Über 310.000 Euro wurden für die Kampagne Football for the People mittlerweile gespendet und noch immer rollt die Welle. Nun hat auch der ehemalige Vizepräsident Otto Steiner seine Kontakte spielen lassen, sodass auch Wigald Boning das Crowdfunding zugunsten des TSV 1860 München unterstützt.
Wigald Boning unterstützt Football for the People
Auf Instagram ruft der Moderator, Komiker und Sänger zu Spenden für die Löwen auf, nachdem bereits Otto Steiner in den sozialen Medien auf die Aktion aufmerksam gemacht hatte. Zur Einordnung der Posts sei festgehalten, dass Boning bei Instagram über 370.000 Follower hat, also durchaus eine beachtliche Reichweite.
Neben dem ehemaligen Mitglied des RTL Samstag Nacht-Ensembles hat auch TV-Richter Ulrich Wetzel ein Video-Statement auf Instagram gepostet und wirbt um Spenden für den TSV 1860 München. Auch Schauspieler und Regisseur Kida Khodr Ramadan hat sich inzwischen angeschlossen und ein Statement für Football for the People eingesprochen.
Wir bedanken uns für die Unterstützung für unsere Löwen und wünschen Football for the People weiterhin viel Erfolg!











Kida Khodr Ramadan mittlerweile auch. Wird ja langsam ein Who is Who der deutschen Fernsehlandschaft. Wann endlich Silbereisen und Böhmermann?
Super Aktion von Wigald Boning , das ist einer mit Herz und Charakter wie ich finde .
Mal eine Frage:
Was passiert denn, wenn sich jetzt ein Geldgeber findet der sagen wir mal 10 Millionen bezahlt und der iV zustimmt und damit die KGaA gerettet ist. Schauen dann e.V. und Hasan in die Röhre? Vorausgesetzt die Gläubiger stimmen zu, weiß aber nicht wer alles Gläubiger ist.
Dann hat der Geldgeber eine Gesellschaft ohne Spielrecht. Ergo: niemand wird dafür auch nur eine Million auf den Tisch legen
drei Möglichkeiten ergeben sich durch die Insolvenz der KG
Abwicklung Pleite (Name wird eingefroren oder Versteigert) Mechandising GmbH bleibt unberührt!
KGaA findet neuen Investor kein Spielrecht könnte man bei Willen aller ggf bekommen
KGaA wird vom alten Investor noch mal mit neuem Geld gepusht. Ismaik hat seine KG wieder aber auch ohne Spielrecht; eine leere Hülle aber hier könnte eine langfristige Strategie dahinter stehen wenn man alles bis zum Ende durchdenkt
Darf ich fragen von welcher langfristigen Strategie du redest?
Servus, könnte ich Dir sagen.
Habe nur die Sorge, dass es der eine oder andere wieder in den falschen Hals bekommt….Untergangszenarien usw. da habe ich keinen Bock mehr drauf. Eine ganz sachliche Analyse
Und was war nun der Zweck das du es erwähnst und dennoch nicht darüber reden möchtest?
Das wird mich auch interessieren. Hassan und eine langfristige Strategie? 2011 hatte ich noch die Hoffnung. Das war aber mal.
Der denkt von 12.°° bis Mittag. Wie soll da eine langfristige Strategie aussehen??
Wie und in welcher Form soll denn in deinem Szenario der Geldgeber investieren? Per Darlehen direkt an die KGaA? Durch Anteilskauf von HAM? Oder als zusätzlicher Gesellschafter mittels Kapitalerhöhung? Oder eine Kombination aus mehreren Optionen?
Meine rechtliche Einschätzung ist, dass das Insolvenzverfahren vom Tisch wäre, aber durch die wirksame Kündigung des Kooperationsvertrages das Spielrecht beim eV verbliebe. Ohne Spielbetrieb wäre die KGaA eine leere Hülle.
Das die KGaA die Spieler und weiteren Mitarbeiter nicht entsprechend ihrem Arbeitsvertrag beschäftigen können, haben die Spieler dort ein Sonderkündigungsrecht und können bei der Spielbetriebsgesellschaft oder anderen Arbeitgebern neue Verträge schließen.
Was die KGaA theoretisch behalten könnte, wäre dann die Infrastruktur (Ticketing) und der eV könnte nichts von der KGaA erwerben, sondern müsste alles mühsam neu erstellen. Ginge aber auch, worst case sind halt erstmal Papiertickets an der Tageskasse am Spieltag usw…
Das Szenario ist aber sehr unwahrscheinlich. Die 10.000.000 € einfach so in den Wind schießen, muss schon sehr viel Überfluss bedeuten!
Vielen Dank für diese ausführlichen Informationen. Ich dachte das Insolvenzverfahren wäre eröffnet und Dr. Liebig versucht erstmal die Firma und deren Mitarbeiter zu retten, deshalb der theoretische Gedanke mit einem fiktiven Geldgeber. Das mit dem Spielrecht wusste ich nicht.
Das wird kein rational handelnder Geldgeber tun.
Noch vor dem Start hätte also ein Geldgeber also mit 10 Millionen erst einmal 3/4 für de facto nichts zum Fenster rausgeblasen.
Wäre dann also die KGaA vor der Insolvenz gerettet, hätte der neue Geldgeber eine Hülle ohne Geschäftszweck. Ein paar Häuser und Sportplätze. Kein Spielrecht. 7.5 Millionen zum Fenster rausgeblasen. Aber 50 Mio Schulden bei HAM und HI2. Und dann? Sportplätze vermieten?
Davon abgesehen ist die KGaA nicht Eigentümer des Erbpachtgeländes. Das ist die Stadt München, und die kann einen Heimfall bei Insolvenz und eventuell anderen Anlässen (Zweckentfremdung, Untervermietung ohne Zustimmung) in die Wege leiten. Erfolgt also ein Schuldenschnitt im Insolvenzverfahren, fällt die Erbpacht an die Stadt heim.
Alles in allem:
Ein Geldgeber wird den Teufel tun, und in die leere Hülle mit einem Haufen Schulden 10 Millionen reinballern. Der Wert ist negativ. Der Geschäftszweck nicht vorhanden. Erwartete Einnahmen ebensowenig.
Vielen Dank für diese ausführlichen Informationen. Ich dachte das Insolvenzverfahren wäre eröffnet und Dr. Liebig versucht erstmal die Firma und deren Mitarbeiter zu retten, deshalb der theoretische Gedanke mit einem fiktiven Geldgeber. Das mit dem Spielrecht wusste ich nicht.