hätte er mit dem Team einiges ausprobiert, um nach vorne gefährlicher zu agieren. Eine Idee für Duisburg hat der Coach laut seinen Worten bereits im Kopf. Ob er sich auf die Rückkehr in seine Heimatregion freue, beantwortete der gebürtige Gelsenkirchener mit einem Schmunzeln auf den Lippen: „Ich werde dort nicht viel sehen. Wir fliegen hin, kommen spät an, bereiten uns dann auf das Spiel vor. Es werden einige Freunde ins Stadion kommen. Ich werde ein paar alte Gesichter sehen“.

Verfolgt das Spiel bei uns im Live-Ticker

Wie die Mannschaft und der Trainer freuen auch wir uns auf die Fahrt in den Pott. Alle Löwenfans, die am Sonntag nicht mit an die Wedau reisen können, informieren wir natürlich gerne wieder auf den Morgenstunden über die Anreise und das Vorprogramm der Löwenfans in der Region in unserem Live-Ticker!

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buschi

Wenn ich das richtig sehe sind schon weit mehr als 1.600 Tickets verkauft:

Steher ausverkauft = 1.200
Block 19 (Sitzplatz) hat ne Kapazität von 1.087 Plätzen, so wie das aktuell im Online-Buchungssystem aussieht sind davon 60% bereits weg, also gut 650; 660 klingt besser, so kämen wir auf bereits verkaufte 1.860 Tickets 😉

Gut 2.000 werden wir also locker

Last edited 27 Tage zuvor by buschi