Für Linus Straßer und seine Konkurrenten im Slalom-Welctcup begann heute der Klassiker Monat Januar mit den Rennen in Adelboden, Wengen, Kitzbühel und Schladming. Den Anfang machte heute Abend der traditionsreiche Slalom auf der Miramonti in Madonna di Campiglio, auf der Straßer und Kollegen sich heute einen packenden Hundertstel-Krimi lieferten.
Erster Durchgang in Madonna: Straßer mit starkem Lauf
Als Linus Straßer mit der Startnummer 12 ins Rennen ging, lag das Feld der vor ihm Gestarteten schon sehr eng beisammen. Ein Slalom-Krimi mit Abständen im Hundertstelbereich zeichnete sich da bereits ab. Nachdem Straßer zuletzt Fahrten mit durchaus Luft nach oben zeigte, gelang dem Skilöwen im ersten Durchgang ein sehr starker Lauf. Bei der zweiten Zwischenzeit lag Straßer sogar in Führung. Leider konnte er den Spitzenplatz nicht bis ins Ziel verteidigen. Zur Halbzeit lag der Skilöwe mit 0,41 Sekunden Rückstand auf den führenden Finnen Eduard Hallberg auf Rang 7. Damit erarbeitete Straßer sich eine sehr gute Ausgangsposition für das Finale und hatte noch alle Chancen auf seinen zweiten Podiumsplatz nach 2022 in Madonna.
Straßer mit zwei Fehlern im zweiten Durchgang
Nicht weniger als 18 Läufer lagen zur Halbzeit innerhalb einer Sekunde Rückstand auf den Halbzeitführenden Hallberg. Im zweiten Durchgang war also Hochspannung angesagt. Dieser war weniger flüssig gesetzt als der erste und dementsprechend fielen zahlreiche Läufer aus. Straßer ging aggressiv in den zweiten Lauf und wollte Alles riskieren, um weiter nach vorne zu kommen. Dabei misslangen ihm zwei Geländeübergänge, die ihn wichtige Hundertstelsekunden in diesem engen Rennen kosteten. Durch diese zwei Fehler fiel Straßer in der Endabrechnung auf den 14. Rang mit 0,98 Sekunden Rückstand zurück.
Clement Noel gewinnt
Den Hundertstel-Krimi konnte der Franzose Clement Noel für sich entscheiden. Er lag am Ende 0,12 Sekunden vor Eduard Hallberg, der damit knapp seinen ersten Weltcup-Sieg verpasste. Das Stockerl komplettierte mit Paco Rassat (+0,37 Sekunden) ein weiterer Franzose. Der nächste Slalom findet bereits am Sonntag im schweizerischen Adelboden statt. Dort kann Straßer auf der guten Leistung des ersten Durchgangs aufbauen und sich hoffentlich weiter vorne platzieren.











Sind denn neben Linus Strasser noch andere Löwen bei Olympia dabei?
2022 gabs ja noch die Trick-Ski-Fahrerin Celia Funkler, und diesmal?
Danke!
Eventuell die Dorigo. Hat aber die Norm, zweimal unter den ersten 15 oder einmal unter die ersten 7 nicht annähernd erreicht.
Das wird eher nix.
Mmmmmhhh, von Platz 2-14 alle innerhalb einer einzigen Sekunde, da ist für die Zukunft noch vile möglich