Am heutigen Freitag, dem letzten Tag des Trainingslager der Drittliga-Mannschaft im türkischen Belek, steht für die Profis des TSV 1860 München die Generalprobe an. Auf der Anlage des Suesi Sports Centers testen sie vor etwa 60 Löwen-Fans über 3×45 Minuten gegen den Schweizer Erstligisten FC Winterthur. Es ist der erste und einzige Test, bevor es am kommenden Samstag, 17. Januar, zu Hause gegen Rot-Weiss Essen wieder um Drittliga-Punkte geht. Wir berichten für Euch nach jedem der drei Drittel.
Erstes Drittel: Leicht überlegene Löwen führen 2:1
Mit der Startelf für die ersten 45 Minuten könnten die Sechzger möglicherweise auch in das erste Liga-Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Essen gehen. So agierte Althaus neben Maier und Volland im Zentrum. Voet, Reinthaler und Dulic bildeten die Dreierkette. Dähne stand zwischen den Pfosten. Lippmann und Jakob besetzten die Flügel und vorne stürmten Hobsch und Philipp.
Die Sechzger erwischten einen Traumstart. Winterthur lief nach dem Anstoß der Sechzger hoch an. Nach einem langen Ball war Philipp alleine durch und traf zur Führung. Nach einer Viertelstunde glichen die Schweizer durch einen vom stürmischen Wind verblasenen Freistoß aus etwa 20 Metern aus zum 1:1. Doch Hobsch schob nach einem Querpass freistehend ein zum 2:1-Pausenstand. Ein Abseitstor von Voet nach schöner Kombination wurde wegen Abseits nicht anerkannt.

Die Analyse der ersten 45 Minuten
Die Löwen waren zu Beginn weitgehend überlegen. Winterthur presste hoch und unterzog die TSV-Defensive so einer guten Belastungsprobe für den Ligastart. Eine kleine Schrecksekunde gab es kurz vor der ersten Pause, als Dulic nach einem Stürmerfoul verletzt zu Boden ging. Er zeigte sofort einen Wechsel an, zog die Fußballschuhe nach den ersten 45 Minuten aus, wurde aber am Platz nicht weiter behandelt.
Zweites Drittel: Löwen legen nach
Dulic verließ den Trainingsplatz in der ersten Pause in Richtung Hotel. Für ihn kam Schifferl zum Beginn des zweiten Drittels in die Partie. Gegen den Tabellenletzten der Schweizer Eliteliga starteten die Sechzger auch im zweiten Durchgang wieder schwungvoll in die Partie und drängten in die Offensive. Aus dem Spiel heraus kam von den Schweizern wenig, die nur nach Standardsituationen zu Strafraumaktionen kamen. Nach einer guten Stunde stellten die Löwen auf 3:1. Nach einem starken Angriff über links spielte Philipp das Leder quer. Volland schob im Zentrum ohne Probleme ein. Sechzig war weiter überlegen und erarbeitete sich einige Ecken. Weitere gute Chancen wurden nicht genutzt, sodass es lange Zeit beim 3:1 blieb. Unter anderem zog Althaus von links ab, scheiterte aber am Keeper.
Kauczinski wechselt nach 70 Minuten durch
Eine wahre Wechselflut gab es bei den Sechzgern dann nach 70 Minuten. Ins Spiel kamen Steinkötter, Jacobsen, Husic, Wolfram, Danhof und Rittmüller. Vom Feld gingen dafür Jakob, Torschütze Volland, Mauer, Althaus, der sehr umtriebige und auffällige Philipp und der zweite Torschütze Hobsch. Nach etwa zehn Minuten Eingewöhnungsphase übernahm auch die neuformierte Löwen-Mannschaft immer mehr das Zepter. Doch Winterthur brachte immer wieder einen Fuß in die Abschlüsse der Sechzger. Nach 80 Minuten kamen Fassmann und Schröter aufs Feld. Lippmann und Reinthaler hatten zeitgleich Feierabend. Husic schaltete sich gleich frech in die Offensive ein, doch es ging beim Stand von 3:1 für Münchens große Liebe zum zweiten Pausentee.
Drittel Drittel: Wolfram trifft zum 4:1
Mit neuen Schiedsrichtern ging es dann in die letzten 45 Minuten der Generalprobe des TSV 1860 München gegen den FC Winterthur. Bei den Löwen kam zum Schlussabschnitt Vollath für Dähne aufs Feld und auch der junge Dordan kam für Voet ins Spiel. Vollath musste auch gleich eingreifen und parierte eine Zwei-auf-Eins-Situation der Schweizer. Die “Wintis” agierten zu Beginn des dritten Durchgangs etwas engagierter. Dann wurde Wolfram im Strafraum gefoult, doch Jacobsen scheiterte vom Punkt am Keeper der Schweizer. Doch wenig später legte Wolfram nach Vorarbeit von Jacobsen das 4:1 für 1860 nach. Für die letzten 20 Minuten durfte dann noch Klose für Schröter ran und auch Qela kam noch für Vollath zu einem Einsatz. Klose scheiterte sogleich an der Querlatte. Die letzten Minuten musste 1860 in Unterzahl überstehen, da sich Wolfram verletzte, doch hinten brannte nichts mehr an.
Sechzig siegt verdient und deutlich
Am Ende blieb es beim 4:1-Sieg für die Münchner, die sich gegen den FC Winterthur auch in dieser Höhe verdient durchsetzten. Das Mittelfeld und vor allem die Defensive der Löwen standen weitgehend sicher. Nach vorne konnte man sich mit sehenswertem Aufbauspiel ein deutliches Chancenübergewicht herausarbeiten. Bleibt zu hoffen, dass Dulic (und natürlich Verlaat) nicht schlimmer verletzt sind. Am frühen Samstagmorgen geht es für die Sechzger mit der Maschine von Sun Express zurück in die bayrische Landeshauptstadt.












Oh Mann, Verlässt und Dulic fallen wohl beide gegen Essen aus. So langsam ist es nicht mehr lustig.
furchtbar der Kommentator im LöwenTV …..also wenn ich eine Schlaftablette bin dann lass ich die Finger von sowas……da gibts ganz sicher bessere oder dann eben ohne Kommentator dann schläft man wenigstens nicht ein….
Das Spiel war wesentlich besser und man hat gesehen das wir keinen Paniktransfer brauchen….