Der Aufstieg ist nach der deutlichen 0:3-Niederlage in Cottbus endgültig abgehakt. Entsprechend können die Löwen ohne großen Druck ins nächste Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg am Sonntag um 19:30 Uhr gehen. Mit den Gästen haben die Sechzger noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen, als der TSV mit 0:4 unter die Räder kam. Bei der Löwenrunde vor dem Spiel sprach Trainer Markus Kauczinski über die personelle Situation und sagte unter anderem, er fordere auch weiterhin von seinem Team “Leidenschaft, Energie und Kampfgeist“.
Die personelle Lage bei 1860
Fehlen werden gegen Regensburg einmal mehr Deniz, Christiansen, Jakob und Verlaat. „Bei Jesper reagiert das Knie auf Belastung. Wir schauen da von Woche zu Woche“, sagte Kauczinski. Er kündigte zudem an: „Es wird Veränderungen geben“, ohne dabei konkret zu werden. Er werde „keine Geschenke verteilen“, sagte der Löwen-Coach weiter, Spielzeit müsse man sich auch weiterhin erarbeiten. „Das Gerüst ist da. Es wird die Chance für den einen oder anderen geben, der zuletzt weniger gespielt hat. Aber das werden nicht nur Junge sein“, erklärte Kauczinski. Rein aufgrund möglicher Erlöse aus dem DFB-Fördertopf werde er seine Aufstellung nicht ändern, erklärte er.
Kauczinski: „Es war für alle schwer“
In Bezug auf die letzten Tage seit der 0:3-Niederlage in Cottbus berichtete er: „Es war für alle schwer, dass wir nicht überzeugen konnten, dass nicht jeder an sein Maximum gekommen ist. Aber der Blick geht weiter nach vorne.“. Man wolle „jeden Platz, den man gutmachen kann, gutmachen“ und in allen verbleibenden sechs Ligaspielen „Leistung und Einstellung bringen, um auch vor den Fans das Gesicht zu wahren“, sagte Kauczinski weiter. „Energie, Leidenschaft und Kampf“, erwartet er auch weiterhin von jedem seiner Spieler.
Addition vieler kleiner Dinge führte zu 0:3
Angesprochen von sechzger.de auf die Gründe für die schwache Vorstellung seines Teams in Cottbus, antwortete der Löwen-Coach: „Es gibt nicht den einen Grund. Es war die Addition vieler kleiner Dinge. Die ersten 20 Minuten waren ordentlich, dann haben wir zu viele Chancen zugelassen. Das ging zu einfach. Wir haben viele schlechte Entscheidungen getroffen und uns so selbst in Probleme gebracht. In der zweiten Halbzeit hatten wir Phasen, wo das auf Augenhöhe war. Aber insgesamt war es zu wenig.“.
Niederlechner ist ein Kandidat, andere auch
Die Auswechslung von Danhof anstelle von Lippmann erklärte Kauczinski so: „Lippi hat nicht gut begonnen, die ersten beiden Gegentore fielen über seine Seite. Aber am Ende hatte er bessere Aktionen, kam in Dribblings. Ich habe Rittmüller für Danhof gebracht, weil er nachgelassen hat.“. Ob sich Niederlechner durch seinen Einsatz in Cottbus Chancen auf die Startelf gegen Regensburg erarbeitet hat, ließ der Trainer offen. „Er ist ein Kandidat, aber andere auch.“, sagte Kauczinski. Niederlechner habe zwei gute Aktionen im Spiel und zuletzt auch bessere Momente im Training gehabt.
Keine Systemumstellung geplant
Am angestammten System mit Dreierkette wird sich in den letzten sechs Liga-Spielen nichts ändern. „Es bleibt dabei. Ich fange nichts Neues an, wenn ich nicht die Zeit habe, die Dinge aufeinander abzustimmen.“, erläuterte der Sechzger-Trainer. Das System verschiebe sich im Spiel ohnehin immer mehr. „Das ist nicht mehr so starr wie auf dem Papier“, sagte er weiter. Wie die Startelf am Sonntag gegen Regensburg genau aussieht und wie das Spiel läuft, könnt ihr natürlich wieder bei uns im Live-Ticker verfolgen. Wir berichten ab den Mittagsstunden für Euch aus Giesing.











Kauczinski soll nicht nur quatschen u. labern, sondern machen u. handeln und zwar richtig. Sorry, aber ich habe nach der Pleite u. desolaten Leistung in Cottbus u. den letzten 4 Spielen mit nur 2 Punkten, 2 Niederlagen u. 2 Remis, erstmals so richtig die Schnauze voll von irgendwelchem Geschwurbel u. hochtrabenden Erfolgstheorien unseres Trainers, wie u. was man alles besser machen will u. wird(???) u. seinen praktisch diametral entgegengesetzten Leistungen mit seinem Team. Besonders was unsere desolaten, unzureichenden Offensivleistungen, Spiel- u. Offensivschwächen, konkret des Mittelfeldes, anbelangt. Begründungen mit angeblich “zu schwacher o. fehlender Kaderqualität, insbesondere des Mittelfeldkaders…falscher Kaderzusammenstellung”…usw. sind für mich billige Ausreden, die ich für falsch halte u. absolut nicht akzeptiere. Unsere Probleme sind hausgemacht. Die Spitzenteams der 3. haben auch keinen kompletten nominellen Spitzenkader u. müssen auch Verletzungen u. Ausfälle von Leistungsträgern u. Stammspielern verkraften u. kompensieren, schaffen das aber, anders als wir, offensichtlich viel besser. Beispiel: Hansa Rostock gegen MSV Duisburg am 29. Spieltag vor einigen Wochen, das Hansa trotz einiger Ausfälle von Stammkräften(!!!), auch im Spiel, mit einem fulminanten, beispielhaften, geradezu zauberhaften Angriffs-Offensiv-Feuerwerk aller erster Sahne 5:1 gewonnen hat – für mich ein Lehrbeispiel u. eines der besten 3 -Ligaspiele die ich gesehen habe.
Unser Kader ist qualitativ so gut, dass wir ganz oben unter den ersten 3-4-5 Teams mitmischen könnten u. müssten. Das wir da aber nicht mitmischen, hängt nicht wesentlich am fälschlicherweise oft erwähnten Kader u. an fehlender Kaderqualität, sondern hauptsächlich u. nicht zuletzt auch an der Leistung des Trainers mit seinem Trainerteam. MKau hat bei uns viel verbessert u. vorangebracht, besonders in der Defensive, allerdings, insbesondere in der Offensive u. konkret im MF, nicht so, wie es erforderlich u. möglich wäre, um ganz weit nach vorn zu kommen, wie es z.B. Osnabrück, Cottbus, Essen, Duisburg, Rostock o. Verl bisher geschafft haben.
Also, keine billigen Ausreden mehr, sondern Leistung, Verbesserungen u. Erfolg bzw. eine erfolgreiche Entwicklung, besonders im MF u. der gesamten Offensive! Das muss mit dem Kader, den wir haben, trotz Verletzungsausfälle u. vermeintlich evtl. vereinzelter Schwachpunkte im Kader, ein guter Trainer, für den ich MKau prinzipiell halte, über längere Zeit, die er ja nun auch bei uns ist, schon hinbekommen, besser als bis jetzt u. das erwarte ich auch von einem guten bis sehr guten Trainer wie MKau. Leider hinkt da MKau meinen Erwartungen doch um einiges hinterher, was mich etwas ärgert u. unzufrieden macht, denn unser Offensivbereich u. Angriffsspiel, Schwerpunkt MF, müsste bei sehr guter Trainings-Entwicklung unter einem hervorragenden, guten Trainer über die länger Zeit, die MKau nun schon bei uns Trainer ist, erheblich besser sein. Jammern über angeblich diese u. jene fehlenden “besseren(?)” Spieler ist inakzeptables Jammern auf hohem Niveau! Naja, zaubern kann keiner, so gut bis ideal u. optimal läuft es halt oft nicht, wie man es sich oft erhofft. Vielleicht u. hoffentlich bekommt es MKau in Zukunft über die Zeit immer besser hin u. führt uns nach oben, auch wenn es damit diese Saison nix mehr so richtig wird, dann aber auf jeden Fall nächste Saison.
Sorry, aber offensiv ist der Kader absolut schlecht zusammengestellt worden. Da ist es mir egal, was für tolle Namen da vorne stehen, sie passen nicht zusammen. Haugen und Volland sind die Einzigen, die konstant performen. Alle anderen vorne sind Licht und Schatten. Dazu hast du keine klassischen Flügelspieler und bist daher gezwungen, immer mit Schienenspielern zu spielen. Und Tempo hat die Altherrentruppe da vorne auch nicht, abgesehen von Haugen und Steinkötter.
Das sind die gleichen Plattitüden, wie sie Glöckner vor einem Jahr auch immer wieder angeführt hat:
“er fordere auch weiterhin von seinem Team “Leidenschaft, Energie und Kampfgeist“.
…👍😁ja, wenn er es als Trainer durch sein aktives Wirken u. sein Training, seine Vorbereitung, Taktik, trainierte Spielweise u. sein Spielsystem, mit seiner Aufstellung u. seinem ausgewählten Spielerkader nicht hinbekommt, kann er fordern was er will, ohne das seine Forderungen erfüllt werden.😉
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