Rund 40 Minuten lang sprach Gernot Mang auf der gestrigen Mitgliederversammlung des TSV München von 1860 e.V. unter dem Tagesordnungspunkt 8a) Bericht des Präsidenten zu den über 1.000 Anwesenden. Und seine Rede kann aufgrund ihrer Inhalte in diesen bewegten Zeiten durchaus als historisch bezeichnet werden. Ein wichtiger kommunikativer Schritt im Befreiungskampf des Vereins. Hier gehen wir ausführlich auf die Ansprache des Oberlöwen ein.
Wenig Schlaf, viele Gespräche
Gleich zu Beginn seiner Ausführungen sprach Mang über seine ganz persönlichen Empfindungen angesichts der Entwicklungen der jüngsten Vergangenheit und kündigte maximale Offenheit an. Die Mitglieder lauschten gebannt. Immer wieder wurden die Ausführungen aber auch von lautstarkem Applaus unterbrochen. Kritische Zwischenrufe gab es auch, allerdings nur sehr vereinzelt und selten.
Die letzten Wochen waren hart für uns als Verein, für das gesamte Präsidium und für viele Mitarbeiter. Und ich bin mir sicher, auch für viele von euch. Ich habe in diesen letzten Wochen wirklich sehr wenig geschlafen. Ich habe, wie wir alle, viele Gespräche geführt. Wie lange haben wir einfach gewünscht, heute hier stehen zu können und zu dürfen und einfach nur über sportliche Erfolge zu sprechen. Aber das wäre nicht ehrlich und Ehrlichkeit sind wir diesem Verein und seinen Mitgliedern schuldig. Deshalb ist heute der Moment gekommen, in dem ich offen, transparent über die Lage sprechen möchte. Ihr habt ein Recht darauf zu erfahren, was in den vergangenen Monaten und vor allem in den letzten Wochen wirklich passiert ist, was hinter den Schlagzeilen stand, was verhandelt wurde, welche Entscheidungen getroffen wurden und vor allem warum diese Entscheidungen getroffen wurden.
Rückblick auf die vergangenen zehn Monate
Gernot Mang regte an, statt des Worts “Krise” von einem “Aufbruch” zu sprechen und die sich jetzt bietende Chance, einen “eigenen Weg zu gehen, ein neues Kapitel aufzuschlagen,” zu nutzen. “Wirtschaftlich solide, sportlich ambitioniert, transparent, unabhängig und getragen von den Menschen, die diesen Verein wirklich lieben.” Dann blickte er nochmal zurück auf die vergangenen zehn Monate, die bisherige Wirkenszeit seines Präsidiums. Mang erinnerte an die Euphorie vom Sommer 2025 mit einer sportlich ambitionierten Mannschaft, an die Neubesetzung des Aufsichtsrats nach dem gescheiterten Anteilsverkauf und den anfangs durchaus konstruktiven Austausch mit Hasan Ismaik: “Es war nicht alles negativ.” Nach der sportlich schlechten Entwicklung im Spätsommer und der gemeinsam beschlossenen Freistellung von Trainer Patrick Glöckner und Geschäftsführer Christian Werner nahm bekanntlich Manfred Paula seine Arbeit auf.
Mit der Bestellung von Manfred Paula wurde zum ersten Mal seit Jahren die Zusammenarbeit mit dem NLZ ernsthaft vorangetrieben. Die künstlichen Grenzen zwischen KGaA und NLZ sind gefallen. Das ist ein Fundament, das längst überfällig war!
Von der Gründung einer “Task Force” im Herbst 2025 berichtete Mang, die zum einen den geplanten Anteilsverkauf Hasan Ismaiks “wohlwollend unterstützen und begleiten” sollte. Zum anderen wurde damals mit der ernsthaften Sanierung der KGaA begonnen. Das operative Defizit der Gesellschaft konnte deutlich reduziert werden. Aufgrund bestehender Verträge könne allerdings das Defizit nicht innerhalb einer Saison auf Null reduziert werden. Auch diesen Teil der Zusammenarbeit mit HAM bezeichnete Mang als “professionell”. Bis zum 21. Mai diesen Jahres. Zur Verantwortung für den danach aufgetretenen Konflikt zwischen den Gesellschaftern erläuterte Mang:
Die hohen Ausgaben und damit das operative Defizit wurde über Jahre hinweg im dafür zuständigen Aufsichtsrat beschlossen. Und zwar stets mit der Mehrheit der HAM als sechzigprozentigem Gesellschafter und nicht selten gegen die Stimmen der VR-Vertreter, die vor der fehlenden Deckung warnten. Dies ist auch so protokolliert. (…) Und deshalb bitte ich wirklich darum, nicht reflexartig auf den e.V. zu zeigen, wenn es um Verantwortung geht. Und noch eine Richtigstellung: Es ist schlichtweg falsch, wenn in einem BR-Interview behauptet wird, die HAM habe nicht einmal eine Kaffeemaschine kaufen dürfen. Der Mehrheitsgesellschafter hatte in den letzten Jahren stets Budgethoheit. Das hat nichts mit der 50+1 zu tun. Alles andere ist eine bewusste Falschdarstellung.
Die Geschehnisse rund um den 3. Juni
Dass die kurzfristige Kündigung der Darlehen Ende Mai unwirksam war, haben mittlerweile drei unabhängige Anwaltskanzleien bestätigt. Als “kurios” bezeichnete Mang, dass der Vertrag von Geschäftsführer Manfred Paula noch wenige Tage vor dieser Kündigung vom Beirat einstimmig beschlossen wurde. Ausführlich und chronologisch ging er schließlich auf die Vorgänge rund um den 3. Juni 2026 ein. Man habe teilweise bis in die Morgenstunden in Meetings zusammengesessen und nach Lösungen gesucht, um den Nichterhalt der Drittligalizenz abzuwenden.
Am Morgen des 3. Juni haben wir einen vollständig ausformulierten Vertragsentwurf vorgelegt, freigegeben vom Aufsichtsrat, Verwaltungsrat, Präsidium und – und das ist ganz, ganz wichtig – von den insolvenzrechtlichen Beratern der KGaA. Der Entwurf war der HAM-Seite bereits seit Nachmittag, 2. Juni bekannt. Er wurde sofort abgelehnt, ohne Diskussion. Obwohl dieser Entwurf 90 % der Forderungen enthielt.
Die unvermeidbare Kündigung des Kooperationsvertrags
Die HAM-Vertreter bestanden auf die Streichung der Einschränkung ‘soweit verbandsrechtlich zulässig’ bei den Vereinbarungen, was allerdings für das Präsidium des e.V. nicht akzeptabel war, da man den Regularien des DFB und der DFL unterliege und sich darüber nicht hinwegsetzen könne. “Das ist keine Frage des guten Willens, sondern des Rechts.” Auch über die von HAM verlangte Verpfändung der Ticketeinnahmen der kommenden zwei Spielzeiten an einen den e.V.-Vertrtern “völlig unbekannten Dritten”, der anschließend die für den Lizenzerhalt nötigen Millionen bereitstellen sollte, berichtete Mang in seiner Rede. Und erläuterte nochmal, dass diese Forderungen – auch aufgrund persönlicher Haftung der Vertreter des Muttervereins – nicht erfüllbar waren.
Wir haben uns nach diesem Scheitern zusammengesetzt und hier ist etwas zusammengewachsen. Präsidium und Verwaltungsrat haben die Lage ehrlich bewertet. Ein ‘Weiter so’ war nicht möglich. Am 4. Juli um 19:15 hat das Präsidium den Kooperationsvertrag von 30. Mai 2011 mit der HAM fristlos gekündigt. Diese Entscheidung war das Ergebnis einer klaren Analyse. Ein Verein, der zum zweiten Mal in die Viertklassigkeit geschickt wird, der mit einem Partner zusammenarbeitet, der DFB-Richtlinien ignorieren will, der Ehrenamtliche in strafrechtliche Haftung zu drängen versucht und das Geld der Fans in Form von Ticketeinnahmen verpfänden will… Dieser Verein kann so nicht weitermachen! Nach 15 Jahren müssen wir uns eingestehen: Es war ein Missverständnis. Und jetzt ist der Moment gekommen, neue Wege zu gehen im Sinne des TSV München von 1860.
An dieser Stelle erhielt Gernot Mang wohl den lautesten Applaus seiner gesamten Rede. Dann widmete er sich der wichtigen Frage, wie es nun weitergehe mit dem TSV 1860. Eine Frage, die sich naturgemäß viele Fans im Moment stellen.
Wir haben noch einiges vor uns. Wir haben in der vergangenen Woche noch einmal alles versucht, um eine Einigung mit Hasan Ismaik zu erzielen. Konkret: Wir haben als e.V. Mitte dieser Woche ein Güteangebot abgestimmt mit Erwerb der 60% Anteile, inklusive des Merchandising gegen eine faire Vergleichszahlung im mittleren einstelligen Millionenbereich. Um Hasan einen guten Weg aus der Partnerschaft zu ermöglichen. Auf dieses Angebot wurde bislang von Seiten Ismaiks nicht ernsthaft eingegangen. Seit Mittwoch ist es da. Das finde ich auch sehr, sehr traurig. Dabei lag – nach den vorliegenden Informationen – gleichzeitig ein Angebot eines externen Investors mit deutlich geringeren finanziellen Gegenleistungen auf dem Tisch. Ich habe das Gefühl, dass Hasan Ismaik seine Anteile lieber jemandem anderen verkaufen will, als dem e.V. Das sagt vieles aus. Eine schnelle und gütliche Trennung von Hasan Ismaik, vielleicht das, was man als ‘Märchenlösung’ bezeichnet hat, bei der die Anteile in die Hände der Fans zurückgehen, ist damit in sehr weite Ferne gerückt. Die Zeit drängt! Nach aktuellem Stand wird die KGaA in der kommenden Woche Insolvenz anmelden müssen.
Anschließend ging Mang auf die ganz konkreten zu tätigenden Schritte nach der möglichen Anmeldung der Insolvenz ein. Den “Abschied vom Investorenmodell der vergangenen 15 Jahre” und die Gründung einer Spielbetriebsgesellschaft (zu der die Mitgliederverammlung ja später am Tage mit überwältigender Mehrheit die Zustimmung gab) benannte er konkret. Man wolle sich dann schnellstmöglich mit dem zuständigen Insolvenzverwalter zusammensetzen, um über die Themen Markenrechte, Dauerkarten und natürlich den Spielbetrieb in der bevorstehenden Saison zu sprechen. Eine “schlagkräftige Mannschaft” soll aufgebau werden, die diesem Verein auf dem Platz würdig sei. “Das schulden wir ihnen. Das schulden wir uns allen. Und das werden wir auch einhalten!”
Rekordmitgliederzahl: 29.000
Zum Ende seiner Rede wollte Gernot Mang – als Präsident des gesamten Turn- und Sportvereins – natürlich auch noch auf Themen eingehen, die explizit den Verein in seiner Breitensportausrichtung betreffen. Die erreichte Rekordmitgliederzahl von 29.000 wurde vermeldet, aber ebenso die den Verein bedrohende Zahl von 1,4 Millionen Euro Verlust, die man in den letzten Jahren angehäuft habe. “Jeder Stein” sei umgedreht worden, man habe Strukturen hinterfragt und sei nun auf dem guten Weg keine Verluste mehr zu machen. Im kommenden Geschäftsjahr rechne man für den e.V. mit einem Plus, was lediglich durch die Unsicherheit von Anwalts- und Gerichtskosten aus den möglichen Auseinandersetzungen mit dem KGaA-Gesellschafter noch in Gefahr geraten könne.
Grünwalderstadion: “Unsere Zukunft”
Als letzten Themenblock – für den Mang allerdings nur gut fünf Minuten aufwendete, nachdem das Thema ja noch an anderer Stelle in der Mitgliederversammlung ausführlich behandelt werden sollte – ging der Oberlöwe auf das Thema Sechzgerstadion ein. Mit einem Hinweis auf die zentrale Bedeutung des Spielorts der ersten Mannschaft der Löwenfußballer leitete er das Thema emotional ein.
So, eine Sache noch. Es ist etwas, was uns persönlich sehr viel bedeutet. Etwas, das nicht aus einer Notlage entstanden ist, sondern aus Überzeugung. Aus Liebe zu diesem Verein. Aus dem Glauben daran, dass wir eine Zukunft verdienen, die unserem Namen gerecht wird. Das Grünwalder Stadion. Unser Zuhause, unsere Zukunft. Dieses Stadion ist nicht irgendein Spielort. Es ist der Ort, an dem Generationen von Löwen gewonnen und verloren haben, geweint und gejubelt haben. Es ist der Ort, der uns zusammenhält. In guten Zeiten. In schlechten Zeiten. Und es ist der Ort, der uns in Zukunft gehören soll.
Seine Rede beendet Mang mit einer kämpferischen Aussage an die Mitglieder und Fans des TSV 1860 – aber auch an alle Kritiker und Beobachter im Umfeld der Löwen:
Wer am Ende immer noch behauptet, dieser Verein sei am Ende, der soll sich das merken: Der Verein lebt stärker denn je! Befreit sich von seinen Fesseln und zeigt Zähne. Und das sage ich mit vollem Stolz, mit voller Überzeugung: Wir sind der Verein!













Warum hat man mit den, jetzt im Raum schwebenden, 5 Millionen nicht die Lizenz für die 3. Liga gesichert? Ohne Erpressung durch HAM? Und wo kommt das Geld her?
Das Geld wäre da gewesen und es wurde der HAM natürlich auch ein Angebot unterbreitet. Am Verein ist es nicht gescheitert.
Sie hatten der HAM die Finanzierung der Lizenz angeboten, Ismaik hat diese Option abgelehnt.
Das Geld kommt vermutlich aus einem Sponsoring. Hierzu ist bisher nicht bekannt.
Ka klar, erst erpresst werden und zum Dank HI’s Investment mit 5Mio aus den Taschen des eV retten (das Investment mit der HAM an der KgaA hat HI höchstselbst an die Wand gefahren!). Dann hatte man ja gleich seine erpresserischen Bedingungen akzeptieren können. Ohne die 5 Mio
Um zum Dank dann bei nächster Gelegenheit wieder erpresst zu werden weil es ja gar so nachhaltig gut funktioniert im Miteinander mit HAM…
Die Überlegung HI Geld für die KGaA zu geben ist ganz einfach. Alle Strukturen sind schon da und man kann ALLE Verträge übernehmen. Jetzt muss der Verein ALLES neu aufbauen. Mitarbeiter, Spieler, Ticketing… 1000 Dinge die in der KGaA über die Jahre aufgebaut wurden.
Dieser Aufbau kostet Zeit und Geld … da wäre es vielleicht billiger gekommen die KGaA zu übernehmen.
Nicht zu vergessen die Merchandising GmbH, sie war auch im Angebot des e.V. enthalten.
Ja, 5 Mio für die 60% KgaA und Merch wäre absolut fair und in Ordnung gewesen. Mit Schuldenschnitt. Hab ich auch gestern auf der MV schon so gesehen.
Der Kollege aus Passau meinte aber ja wenn schon 5 Mio da sind dann hätte man die auch zur Rettung der KgaA und 3. Liga Lizenz verwenden sollen um die gekündigten Darlehen abzulösen. Und da hab ich eben was dagegen.
Nach meinem Kenntnisstand wurde das Geld aber vor der „4“ angeboten, nur von Herrn Ismaik abgelehnt.
Scheinbar war es ihm immer sehr wichtig, dass Geld nur aus „seinen“ Quellen kommt, zu seinen Bedingungen.
Damit ist jetzt hoffentlich Schluss.
off topic: weiß schon jemand von der sechzger.de familie etwas über die zweite. ich find die spiele auf dem trainingsgelände urentspannend und den charme (bier und semmel) sensationell. mir reicht auch wenn ich hier darüber informiert werde
und noch eine entschuldigung meinerseits für den letzten post, ich war ordentlich durch den wind, tut mir leid…..
Leider wissen auch wir darüber gar nichts!
Gab es gestern irgendwelche Aussagen wie es mit den Dauerkarten weitergeht? Wenn nicht offiziell dann vielleicht inoffizielle Info?
Bevor die Frage nach Insolvenz der KGaA und dem endgültigen Spielrecht nicht geklärt ist, wird man da nichts sagen können.
Ich kann nur empfehlen, sich das Geld über den Zahlungsabwickler zurück zu holen, falls das noch geht.
Du wirst das Geld aicher neu ausgeben können, aber wenns weg ist, ist es weg.
Naja, wenn zB ganz normal überwiesen wurde, kann man den Betrag nicht mehr zurückholen. Gernot Mang hat angekündigt, nach einer akzeptablen Lösung zu suchen; ich vertraue jetzt da mal drauf.
Und ja auch wichtig bleibt ein wieder mehr vereintes , geeintes Löwenfanlager!
Sechzig ist für Alle treuen Löwen Heimat und zweite Familie im Fußball-Herzen.
Bekämpft Euch nicht untereinander sondern sammelt alle Löwenkraft für Sechzig-Support und ggf. gegen unsere sportlichen Gegner.
A bisserl mehr Toleranz und Respekt für andere Meinungen bei klarer Sachlichkeit ohne Beleidigung…
UNITED SIXTIES
sags den Hasanis…
Jetzt lass halt mal wieder guad sei.
Da ist sicherlich der ein oder andere, der sich von OG nicht mehr vollumfänglich informiert fühlt, und jetzt hier vorbei schaut. Da bringt es wirklich nichts, Löwen mit anderem Informationsgehalt gleich abzukanzeln.
Trinkst lieber grad a Halbe in da Sonn!
Sorry, erlaube mir nicht einverstanden zu sein…Denken dass die alle nur “nicht informiert” sind ist genauso zu denken dass der Hasi auch nur “nicht informiert” war.. Beides ist falsch Genauso wie ihr Hasi wollen sie die Tatsachen nicht wissen – und das berechtigt jeden dem Kontra zu geben…
Ja, hier. Und es werden, denke ich, immer mehr werden. DB24 ist eigentlich nicht mehr lesbar. Finde es toll, wie fundiert und sachlich hier berichtet und diskutiert wird. Genauso stelle ich mir das vor.
Ich halte Mang für den richtigen Mann zur richtigen Zeit.
Was mich aber interessieren würde ist: Wie konnte man Robert Reisinger Jahre lang in seinem Amt bestätigen und huldigen um ihn schließlich noch nicht einmal zu entlasten?
RR war der richtige nach dem HAM-Desaster 16/27 und für den alternativlosen Weg zurück nach Giesing. Bis 2025 und dem unrealisierbaren Anteileverkauf an sog. Schweizer Investor und den letzten mit HAM vereinbarten Darlehensvertrag ohne Einbezogenen VR als Kontrollorgan.
Jetzt gilt es mit voller Unterstützung und Rückhalt wie gestern mit 99 % der MV den neuen Weg des Präsidiums als Fan und Mitglied zu begleiten- ggf. auch mitbeteiligen an einer Genossenschaft für unser freies 1 8 6 0 und Chance auf Stolz und mehr Erfolgen.
ELIL
Die Nicht-Entlastung gilt doch “nur” für dessen letzte Saison.
Das hat mit 24/25 zu tun. Ausserdem hat dem Reisinger keiner “gehuldigt” – wir sind hier nicht in Olching. Robert hat jahre lang viel aushalten müssen vom Hasi und Konsorten – dafür gebührt ihm Dank. Im letzten Jahr ist was passiert was einer Aufarbeitung bedarf – deswegen auch keine Entlastung.
Vorweg, ich bin kein Sechzger aber hoffe, dass das für euch gut ausgeht.
Leider sehr ich einige rechtliche Pfade für die HAM-Seite, von denen, wenn es blöd läuft, irgendeiner kleben bleibt- Um nicht im ersten Post hier direkt alles zu fluten, beschränke ich mich auf drei Beispiele.
Ohne Sortierung der Wahrscheinlichten oder gar “gerecht”-Wertung.
Sollte die Bayrische (wovon ich mal ausgehe) Hauptsponsor eurer neuen Fußball-GmbH werden und dort vermutlich dann mehr zahlen als bisher um die Finanzierung von Stadion und NLZ auch sicherzustellen, könnte HAM auf die Idee kommen wir klagen mal in die Richtung: die Bayrische hielt die KGaA bewusst unterfinanziert, hat sich mit dem eV abgesprochen. Nutzte die erste Chance zur Kündigung um mehr Einfluss zu bekommen, den sie dann hätte.
Klage gegen 50+1 ganz allgemein vorm EuGH
eine Klage gegen den DFB, da ja laut Verein die Kündigung der Sicherungszahlung nichtig ist, damit das Geld zum Stichtag ja vorhanden gewesen wäre und somit die Lizenz hätte vergeben werden müssen.
Ich weiß ja nichts über Deinen juristischen Backgroundund, ebensowenig inwieweit Du die entsprechenden Verträge zwischen e.V., KGaA und HAM, aber auch zwischen Die Bayerische und KGaA kennst, vermute aber, dass Du hier eher ins Blaue (sic!) zielst.
Ich kenne die Vetragstexte natürlich auch nicht, vermute aber, dass Die Bayerische ein Sonderkündigungsrecht bei Abstieg hatte. Da sie lediglich externer Partner der KGaA waren und kein Gesellschafter haben sie keinerlei Verpflichtungen dieser gegenüber. Somit kann niemals irgendeine Form einer „Unterfinanzierung“ (was soll denn das sein?) stattgefunden haben. Mit wem Die Bayerische zukünftig Verträge abschließt, geht HAM einen feuchten Kehricht an.
Wenn Ismaik ganz allgemein vor dem EuGH gegen 50+1 klagen will, soll er das machen, auf Rechtsstreitigkeiten aus der Vergangenheit hat das keinerlei Einfluss.
Beim letzten Punkt kapiere ich nicht, was Du genau meinst? Das Geld war zum Stichtag nicht auf dem Konto der KGaA, alles andere ist für die Lizenzerteilung irrelevant.
Da sehe ich nichts was mir Sorgen macht
1. Dass die Bayerische in der RL mehr zahlen soll als in der 3L sehe ich nicht. So gut kennen wir Herrn Gräfer inzwischen alle.
2. Das kann eines Tages schon geschehen, aber wenn dann ist das in vielen Jahren und hat mit uns nichts mehr zu tun.
3. Dass das Geld zum Stichtag dem DFB nicht nachgewiesen wurde ist eine unumstößliche Tatsache. Dass HAM vertragsbrüchig war indem sie das Geld nicht überwiesen haben bedeutet nicht dass sie das Geld rückwirkend überweisen können. Wenn du meinen Hund überfährst kann ich dich vielleicht auf Schadensersatz oder Schmerzensgeld verklagen aber ich kann von dir nicht gerichtlich einfordern dass mein Hund wieder lebt.
Der DFB hat da klare Verbandsrichtlinien. Zum Stichtag müssen die Auflagen – in diesem Fall der Nachweis der Liquidität – erfüllt sein. Daran wird sich gehalten, und Klagen dagegen in der Vergangenheit vor ordentlichen Gerichten haben fast immer zu einem Verweis auf die Verbandsgerichtsbarkeit geführt.
Die Anforderungen wurden nicht eingehalten. Das ist unbestritten. Der Einspruch läuft, weil 2.3 Millionen (statt 2.7 Millionen) auf einem Konto der Merchandise (statt der KGaA) lagen. Lizenznehmer und in der Pflicht, die Liquidität gegenüber dem DFB nachzuweisen, ist die KGaA. Der Verein hat damit nur bedingt etwas zu tun.
Die Auslegung der Verbandsrichtlinien ist sehr klar. Geld stand der KGaA nicht zur Verfügung. Der DFB macht sich im Zweifel gegenüber Havelse haftbar. Will auch seinen eigenen Zeitplan nicht torpedieren. Und hat sicherlich kein politisches Interesse daran, dass eine HAM, die versucht, den Verein dazu zu zwingen, Verbandsrecht zu umgehen (und dazu sich seit 15 Jahren weigert, 50+1 zu akzeptieren), wieder in der 3.Liga rumhampelt.
Insofern: Ich bin mir sehr sicher, dass der DFB da jeglichen juristischen Manövern sehr gelassen entgegen sieht. Die sind genauso froh, wenn sie den Störenfried los sind, wie wir.
Niemand kann in Frieden leben, wenn der Nachbar es nicht möchte. Und man kann auch nicht mit Menschen verhandeln, die unter “verhandeln” verstehen, dass alles so gemacht wird, wie sie es wollen.
Was die Zielsetzung des Anteilseigners angeht, weiß man nicht, ob er sie selbst überhaupt kennt. Bewusst einen Schaden von 20 Millionen Euro herbeizuführen, ist auf jeden Fall erstaunlich. Und kann rational nur mit bestehenden Zwängen hinsichtlich nicht vorhandener Liquidität einerseits oder Verpflichtungen gegenüber den unbekannten Dritten erklärt werden. Am Ende des Tages muss uns das egal sein. Ein Dritter, der sich von vornherein nicht an die Regeln des DFB halten möchte, hat bei uns nichts verloren. Denn wir müssen diese befolgen.
Geht die KGaA insolvent, wäre das ein passendes Ende. Nur schade um die 15-20 verlorenen Jahre.
Danke euch für den sehr ausführlichen Artikel über die Mitgliederversammlung. Auf gehts pack mas an. ELIL 🦁
Wer mich gestern besonders beeindruckt hat, war Peter Schäfer. Ehrlicherweise hatte ich den bisher nicht so auf dem Schirm. Sein Bericht war inhaltlich stark, klar und ohne große Umschweife. Richtig überzeugt hat mich aber vor allem, wie er die anschließenden kritischen und teilweise unsachlichen Fragen beantwortet hat – ruhig, souverän, eloquent und stets auf den Punkt. Davor ziehe ich meinen Hut. Da haben wir irgendwann nach Mang ein sehr guten Mann, der altersbedingt noch hoffentlich eine große Zukunft bei uns hat.
Wobei er bei der Frage eines Mitglieds, ob eine GmbH auch ein eV sein kann, doch sehr ins Straucheln kam. Ich vermute, er hat in diesem Moment erstmal die versteckte Kamera gesucht.
Streiche unsachliche Fragen, ersetze durch wilde Fragen…
Vielleicht dachte er in diesem Moment, er hätte Horst Schlämmer vor sich?
Spaß beiseite, meiner Einschätzung nach war die Frage unglücklich formuliert. Gemeint war wohl, ob die Rechtsform des Unternehmens nicht auch ein e. V. sein könnte. Schäfer verstand aber wohl, ob nicht der TSV 1860 e. V. es machen könnte.
Aber ansonsten fand ich es auch beeindruckend wie er diese Aufgabe souverän und humorvoll („Fähigkeiten des weiblichen Geschlechts“) gemeistert hat. Chapeau!
Vielen Dank für diesen ausführlichen Artikel. Leider werden ihn viele der kommentierenden auf den diversen Social-Media-Plattformen bzw. deren Seiten nicht lesen – es wäre gut, ihn auch dahin zu tragen :).
Die Kommunikation ist ja die große Achillesverse des TSV 1860 München.
Dass es immer die Fans sein müssen, welche die Wahrheit nach außen tragen müssen, halte ich schon für sehr schwer verdaulich.
Rückblickend auf die gestrige Veranstaltung frage ich mich, welche der Abstimmungen oder Wahlen denn bei einer hybriden Veranstaltung anders gelaufen wäre. Sicherlich keine! Im Gegenteil dazu würde man vielleicht deutlich mehr Leute von der Notwendigkeit der derzeit stattfindenden Konsequenzen überzeugen, wenn man die Veranstaltung für Mitglieder online streamt.
Nicht falsch verstehen: sechzger.de macht einen unfassbar guten Job. Ich weiß nicht, wo 1860 derzeit stehen würde, wenn es dieses Medium hier nicht geben würde.
Gleichzeitig ärgern wir uns aber immer noch mit einem weiteren Medium herum, welches Informationen bewusst vorenthält, Diskussionen einseitig gefährlich befeuert und Funktionäre gezielt attackiert. Dieses Medium hat es ja geschafft, die Mitgliederversammlung zu einem Ort wilder Horden zu stilisieren um es gleichzeitig zu delegitimieren. In diesem Medium wird suggeriert, dass die Versammlung nicht rechtskräftig sein könne, weil dort gemordet und gebrandschatzt wird. Tatsächlich wissen alle, die regelmäßig zur Versammlung gehen, dass das Gegenteil der Fall ist.
Trotzdem muss es mittelfristig sein, dass der TSV 1860 München wieder eigenständig “vor die Welle” kommt, damit nicht weiterhin zwar intern ordentlich kommuniziert und gearbeitet wird, “da draußen” sich die Leute aber ihre Informationen von jemandem abholen, der mit dem TSV 1860 München halt überhaupt nichts wirklich zu tun hat.
Mit dem Wissen der letzten 15 Jahre, dass sich Vernunft und Sacharbeit in den Gremien des TSV 1860 München e.V. immer auch in positiven Wahlergebnissen niederschlägt, kann man vielleicht tatsächlich irgendwann über eine hybride Veranstaltung nachdenken.
Wobei Rechtssicherheit und Manipulationsvorbeugung natürlich immer das A und O sein müssen. Und natürlich werde ich immer weiter Fan der Mitgliederversammlung in Präsenz sein. Aber die Nacharbeit, es “da draußen” immer allen Leuten zu erklären, “weil beim Griss stehts ja anders”, ist schon äußerst zermürbend.
Für mich war es gestern einfach nur gut zu hören, der e.V. hat eine Vision für die Zukunft. Was da ab dem 21.5. über unseren Verein gekommen war, stell ich mir als den absoluten Horror für alle die sich im e.V. engagieren, Präsidium, VR etc.. vor. Ich weiß nicht wirklich, wie man da so ein Tagesgeschäft organisieren kann, der eigentliche Hauptberuf auf der Strecke bleiben muss. Da schon mal Danke an Alle für das gezeigte Herzblut.
Und ja Gernot Mang wusste um die Schwierigkeit der bevorstehenden Aufgaben. Am 12.02. war Gernot Mang beim Talk auf der “Blauen Couch” von Bayern1 und man konnte da schon sein enormes Engagement heraushören, wie er sich für den e.V. engagiert. In seiner gestrigen Rede im Zenith kam das auch perfekt und glaubwürdig zum Tragen.
Wie immer vielen, vielen Dank für eure Berichterstattung. Vor allem mit den ausführlichen Zitaten ist das wirklich sehr wertvoll für alle, die aus welchem Grund auch immer am Sonntag nicht dabei sein konnten.
Ich habe das Gefühl, dass Hasan Ismaik seine Anteile lieber jemandem anderen verkaufen will, als dem e.V. Das sagt vieles aus. Eine schnelle und gütliche Trennung von Hasan Ismaik, vielleicht das, was man als ‘Märchenlösung’ bezeichnet hat, bei der die Anteile in die Hände der Fans zurückgehen, ist damit in sehr weite Ferne gerückt.
Das ist natürlich sehr schade, aber war leider abzusehen dass von dieser Seite aus noch Steine in den Weg gelegt werden. Interessant finde ich, dass seit dem Privatjet-Bild auch auf Ismaiks Kanälen Funkstille herrscht. Klammert die HAM-Seite sich doch noch an den letzten Strohhalm und hofft dass der DFB irgendetwas zu ihren “Gunsten” entscheidet?
Mag sein, dass sie das noch hoffen. Aber Funkstille herrscht meiner Meinung nach weil die MV vorbei ist.
Leider sind die Boulevardzeitungen brutal schmierig. Bin eben am Zeitungskasten vorbei gegangen. Die Headline der “AZ” “Das gibt´s nur bei 1860 – Insolvenz, die Löwen feiern es!”in Kombination mit einem komplett aus dem Kontext gerissenen Foto und einer dümmlichen KI-Illustration, finde ich journalistisch unterste Schublade. Auf dem Bild sieht man ein applaudierndes Löwenpräsidium, das aber tatsächlich den Sechzger-Musikanten Beifall klatscht, nicht wie suggeriert einer Insolvenz. Ist das euer Ernst, Abendzeitung? Ich finde sowas erbärmlich.
Da stimme ich Dir vollumfänglich zu.
… die Wahrheit tut manchmal leider weh.
Mang hat nichts erreicht und lässt sich dafür auch noch von Fans feiern, die glube und einfach gar nicht wissen was überhaupt eine Insolvenz bedeutet.
Auf der Mitgliederversammlung waren gerade mal 1000.
Die Löwenfamilie ist aber weit größer und auch toleranter gegenüber anderen Meinungen.
Die Schuld an nur einer Person auszumachen ist sehr schwach und ungerecht.
Mang wird zum Glück auch früher oder später Geschichte sein.
Lieber Loewenstark, so wie du schreibst warst du offensichtlich gestern nicht dabei. Es ist schon eigenartig, dass nur die gestern Anwesenden zu 95% an einem Strang ziehen.
Leider kannst du auch keine an dich gerichteten Fragen aus dem Blog der Mitgliederversammlung 2026 beantworten.
Entweder du weißt es nicht oder es passt nicht zu deinen polemischen und inhaltslosen Kommentaren.
Bravo Löwenstark ist auch meine Meinung, mit dieser Mannschaft z.Z. spielen wir gegen den Regio Abstieg.
Weshalb kann noch keine schlagkräftige Mannschaft geplant werden?
Bitte um fundierte Gründe
Aktuell hat niemand die Befugniss eine Mannschaft zu erstellen. Die KgaA hat keine Lizenz, und der eV dafür noch keine Rechtssicherheit. Dass zu Saisonstart mit Sicherheit eine andere 11 auf dem Platz steht als wir jetzt auf dem Papier haben, sollte eigentlich selbstverständlich sein.
Dann hoffentlich ohne dich als “Fan”, Hasani?
Nur damit ich weiß von was wir reden: Welche der gestrigen Abstimmungen oder Wahlen wäre denn deiner Meinung nach anders ausgefallen, wenn statt der 3,5% der Mitglieder (von mir aus) 35% der Mitglieder anwesend gewesen wären? Und weshalb wäre die entsprechende Wahl oder Abstimmung anders ausgefallen?
Und weiter? Schon mal was von statistischen Verteilungen gehört? Die “anderen Meinungen” waren übrigens sehr wohl vertreten, allerdings eben in der Minderheit. Das gilt es vielleicht mal zu akzeptieren. Ihr glaubt wohl auch alle 1.000 Anwesenden waren aus Giesing gewesen, wo man wohl irgendwas ins Trinkwasser mischt, damit alle die Verzwergung von 1860 zum Ziel haben?
Vorsicht mit Sarkasmus, die Leser von mordor24 glauben das sofort … und trinken dann nix mehr.
Hasani, magst du uns glücklich machen und ab sofort Geschichte werden für unseren Verein. Hier hast du nämlich nichts verloren, nach dem Stuss zu urteilen , den du verzapfst…
Muss so ein sinnbefreiter Beitrag unbedingt sein? Ich glaube wir brauchen jetzt jedes Mitglied
Da stimme ich dir zu Christian, gerade jetzt ist es wichtig nicht gegeneinander zu kämpfen sondern miteinander.
Und der Weg wurde bei der MV klar vorgegeben.
Sehr geil – die Hasanis kämpfen gegen uns und wir sollen “mit” dene kämpfen? Wie soll das funktionieren? Ich würde es klasse finden wenn die alle austreten würden … 300 Mitglieder weniger dafür Ruhe im Verein und alle ziehen an einem Strang…
Nein, solche subversiven “Mitglieder” brauchen wir nicht… auf die 100€ kommts auch nicht an..
Mitglieder, die absichtlich in 3Zeilern substanzloses Zeug verbreiten und dann bei Nachfragen die Diskussion verlassen helfen 60 wie genau?
lass ihn doch mal Antworten liefern 😉
Lieber Tomcat4eva,
zügle Dich bitte in Deiner Wortwahl und unterlasse es, darüber zu urteilen, wer hier willkommen ist und wer nicht. Dafür gibt es hier Administratoren und zu denen gehörst Du nicht.
Hmm – ich könnte natürlich jetzt auch anfangen dass es meine Meinung ist und die muss auch zugelassen werden, aber ich lasse es lieber.Falls ihr heiliger als der Papst sein wollt , meinetwegen..
Ja, lass es lieber.
…entscheiden wir dann doch lieber selber.
Mit “hier” meinte ich den Verein, nicht diese Seite. … Aber auch dass muss ich dem Ethikrat überlassen… ich weiss … ich weiss…
Sehr gut Stefan – diese Arroganz und Selbstverliebtheit geht gar nicht. Hier im Forum fehl am Platz!
Die “Wahrheit”…
Die Wahrheit ist, dass die KGaA seit 20 Jahren überschuldet ist. Und dass man mit Ismaik einen Vertrag eingegangen ist, dass er Liquidität bereit stellt. Dies hat er jetzt zum zweiten Mal nicht getan.
Bei der “Schuld” gibt es viele Facetten. Eine sind AA-Bau und AA-Verträge unter Auer. Das war die Erbsünde. Gewachsen auf dem Mist des Vereins unter KHW und Auer. Dann kamen Abstieg und Alles-Oder-Nichts-Saison unter Auer. Dann gab es zahlreiche Eskapaden unter der Führung von Ziffzer (AA Anteile verschleudert & Mietvertrag eingegangen), Stoffers (mal wieder alles oder nichts) und dann unter dem Präsidium Schneider mit dem Anteilsverkauf an Ismaik statt Genossenschaftslösung. Dann kam die Saison 16/17 mit “alles oder nichts” Marke Ismaik. Seitdem Siechtum mit Geld zu wenig zu leben und zu viel zu sterben.
Und jetzt der letzte Monat, in dem von heute auf morgen bestehende Verträge unrechtmäßig gekündigt wurden und ein Lizenzentzug vom Zaun gebrochen wurde. Da ist die Verantwortlichkeit doch vollumfänglich der Presse zu entnehmen. Zum Beispiel der Süddeutschen. Oder auch sechzger.de. Und man kann durchaus zwischen PR und Wahrheit unterscheiden. Denn da gibt es eine Partei, die transparent ihre Handlungen und Motivationen darlegt. Und eine andere, die mit wilden Verschwörungstheorien um sich wirft, Schuldvorwürfe macht und letztendlich immer die Partei ist, die die letzte Entscheidung hat.
Dem Präsidium Mang eine wie auch immer geartete “Schuld” an diesem Sachverhalt zuschieben zu wollen, ist hanebüchen. Einen bewußten Rechtsbruch zu verantworten? Wird kein Vereinsfunktionär machen. Würdest Du das machen? Rechtswidrige Verträge unterschreiben und Dich persönlich in die Haftung begeben, entgegen jeglichem anwaltlichen Rat? Deine ganze Existenz gefährden? Ich hoffe nicht.
ach komm, wem kommst du mit sachlichen Argumenten – das ist doch “Hr. Reisinger, ich will Bundesliga sofort!”- Meute. Für die ist immer der Reisinger schuld…ehh… Mang…eh…Grün-gold Giesing…
Äh, hast du überhaupt verstanden, was @Esperanza geschrieben hat? Es ging um manipulierenden, unwahren Journalismus und nicht darum ob 1000 Mitglieder da waren oder was du da sonst für wirre Aussagen tätigst. Sind eh ziemlich unverständlich deine Sätze.
Das macht halt eine Diskussion mit euch Grissmaiks quasi unmöglich, da ihr nur das zum 100x wiederkäut, was der Blogger vorgibt.
Wenn Du Dir eine Freude machen möchtest, schau statt AZ/TZ etc. in die neue “11 Freunde”-Ausgabe 😉
Fernab vom Boulevard und schon auf Seite 3 mit einem klaren Statement dass wir mit der Kündigung des Kooperationsvertrages alles richtig gemacht haben sowie eine Warnung für alle Befürworter die Investoren (oder wie bei uns eher Darlehensgeber) in Ihre Vereine holen wollen sind.
Wir sind der Verein!
Wenn wir am 17.05.2030 (wahrscheinlich eher 2031) unser offizielles Eröffnungsspiel im sanierten Schmuckkastl „Sechzgerstadion“ haben, hoffe ich, dass wir alle diese momentane Zeit mit einem „sehr kurios“ abschließend beschreiben können.
… und dieses Spiel dann 2030 oder 2031 wohl gegen Buchbach oder Memmingen hoffentlich erfolgreich gestalten werden können.
Mit Gernot haben wir zur richtigen Zeit den richtigen Mann an der richtigen Stelle! 🦁🦁🦁
Danke Gernot, Präsidium und Verwaltungsrat
Das sehe ich genauso, will hier aber das ganze Präsidium miteinbeziehen + Manfred Paula!!!
Bravo Gernot Mang
Aufgehts Löwen pack mas an