Ende August ist die italienische Serie C in die neue Saison gestartet – mit einem neuen System des Einsatzes von Videomaterial. FAS (englisch Football Video Support) heißt die dortige vereinfachte Variante, die statt des in der 1. und 2. deutschen Bundesliga genutzten VAR (Video Assistant Referee) zum Einsatz kommt. Eine Idee, die als Vorbild für die dritte Liga dienen könnte? Durchaus – zumindest unserer Meinung nach.
So funktioniert FAS
FAS ist eine einfache und kostensparende Variante, das ohnehin vorhandene Video-Material zu nutzen, ohne immense Kosten wie beim VAR zu generieren. Es braucht weder einen separaten Raum, noch eine separates Team. Am Spielfeldraum steht ein Offizieller an einer Video-Station. Bei Bedarf kann sich der Schiedsrichter dort gemeinsam mit dem Offiziellen strittige Szenen anschauen und seine Entscheidungen treffen.
Trainer können zwei Challenges nutzen
Zum Einsatz kommt FAS beispielweise nach einer Challenge von einem der beiden Trainer. Diese erhalten jeweils vor dem Spiel zwei Challenge-Karten, ähnlich wie beim (internationalen) Eishockey oder beim Volleyball. Damit können Sie eine Szene vom Schiedsrichter überprüfen lassen. Bleibt es bei der Entscheidung des Referees, so ist die Karte verloren, führt die Challenge zu einer anderen Entscheidung, so bekommt der jeweilige Trainer seine Karte zurück und kann sie erneut einsetzen.
Wann wird FAS genutzt?
Genutzt werden darf FAS nur bei Toren, Elfmetern, Platzverweisen oder der Verwechslung von Spielern (beispielsweise bei Verwarnungen). Auch der vierte Offizielle und Linienrichter können bei Tor-Szenen eingreifen und einen FAS-Einsatz veranlassen. Hier geht es zum Original-Bericht von tribuna.com. Auch das Portal Italiani hatte bereits berichtet.
Einfache Lösung für die dritte Liga
An dieser vereinfachten Variante des VAR könnte sich die dritte Liga ein Vorbild nehmen, um krasse Fehlentscheidungen, wie beispielsweise das nicht anerkannte Tor von Kozuki in der vergangenen Saison, als der Ball gut einen Meter hinter der Linie war, auszuschließen. Das Bildmaterial von MagentaSport steht ja ohnehin zur Verfügung…
Foto: Symbolbild aus der albanischen Liga











Dann hätte ich es gerne rückwirkend für die komplette letzte Saison gechallenged 😅 und wenn wir gerade dabei sind. Lassen wir gleich den Schiedsrichter komplett weg. Kann alles der Magenta TV Moderator übernehmen. Die Box und der Moderator werden über die Lautsprecheranlage zugeschaltet (ich weis bei uns oft gefährlich, da Stromausfall 🫢).
Spaß beiseite. Die Idee klingt gut. Diese Challenge, egal ob bei Tennis, Basketball etc. sind zwar Spielunterbrechungen aber so schlecht auch nicht. Und wenn ich sehe das Collina da seine Finger mit drin hatte, kann die Idee so schlecht nicht sein. Das war nämlich noch ein geiler Schiri.
Wie lange nach einer Schiedsrichterentscheidung hat man da als Mannschaft Zeit für den Einspruch? Muss das impulsiv geschehen oder geht das auch eine Stunde später, wenn sich alle Vereinsmeier auf der Tribüne gemeinsam einig sind?