Endlich ist die Pokalpause vorbei und es geht in der Liga weiter. Mit der Auswärtsfahrt nach Aachen steht das nächste Schmankerl auf dem Programm, das aber stand heute nicht den gleichen Sog wie letzte Saison ausübt. Trotzdem werden die Löwenfans in großer Zahl in die Kaiserstadt reisen, um hoffentlich die Punkte mit nach München zu nehmen. Nachdem es beim letzten Mal eher spielerische Schonkost gab, hoffen wir morgen natürlich auf ein Feuerwerk des TSV. Dieses gab es von schwarz-gelber Seite bis jetzt noch nicht, auf den Rängen der Heimkurve wird aber eine große Show erwartet! Wir sind gespannt, wenn es heißt Turn- und Sportverein München von 1860 gegen den Aachener Turn- und Sportverein Alemannia 1900 e.V.!
Aktuelles – Die Ausgangssituation
Den Start in die Saison hätte sich die Alemannia sicher etwas anders vorgestellt. Nach einem biederen 0:0 gegen Osnabrück und einer 2:4 Heimniederlage gegen die Zweitvertretung auf Hoffenheim steht man mit einem Zähler da. Nun folgen mit den Partien gegen die Löwen, Essen und Absteiger Ulm Termine bei denen auch nicht mit vielen Erfolgserlebnissen gerechnet werden kann. Außerdem plagen das Team von Neu-Trainer Benedetto Muzzicato große Verletzungssorgen, wodurch über einen langen Zeitraum nur rund 14 Feldspieler trainieren konnten.
Das Lazarett solle sich nun etwas gelichtet haben – Olschowsky, Lorch und Wiebe sind wieder Optionen – dafür fehlt Innenverteidiger Yarbrough am Samstag gesperrt. Vom Bollwerk der letzten Saison steht also maximal Strujic auf dem Rasen, da Kapitän Hanraths und Außenverteidiger Heister ebenfalls verletzt sind. Die Vorbereitung lief im Angesicht der Tatsache, dass Muzzicato aufgrund des überraschenden Abgangs von Heiner Backhaus nach Braunschweig nur einen Monat Zeit hatte, gut. Jedoch konnte man gegen keinen höherklassigen Gegner punkten. Zumindest im Landespokal konnte man einen souveränen Sieg verbuchen und gewann gegen den 1. FC Düren (Mittelrheinliga) mit 1:6.
Kader & Transfers
Nachdem man in der vergangenen Saison einen sehr großen Kader unterhielt, wurde in Aachen im Sommer gröber aussortiert. So stehen 17 Abgängen nur 11 Neuverpflichtungen gegenüber.
Bedeutsamster Abgang ist der 200 000€ schwere Transfer von Mittelfeldmann Soufiane El-Faouzi (22) zu Schalke 04. Weiters ging Freistoßspezialist Anton Heinz (ST, 27) zu den Amateuren an die Seitenstraße. Der frühere Einsergoalie Marcel Johnen (22) verstärkt den BVB II, während Charlison Benschop (ST, 35) die Zweitvertretung der Düsseldorfer Fortuna unterstützt. Der letztes Jahr gesetzte Innenverteidiger Patrick Nkoa (25) wollte sein Glück in der Schweiz beim FC Winterthur versuchen, ist aber aufgrund einer nicht erteilten Arbeitserlaubnis vereinslos. Auch ohne Verein steht Anas Bakhat (OM, 25) da, der in der Rückrunde noch zu den Leistungsträgern am Tivoli gehörte.
Verstärkt hat man sich mit einigen alten Bekannten. Stürmer Kwasi Wriedt (30) kommt aus der zweiten türkischen Liga nach Aachen, während Valmir Sulejmani (29, verletzt) in der dritten Liga verbleibt und Hannover II verlassen hat. Ebenfalls die Liga hält Jeremias Lorch (IV, 29), der aus Sandhausen an die holländische Grenze wechselt. Neben der ganzen Routine holte man auch einige Youngster in die Kaiserstadt. Stürmer Fabio Torsiello (20) ist aus Darmstadt geliehen und hat die letzte Spielzeit in Unterhaching verbracht. Matti Wagner (LV, 20) kennt die Liga ebenfalls. Die Leihgabe aus der Nürnberger Westvorstadt war letztes Jahr übergangsweise in Essen aktiv. Außerdem kam von Mainz II aus der Regionalliga mit Marc Richter (23) ein groß gewachsener Mann fürs offensive Mittelfeld.
Aktuell einsatzbereit sind von den verbliebenen Stützen der vergangenen Saison wenige, so etwa Sasa Strujic, Lukas Scepanik (OM, 31), sowie Gianluca Gaudino (DM, 28). Neben den im vorangegangenen Abschnitt Genannten, besteht das Aachener Lazarett noch u.a aus Kevin Goden (MS, 31) und Bentley Baxter Bahn (ZM, 32).
Neben dem Trainerwechsel, wurde auch auf der Kommandobrücke getauscht. Geschäftsführer Sascha Eller wurde nach Saisonende freigestellt, hier sollen insbesondere unvorteilhafte Deals mit Ausrüster “Capelli” und die Auslagerung des Fanshops an eine externe Firma ausschlaggebend gewesen sein. Diese Auslagerung wird, wie bei den Löwen, auch von der Fanszene sehr kritisch gesehen. Nachfolger ist mit Rachid Azzouzi ein im deutschen Fußball bekanntes Gesicht. Der 54-jährige stammt aus der Region, ist aber besonders durch seine langjährige Tätigkeit inklusive Bundesligaaufstieg beim Rivalen des FC Nürnberg aufgefallen.
Löwenpower: Kevin Goden (2021-23), Valmir Sulejmani (23/24)
Vereinsgeschichte
Im Dezember 1900 gründeten 18 Schüler den “Fußballclub Alemannia”, im Gegensatz zu vielen anderen Städten war der Fußball in Aachen zu dieser Zeit in den oberen Schulen schon etabliert. Wie hoch der erste Mitgliedsbeitrag war, erfahrt ihr übrigens in Talk Folge #185. Da es schon einen 1. FC Aachen gab, suchte man sich den Beinamen “Alemannia” aus. Grund für die Gründung war, auch Nicht-Mitschülern ein Mitspielen zu ermöglichen.
Der erste richtige Sportplatz war 1901 der Innenraum der Radrennbahn am Zoologischen Garten. Um an Meisterschaftsspielen teilnehmen zu dürfen trat man 1903 dem Verband bei und zog ein Jahr später auf den Waldspielplatz im Stadtwald um. In der Saison 1904/05 nahm der Klub dann das erste Mal an Pflichtspielen teil, eine Jugendabteilung und Vereinszeitung wurden gegründet.
1907/08 wurde man Meister des 1. Bezirks und zog auf den Sportplatz hinter dem Forsthaus Siegel um. Dieser Platz wurde zwar von der Stadt errichtet, erwies sich aber nicht als tauglich und so spielten die Gelb-Schwarzen fortan auf dem Sportplatz am Tivoli. Das Gelände ist bis heute die Heimat des ATSV. 1909 qualifizierte man sich für die 1. Ligaklasse, in der man bis 1913 spielte. Im ersten Weltkrieg kam der Spielbetrieb fast zum Erliegen, der Verein konnte sich aber in der Bezirksklasse halten und zum Ende hin wieder Erfolge feiern.
Im Jahre 1919 erfolgte dann eine Fusion mit den Aachener Turnverein von 1847. Der Verein hieß von da an wie heute, nur mit 1847 im Namen. In der Saison 1920/21 wurde man Meister im Westkreis und qualifizierte sich für die Rheingauliga. 1924 wurde die Fusion mit dem ATV aufgrund von Unstimmigkeiten wieder aufgehoben und der heutige Vereinsname angenommen.
1925 begann der Bau des alten Tivoli und des weiteren Vereinsgeländes, was in der Eröffnung des Stadions im Jahre 1928 mündete. So ging es auch sportlich bergauf und man konnte gute Leistungen in der Rheinbezirksliga zeigen, 1931 wurde man Bezirksmeister. Dieser Erfolg konnte in Folge zweimal wiederholt werden. Zu Beginn der NS-Zeit stieg der ATSV aus der Gauliga ab und spielte zum ersten Mal bis 1937 im Unterhaus. Nach dem Aufstieg qualifizierte man sich für und wurde dritter der deutschen Meisterschaft.
Während des zweiten Weltkriegs musste man wie fast alle Vereine in Kriegsspielgemeinschaften den Notbetrieb aufrechterhalten. Das Stadion wurde beschädigt und musste 45 wiederaufgebaut werden. Der Verein startete ab 1947 in der Oberliga West, in der man sich zuerst schwertat. Ab 1952 wurden die sportlichen Leistungen besser und im Stadion stand ab 1957 Europas modernste Flutlichtanlage.
Im Jahre 1960 war die Alemannia dann Westdeutschlands größter Verein mit über 3 000 Mitgliedern, beflügelt vom tollen Stadion und anhaltenden Erfolgen in der Liga. Trotz alle- dem wurde der ATSV nicht in die Bundesliga aufgenommen und musste, nach einer verständlichen, aber erfolglosen Klage, ab 1963 in der Regionalliga West antreten. Man wurde hier direkt überlegen Meister, blamierte sich aber in der Aufstiegsrunde. 1965 stieß man bis ins Finale des DFB-Pokal vor und wurde Zweiter in der Liga, der Aufstieg gelang abermals nicht. Dieser wurde dann 1967 realisiert, der Klassenerhalt geschafft und es ging als erster deutscher Klub auf Südamerika Tournee.
Mit teuren Neuverpflichtungen konnte in der zweiten Saison im Oberhaus dann sogar die Vizemeisterschaft errungen werden. Man hatte sich aber insgesamt, besonders finanziell, überhoben, musste 1970 absteigen und stand in der nächsten Zeit kurz vor der Insolvenz. Man konnte sich aber für die neu gegründete 2. Bundesliga qualifizieren. 1990 musste der Verein sogar den Gang in die Oberliga antreten, ab 1994 in der neuen Regionalliga, bis 1999 der Wiederaufstieg ins Unterhaus gelang.
Bis 2006 spielte man in der 2. Bundesliga gut mit und erreichte 2004 wieder das Pokalfinale. Als Pokalzweiter qualifizierte der ATSV sich damit für den UEFA-Cup. Durch die Einnahmen konnte sich der Verein wirtschaftlich erholen und man steig in der Saison 05/06 in die Bundesliga auf. Es folgte der direkte Wiederabstieg und man geriet im Zuge des Stadion-Neubaus wieder in finanzielle Schwierigkeiten. Trotz Hilfe der Stadt Aachen ging es turbulent weiter und die Alemannia fand sich 2012 in der 3. Liga wieder. Man wurde durchgereicht und stand 2013 in der Regionalliga am Abgrund.
Seitdem hat sich die Alemannia in der Regionalliga eher schwergetan und musste über 10 Jahre im Amateurbereich bleiben. Als negativer Höhepunkt bleibt ein weiteres Insolvenzverfahren, als positives Highlight stehen einige Zuschauerrekorde auf dieser Ebene. Im Herbst 2023 wurde dann Heiner Backhaus Trainer in Aachen. Dieser schaffte den “Turnaround” und brachte den ATSV, nach Platz 12 in der Vorsaison, wieder auf die Siegerstraße. 2024 gelang als Meister der Aufstieg in Liga 3 und damit die lang ersehnte Rückkehr in den Profifußball.
Die Alemannia vereint ca. 10 800 Mitglieder auf die Abteilungen Fußball, Frauenfußball, Handball (kein Spielbetrieb mehr), Leichtathletik, Tischtennis, Volleyball, Futsal, eSports und Tischfußball. Der Profifußball ist in die “TSV Alemannia Aachen GmbH” ausgegliedert, welche zu 100% dem Verein gehört.
Fanszene
Die Fanszene der Alemannia ist auf der Werner-Fuchs-Tribüne beheimatet und hat eine recht bewegte Geschichte vorzuweisen.
Seit 1999 gab es am Tivoli die “Aachen Ultras”, welche den Support organisierten. Nach Konflikten innerhalb der Gruppe, welche sich auf die gesamte Fanszene ausweiteten, spaltete sich 2010 die “Karlsbande” von den “Ultras” ab. Laut “KBU” sollen Meinungsverschiedenheiten zur Supportgestaltung und verschiedene Auffassungen von “Ultra” der Hauptgrund gewesen sein. Laut Medien und “ACU” ging es aber um die antifaschistische Ausrichtung, welche nicht mehr mitgetragen werden wollte.
So teilte sich die Szene, wobei die “KBU” mehr Unterstützung von Fanclubs und Hooligans erhielt. Von da an gab es auch tätliche Angriffe auf die übrigen “Ultras”, laut übereinstimmenden Medienberichten unter Beteiligung von Hooligans aus dem rechtsextremen Milieu. Nachdem eine für sie intolerable Eskalationsstufe erreicht war, entschlossen sich die “Aachen Ultras 1999” zur Auflösung im Jahre 2013. Zu diesem Thema lohnt sich auch ein Blick in die letzte Sonderausgabe des Stadionhefts der Gruppe, genannt “Mullejan”. Die “Karlsbande” hatte zu diesem Zeitpunkt ein Auftrittsverbot im Tivoli, welches aber seit der Ablösung des damaligen Vorstands bis zum heutigen Tage ignoriert, sowie nicht vom Verein durchgesetzt wird. Dieses bestand darin, dass die Benutzung des Namens “Karlsbande” im Stadion auf jedweden Medien untersagt war. Aus diesem Grund trat man für einige Zeit in Material mit der Aufschrift “Unerwünscht” auf.
Die “Karlsbande” ist noch immer die Hauptgruppe im Stadion und feiert am Samstag ihr 15-jähriges Bestehen. Sie gibt in unregelmäßigen Abstände das Stadionheft “Karlumne” , sowie das gleichnamige Jahresheft als Fanzine aus der Aachener Szene heraus. Seit 2014 hatte sich daneben die “Yellow Connection” etabliert, welche in der Hinrunde der letzten Saison nach Streitereien um die Benutzung der neuen Mikrofonanlage und weiteren Machtkämpfen auflöste. Auch der Verein spielte, u.a. mit kurzfristigen Stadionverboten, wieder eine eher unrühmliche bzw. unpassende Rolle. Teil der aktiven Fanszene, aber keine Ultragruppen, sind zudem die “Fahrgemeinschaft 520”, “Domwacht” und die “Monkey Fighters”. Außerdem gibt es noch die Hooligans der “Boxstaffel 520”. Der Dachverband der Fans, in dem viele Fanclubs organisiert sind, heißt, nach dem Standort der meisten Anhänger, “Werner-Fuchs-Tribüne”.
Weiters standen der Verein und die Szene des ATSV immer wieder wegen Verbindungen in die rechtsextreme Szene im Fokus. Nach dem Aufstieg gab es mehrere Artikel und Dokumentationen des ÖRR zu dem Thema, in dem besonders die Rolle der Hooligans von der “Boxstaffel 520” beleuchtet wird. Im Verein ist in der letzten Zeit, wie vom neuen Präsidenten Björn Jansen (ehemaliger Bürgermeister von Aachen, SPD) bekräftigt, anscheinend ein Umdenken eingetreten und so wird das offene zur Schau stellen rechtsextremer Gesinnung sowohl von Verein und Ordnungsdienst als auch von der aktiven Fanszene mittlerweile aktiv bekämpft. So wurde z.B. Personen in einschlägiger Kleidung beim letzten Spiel in Verl von den Ultras “freundlich” der Ausgang gezeigt.
Der ATSV pflegt (auf Ultraebene) eine Freundschaft zum niederländischen Klub Roda Kerkrade, sowie zum schwedischen Hauptstadtklub Hammarby IF. Wirklich große Feindschaften sind mir nicht bekannt, Abneigung gibt es aber zu fast allen Klubs aus dem näheren NRW. Besonders groß soll diese nach Gladbach, Essen und Wuppertal sein. Abseits von “Ultra” hat die Alemannia noch 79 offizielle Fanclubs.
Stadion
Der (neue) Tivoli in Aachen ist das größte Stadion der dritten Liga und bietet 32 960 Plätze sowie alle Schikanen, wie z.B. ein eigenes TV-Studio. Fertiggestellt wurde die Arena im Sommer 2009. Nach mehreren Vorfällen in der letzten Saison, wurden in der Sommerpause die unteren elf Reihen des Gäste-Sitzplatzbereichs in sogenannte “Safe-Standing”-Plätze umgewandelt. Diese sind robuster als herkömmliche Sitzschalen und können sowohl als Sitzplätze, als auch Stehränge mit Wellenbrecher genutzt werden. Für Fotos und genaueste Zahlen konsultiert am besten die Website des ATSV. In den Veranstaltungsräumen des Stadions befindet sich seit 2015 u.a. die “Spielbank Aachen”. Der Bau der Arena stürzte den Verein in eine schwere finanzielle Krise, welche in zwei Insolvenzverfahren mündeten.
Der Name der Aachener Stadien kommt vom Standort, welcher auf dem Grund des ehemaligen Gut Tivoli liegt. Das Stadion ist Teil des “Sportpark Soers” in dem auch das Reitstadion liegt in dem der “CHIO” ausgetragen wird. Weitere Infrastruktur sind ein Parkhaus und Trainingsplätze. Von den Kunstrasenplätzen, welche nach ausländischen Städten benannt sind, befindet sich u.a. der Platz “Alkmaar” oben auf dem Parkhaus. Die Namen sind die der Gegner aus der UEFA-Cup Saison 2005/06.
Wer sich noch für den alten Tivoli interessiert, dem sei dieser Artikel ans Herz gelegt: Tivoli Historie.
Trivia – Unnützes Wissen
- Die im letzten Jahr gegründeten Tischfußballer der Alemannia spielen auf (besonders im Seniorenbereich) auf dem höchsten Niveau.
- Der Aachener Dom samt Domschatz ist UNESCO-Welterbe.
- Sportlich ist Aachen besonders für den Reitsport bekannt, der CHIO Aachen ist das weltgrößte Turnier für u.a. Springreiten.
- Jährlich wird ein Seifenkistenrennen zwischen RWTH und FH Aachen ausgetragen.
- Die “Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz GmbH & Co. KG” gilt als Weltmarktführer bei Herbst- und Weihnachtsgebäck.
Der 3. Spieltag im Überblick
| Freitag | 19:00 Uhr | SV Wehen Wiesbaden – Rot-Weiss Essen |
|---|---|---|
| Samstag | 14:00 Uhr | VfB Stuttgart II – SC Verl 1924 |
| 14:00 Uhr | VfL 1899 Osnabrück – 1. FC Saarbrücken | |
| 14:00 Uhr | SSV Jahn Regensburg – 1. FC Schweinfurt 05 | |
| 14:00 Uhr | Aachener TSV Alemannia 1900 – TSV 1860 München | |
| 14:00 Uhr | TSG Hoffenheim II – FC Energie Cottbus | |
| 16:30 Uhr | MSV 02 Duisburg – SSV 1846 Ulm Fußball | |
| Sonntag | 13:30 Uhr | FC Ingolstadt 04 – FC Hansa Rostock |
| 16:30 Uhr | FC Erzgebirge Aue – TSV Havelse 1912 |
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| 19:30 Uhr | SV Waldhof Mannheim – FC Viktoria Köln 1904 |












