In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. An dieser Stelle geht es um das letzte Heimspiel des TSV 1860 München in der Saison 2025/26 gegen den FC Ingolstadt, das am Samstag Nachmittag mit 1:2 verloren wurde.
Sabrina Wittmann (Trainerin Ingolstadt nach dem Spiel in der PK):
Ich finde, dass wir sehr gut in die Partie gekommen sind. Haben dann auch relativ früh die erste Großchance zum 1:0 durch Cello. Und dann, nach 20 Minuten sind wir ein bisschen in Passivität gefallen, haben verpasst, aus der Kette raus zu verteidigen, haben dann zu viele Strafraumszenen zugelassen, sind immer wieder ins Rückwärtsverteidigen gekommen. Was dann schon auch ne Phase war, wo wir viel aushalten mussten. Und in der zweiten Halbzeit wars ein offener Schlagabtausch. Ich hab trotzdem das Gefühl gehabt, dass wir unglaublich viel gelaufen sind, unglaublich viel gefightet haben, viele Spieler auch auf Positionen, die ihnen jetzt nicht bekannt waren. Und deswegen würd ich in Summe sagen, dass wir uns den Sieg heute verdient erkämpft haben.
Markus Kauczinski (nach dem Spiel bei MagentaSport):
Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Wir haben gut kombiniert. Wir haben viele Chancen gehabt. Wir müssen das Spiel… wir dürfen das Spiel hier auf keinen Fall verlieren. Wir haben einfach ne Phase in der zweiten Halbzeit, wo wir Unordnung haben, wo wir die beiden Tore kassieren. Wir müssen mindestens ein Tor noch machen. Ich bin nicht unzufrieden, die Jungs haben gut kombiniert, gut gespielt. Insgesamt – hört sich doof an – bin ich mit dem Auftritt zufrieden. Aber du darfst das nicht verlieren. Das zieht sich durch, dass wir einfach aus unseren Chancen viel zu wenig Tore machen.
Holger Kreitmayr (aus dem jahrelangen Kampf ums Stadion bekannter Löwenfan, gestern extra angereist):
Gemischte Gefühle in Giesing. Bitteres Ergebnis beim letzten Heimspiel, passend zum unterm Strich mal wieder enttäuschenden Saisonverlauf. Leider heute auch nicht ganz unverdient verloren. Einiges an Wehmut bei der Verabschiedung verdienter Spieler. Nicht alle Abgänge muss man verstehen.
Christian Jung (sechzger.de-Redakteur):
Die große Freude über das Startelfdebüt des Ama-Kapitäns Xaver Kiefersauer wurde durch einen über weite Strecken erneut leider sehr uninspirierten Auftritt getrübt. Das erste Saisontor vom Youngster Althaus war ein Highlight. Die Phase, in der die zwei Gegentore fielen, dann wieder frustrierend. Die letzten Minuten hat einer meiner Lieblingslöwen der letzten Jahre, Morris Schröter, nochmal rechts vorne gewirbelt. Das war gut. Leider waren seine beiden Abschlüsse aber nicht erfolgreich. Gestern also wieder ein auf und ab – wie die ganze Saison im Zeitraffer. Irgendwie folgerichtig, dass mit dieser Niederlage die Heimbilanz nicht zur besten seit dem Aufstieg führte – was bei einem Sieg nach Punkten der Fall gewesen wäre. Danach ging’s direkt nach Nürnberg, wo die Gäste auch eine eher dürftige Leistung zeigten. Die waren aber halt auch schon vorher Meister und Aufsteiger in die erste Liga.
Peter Gratz (sechzger.de-Redakteur):
Eine Niederlage gegen Ingolstadt nach eigener Führung. Das gestrige Spiel war ein Sinnbild für die gesamte Saison. Es gab gute Phasen (erste Halbzeit), aber insgesamt ist das einfach viel zu wenig. Die Lustlosigkeit der Mannschaft in der zweiten Hälfte übertrug sich auch auf mich und so ist mir diese Niederlage ziemlich egal. Positiv war der Auftritt von Xaver Kiefersauer der offensiv wie defensiv viel Verantwortung übernahm. Ein Wermutstropfen ist die anscheinend verletzungsbedingte Auswechslung von Samuel Althaus, hoffentlich ist da nix Gröberes passiert! Die Lethargie zum Saisonende, die unsere Mannschaft nun schon zum wiederholten Male an den Tag legt, macht mir Sorgen. Nun schafft es schon der nächste, der dritte (?) Trainer nicht, die Spannung hochzuhalten. Keine Ahnung, was es braucht, damit endlich wieder ein Team auf dem Rasen steht, das immer geil auf Sieg und Kampf ist – egal welcher Tabellenplatz oder Spieltag.
Xaver Kiefersauer (Startelfdebütant im Löwentrikot nach dem Spiel bei MagentaSport):
Es hat mich sehr gefreut, hier zu spielen, vor den ganzen Fans. War schon immer ein Traum von mir. Und auch die Vertragsunterschrift freut mich sehr, dass ich jetzt hier noch länger bleib. Da freu ich mich sehr drauf. Und dass wir nächste Saison Großes schaffen. (…) Schade, dass wir heute nicht gewonnen haben. Wir hatten die Chancen dazu. Wir hatten in der zweiten Halbzeit so 15 Minuten, wo wir’s verloren haben, weil wir einfach nicht mehr richtig reingekommen sind und dann zwei Tore kassiert haben. Ist leider so gewesen. Kann man nicht ändern, leider!











Die Typen mit dem dem Doppelhaler zu den Cops, möchte ich mal fragen, wie sie es sich ohne Polizei in diesem Land vorstellen.
Meine Meinung: AUAA
Vielleicht würden sich die (meist jungen) Menschen, die – speziell als Fußballfans – sehr viel staatlicher Repression und Drangsalierung ausgesetzt sind, eine andere Polizei und in vielen Fällen ein anderes polizeiliches Vorgehen wünschen. Wo steht, dass die gar keine Polizei haben wollen?
Dann solten sie möglicherweise mal ihr eigenes Verhalten überdenken und ändern.
Ich habe es noch nicht erlebt, das Repressalien und Drangsalierungen von den Polizisteün ausgehen.
Erlebe es nur immer wieder, dass wildgewordene “Fussballfans” schreiend und pöbelnd durch die Strassen ziehen.
Frau Wittmann ist nicht die Trainerin von 🐷furt. 👆
Love football. Hate copy+paste.
Danke für den Hinweis. Hab’s geändert.