Der TSV 1860 München hielt sich auch im letzten Testspiel der Saison 2026/27 schadlos. Der TSV gewann das Jubiläumsspiel zum 80-jährigen Bestehen des TSV Aindling vor etwa 1.000 Zuschauern mit 3:1. Dabei machten das Team der Löwen einen 0:1-Rückstand wett. Die Treffer für Münchens große Lieber erzielten Lance Fiedler, Finn Fodor und Loris Husci allesamt in der Schlussphase. “Heute war es einfach wichtig, das Spiel noch zu gewinnen. Das Positive, das wir mitnehmen können, war der Wille das Spiel noch zu gewinnen und das hat man in den letzten 20 Minuten gesehen”, resümierte TSV-Coach Alper Kayabunar nach dem Schlusspfiff. Am Dienstag um 18:30 Uhr steigt dann das erste Pflichtspiel in der ersten Runde des Toto-Pokals beim SV Eintracht Berglern. “Das ist das erste Pflichtspiel, wir nehmen das sehr ernst”, versprach der Löwen-Coach.

Neu formierte Mannschaft startet in Aindling

In Aindling starteten die Löwen mit einer neu formierten Mannschaft. Viele Spieler, die beim 5:1-Sieg gegen den TuS Geretsried am Freitag zum Bayernliga-Auftakt begonnen hatten, saßen in Aindling erst einmal auf der Bank. “Heute haben viele Spieler Einsatzzeit bekommen. Jetzt konzentrieren wir uns auf Dienstag”, sagte Kayabunar weiter.
Mit dabei waren auch Florian Niederlechner und Tunay Deniz. Beide kamen aber noch nicht zum Einsatz, sondern trainierten vor dem Anpfiff individuell. Nach vorne lief bei der jungen Löwen-Mannschaft, die von Samuel Althaus als Kapitän aufs Feld geführt wurden, im ersten Durchgang nicht viel zusammen. Beide Teams ließen im ersten Durchgang je eine Großchance liegen und es ging torlos in die Kabinen.

Aindling legt vor – 1860 dreht die Partie

Im zweiten Abschnitt gingen dann die Hausherren aus dem Nichts in Führung. Bevor bei den Gästen immer mehr Spieler aufs Feld kamen, die zur vermeintlichen Löwen-Startelf in der Regionalliga gehören dürften. Kurz nach dem 1:0 verletzte sich der Schiedsrichter und das Spiel wurde unterbrochen. Es dauerte etwas, bis aus dem Publikum ein neuer Linienrichter organisiert werden konnte. Die Pause tat den Gästen gut, die Hausherren verloren hingegen etwas ihre Linie. Mit etwas Anlaufzeit und nach zwei guten Möglichkeiten versenkte Lance Fiedler einen Freistoß aus etwa 20 Metern direkt zum Ausgleich in die Maschen. Finn Fodor brachte die Löwen per Kopf in Front. Den Schlusspunkt setzte dann Loris Husic nach einem durchdachten Rückpass an die Strafraumgrenze zum 3:1-Endstand.

Top organisiertes Event – Zufriedene Löwen

Das Spiel war wie aus Aindling gewohnt top organisiert, die Löwenfans waren am Ende zufrieden und wurden bestens versorgt. Die Anhänger des TSV 1860 machten sich mehrmals bemerkbar mit “Der TSV ist wieder da”-Gesängen und feuerten ihr Team, das in den alten raucherhaushaltsfarbenen Drittliga-Trikots auflief, lautstark an. Die Aindlinger Zuschauer feierten natürlich den Führungstreffer ihres Teams gebührend und so gingen am Ende alle 1.000 Gäste zufrieden nach Hause.

Coach Alper Kayabunar blickt nach vorne

“Wir haben immer gesagt, wir wollen uns von Woche zu Woche verbessern. Gerade am Freitag hat man gesehen, dass sich die Mannschaft nach vorne entwickelt hat”, sagte Kayabunar weiter, der heute als Chef-Coach der Sechzger verkündet worden war. “Es ist natürlich ein großer Traum. Ich bin hier in München geboren, das macht mich natürlich stolz, ich werde alles reinhauen, damit wir erfolgreich sind”, erklärte Kayabunar zu seiner Vertragsunterschrift. Es scheint laut Kayabunars Worten durchaus denkbar, das Florian Niederlechner bereits am Dienstag aufs Feld zurückkehrt, bei Tunay Deniz geht es erst einmal darum, wieder ins Mannschaftstraining einzusteigen.

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raineranton

Was sind “raucherhaushaltsfarbene” Trikots?🤔

North-East Lion

Schöne Formulierung. Sicherlich riechen sie vor dem Spiel noch besser… Ich fand dieses zweite Ausweichtrikot mit der grünen Beschriftung übrigens sehr gelungen. An den drei Trikotsätzen der vergangenen Saison hat´s jedenfalls nicht gelegen, dass es mit dem Aufstieg nichts wurde.