Eine 16 Jahre lange Durststrecke fand heute Nachmittag in Giesing ein Ende: der TSV 1860 München besiegte Hansa Rostock in einem ausgeglichenen Spiel mit 1:0. Den Siegtreffer erzielte Thore Jacobsen in der 48. Minute per Handelfmeter.

Nur eine Änderung in der Startelf

Am 22.01.2010 gelang es 1860 München letztmals, einen Sieg gegen Hansa Rostock zu feiern. Die Torschützen für 1860 waren vor 16.800 Zuschauern in einem Stadion nördlich von München Benni Lauth und Stefan Aigner, der Rostocker Schöneberg steuerte ein Eigentor bei. Heute schickte Markus Kauczinski bis auf eine Position die selbe Startelf wie beim 5:0-Auswärtssieg gegen Havelse ins Rennen, um die Negativserie gegen die Kogge zu beenden. Volland kehrte für Hobsch nach Gelbsperre in die erste Elf zurück und agierte mit Philipp als eine Doppelzehn hinter Haugen als einziger Spitze.

Ausgeglichene erste Halbzeit

Beiden Teams war anzumerken, dass sie im Verfolgerduell wenig Fehler machen wollten und dennoch drei Punkte mitnehmen wollten. Hansa versteckte sich als Auswärtsmannschaft nicht und spielte bei Ballbesitz munter nach vorne. Die erste Chance hatte Voet für 1860, als er einen Kopfball nach Philipp-Flanke knapp am Tor der Hanseaten vorbei setzte. Danach beharkten sich beide Teams in Mittelfeld, so dass hüben wie drüben keine Torchancen zu verzeichnen waren. Einzig bemerkenswert in dieser Phase war eine dunkelgelbe Karte gegen Voglsammer, der Reinthaler mit hohem Bein brachial foulte.

Schifferl rettet das 0:0

Ernst wurde es erst wieder in der 28. Minute, als Schifferl nach einem Fernschuss von Gürleyen für den schon geschlagenen Dähne zwei Meter vor der Linie den Ball noch aus dem Strafraum befördern konnte. Bis zur Pause schenkten sich beide Teams weiterhin nichts und standen vor Allem in der Defensive bombensicher, so dass die 15.000 Zuschauer im ausverkauften Sechzgerstadion keine Torchancen mehr bestaunen konnte. Eine intensive, aber höhenpunktarme Partie ging mit einem gerechten 0:0 in die Pause.

Jacobsen nutzt Handelfmeter zur Löwenführung

Direkt nach der Pause spielte 1860 couragiert nach vorne. Philipp flankte in der 48. Minute von links in den Strafraum, Gürleyen sprang in Philipps Flanke und erwischte den Ball mit dem angelegten Arm. Schiri Jürgensen zeigte mit kurzer Verzögerung nach einem Hinweis des Linienrichters auf den Punkt. Sagen wir es mal so: es gab in dieser Saison schon klarere Handspiele gegen 1860, die keinen Elfmeter zur Folge hatten… Das war Thore Jacobsen wahrscheinlich egal, als er zum Elfmeter antrat und ihn per Panenka in die Tormitte zur 1:0-Führung für 1860 in die Maschen lupfte. Uphoff hatte sich für die rechte Ecke entschieden.

 

Jacobsen versenkt den Elfmeter per Panenka zum 1:0

Rostock mit wenigen Ausgleichschancen

Der Kogge blieb noch fast eine ganze Halbzeit, um wenigstens noch einen Punkt aus Giesing mizunehmen. Aber die Offensivbemühungen der Norddeutschen waren insgesamt zu harmlos, um die Defensive der Löwen ernsthaft in Gefahr zu bringen. Stattdessen hatte Danhof fast auf 2:0 für Sechzig gestellt. Haugen brachte den Ball von rechts in den Strafraum, wo er keinen Abnehmer fand. In der Folge landete der Ball bei Danhof, der ihn vom linken Strafraumeck knapp über den Querbalken schlenzte (65. Minute). Rostocks Trainer Brinkmann brachte in der 65. Minute Krauß für Mejdr und stellte auf Dreierkette um. Fortan machte Krauß über linke Rostocker Angriffsseite mehr Betrieb und sorgte für einige Unruhe in der Löwenabwehr.  In der 77. Minute kam Fatkic in aussichtreicher Position an die Kugel, setzte diese aber deutlich über den Kasten von Dähne.

Steinkötter sorgt für Entlastung

Kauczinski brachte Steinkötter für Philipp und Dordan für den angeschlagenen Torschützen Jacobsen. Vor allem Steinkötter fügte sich gut ins Spiel ein brachte viel Wind in die Umschaltsituationen des TSV 1860. In der 84. Minute konnte er eine flache Hereingabe von Haugen leider nicht zum erlösenden 2:0 verwerten. Eine letzte Ausgleichschance ließ Hansa in der 86. Minute ungenutzt, als Krauß den Ball von links flach ins Zentrum brachte und Hummel ihn knapp am langen Pfosten vorbei setzte.

1860 feiert Arbeitssieg gegen Hansa Rostock

Danach passierte nichts mehr und 1860 fuhr nach 16 Jahren den ersten Sieg gegen Hansa Rostock ein. Bei den Löwen fielen besonders der couragierte Danhof und “Dauerrenner” Haugen positiv auf. Auch Steinkötter zeigte nach seiner Einwechslung viel Übersicht und hätte mit etwas mehr Fortune sein erstes Heimtor erzielen können.

Gemeinsam feiern Mannschaft und Westkurve den ersten Sieg gegen Hansa Rostock seit 16 Jahren

Vor den beiden noch ausstehenden Sonntagsspielen liegt Sechzig mit 39 Punkten sechs Punkte hinter dem Relegationsplatz. Diesen belegt aktuell Energie Cottbus, das heute noch in Aue punkten kann. Am Freitag geht es für 1860 in Hoffenheim weiter. Das Spiel könnt Ihr natürlich im sechzger.de Liveticker wieder hautnah miterleben.

 

 

 

 

 

 

5 2 votes
Artikelbewertung
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
3 Comments
Newest
Oldest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments
Loewe Nobbi

Hallo Löwen, ja mit Glück und Kampf 3 Punkte geholt, bin am Freitag in Hoffenheim und mit 3 Punkten für uns sind wir im Rennen, mit Löwengruss 606060 Nobbi.

Loewe Nobbi

Hallo Löwen, ja mit Glück und Kampf 3 Punkte geholt, bin am Freitag in Hoffenheim und mit 3 Punkten für uns sind wir im Rennen, mit Löwengruss 606060 Nobbi.

Saschac

Das Glück war heute auf unserer Seite. Im Stadion habe ich gesagt geschenkter 11er. Aber schaut euch mal die Schiri.Cam an(Magenta) da sieht es aus als ob der Ball am Spieler vorbei gegangen wäre und er den Arm vor dem Körper hat. Also für den Schiri 11er.

Sehen uns in Hoffenheim!!!