Viele Löwen-Fans hatten es schon im Stadion vermutet, die TV-Bilder bestätigten dies wenig später. Der Elfmetertreffer von Thore Jacobsen beim 1:0-Sieg der Löwen gegen Hansa Rostock war ein sehr schmeichelhafter. In seiner Einschätzung auf liga3-online.de spricht Experte Babak Rafati von einer Fehlentscheidung – dieses Mal zu Gunsten der Löwen. Allerdings hätte Rostocks Voglsammer, wie schon im Live-Ticker betont, bereits in der Anfangsphase für sein Einsteigen gegen Reinthaler die Rote Karte sehen müssen.
Voglsammer hätte Rot sehen müssen
Nach 23 Minuten trat Voglsammer den Löwen Max Reinthaler auf Höhe der Mittelinie vor der Haupttribüne übel um und kam für das Vergehen mit Gelb davon. Ein Fehler von Schiedsrichter Jürgensen, wie Rafati betont:
Auch wenn Voglsammer auch den Ball spielt, geht er mit einem hohen Risiko in den Zweikampf und nimmt billigend in Kauf, die Gesundheit des Gegenspielers zu gefährden. Das Trefferbild ist auch klar, denn er trifft seinen Gegenspieler mit offener Sohle über dem Knöchel, sodass eine rote Karte zwingend vorgeschrieben ist. Eine Fehlentscheidung, lediglich die gelbe Karte zu zeigen.
Elfer für Sechzig eine Fehlentscheidung
In der 48. Minute zeigte Jürgensen dann etwas überraschend auf den Punkt. Philipp hatte von der linken Außenbahn geflankt und den angelegten Arm von Rostocks Gürleyen getroffen, der nach dem Spiel (verständlicherweise) außer sich war. Zu dieser Szene schreibt Rafati:
Bei einem Freistoß schlägt Keeper Dähne den Ball lang nach vorne. Dabei liegt keine Abseitsposition von Haugen auf der linken Außenbahn vor. Beim anschließenden Zweikampf legt Haugen zwar die Arme ein wenig auf die Schulter seines Gegenspielers auf, wie Verteidiger und Angreifer es immer tun, aber es liegt keinesfalls ein Foulspiel vor.
Anschließend kommt der Ball zu Philipp, und dieser schießt den Ball aus kurzer Entfernung an den Ellenbogen von Gürleyen. Dadurch, dass sich Gürleyen aber umdreht und den Arm am Körper angelegt hat, liegt kein strafbares Handspiel vor. Der Arm ist in natürlicher Haltung, sodass eine Fehlentscheidung vorliegt, auf Elfmeter zu entscheiden. Hier hätte der Schiedsrichter weiterspielen lassen sollen.
Fehlentscheidungen gleichen sich aus
Am Ende gleichen sich die Fehlentscheidungen also wohl aus. Selbst wenn der Elfmeter keiner war, so hätte Rostock eigentlich über eine Stunde in Unterzahl spielen müssen. Seis drum, für die Löwen war es jedenfalls ein eminent wichtiger Sieg, um den Spitzenteams halbwegs auf den Fersen zu bleiben.











Ja Löwen war eine 50 zu 50 Entscheidung, aber Rote Karte nicht, bis Freitag in Hoffenheim.
Also, erstens empfinde ich den Rafati als richtiges Gscheidhaferl, hinterher sind wir alle schlauer, aber er weiß immer alles besser. Nervt mich. Ich habe mir das jetzt auf einem vernünftigen Bildschirm noch ein paar mal angeschaut, auch weil ich es von der Stehhalle aus nicht 100% sehen konnte. Meiner Meinung nach, ist der Arm nicht angelegt, er dreht sich weg und bekommt den Ball in Höhe des Ellenbogens ab. Somit vergrößert er die Körperfläche auf die sogenannte unnatürliche Art und dann gibt’s Elfer.
Der Schiri hat ja nach dem Spiel, noch irgendeinem Rostocker Rot gegeben. Weiß wer da was?
Mei es war eine 50:50 Entscheidung und jeder hat eine unterschiedliche Wahrnehmung. Schwamm drüber.
Nach dem Spiel muß der Rostocker Co-Tr. zum Schiri gestürmt sein und hat whsl. nach einigen verbalen Attacken, Rot gesehen 😉
Genauso gab ich das auch gesehen.War m.M ein berechtigter Elfer.